Wer einsam ist, der hat es
gut
Weil keiner da, der ihm was tut.
Ihn stört in seinem Lustrevier
Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier
Und niemand gibt ihm weise Lehren,
Die gut gemeint und bös zu hören.
Wilhelm Busch
Wonach du sehnlichst ausgeschaut
Es wurde dir beschieden.
Du triumphierst und jubelst laut:
Jetzt hab ich endlich Frieden.
Ach Freundchen werde nicht so wild.
Bezähme deine Zunge.
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt.
Kriegt augenblicklich Junge.
Wilhelm Busch
Und wird
auch mal der Himmel grauer,
Wer voll
Vertraun die Welt besieht,
Den freut
es, wenn ein Regenschauer,
mit Sturm
und Blitz vorüberzieht.
Wilhelm Busch
Als mir die Zeit entgegenkam,
erschien sie mir hübsch wundersam
und angenehm und lecker.
Sie ging vorüber, und - o weh!-
Nun, da ich sie von hinten seh,
bemerk´ ich ihren Höcker
Wilhelm Busch
Als ich noch in Jugendtagen
noch ohne Grübelei,
da meint´ ich mit Behagen,
mein Denken wäre frei!
Seitdem hab´ ich die Stirne
oft auf die Hand gestützt
und fand, daß im Gehirne
ein harter Knoten sitzt.
Mein Stolz der wurde kleiner
ich merkte mit Verdruß:
es kann doch unsereiner
nur denken wie er muß!
Wilhelm Busch