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11. Kapitel Volk und Rasse
Es gibt Wahrheiten, die so sehr auf der Straße liegen, daß sie gerade deshalb
von der gewöhnlichen Welt nicht gesehen oder wenigstens nicht erkannt werden.
Sie geht an solchen Binsenwahrheiten manchmal wie blind vorbei und ist auf das
höchste erstaunt, wenn plötzlich jemand entdeckt, was doch alle wissen müßten.
Es liegen die Eier des Kolumbus zu Hunderttausenden herum, nur die Kolumbusse
sind eben seltener zu finden.
So wandern die Menschen ausnahmslos im Garten der Natur umher, bilden sich ein,
fast alles zu kennen und zu wissen, und gehen doch mit wenigen Ausnahmen wie
blind an einem der hervorstechendsten Grundsätze ihres Waltens vorbei: der
inneren Abgeschlossenheit der Arten sämtlicher Lebewesen dieser Erde.
Schon die oberflächliche Betrachtung zeigt als nahezu ehernes Grundgesetz all
der unzähligen Ausdrucksformen des Lebenswillens der Natur ihre in sich
begrenzte Form der Fortpflanzung und Vermehrung. Jedes Tier paart sich nur mit
einem Genossen der gleichen Art. Meise geht zu Meise, Fink zu Fink, der Storch
zur Störchin, Feldmaus zu Feldmaus, Hausmaus zu Hausmaus, der Wolf zur Wölfin
usw.
Nur außerordentliche Umstände vermögen dies zu ändern, in erster Linie der
Zwang der Gefangenschaft sowie eine sonstige Unmöglichkeit der Paarung
innerhalb der gleichen Art. Dann aber beginnt die Natur sich auch mit allen
Mitteln dagegen zu stemmen, und ihr sichtbarster Protest besteht entweder in
der Verweigerung der weiteren Zeugungsfähigkeit für die Bastarde, oder sie
schränkt die Fruchtbarkeit der späteren Nachkommen ein; in den meisten Fällen
aber raubt sie die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheit oder feindliche
Angriffe.
Das ist nur zu natürlich.
Jede Kreuzung zweier nicht ganz gleich hoher Wesen gibt als Produkt ein
Mittelding zwischen der Höhe der beiden Eltern. Das heißt also: das Junge wird
höher stehen als die rassisch niedrigere Hälfte des Elternpaares, allein nicht
so hoch wie die höhere. Folglich wird es im Kampf gegen diese höhere später
unterliegen. Solche Paarung widerspricht aber dem Willen der Natur zur
Höherzüchtung des Lebens überhaupt. Die Voraussetzung hierzu liegt nicht im
Verbinden von Höher und Minderwertigem, sondern im restlosen Siege des
ersteren. Der Stärkere hat zu herrschen und sich nicht mit dem Schwächeren zu
verschmelzen, um so die eigene Größe zu opfern. Nur der geborene Schwächling
kann dies als grausam empfinden, dafür aber ist er auch nur ein schwacher und
beschränkter Mensch; denn würde dieses Gesetz nicht herrschen, wäre ja jede
vorstellbare Höherentwicklung aller organischen Lebewesen undenkbar.
Die Folge dieses in der Natur allgemein gültigen Triebes zur Rassenreinheit
ist nicht nur die scharfe Abgrenzung der einzelnen Rassen nach außen, sondern
auch ihre gleichmäßige Wesensart in sich selber. Der Fuchs ist immer ein Fuchs,
die Gans eine Gans, der Tiger ein Tiger usw., und der Unterschied kann
höchstens im verschiedenen Maße der Kraft, der Stärke, der Klugheit,
Gewandtheit, Ausdauer usw. der einzelnen Exemplare liegen. Es wird aber nie
ein Fuchs zu finden sein, der seiner inneren Gesinnung nach etwa humane
Anwandlungen Gänsen gegenüber haben könnte, wie es ebenso auch keine Katze
gibt mit freundlicher Zuneigung zu Mäusen.
Daher entsteht auch hier der Kampf untereinander weni ger infolge innerer
Abneigung etwa als vielmehr aus Hunger und Liebe. In beiden Fällen sieht die
Natur ruhig, ja befriedigt zu. Der Kampf um das tägliche Brot läßt alles
Schwache und Kränkliche, weniger Entschlossene unterliegen, während der Kampf
der Männchen um das Weibchen nur dem Gesündesten das Zeugungsrecht oder doch
die Möglichkeit hierzu gewährt. Immer aber ist der Kampf ein Mittel zur
Förderung der Gesundheit und Widerstandskraft der Art und mithin eine Ursache
zur Höherentwicklung derselben.
Wäre der Vorgang ein anderer, würde jede Weiter und Höherbildung aufhören und
eher das Gegenteil eintreten. Denn da das Minderwertige der Zahl nach
gegenüber dem Besten immer überwiegt, würde bei gleicher Lebenserhaltung und
Fortpflanzungsmöglichkeit das Schlechtere sich so viel schneller vermehren,
daß endlich das Beste zwangsläufig in den Hintergrund treten müßte. Eine
Korrektur zugunsten des Besseren muß also vorgenommen werden. Diese aber
besorgt die Natur, indem sie den schwächeren Teil so schweren
Lebensbedingungen unterwirft, daß schon durch sie die Zahl beschränkt wird,
den Überrest aber endlich nicht wahllos zur Vermehrung zuläßt, sondern hier
eine neue, rücksichtslose Auswahl nach Kraft und Gesundheit trifft.
So wenig sie aber schon eine Paarung von schwächeren Einzelwesen mit stärkeren
wünscht, soviel weniger noch die Verschmelzung von höherer Rasse mit niederer,
da ja andernfalls ihre ganze sonstige, vielleicht jahrhunderttausendelange
Arbeit der Höherzüchtung mit einem Schlage wieder hinfällig wäre.
Die geschichtliche Erfahrung bietet hierfür zahllose Belege. Sie zeigt in
erschreckender Deutlichkeit, daß bei jeder Blutsvermengung des Ariers mit
niedrigeren Völkern als Ergebnis das Ende des Kulturträgers herauskam.
Nordamerika, dessen Bevölkerung zum weitaus größten Teile aus germanischen
Elementen besteht, die sich nur sehr wenig mit niedrigeren farbigen Völkern
vermischten, zeigt eine andere Menschheit und Kultur als Zentral und
Südamerika, in dem die hauptsächlich romanischen Einwanderer sich in manchmal
großem Umfange mit den Ureinwohnern vermengt hatten. An diesem einen Beispiele
schon vermag man die Wirkung der Rassenvermischung klar und deutlich zu
erkennen. Der rassisch rein und unvermischt gebliebene Germane des
amerikanischen Kontinents ist zum Herrn desselben aufgestiegen; er wird der
Herr so lange bleiben, so lange nicht auch er der Blutschande zum Opfer fällt.
Das Ergebnis jeder Rassenkreuzung ist also, ganz kurz gesagt, immer folgendes:
a) Niedersenkung des Niveaus der höheren Rasse,
b) körperlicher und geistiger Rückgang und damit der Beginn eines, wenn auch
langsam, so doch sicher fortschreitenden Siechtums.
Eine solche Entwicklung herbeiführen, heißt aber denn doch nichts anderes, als
Sünde treiben wider den Willen des ewigen Schöpfers.
Als Sünde aber wird diese Tat auch gelohnt.
Indem der Mensch versucht, sich gegen die eiserne Logik der Natur aufzubäumen,
gerät er in Kampf mit den Grundsätzen, denen auch er selber sein Dasein als
Mensch allein verdankt. So muß sein Handeln gegen die Natur zu seinem eigenen
Untergang führen.
Hier freilich kommt der echt judenhaft freche, aber ebenso dumme Einwand des
modernen Pazifisten: „Der Mensch überwindet eben die Natur!"
Millionen plappern diesen jüdischen Unsinn gedankenlos nach und bilden sich am
Ende wirklich ein, selbst eine Art von Naturüberwindern darzustellen; wobei
ihnen jedoch als Waffe nichts weiter als eine Idee zur Verfügung steht, noch
dazu aber eine so miserable, daß sich nach ihr wirklich keine Welt vorstellen
ließe.
Allein ganz abgesehen davon, daß der Mensch die Natur noch in keiner Sache
überwunden hat, sondern höchstens das eine oder andere Zipfelchen ihres
ungeheuren, riesenhaften Schleiers von ewigen Rätseln und Geheimnissen
erwischte und emporzuheben versuchte, daß er in Wahrheit nichts erfindet,
sondern alles nur entdeckt, daß er nicht die Natur beherrscht, sondern nur auf
Grund der Kenntnis einzelner Naturgesetze und Geheimnisse zum Herrn derjenigen
anderen Lebewesen aufgestiegen ist, denen dieses Wissen eben fehlt – also ganz
abgesehen davon, kann eine Idee nicht die Voraussetzungen zum Werden und Sein
der Menschheit überwinden, da die Idee selber ja nur vom Menschen abhängt.
Ohne Menschen gibt es keine menschliche Idee auf dieser Welt, mithin ist die
Idee als solche doch immer bedingt durch das Vorhandensein der Menschen und
damit all der Gesetze, die zu diesem Dasein die Voraussetzung schufen.
Und nicht nur das! Bestimmte Ideen sind sogar an bestimmte Menschen gebunden.
Dies gilt am allermeisten gerade für solche Gedanken, deren Inhalt nicht in
einer exakten wissenschaftlichen Wahrheit, sondern in der Welt des Gefühls
seinen Ursprung hat oder, wie man sich heute so schön und klar auszudrücken
pflegt, ein „inneres Erleben" wiedergibt. All diese Ideen, die mit kalter
Logik an sich nichts zu tun haben, sondern reine Gefühlsäußerungen, ethische
Vorstellungen usw. darstellen, sind gefesselt an das Dasein der Menschen,
deren geistiger Vorstellungs und Schöpferkraft sie ihre eigene Existenz
verdanken. Gerade dann aber ist doch die Erhaltung dieser bestimmten Rassen
und Menschen die Vorbedingung zum Bestande dieser Ideen. Wer z. B. den Sieg
des pazifistischen Gedankens in dieser Welt wirklich von Herzen wünschen
wollte, müßte sich mit allen Mitteln für die Eroberung der Welt durch die
Deutschen einsetzen; denn wenn es umgekehrt kommen sollte, würde sehr leicht
mit dem letzten Deutschen auch der letzte Pazifist aussterben, da die andere
Welt auf diesen natur und vernunftwidrigen Unsinn kaum je so tief
hereingefallen ist als leider unser eigenes Volk. Man müßte sich also wohl
oder übel bei ernstem Willen entschließen, Kriege zu führen, um zum Pazifismus
zu kommen. Dies und nichts anderes hatte der amerikanische Weltheiland Wilson
auch beabsichtigt, so wenigstens glaubten unsere deutschen Phantasten – womit
ja dann der Zweck erreicht war.
Tatsächlich ist die pazifistischhumane Idee vielleicht ganz gut dann, wenn der
höchststehende Mensch sich vorher die Welt in einem Umfange erobert und
unterworfen hat, der ihn zum alleinigen Herrn dieser Erde macht. Es fehlt die
ser Idee dann die Möglichkeit einer schädlichen Auswirkung in eben dem Maße,
in dem ihre praktische Anwendung selten und endlich unmöglich wird. Also erst
Kampf und dann vielleicht Pazifismus. Im anderen Falle hat die Menschheit den
Höhepunkt ihrer Entwicklung überschritten, und das Ende ist nicht die
Herrschaft irgendeiner ethischen Idee, sondern Barbarei und in der Folge
Chaos. Es mag hier natürlich der eine oder andere lachen, allein dieser Planet
zog schon Jahrmillionen durch den Äther ohne Menschen, und er kann einst
wieder so dahinziehen, wenn die Menschen vergessen, daß sie ihr höheres Dasein
nicht den Ideen einiger verrückter Ideologen, sondern der Erkenntnis und
rücksichtslosen Anwendung eherner Naturgesetze verdanken.
Alles, was wir heute auf dieser Erde bewundern – Wissenschaft und Kunst,
Technik und Erfindungen – ist nur das schöpferische Produkt weniger Völker und
vielleicht ursprünglich einer Rasse. Von ihnen hängt auch der Bestand dieser
ganzen Kultur ab. Gehen sie zugrunde, so sinkt mit ihnen die Schönheit dieser
Erde ins Grab.
Wie sehr auch zum Beispiel der Boden die Menschen zu beeinflussen vermag, so
wird doch das Ergebnis des Einflusses immer verschieden sein, je nach den in
Betracht kommenden Rassen. Die geringe Fruchtbarkeit eines Lebensraumes mag
die eine Rasse zu höchsten Leistungen anspornen, bei einer anderen wird sie
nur die Ursache zu bitterster Armut und endlicher Unterernährung mit all ihren
Folgen. Immer ist die innere Veranlagung der Völ ker bestimmend für die Art
der Auswirkung äußerer Einflüsse. Was bei den einen zum Verhungern führt,
erzieht die anderen zu harter Arbeit.
Alle großen Kulturen der Vergangenheit gingen nur zugrunde, weil die
ursprünglich schöpferische Rasse an Blutvergiftung abstarb.
Immer war die letzte Ursache eines solchen Unterganges das Vergessen, daß alle
Kultur von Menschen abhängt und nicht umgekehrt, daß also, um eine bestimmte
Kultur zu bewahren, der sie erschaffende Mensch erhalten werden muß.
Diese Erhaltung aber ist gebunden an das eherne Gesetz der Notwendigkeit und
des Rechtes des Sieges des Besten und Stärkeren.
Wer leben will, der kämpfe also, und wer nicht streiten will in dieser Welt
des ewigen Ringens, verdient das Leben nicht.
Selbst wenn dies hart wäre – es ist nun einmal so! Sicher jedoch ist das
weitaus härteste Schicksal jenes, das den Menschen trifft, der die Natur
glaubt überwinden zu können und sie im Grunde genommen doch nur verhöhnt. Not,
Unglück und Krankheiten sind dann ihre Antwort!
Der Mensch, der die Rassengesetze verkennt und mißachtet, bringt sich wirklich
um das Glück, das ihm bestimmt erscheint. Er verhindert den Siegeszug der
besten Rasse und damit aber auch die Vorbedingung zu allem menschlichen
Fortschritt. Er begibt sich in der Folge, belastet mit der Empfindlichkeit des
Menschen, ins Bereich des hilflosen Tieres.
Es ist ein müßiges Beginnen, darüber zu streiten, welche Rasse oder Rassen die
ursprünglichen Träger der menschlichen Kultur waren und damit die wirklichen
Begründer dessen, was wir mit dem Worte Menschheit alles umfassen. Einfacher
ist es, sich diese Frage für die Gegenwart zu stellen, und hier ergibt sich
auch die Antwort leicht und deutlich. Was wir heute an menschlicher Kultur, an
Ergebnissen von Kunst, Wissenschaft und Technik vor uns sehen, ist nahezu
ausschließlich schöpferisches Produkt des Ariers. Gerade diese Tatsache aber
läßt den nicht unbegründeten Rückschluß zu, daß er allein der Begründer
höheren Menschentums überhaupt war, mithin den Urtyp dessen darstellt, was wir
unter dem Worte „Mensch" verstehen. Er ist der Prometheus der Menschheit, aus
dessen lichter Stirne der göttliche Funke des Genies zu allen Zeiten
hervorsprang, immer von neuem jenes Feuer entzündend, das als Erkenntnis die
Nacht der schweigenden Geheimnisse aufhellte und den Menschen so den Weg zum
Beherrscher der anderen Wesen dieser Erde emporsteigen ließ. Man schalte ihn
aus – und tiefe Dunkelheit wird vielleicht schon nach wenigen Jahrtausenden
sich abermals auf die Erde senken, die menschliche Kultur würde vergehen und
die Welt veröden.
Würde man die Menschheit in drei Arten einteilen: in Kulturbegründer,
Kulturträger und Kulturzerstörer, dann käme als Vertreter der ersten wohl nur
der Arier in Frage. Von ihm stammen die Fundamente und Mauern aller
menschlichen Schöpfungen, und nur die äußere Form und Farbe sind bedingt durch
die jeweiligen Charakterzüge der einzelnen Völker. Er liefert die gewaltigen
Bausteine und Pläne zu allem menschlichen Fortschritt, und nur die Ausführung
entspricht der Wesensart der jeweiligen Rassen. In wenigen Jahrzehnten wird
zum Beispiel der ganze Osten Asiens eine Kultur sein eigen nennen, deren
letzte Grundlage ebenso hellenischer Geist und germanische Technik sein wird
wie dies bei uns der Fall ist. Nur die äußere Form wird – zum Teil wenigstens
– die Züge asiatischer Wesensart tragen. Es ist nicht so, wie manche meinen,
daß Japan zu seiner Kultur europäische Technik nimmt, sondern die europäische
Wissenschaft und Technik wird mit japanischen Eigenarten verbrämt. Die
Grundlage des tatsächlichen Lebens ist nicht mehr die besondere japanische
Kultur, obwohl sie – weil äußerlich infolge des inneren Unterschiedes für den
Europäer mehr in die Augen springend – die Farbe des Lebens bestimmt, sondern
die gewaltige wissenschaftlichtechnische Arbeit Europas und Amerikas, also
arischer Völker. Auf diesen Leistungen allein kann auch der Osten dem
allgemeinen menschlichen Fortschritt folgen. Dies ergibt die Grundlage des
Kampfes um das tägliche Brot, schafft Waffen und Werkzeuge dafür, und nur die
äußere Aufmachung wird allmählich dem japanischen Wesen angepaßt.
Würde ab heute jede weitere arische Einwirkung auf Japan unterbleiben,
angenommen Europa und Amerika zugrunde gehen, so könnte eine kurze Zeit noch
der heutige Aufstieg Japans in Wissenschaft und Technik an halten; allein
schon in wenigen Jahren würde der Bronnen versiegen, die japanische Eigenart
gewinnen, aber die heutige Kultur erstarren und wieder in den Schlaf
zurücksinken, aus dem sie vor sieben Jahrzehnten durch die arische Kulturwelle
aufgescheucht wurde. Daher ist, genau so wie die heutige japanische
Entwicklung arischem Ursprung das Leben verdankt, auch einst in grauer
Vergangenheit fremder Einfluß und fremder Geist der Erwecker der damaligen
japanischen Kultur gewesen. Den besten Beweis hierfür liefert die Tatsache der
späteren Verknöcherung und vollkommenen Erstarrung derselben. Sie kann bei
einem Volke nur eintreten, wenn der ursprünglich schöpferische Rassekern
verlorenging oder die äußere Einwirkung später fehlte, die den Anstoß und das
Material zur ersten Entwicklung auf kulturellem Gebiet gab. Steht aber fest,
daß ein Volk seine Kultur in den wesentlichsten Grundstoffen von fremden
Rassen erhält, aufnimmt und verarbeitet, um dann nach dem Ausbleiben weiteren
äußeren Einflusses immer wieder zu erstarren, kann man solch eine Rasse wohl
als eine „kulturtragende", aber niemals als eine „kulturschöpferische"
bezeichnen.
Eine Prüfung der einzelnen Völker von diesem Gesichtspunkte aus ergibt die
Tatsache, daß es sich fast durchweg nicht um ursprünglich kulturbegründende,
sondern fast immer um kulturtragende handelt.
Immer ergibt sich etwa folgendes Bild ihrer Entwicklung:
Arische Stämme unterwerfen – häufig in wahrhaft lächerlich geringer Volkszahl
– fremde Völker und entwickeln nun, angeregt durch die besonderen
Lebensverhältnisse des neuen Gebietes (Fruchtbarkeit, klimatische Zustände
usw.) sowie begünstigt durch die Menge der zur Verfügung stehenden Hilfskräfte
an Menschen niederer Art, ihre in ihnen schlummernden geistigen und
organisatorischen Fähigkeiten. Sie erschaffen in oft wenigen Jahrtausenden, ja
Jahrhunderten, Kulturen, die ursprünglich vollständig die inneren Züge ihres
Wesens tragen, angepaßt den oben schon angedeuteten besonderen Eigenschaften
des Bodens sowie der unterworfenen Menschen. Endlich aber vergehen sich die
Eroberer gegen das im Anfang eingehaltene Prinzip der Reinhaltung ihres
Blutes, beginnen sich mit den unterjochten Einwohnern zu vermischen und
beenden damit ihr eigenes Dasein; denn dem Sündenfall im Para diese folgte
noch immer die Vertreibung aus demselben.
Nach tausend Jahren und mehr zeigt sich dann oft die letzte sichtbare Spur des
einstigen Herrenvolkes im helleren Hautton, den sein Blut der unterjochten
Rasse hinter ließ, und in einer erstarrten Kultur, die es als ursprüngliche
Schöpferin einst begründet hatte. Denn so wie der tatsächliche und geistige
Eroberer im Blut der Unterworfenen verlorenging, verlor sich auch der
Brennstoff für die Fackel des menschlichen Kulturfortschrittes! Wie die Farbe
durch das Blut der ehemaligen Herren einen leisen Schimmer als Erinnerung an
diese beibehielt, so ist auch die Nacht des kulturellen Lebens milde
aufgehellt durch die gebliebenen Schöpfungen der einstigen Lichtbringer. Die
leuchten durch all die wiedergekommene Barbarei hindurch und erwecken bei dem
gedankenlosen Betrachter des Augenblickes nur zu oft die Meinung, das Bild des
jetzigen Volkes vor sich zu sehen, während es nur der Spiegel der
Vergangenheit ist, in den er blickt.
Es kann dann vorkommen, daß solch ein Volk ein zweites Mal, ja selbst noch
öfter, während seiner Geschichte mit der Rasse seiner einstigen Kulturbringer
in Berührung gerät, ohne daß eine Erinnerung an frühere Begegnungen noch
vorhanden zu sein braucht. Unbewußt wird der Rest des einstigen Herrenblutes
sich der neuen Erscheinung zuwenden, und was erst nur dem Zwange möglich war,
kann nun dem eigenen Willen gelingen. Eine neue Kulturwelle hält ihren Einzug
und dauert so lange an, bis ihre Träger wie der im Blute fremder Völker
untergehen.
Es wird die Aufgabe einer künftigen Kultur und Weltgeschichte sein, in diesem
Sinne zu forschen und nicht in der Wiedergabe äußerer Tatsachen zu ersticken,
wie dies bei unserer heutigen Geschichtswissenschaft leider nur zu oft der
Fall ist.
Schon aus dieser Skizze der Entwicklung „kulturtragender" Nationen ergibt sich
aber auch das Bild des Werdens, Wirkens und – Vergehens der wahrhaften
Kulturbegründer dieser Erde, der Arier selber.
So wie im täglichen Leben das sogenannte Genie eines besonderen Anlassen, ja
oft eines förmlichen Anstoßes bedarf, um zum Leuchten gebracht zu werden, so
im Völkerleben auch die geniale Rasse. Im Einerlei des Alltags pflegen oft
auch bedeutende Menschen unbedeutend zu erscheinen und kaum über den
Durchschnitt ihrer Umgebung herauszuragen; sobald jedoch eine Lage an sie
herantritt, in der andere verzagen oder irre würden, wächst aus dem
unscheinbaren Durchschnittskind die geniale Natur ersichtlich empor, nicht
selten zum Erstaunen aller derjenigen, die es bisher in der Kleinheit des
bürgerlichen Lebens sahen – daher denn auch der Prophet im eigenen Lande
selten etwas zu gelten pflegt. Dies zu beobachten, hat man nirgends mehr
Gelegenheit als im Kriege. Aus scheinbar harmlosen Kindern schießen plötzlich
in Stunden der Not, da andere verzagen, Helden empor von todesmutiger
Entschlossenheit und eisiger Kühle der Überlegung. Wäre diese Stunde der
Prüfung nicht gekommen, so hätte kaum jemand geahnt, daß in dem bartlosen
Knaben ein junger Held verborgen ist. Fast immer bedarf es irgendeines
Anstoßes, um das Genie auf den Plan zu rufen. Der Hammerschlag des Schicksals,
der den einen zu Boden wirft, schlägt bei dem anderen plötzlich auf Stahl, und
indem die Hülle des Alltags zerbricht, liegt vor den Augen der staunenden Welt
der bisher verborgene Kern offen zutage. Diese sträubt sich dann und will es
nicht glauben, daß die ihr scheinbar gleiche Art plötzlich ein anderes Wesen
sein soll; ein Vorgang, der sich wohl bei jedem bedeutenden Menschenkinde
wiederholt.
Obwohl ein Erfinder zum Beispiel seinen Ruhm erst am Tage seiner Erfindung
begründet, so ist es doch irrig, zu denken, daß auch die Genialität an sich
erst zu dieser Stunde in den Mann gefahren wäre – der Funke des Genies ist
seit der Stunde der Geburt in der Stirne des wahrhaft schöpferisch veranlagten
Menschen vorhanden. Wahre Genialität ist immer angeboren und niemals anerzogen
oder gar angelernt.
Dies gilt aber, wie schon betont, nicht nur für den einzelnen Menschen,
sondern auch für dir Rasse. Schöpferisch tätige Völker sind von jeher und von
Grund aus schöpferisch veranlagt, auch wenn dies den Augen oberflächlicher
Betrachter nicht erkenntlich sein sollte. Auch hier ist die äußere Anerkennung
immer nur im Gefolge vollbrachter Taten möglich, da die übrige Welt ja nicht
fähig ist, die Genialität an sich zu erkennen, sondern nur deren sicht bare
Äußerungen in der Form von Erfindungen, Entdeckungen, Bauten, Bildern usw.
sieht; aber auch hier dauert es oft noch lange Zeit, bis sie sich zu dieser
Kenntnis durchzuringen vermag. Genau so wie im Leben des einzelnen bedeutenden
Menschen die geniale oder doch außerordentliche Veranlagung, erst durch
besondere Anlässe angetrieben, nach ihrer praktischen Verwirklichung strebt,
kann auch im Leben der Völker die wirkliche Verwertung vorhandener
schöpferischer Kräfte und Fähigkeiten oft erst erfolgen, wenn bestimmte
Voraussetzungen hierzu einladen.
Am deutlichsten sehen wir dieses an der Rasse, die Träger der menschlichen
Kulturentwicklung war und ist – an den Ariern. Sobald sie das Schicksal
besonderen Verhältnissen entgegenführt, beginnen sich ihre vorhandenen
Fähigkeiten in immer schnellerer Folge zu entwickeln und in greifbare Formen
zu gießen. Die Kulturen, die sie in solchen Fällen begründen, werden fast
immer maßgebend bestimmt durch den vorhandenen Boden, das gegebene Klima und –
die unterworfenen Menschen. Dieses letzte allerdings ist fast das
ausschlaggebendste. Je primitiver die technischen Voraussetzungen zu einer
Kulturbetätigung sind, um so notwendiger ist das Vorhandensein menschlicher
Hilfskräfte, die dann, organisatorisch zusammengefaßt und angewandt, die Kraft
der Maschine zu ersetzen haben. Ohne diese Möglichkeit der Verwendung niederer
Menschen hätte der Arier niemals die ersten Schritte zu seiner späteren Kultur
zu machen vermocht; genau so, wie er ohne die Hilfe einzelner geeigneter
Tiere, die er sich zu zähmen verstand, nicht zu einer Technik gekommen wäre,
die ihm jetzt gerade diese Tiere langsam zu entbehren gestattet. Das Wort:
„Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen" hat leider seine
nur zu tiefe Bedeutung. Jahrtausendelang mußte das Pferd dem Menschen dienen
und mithelfen, die Grundlagen einer Entwicklung zu legen, die nun infolge des
Kraftwagens das Pferd selber überflüssig macht. In wenigen Jahren wird es
seine Tätigkeit eingestellt haben, allein ohne seine frühere Mitarbeit wäre
der Mensch vielleicht nur schwer dorthin gekommen, wo er heute ist.
So war für die Bildung höherer Kulturen das Vorhandensein niederer Menschen
eine der wesentlichsten Voraussetzungen, indem nur sie den Mangel technischer
Hilfsmittel, ohne die aber eine höhere Entwicklung gar nicht denkbar ist, zu
ersetzen vermochten. Sicher fußte die erste Kultur der Menschheit weniger auf
dem gezähmten Tier als vielmehr auf der Verwendung niederer Menschen.
Erst nach der Versklavung unterworfener Rassen begann das gleiche Schicksal
auch Tiere zu treffen und nicht umgekehrt, wie manche wohl glauben möchten.
Denn zuerst ging der Besiegte vor dem Pfluge – und erst nach ihm das Pferd.
Nur pazifistische Narren aber vermögen dies wieder als Zeichen menschlicher
Verworfenheit anzusehen, ohne sich darüber klar zu werden, daß diese
Entwicklung eben stattfinden mußte, um endlich an die Stelle zu gelangen, von
wo aus heute diese Apostel ihre Salbaderei in die Welt setzen können.
Der Fortschritt der Menschheit gleicht dem Aufstiege auf einer endlosen
Leiter; man kommt eben nicht höher, ohne erst die unteren Stufen genommen zu
haben. So mußte der Arier den Weg schreiten, den ihm die Wirklichkeit wies,
und nicht den, von dem die Phantasie eines modernen Pazifisten träumt. Der Weg
der Wirklichkeit aber ist hart und schwer, allein er führt endlich dorthin, wo
der andere die Menschen gerne hinträumen möchte, von wo er sie aber leider in
Wahrheit eher noch entfernt, als daß er sie näherbringt.
Es ist also kein Zufall, daß die ersten Kulturen dort entstanden, wo der Arier
im Zusammentreffen mit niederen Völkern diese unterjochte und seinem Willen
untertan machte. Sie waren dann das erste technische Instrument im Dienste
einer werdenden Kultur.
Damit aber war der Weg, den der Arier zu gehen hatte, klar vorgezeichnet. Als
Eroberer unterwarf er sich die niederen Menschen und regelte dann deren
praktische Betätigung unter seinem Befehl, nach seinem Wollen und für seine
Ziele. Allein, indem er sie so einer nützlichen, wenn auch harten Tätigkeit
zuführte, schonte er nicht nur das Leben der Unterworfenen, sondern gab ihnen
vielleicht sogar ein Los, das besser war als das ihrer früheren sogenannten
„Freiheit". Solange er den Herrenstandpunkt rücksichtslos aufrechterhielt,
blieb er nicht nur wirklich der Herr, sondern auch der Erhalter und Vermehrer
der Kultur. Denn diese beruhte ausschließlich auf seinen Fähigkeiten und damit
auf seiner Erhaltung an sich. Sowie die Unterworfenen sich selber zu heben
begannen und wahrscheinlich auch sprachlich dem Eroberer näherten, fiel die
scharfe Scheidewand zwischen Herr und Knecht. Der Arier gab die Reinheit
seines Blutes auf und verlor dafür den Aufenthalt im Paradiese, das er sich
selbst geschaffen hatte. Er sank unter in der Rassenvermischung, verlor
allmählich immer mehr seine kulturelle Fähigkeit, bis er endlich nicht nur
geistig, sondern auch körperlich den Unterworfenen und Ureinwohnern mehr zu
gleichen begann als seinen Vorfahren. Eine Zeitlang konnte er noch von den
vorhandenen Kulturgütern zehren, dann aber trat Erstarrung ein, und er verfiel
endlich der Vergessenheit.
So brechen Kulturen und Reiche zusammen, um neuen Gebilden den Platz
freizugeben.
Die Blutsvermischung und das dadurch bedingte Senken des Rassenniveaus ist die
alleinige Ursache des Absterbens aller Kulturen; denn die Menschen gehen nicht
an verlorenen Kriegen zugrunde, sondern am Verlust jener Widerstandskraft, die
nur dem reinen Blute zu eigen ist.
Was nicht gute Rasse ist auf dieser Welt, ist Spreu.
Alles weltgeschichtliche Geschehen ist aber nur die Äußerung des
Selbsterhaltungstriebes der Rassen im guten oder schlechten Sinne.
Die Frage nach den inneren Ursachen der überragenden Bedeutung des Ariertums
kann dahin beantwortet werden, daß diese weniger in einer stärkeren
Veranlagung des Selbsterhaltungstriebes an sich zu suchen sind, als vielmehr
in der besonderen Art der Äußerung desselben. Der Wille zum Leben ist,
subjektiv betrachtet, überall gleich groß und nur in der Form der
tatsächlichen Auswirkung verschieden.
Bei den ursprünglichsten Lebewesen geht der Selbsterhaltungstrieb über die
Sorge um das eigene Ich nicht hinaus. Der Egoismus, wie wir diese Sucht
bezeichnen, geht hier so weit, daß er selbst die Zeit umfaßt, so daß der
Augenblick selber wieder alles beansprucht und nichts den kommenden Stunden
gönnen will. Das Tier lebt in diesem Zustande nur für sich, sucht Futter nur
für den jeweiligen Hunger und kämpft nur um das eigene Leben. Solange sich
aber der Selbsterhaltungstrieb in dieser Weise äußert, fehlt jede Grundlage
zur Bildung eines Gemeinwesens, und wäre es selbst die primitivste Form der
Familie. Schon die Gemeinschaft zwischen Männchen und Weibchen über die reine
Paarung hinaus fordert eine Erweiterung des Selbsterhaltungstriebes, indem die
Sorge und der Kampf um das eigene Ich sich auch dem zweiten Teile zuwendet;
das Männchen sucht manchmal auch für das Weibchen Futter, meist aber suchen
beide für die Jungen Nahrung. Für den Schutz des einen tritt fast immer das
andere ein, so daß sich hier die ersten, wenn auch unendlich einfachen Formen
eines Opfersinnes ergeben. Sowie sich dieser Sinn über die Grenzen des engen
Rahmens der Familie er weitert, ergibt sich die Voraussetzung zur Bildung
größerer Verbände und endlich förmlicher Staaten.
Bei den niedrigsten Menschen der Erde ist diese Eigenschaft nur in sehr
geringem Umfange vorhanden, so daß es über Bildung der Familie nicht
hinauskommt. Je größer dann die Bereitwilligkeit des Zurückstellens rein
persönlicher Interessen wird, um so mehr steigt auch die Fähigkeit zur
Errichtung umfassender Gemeinwesen.
Dieser Aufopferungswille zum Einsatz der persönlichen Arbeit und, wenn nötig,
des eigenen Lebens für andere ist am stärksten beim Arier ausgebildet. Der
Arier ist nicht in seinen geistigen Eigenschaften an sich am größten, sondern
im Ausmaße der Bereitwilligkeit, alle Fähigkeiten in den Dienst der
Gemeinschaft zu stellen. Der Selbsterhaltungstrieb hat bei ihm die edelste
Form erreicht, indem er das eigene Ich dem Leben der Gesamtheit willig
unterordnet und, wenn die Stunde es erfordert, auch zum Opfer bringt.
Nicht in den intellektuellen Gaben liegt die Ursache der kulturbildenden und
aufbauenden Fähigkeit des Ariers. Hätte er nur diese allein, würde er damit
immer nur zerstörend wirken können, auf keinen Fall aber organisierend; denn
das innerste Wesen jeder Organisation beruht darauf, daß der einzelne auf die
Vertretung seiner persönlichen Meinung sowohl als seiner Interessen verrichtet
und beides zugunsten einer Mehrzahl von Menschen opfert. Erst über dem Umweg
dieser Allgemeinheit erhält er dann seinen Teil wieder zurück. Er arbeitet nun
z. B. nicht mehr unmittelbar für sich selbst, sondern gliedert sich mit seiner
Tätigkeit in den Rahmen der Gesamtheit ein, nicht nur zum eigenen Nutzen,
sondern zum Nutzen aller. Die wunderbarste Erläuterung dieser Gesinnung bietet
sein Wort „Arbeit", unter dem er keineswegs eine Tätigkeit zum Lebens erhalt
an sich versteht, sondern nur ein Schaffen, das nicht den Interessen der
Allgemeinheit widerspricht. Im anderen Falle bezeichnet er das menschliche
Wirken, sofern es dem Selbsterhaltungstriebe ohne Rücksicht auf das Wohl der
Mitwelt dient, als Diebstahl, Wucher, Raub, Einbruch usw.
Diese Gesinnung, die das Interesse des eigenen Ichs zugunsten der Erhaltung
der Gemeinschaft zurücktreten läßt, ist wirklich die erste Voraussetzung für
jede wahrhaft menschliche Kultur. Nur aus ihr heraus vermögen alle die großen
Werke der Menschheit zu entstehen, die dem Gründer wenig Lohn, der Nachwelt
aber reichsten Segen bringen. Ja, aus ihr allein heraus kann man verstehen,
wie so viele ein kärgliches Leben in Redlichkeit zu ertragen vermögen, das
ihnen selber nur Armut und Bescheidenheit auferlegt, der Gesamtheit aber die
Grundlagen des Daseins sichert. Jeder Arbeiter, jeder Bauer, jeder Erfinder,
Be amte usw., der schafft, ohne selber je zu Glück und Wohlstand gelangen zu
können, ist ein Träger dieser hohen Idee, auch wenn der tiefere Sinn seines
Handelns ihm immer verborgen bliebe.
Was aber für die Arbeit als Grundlage menschlicher Ernährung und alles
menschlichen Fortschrittes gilt, trifft in noch höherem Maße zu für den Schutz
des Menschen und seiner Kultur. In der Hingabe des eigenen Lebens für die
Existenz der Gemeinschaft liegt die Krönung alles Opfersinnes. Nur dadurch
wird verhindert, daß, was Menschenhände bauten, Menschenhände wieder stürzen
oder die Natur vernichtet.
Gerade unsere deutsche Sprache aber besitzt ein Wort, das in herrlicher Weise
das Handeln nach diesem Sinne bezeichnet: Pflichterfüllung, das heißt, nicht
sich selbst genügen, sondern der Allgemeinheit dienen.
Die grundsätzliche Gesinnung, aus der ein solches Handeln erwächst, nennen wir
zum Unterschied vom Egoismus, vom Eigennutz – Idealismus. Wir verstehen
darunter nur die Aufopferungsfähigkeit des einzelnen für die Gesamtheit, für
seine Mitmenschen.
Wie nötig aber ist es, immer wieder zu erkennen, daß der Idealismus nicht etwa
eine überflüssige Gefühlsäußerung darstellt, sondern daß er in Wahrheit die
Voraussetzung zu dem war, ist und sein wird, was wir mit menschlicher Kultur
bezeichnen, ja, daß er allein erst den Begriff „Mensch" geschaffen hat. Dieser
inneren Gesinnung verdankt der Arier seine Stellung auf dieser Welt, und ihr
verdankt die Welt den Menschen; denn sie allein hat aus dem reinen Geist die
schöpferische Kraft geformt, die in einzigartiger Vermählung von roher Faust
und genialem Intellekt die Denkmäler der menschlichen Kultur erschuf.
Ohne seine ideale Gesinnung wären alle, auch die blendendsten Fähigkeiten des
Geistes nur Geist an sich, äußerer Schein ohne inneren Wert, jedoch niemals
schöpferische Kraft.
Da aber wahrer Idealismus nichts weiter ist als die Unterordnung der
Interessen und des Lebens des einzelnen unter die Gesamtheit, dies aber wieder
die Voraussetzung für die Bildung organisatorischer Formen jeder Art
darstellt, entspricht er im innersten Grunde dem letzten Wollen der Natur. Er
allein führt die Menschen zur freiwilligen Anerkennung des Vorrechtes der
Kraft und der Stärke und läßt sie so zu einem Stäubchen jener Ordnung werden,
die das ganze Universum formt und bildet.
Reinster Idealismus deckt sich unbewußt mit tiefster Erkenntnis.
Wie sehr dies zutrifft und wie wenig wahrer Idealis mus mit spielerischer
Phantasterei zu tun hat, kann man sofort erkennen, wenn man das unverdorbene
Kind, den gesunden Knaben z. B., urteilen läßt. Der gleiche Junge, der den
Tiraden eines „idealen" Pazifisten verständnislos und ablehnend
gegenübersteht, ist bereit, für das Ideal seines Volkstums das junge Leben
hinzuwerfen.
Unbewußt gehorcht hier der Instinkt der Erkenntnis der tieferen Notwendigkeit
der Erhaltung der Art, wenn nötig auf Kosten des einzelnen, und protestiert
gegen die Phantasterei des pazifistischen Schwätzers, der in Wahrheit als,
wenn auch geschminkter, so doch feiger Egoist wider die Gesetze der
Entwicklung verstößt; denn diese ist bedingt durch die Opferwilligkeit des
einzelnen zugunsten der Allgemeinheit und nicht durch krankhafte Vorstellungen
feiger Besserwisser und Kritiker der Natur.
Gerade in Zeiten, in denen die ideale Gesinnung zu verschwinden droht, können
wir deshalb auch sofort ein Sin ken jener Kraft erkennen, die die Gemeinschaft
bildet und so der Kultur die Voraussetzungen schafft. Sowie erst der Egoismus
zum Regenten eines Volkes wird, lösen sich die Bande der Ordnung, und im Jagen
nach dem eigenen Glück stürzen die Menschen aus dem Himmel erst recht in die
Hölle.
Ja, selbst die Nachwelt vergißt der Männer, die nur dem eigenen Nutzen
dienten, und rühmt die Helden, welche auf eigenes Glück verzichteten.
Den gewaltigsten Gegensatz zum Arier bildet der Jude. Bei kaum einem Volke der
Welt ist der Selbsterhaltungstrieb stärker entwickelt als beim sogenannten
auserwählten. Als bester Beweis hierfür darf die einfache Tatsache des
Bestehens dieser Rasse allein schon gelten. Wo ist das Volk, das in den
letzten zweitausend Jahren so wenigen Veränderungen der inneren Veranlagung,
des Charakters usw. ausgesetzt gewesen wäre als das jüdische? Welches Volk
endlich hat größere Umwälzungen mitgemacht als dieses – und ist dennoch immer
als dasselbe aus den gewaltigsten Katastrophen der Menschheit hervorgegangen?
Welch ein unendlich zäher Wille zum Leben, zur Erhaltung der Art spricht aus
diesen Tatsachen!
Die intellektuellen Eigenschaften des Juden haben sich im Verlaufe der
Jahrtausende geschult. Er gilt heute als „gescheit" und war es in einem
gewissen Sinne zu allen Zeiten. Allein sein Verstand ist nicht das Ergebnis
eigener Entwicklung, sondern eines Anschauungsunterrichtes durch Fremde. Auch
der menschliche Geist vermag nicht ohne Stufen zur Höhe emporzuklimmen; er
braucht zu jedem Schritt nach aufwärts das Fundament der Vergangenheit, und
zwar in jenem umfassenden Sinne, in dem es sich nur in der allgemeinen Kultur
zu offenbaren vermag. Alles Denken beruht nur zum geringen Teile auf eigener
Erkenntnis, zum größten aber auf den Erfahrungen der vorhergegangenen Zeit.
Das allgemeine Kulturniveau versorgt den einzelnen Menschen, ohne daß es
dieser meistens beachtet, mit einer solchen Fülle von Vorkenntnissen, daß er,
so gerüstet, leichter weiter eigene Schritte machen kann. Der Knabe von heute
zum Beispiel wächst unter einer wahren Unmenge technischer Errungenschaften
der letzten Jahrhunderte auf, so daß er vieles, das vor hundert Jahren noch
den größten Geistern ein Rätsel war, als selbstverständlich gar nicht mehr
beachtet, obwohl es für ihn zum Verfolgen und Verstehen unserer Fortschritte
auf dem betreffenden Gebiete von ausschlaggebender Bedeutung ist. Würde selbst
ein genialer Kopf aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts heute
plötzlich sein Grab verlassen, so wäre sein auch nur geistiges Zurechtfinden
in der jetzigen Zeit schwerer, als dies für einen mittelmäßig begabten
fünfzehnjährigen Knaben von heute der Fall ist. Denn ihm würde all die
unendliche Vorbildung fehlen, die der Zeitgenosse von heute während seines
Aufwachsens inmitten der Erscheinungen der jeweiligen allgemeinen Kultur
sozusagen unbewußt in sich aufnimmt.
Da nun der Jude – aus Gründen, die sich sofort ergeben werden – niemals im
Besitze einer eigenen Kultur war, sind die Grundlagen seines geistigen
Arbeitens immer von anderen gegeben worden. Sein Intellekt hat sich zu allen
Zeiten an der ihn umgebenden Kulturwelt entwickelt.
Niemals fand der umgekehrte Vorgang statt.
Denn wenn auch der Selbsterhaltungstrieb des jüdischen Volkes nicht kleiner,
sondern eher noch größer ist als der anderer Völker, wenn auch seine geistigen
Fähigkeiten sehr leicht den Eindruck zu erwecken vermögen, daß sie der
intellektuellen Veranlagung der übrigen Rassen ebenbürtig wären, so fehlt doch
vollständig die allerwesentlichste Voraussetzung für ein Kulturvolk, die
idealistische Gesinnung.
Der Aufopferungswille im jüdischen Volke geht über den nackten
Selbsterhaltungstrieb des einzelnen nicht hinaus. Das scheinbar große
Zusammengehörigkeitsgefühl ist in einem sehr primitiven Herdeninstinkt
begründet, wie er sich ähnlich bei vielen anderen Lebewesen auf dieser Welt
zeigt. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, daß Herdentrieb stets nur so
lange zu gegenseitiger Unterstützung führt, als eine gemeinsame Gefahr dies
zweckmäßig oder unvermeidlich erscheinen läßt. Das gleiche Rudel Wölfe, das
soeben noch gemeinsam seinen Raub überfällt, löst sich bei nachlassendem
Hunger wieder in seine einzelnen Tiere auf. Das gleiche gilt von Pferden, die
sich des Angreifers geschlossen zu erwehren suchen, um nach überstandener
Gefahr wieder auseinanderzustieben.
Ähnlich verhält es sich auch beim Juden. Sein Aufopferungssinn ist nur ein
scheinbarer. Es besteht nur so lange, als die Existenz jedes einzelnen dies
unbedingt erforderlich macht. Sobald jedoch der gemeinsame Feind besiegt, die
allen drohende Gefahr beseitigt, der Raub geborgen ist, hört die scheinbare
Harmonie der Juden untereinander auf, um den ursächlich vorhandenen Anlagen
wider Platz zu geben. Der Jude ist nur einig, wenn eine gemeinsame Gefahr ihn
dazu zwingt oder eine gemeinsame Beute lockt; fallen beide Gründe weg, so
treten die Eigenschaften eines krassesten Egoismus in ihre Rechte, und aus dem
einigen Volk wird im Handumdrehen eine sich blutig bekämpfende Rotte von
Ratten.
Wären die Juden auf dieser Welt allein, so würden sie ebensosehr in Schmutz
und Unrat ersticken wie in haßerfülltem Kampfe sich gegenseitig zu
übervorteilen und auszurotten versuchen, sofern nicht der sich in ihrer
Feigheit ausdrückende restlose Mangel jedes Aufopferungssinnes auch hier den
Kampf zum Theater werden ließe.
Es ist also grundfalsch, aus der Tatsache des Zusammenstehens der Juden im
Kampfe, richtiger ausgedrückt in der Ausplünderung ihrer Mitmenschen, bei
ihnen auf einen gewissen idealen Aufopferungssinn schließen zu wollen.
Auch hier leitet den Juden weiter nichts als nackter Egoismus des einzelnen.
Daher ist auch der jüdische Staat – der der lebendige Organismus zur Erhaltung
und Vermehrung einer Rasse sein soll – territorial vollständig unbegrenzt.
Denn eine bestimmte räumliche Fassung eines Staatsgebildes setzt immer eine
idealistische Gesinnung der Staatsrasse voraus, besonders aber eine richtige
Auffassung des Begriffes Arbeit. In eben dem Maße, in dem es an dieser
Einstellung mangelt, versagt auch jeder Versuch zur Bildung, ja sogar zur
Erhaltung eines räumlich begrenzten Staates. Damit entfällt jedoch die
Grundlage, auf der eine Kultur allein entstehen kann.
Daher ist das jüdische Volk bei allen scheinbaren intellektuellen
Eigenschaften dennoch ohne jede wahre Kultur, besonders aber ohne jede eigene.
Denn was der Jude heute an Scheinkultur besitzt, ist das unter seinen Händen
meist schon verdorbene Gut der anderen Völker.
Als wesentliches Merkmal bei der Beurteilung des Judentums in seiner Stellung
zur Frage der menschlichen Kultur muß man sich immer vor Augen halten, daß es
eine jüdische Kunst niemals gab und demgemäß auch heute nicht gibt, daß vor
allem die beiden Königinnen aller Künste, Architektur und Musik, dem Judentum
nichts Ursprüngliches zu verdanken haben. Was es auf dem Gebiete der Kunst
leistet, ist entweder Verbalhornung oder geistiger Dieb stahl. Damit aber
fehlen dem Juden jene Eigenschaften, die schöpferisch und damit kulturell
begnadete Rassen auszeichnen.
Wie sehr der Jude nur nachempfindend, besser aber verderbend fremde Kultur
übernimmt, geht daraus hervor, daß er am meisten in der Kunst zu finden ist,
die auch am wenigsten auf eigene Erfindung eingestellt erscheint, der
Schauspielkunst. Allein selbst hier ist er wirklich nur der „Gaukler", besser
der Nachäffer; denn selbst hier fehlt ihm der allerletzte Wurf zur wirklichen
Größe; selbst hier ist er nicht der geniale Gestalter, sondern äußerlicher
Nachahmer, wobei alle dabei angewendeten Mätzchen und Tricks eben doch nicht
über die innere Leblosigkeit seiner Gestaltungsgabe hinwegzutäuschen vermögen.
Hier hilft nur die jüdische Presse in liebevollster Weise nach, indem sie über
jeden, aber auch den mittelmäßigsten Stümper, sofern er eben nur Jude ist, ein
solches Hosiannnageschrei erhebt, daß die übrige Mitwelt endlich wirklich
vermeint, einen Künstler vor sich zu sehen, während es sich in Wahrheit nur um
einen jammervollen Komödianten handelt.
Nein, der Jude besitzt keine irgendwie kulturbildende Kraft, da der
Idealismus, ohne den es eine wahrhafte Höherentwicklung des Menschen nicht
gibt, bei ihm nicht vorhanden ist und nie vorhanden war. Daher wird sein
Intellekt niemals aufbauend wirken, sondern zerstörend und in ganz seltenen
Fällen vielleicht höchstens aufpeitschend, dann aber als das Urbild der
„Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft". Nicht durch ihn
findet irgendein Fortschritt der Menschheit statt, sondern trotz ihm.
Da der Jude niemals einen Staat mit bestimmter territorialer Begrenzung besaß
und damit auch nie eine Kultur sein eigen nannte, entstand die Vorstellung,
als handle es sich hier um ein Volk, das in die Reihe der Nomaden zu rechnen
wäre. Dies ist ein ebenso großer wie gefährlicher Irrtum. Der Nomade besitzt
sehr wohl einen bestimmt umgrenzten Lebensraum, nur bebaut er ihn nicht als
seßhafter Bauer, sondern lebt vom Ertrage seiner Herden, mit denen er in
seinem Gebiete wandert. Der äußere Grund hierfür ist in der geringen
Fruchtbarkeit eines Bodens zu sehen, der eine Ansiedlung einfach nicht
gestattet. Die tiefere Ursache aber liegt im Mißverhältnis zwischen der
technischen Kultur einer Zeit oder eines Volkes und der natürlichen Armut
eines Lebensraumes. Es gibt Gebiete, in denen auch der Arier nur durch seine
im Laufe von mehr denn tausend Jahren entwickelte Technik in der Lage ist, in
geschlossenen Siedelungen des weiten Bodens Herr zu werden und die
Erfordernisse des Lebens aus ihm zu bestreiten. Besäße er diese Technik nicht,
so müßte er entweder diese Gebiete meiden oder ebenfalls als Nomade in
dauernder Wanderschaft das Leben fristen, vorausgesetzt, daß nicht seine
tausendjährige Erziehung und Gewöhnung an Seßhaftigkeit dies für ihn einfach
unerträglich erscheinen ließe. Man muß bedenken, daß in der Zeit der
Erschließung des amerikanischen Kontinents zahlreiche Arier sich ihr Leben als
Fallensteller, Jäger usw. erkämpften, und zwar häufig in größeren Trupps mit
Weib und Kind, immer herumziehend, so daß ihr Dasein vollkommen dem der
Nomaden glich. Sobald aber ihre steigende Zahl und bessere Hilfsmittel
gestatte ten, den wilden Boden auszuroden und den Ureinwohnern standzuhalten,
schossen immer mehr Siedlungen in dem Lande empor.
Wahrscheinlich war auch der Arier erst Nomade und wurde im Laufe der Zeit
seßhaft, allein deshalb war er doch niemals Jude! Nein, der Jude ist kein
Nomade; denn auch der Nomade hatte schon eine bestimmte Stellung zum Begriffe
„Arbeit", die als Grundlage für eine spätere Entwicklung dienen konnte, sofern
die notwendigen geistigen Voraussetzungen hierzu vorhanden waren. Die
idealistische Grundanschauung aber ist bei ihm, wenn auch in unendlicher
Verdünnung, gegeben, daher erscheint er auch in seinem ganzen Wesen den
arischen Völkern vielleicht fremd, allein nicht unsympathisch. Bei den Juden
hingegen ist diese Einstellung überhaupt nicht vorhanden; er war des halb auch
nie Nomade, sondern immer nur Parasit im Körper anderer Völker. Daß er dabei
manchmal seinen bisherigen Lebensraum verläßt, hängt nicht mit seiner Absicht
zusammen, sondern ist das Ergebnis des Hinauswurfes, den er von Zeit zu Zeit
durch die mißbrauchten Gastvölker erfährt. Sein SichWeiterverbreiten aber ist
eine typische Erscheinung für alle Parasiten; er sucht immer neuen Nährboden
für seine Rasse.
Dies hat aber mit Nomadentum deshalb nichts zu tun, weil der Jude gar nicht
daran denkt, ein von ihm besetztes Gebiet wieder zu räumen, sondern bleibt, wo
er sitzt, und zwar so seßhaft, daß er selbst mit Gewalt nur mehr sehr schwer
zu vertreiben ist. Sein Ausdehnen auf immer neue Länder erfolgt erst in dem
Augenblick, in dem dort gewisse Bedingungen für sein Dasein gegeben sind, ohne
daß er dadurch – wie der Nomade – seinen bisherigen Wohnsitz verändern würde.
Er ist und bleibt der ewige Parasit, ein Schmarotzer, der wie ein schädlicher
Bazillus sich immer mehr ausbreitet, sowie nur ein günstiger Nährboden dazu
einlädt. Die Wirkung seines Daseins aber gleicht ebenfalls der von
Schmarotzern: wo er auftritt, stirbt das Wirtsvolk nach kürzerer oder längerer
Zeit ab.
So lebte der Jude zu allen Zeiten in den Staaten anderer Völker und bildete
dort seinen eigenen Staat, der allerdings so lange unter der Bezeichnung
„Religionsgemeinschaft" maskiert zu segeln pflegte, als die äußeren Umstände
kein vollständiges Enthüllen seines Wesens angezeigt sein ließen. Glaubte er
sich aber einmal stark genug, um der Schutzdecke entbehren zu können, dann
ließ er noch immer den Schleier fallen und war plötzlich das, was so viele
andere früher nicht glauben und sehen wollten: der Jude.
Im Leben des Juden als Parasit im Körper anderer Nationen und Staaten liegt
eine Eigenart begründet, die Schopenhauer einst zu dem schon erwähnten
Ausspruch veranlaßte, der Jude sei der „große Meister im Lügen". Das Dasein
treibt den Juden zur Lüge, und zwar zur immerwährenden Lüge, wie es den
Nordländer zur warmen Kleidung zwingt.
Sein Leben innerhalb anderer Völker kann auf die Dauer nur währen, wenn es ihm
gelingt, die Meinung zu er wecken, als handle es sich bei ihm um kein Volk,
sondern um eine, wenn auch besondere „Religionsgemeinschaft".
Dies ist aber die erste große Lüge.
Er muß, um sein Dasein als Völkerparasit führen zu können, zur Verleugnung
seiner inneren Wesensart greifen. Je intelligenter der einzelne Jude ist, um
so mehr wird ihm diese Täuschung auch gelingen. Ja, es kann so weit kommen,
daß große Teile des Wirtsvolkes endlich ernstlich glauben werden, der Jude sei
wirklich ein Franzose oder Engländer, ein Deutscher oder Italiener, wenn auch
von besonderer Konfession. Besonders staatliche Stellen, die ja immer von dem
historischen Bruchteil der Weisheit beseelt zu sein scheinen, fallen diesem
infamen Betrug am leichtesten zum Opfer. Das selbständige Denken gilt in
diesen Kreisen ja manchmal als eine wahre Sünde wider das hei lige Fortkommen,
so daß es einen nicht wundernehmen darf, wenn z. B. ein bayerisches
Staatsministerium auch heute noch keine Blasse Ahnung davon besitzt, daß die
Juden Angehörige eines Volkes sind und nicht einer „Konfession", obwohl nur
ein Blick in die dem Judentum eigene Zeitungswelt dies selbst dem
bescheidensten Geist sofort aufzeigen müßte. Allerdings ist das „Jüdische
Echo" ja noch nicht das Amtsblatt und folglich für den Verstand eines solchen
Regierungspotentaten unmaßgeblich.
Das Judentum war immer ein Volk mit bestimmten rassischen Eigenarten und
niemals eine Religion, nur sein Fortkommen ließ es schon frühzeitig nach einem
Mittel suchen, das die unangenehme Aufmerksamkeit in bezug auf seine
Angehörigen zu zerstreuen vermochte. Welches Mittel aber wäre zweckmäßiger und
zugleich harmloser gewesen als die Einschiebung des geborgten Begriffs der
Religionsgemeinschaft? Denn auch hier ist alles entlehnt, besser gestohlen –
aus dem ursprünglichen eigenen Wesen kann der Jude eine religiöse Einrichtung
schon deshalb nicht besitzen, da ihm der Idealismus in jeder Form fehlt und
damit auch der Glaube an ein Jenseits vollkommen fremd ist. Man kann sich aber
eine Religion nach arischer Auffassung nicht vorstellen, der die Überzeugung
des Fortlebens nach dem Tode in irgendeiner Form mangelt. Tatsächlich ist auch
der Talmud kein Buch zur Vorbereitung für das Jenseits, sondern nur für ein
praktisches und erträgliches Leben im Diesseits.
Die jüdische Religionslehre ist in erster Linie eine Anweisung zur Reinhaltung
des Blutes des Judentums sowie zur Regelung des Verkehrs der Juden
untereinander, mehr aber noch mit der übrigen Welt, mit den Nichtjuden also.
Aber auch hier handelt es sich keineswegs um ethische Probleme, sondern um
außerordentlich bescheidene wirtschaftliche. Über den sittlichen Wert des
jüdischen Religionsunterrichtes gibt es heute und gab es zu allen Zeiten schon
ziemlich eingehende Studien (nicht jüdischerseits; die Schwafeleien der Juden
selber darüber sind natürlich dem Zweck angepaßt), die diese Art von Religion
nach arischen Begriffen als geradezu unheimlich erscheinen lassen. Die beste
Kennzeichnung jedoch gibt das Produkt dieser religiösen Erziehung, der Jude
selber. Sein Leben ist nur von dieser Welt, und sein Geist ist dem wahren
Christentum innerlich so fremd, wie sein Wesen es zweitausend Jahre vorher dem
großen Gründer der neuen Lehre selber war. Freilich machte dieser aus seiner
Gesinnung dem jüdischen Volke gegenüber kein Hehl, griff, wenn nötig, sogar
zur Peitsche, um aus dem Tempel des Herrn diesen Widersacher jedes
Menschentums zu treiben, der auch damals wie immer in der Religion nur ein
Mittel zur geschäftlichen Existenz sah. Dafür wurde dann Christus freilich an
das Kreuz geschlagen, während unser heutiges Parteichristentum sich
herabwürdigt, bei den Wahlen um jüdische Stimmen zu betteln und später mit
atheistischen Judenparteien politische Schiebungen zu vereinbaren sucht, und
zwar gegen das eigene Volkstum.
Auf dieser ersten und größten Lüge, das Judentum sei nicht eine Rasse, sondern
eine Religion, bauen sich dann in zwangsläufiger Folge immer weitere Lügen
auf. Zu ihnen gehört auch die Lüge hinsichtlich der Sprache des Juden. Sie ist
ihm nicht das Mittel, seine Gedanken auszudrücken, sondern das Mittel, sie zu
verbergen. Indem er französisch redet, denkt er jüdisch, und während er
deutsche Verse drechselt, lebt er nur das Wesen seines Volkstums aus.
Solange der Jude nicht der Herr der anderen Völker geworden ist, muß er wohl
oder übel deren Sprachen sprechen, sobald diese jedoch seine Knechte wären,
hätten sie alle eine Universalsprache (z.B. Esperanto!) zu lernen, so daß auch
durch dieses Mittel das Judentum sie leichter beherrschen könnte!
Wie sehr das ganze Dasein dieses Volkes auf einer fortlaufenden Lüge beruht,
wird in unvergleichlicher Art in den von den Juden so unendlich gehaßten
„Protokollen der Weisen von Zion" gezeigt. Sie sollen auf einer Fälschung
beruhen, stöhnt immer wieder die „Frankfurter Zeitung" in die Welt hinaus: der
beste Beweis dafür, daß sie echt sind. Was viele Juden unbewußt tun mögen, ist
hier bewußt klargelegt. Darauf aber kommt es an. Es ist ganz gleich, aus
wessen Judenkopf diese Enthüllungen stammen, maßgebend aber ist, daß sie mit
geradezu grauenerregender Sicherheit das Wesen und die Tätigkeit des
Judenvolkes aufdecken und in ihren inneren Zusammenhängen sowie den letzten
Schlußzielen darlegen. Die beste Kritik an ihnen jedoch bildet die
Wirklichkeit. Wer die geschichtliche Entwicklung der letzten hundert Jahre von
den Gesichtspunkten dieses Buches aus überprüft, dem wird auch das Geschrei
der jüdischen Presse sofort verständlich werden. Denn wenn dieses Buch erst
einmal Gemeingut des Volkes geworden sein wird, darf die jüdische Gefahr auch
schon als gebrochen gelten.
Um den Juden kennenzulernen, ist es am besten, seinen Weg zu studieren, den er
innerhalb der anderen Völker und im Laufe der Jahrhunderte genommen hat. Es
genügt da bei, dies nur an einem Beispiele zu verfolgen, um zu den nötigen
Erkenntnissen zu kommen. Da sein Werdegang immer und zu allen Zeiten derselbe
war, wie ja auch die von ihm aufgefressenen Völker immer die gleichen sind, so
empfiehlt es sich, bei einer solchen Betrachtung seine Entwicklung in
bestimmte Abschnitte zu zerlegen, die ich in diesem Falle der Einfachheit
halber mit Buchstaben bezeichne.
Die ersten Juden sind nach Germanien im Verlaufe des Vordringens der Römer
gekommen, und zwar wie immer als Händler. In den Stürmen der Völkerwanderung
aber sind sie anscheinend wieder verschwunden, und so darf als Beginn einer
neuen und nun bleibenden Verjudung Mittel und Nordeuropas die Zeit der ersten
germanischen Staatenbildung angesehen werden. Eine Entwicklung setzt ein, die
immer dieselbe oder eine ähnliche war, wenn irgendwo Juden auf arische Völker
stießen.
a) Mit dem Entstehen der ersten festen Siedelungen ist der Jude plötzlich
„da". Er kommt als Händler und legt anfangs noch wenig Wert auf die
Verschleierung seines Volkstums. Er ist noch Jude, zum Teil vielleicht auch
deshalb, weil der äußere Rassenunterschied zwischen ihm und dem Gastvolk zu
groß, seine sprachlichen Kenntnisse noch zu gering, die Abgeschlossenheit des
Gastvolkes jedoch zu scharf sind, als daß er es wagen dürfte, als etwas
anderes denn ein fremder Händler erscheinen zu wollen. Bei seiner
Geschmeidigkeit und der Unerfahrenheit des Gastvolkes bedeutet die
Beibehaltung seines Charakters als Jude auch keinen Nachteil für ihn, sondern
eher einen Vorteil; man kommt dem Fremden freundlich entgegen.
b) Allmählich beginnt er sich langsam in der Wirtschaft zu betätigen, nicht
als Produzent, sondern ausschließlich als Zwischenglied. In seiner
tausendjährigen händlerischen Gewandtheit ist er den noch unbeholfenen,
besonders aber grenzenlos ehrlichen Ariern weit überlegen, so daß schon in
kurzer Zeit der Handel sein Monopol zu werden droht.
Er beginnt mit dem Verleihen von Geld, und zwar wie immer zu Wucherzinsen.
Tatsächlich führt er den Zins auch dadurch ein. Die Gefahr dieser neuen
Einrichtung wird zunächst nicht erkannt, sondern um der augenblicklichen
Vorteile wegen sogar begrüßt.
c) Der Jude ist vollkommen seßhaft geworden, d.h. er besiedelt in den Städten
und Flecken besondere Viertel und bildet immer mehr einen Staat im Staate. Den
Handel sowohl als sämtliche Geldgeschäfte faßt er als sein eigenstes Privileg
auf, das er rücksichtslos auswertet.
d) Das Geldgeschäft und der Handel sind restlos sein Monopol geworden. Seine
Wucherzinsen erregen endlich Widerstand, seine zunehmende sonstige Frechheit
aber Empörung, sein Reichtum Neid. Das Maß wird übervoll, als er auch den
Grund und Boden in den Kreis seiner händlerischen Objekte einbezieht und ihn
zur verkäuflichen, besser, handelbaren Ware erniedrigt. Da er selber den Boden
nie bebaut, sondern bloß als ein Ausbeutungsgut betrachtet, auf dem der Bauer
sehr wohl bleiben kann, allein unter den elendesten Erpressungen seitens
seines nunmehrigen Herrn, steigert sich die Abneigung gegen ihn allmählich zum
offenen Haß. Seine blutsaugerische Tyrannei wird so groß, daß es zu
Ausschreitungen gegen ihn kommt. Man beginnt sich den Fremden immer näher
anzusehen und entdeckt immer neue abstoßende Züge und Wesensarten an ihm, bis
die Kluft unüberbrückbar wird.
In Zeiten bitterster Not bricht endlich die Wut gegen ihn aus, und die
ausgeplünderten und zugrunde gerichteten Massen greifen zur Selbsthilfe, um
sich der Gottesgeißel zu erwehren. Sie haben ihn im Laufe einiger Jahrhunderte
kennengelernt und empfinden schon sein bloßes Dasein als gleiche Not wie die
Pest.
e) Nun beginnt der Jude aber seine wahren Eigenschaf ten zu enthüllen. Mit
widerlicher Schmeichelei macht er sich an die Regierungen heran, läßt sein
Geld arbeiten und sichert sich auf solche Art immer wieder den Freibrief zu
neuer Ausplünderung seiner Opfer. Wenn auch manchmal die Wut des Volkes gegen
den ewigen Blutegel lichterloh aufbrennt, so hindert ihn dies nicht im
geringsten, in wenigen Jahren schon wieder in dem kaum verlassenen Orte
neuerdings aufzutauchen und das alte Leben von vorne zu beginnen. Keine
Verfolgung kann ihn von seiner Art der Menschenausbeutung abbringen, keine ihn
vertreiben, nach jeder ist er in kurzer Zeit wieder da, und zwar als der alte.
Um wenigstens das Allerärgste zu verhindern, beginnt man, den Boden seiner
wucherischen Hand zu entziehen, indem man ihm die Erwerbung desselben einfach
gesetzlich unmöglich macht.
f) In dem Maße, in dem die Macht der Fürsten zu steigen beginnt, drängt er
sich immer näher an diese heran. Er bettelt um „Freibriefe" und „Privilegien",
die er von den stets in Finanznöten befindlichen Herren gegen entsprechende
Bezahlung gerne erhält. Was ihn dieses auch kostet, er bringt in wenigen
Jahren das ausgegebene Geld mit Zins und Zinseszins wieder herein. Ein wahrer
Blutegel, der sich an den Körper des unglücklichen Volkes ansetzt und nicht
wegzubringen ist, bis die Fürsten selber wieder Geld brauchen und ihm das
ausgesogene Blut höchst persönlich abzapfen.
Dieses Spiel wiederholt sich immer von neuem, wobei die Rolle der sogenannten
„deutschen Fürsten" genau so erbärmlich wie die der Juden selber ist. Sie
waren wirklich die Strafe Gottes für ihre lieben Völker, diese Herren, und
finden ihre Parallele nur in verschiedenen Ministern der heutigen Zeit.
Den deutschen Fürsten ist es zu danken, daß die deutsche Nation sich von der
jüdischen Gefahr nicht endgültig zu erlösen vermochte. Leider hat sich darin
auch später nichts geändert, so daß ihnen vom Juden nur der tausendfach
verdiente Lohn zuteil wurde für die Sünden, die sie an ihren Völkern einst
verbrochen haben. Sie verbündeten sich mit dem Teufel und landeten bei ihm.
g) So führt seine Umgarnung der Fürsten zu deren Verderben. Langsam aber
sicher lockert sich ihre Stellung zu den Völkern in dem Maße, in dem sie
aufhören, den Interessen derselben zu dienen, und statt dessen zu Nutznießern
ihrer Untertanen werden. Der Jude weiß ihr Ende genau und sucht es nach
Möglichkeit zu beschleunigen. Er selber fördert ihre ewige Finanznot, indem er
sie den wahren Aufgaben immer mehr entfremdet, in übelster Schmeichelei
umkriecht, zu Lastern anleitet und sich dadurch immer unentbehrlicher macht.
Seine Gewandtheit, besser Skrupellosigkeit in allen Geldangelegenheiten
versteht es, immer neue Mittel aus den ausgeplünderten Untertanen
herauszupressen, ja herauszuschinden, die in immer kürzeren Zeiträumen den Weg
alles Irdischen gehen. So hat jeder Hof seinen „Hofjuden" – wie die Scheusale
heißen, die das liebe Volk bis zur Verzweiflung quälen und den Fürsten das
ewige Vergnügen bereiten. Wen will es da wundernehmen, daß diese Zierden des
menschlichen Geschlechtes endlich auch äußerlich geziert werden und in den
erblichen Adelsstand emporsteigen, so mithelfend, auch diese Einrichtung nicht
nur der Lächerlichkeit preiszugeben, sondern sogar zu vergiften?
Nun vermag er natürlich erst recht seine Stellung zugunsten seines Fortkommens
zu verwenden.
Endlich braucht er sich ja nur taufen zu lassen, um in den Besitz aller
Möglichkeiten und Rechte der Landeskinder selber kommen zu können. Er besorgt
dieses Geschäft denn auch nicht selten zur Freude der Kirchen über den
gewonnenen Sohn und Israels über den gelungenen Schwindel.
h) In der Judenheit beginnt sich jetzt ein Wandel zu vollziehen. Sie waren
bisher Juden, d.h. man legte keinen Wert darauf, als etwas anderes erscheinen
zu wollen, und konnte dies auch nicht bei den so überaus ausgeprägten
Rassemerkmalen auf beiden Seiten. Noch in der Zeit Friedrichs des Großen fällt
es keinem Menschen ein, in den Juden etwas anderes als das „fremde" Volk zu
sehen, und noch Goethe ist entsetzt bei dem Gedanken, daß künftig die Ehe
zwischen Christen und Juden nicht mehr gesetzlich verboten sein soll. Goethe
aber war denn doch, wahrhaftiger Gott, kein Rückschrittler oder gar Zelot; was
aus ihm sprach, war nichts anderes als die Stimme des Blutes und der Vernunft.
So erblickte – trotz aller schmachvollen Handlungen der Höfe – das Volk im
Juden instinktiv den fremden Körper im eigenen Leibe und stellte sich demgemäß
auch zu ihm ein.
Nun aber sollte dies anders werden. Im Laufe von mehr als tausend Jahren hat
er die Sprache des Gastvolkes so weit beherrschen gelernt, daß er es nun wagen
zu können glaubt, sein Judentum künftig etwas weniger zu betonen und sein
„Deutschtum" mehr in den Vordergrund zu stellen; denn so lächerlich, ja
aberwitzig es zunächst auch erscheinen mag, nimmt er sich dennoch die
Frechheit heraus und verwandelt sich in einen „Germanen", in diesem Falle also
in einen „Deutschen". Damit wetzt eine der infamsten Täuschungen ein, die sich
denken läßt. Da er vom Deutschtum wirklich nichts besitzt als die Kunst, seine
Sprache – noch dazu in fürchterlicher Weise – zu radebrechen, im übrigen aber
niemals sich mit ihm vermengte, beruht mithin sein ganzes Deutschtum nur auf
der Sprache allein. Die Rasse aber liegt nicht in der Sprache, sondern
ausschließlich im Blute, etwas, das niemand besser weiß als der Jude, der
gerade auf die Erhaltung seiner Sprache nur sehr wenig Wert legt, hingegen
allen Wert auf die Reinhaltung seines Blutes. Ein Mensch kann ohne weiteres
die Sprache ändern, d.h. er kann sich einer anderen bedienen; allein er wird
dann in seiner neuen Sprache die alten Gedanken ausdrücken; sein inneres Wesen
wird nicht verändert. Dies zeigt am allerbesten der Jude, der in tausend
Sprachen reden kann und dennoch immer der eine Jude bleibt. Seine
Charaktereigenschaften sind dieselben geblieben, mochte er vor zweitausend
Jahren als Getreidehändler in Ostia römisch sprechen oder mag er als
Mehlschieber von heute deutsch mauscheln. Es ist immer der gleiche Jude. Daß
diese Selbstverständlichkeit von einem normalen heutigen Ministerialrat oder
höheren Polizeibeamten nicht begriffen wird, ist freilich auch
selbstverständlich, läuft doch etwas Instinkt und Geistloseres schwerlich
herum als diese Diener unserer vorbildlichen Staatsautorität der Gegenwart.
Der Grund, warum sich der Jude entschließt, auf einmal zum „Deutschen" zu
werden, liegt auf der Hand. Er fühlt, wie die Macht der Fürsten langsam ins
Wanken gerät, und sucht deshalb frühzeitig eine Plattform unter seine Füße zu
bekommen. Weiter aber ist seine geldliche Beherrschung der gesamten Wirtschaft
schon so fortgeschritten, daß er ohne den Besitz aller „staatsbürgerlichen"
Rechte das ganze ungeheure Gebäude nicht mehr länger zu stützen vermag, auf
alle Fälle keine weitere Steigerung seines Einflusses mehr stattfinden kann.
Beides aber wünscht er; denn je höher er klimmt, um so lockender steigt aus
dem Schleier der Vergangenheit sein altes, ihm einst verheißenes Ziel heraus,
und mit fiebernder Gier sehen seine hellsten Köpfe den Traum der
Weltherrschaft schon wieder in faßbare Nähe rücken. So ist sein einziges
Streben darauf gerichtet, sich in den Vollbesitz der „staatsbürgerlichen"
Rechte zu setzen.
Dies ist der Grund der Emanzipation aus dem Ghetto.
i) So entwickelt sich aus dem Hofjuden langsam der Volksjude, das heißt
natürlich: der Jude bleibt nach wie vor in der Umgebung der hohen Herren, ja,
er sucht sich eher noch mehr in deren Kreis hineinzuschieben, allein zu
gleicher Zeit biedert sich ein anderer Teil seiner Rasse an das liebe Volk an.
Wenn man bedenkt, wie sehr er an der Masse im Laufe der Jahrhunderte gesündigt
hatte, wie er sie immer von neuem unbarmherzig auspreßte und aussog, wenn man
weiter bedenkt, wie ihn das Volk dafür allmählich hassen lernte und am Ende in
seinem Dasein wirklich nur mehr eine Strafe des Himmels für die anderen Völker
erblickte, so kann man verstehen, wie schwer dem Juden diese Umstellung werden
muß. Ja, es ist eine mühsame Arbeit, sich den abgehäuteten Opfern auf einmal
als „Freund der Menschen" vorzustellen.
Er geht denn auch zunächst daran, in den Augen des Volkes wieder gutzumachen,
was er bisher an ihm verbrochen hatte. Er beginnt seine Wandlung als
„Wohltäter" der Menschheit. Da seine neue Güte einen realen Grund hat, kann er
sich auch nicht gut an das alte Bibelwort halten, daß die Linke nicht wissen
solle, was die Rechte gibt, sondern er muß sich wohl oder übel damit abfinden,
möglichst viele wissen zu lassen, wie sehr er die Leiden der Masse empfindet,
und was alles er dagegen persönlich an Opfern bringt. In dieser ihm nun einmal
angeborenen Bescheidenheit trommelt er seine Verdienste in die übrige Welt so
lange hinaus, bis diese wirklich daran zu glauben beginnt. Wer nicht daran
glaubt, tut ihm bitter Unrecht. In kurzer Zeit schon fängt er an, die Dinge so
zu drehen, als ob bis her überhaupt nur ihm immer Unrecht zugefügt worden wäre
und nicht umgekehrt. Besondere Dumme glauben dies und können dann nicht
anders, als den armen „Unglücklichen" zu bedauern.
Im übrigen wäre hier noch zu bemerken, daß der Jude bei aller Opferfreudigkeit
persönlich natürlich dennoch nie verarmt. Er versteht schon einzuteilen; ja,
manchmal ist seine Wohltat wirklich nur mit dem Dünger zu vergleichen, der
auch nicht aus Liebe zum Feld auf dieses gestreut wird, sondern aus
Voraussicht für das spätere eigene Wohl. Auf jeden Fall aber weiß in
verhältnismäßig kurzer Zeit alles, daß der Jude ein „Wohltäter und
Menschenfreund" geworden ist. Welch ein eigentümlicher Wandel!
Was aber bei anderen mehr oder weniger als selbstverständlich gilt, erweckt
schon deshalb höchstes Erstaunen, ja bei vielen ersichtliche Bewunderung, weil
es bei ihm eben nicht selbstverständlich ist. So kommt es, daß man ihm auch
jede solche Tat noch um vieles höher anrechnet als der übrigen Menschheit.
Aber noch mehr: Der Jude wird auf einmal auch liberal und fängt an, vom
notwendigen Fortschritt der Menschheit zu schwärmen.
Langsam macht er sich so zum Wortführer einer neuen Zeit.
Freilich zerstört er auch immer gründlicher die Grundlagen einer wahrhaft
volksnützlichen Wirtschaft. Über dem Umwege der Aktie schiebt er sich in den
Kreislauf der nationalen Produktion ein, macht diese zum käuflichen, besser
handelbaren Schacherobjekt und raubt damit den Betrieben die Grundlagen einer
persönlichen Besitzerschaft. Damit erst tritt zwischen Arbeitgeber und
Arbeitnehmer jene innere Entfremdung ein, die zur späteren politischen
Klassenspaltung hinüberleitet.
Endlich aber wächst die jüdische Einflußnahme auf wirtschaftliche Belange über
die Börse nun unheimlich schnell an. Er wird zum Besitzer oder doch zum
Kontrolleur der nationalen Arbeitskraft.
Zur Stärkung seiner politischen Stellung versucht er, die rassischen und
staatsbürgerlichen Schranken einzureißen, die ihn zunächst noch auf Schritt
und Tritt beengen. Er kämpft zu diesem Zwecke mit aller ihm eigenen Zähigkeit
für die religiöse Toleranz – und hat in der ihm vollständig verfallenen
Freimaurerei ein vorzügliches Instrument zur Verfechtung wie aber auch zur
Durchschiebung seiner Ziele. Die Kreise der Regierenden sowie die höheren
Schichten des politischen und wirtschaftlichen Bürgertums gelangen durch
maurerische Fäden in seine Schlingen, ohne daß sie es auch nur zu ahnen
brauchen.
Nur das Volk als solches oder besser der Stand, der, im Erwachen begriffen,
sich selber seine Rechte und die Freiheit erkämpft, kann dadurch in tieferen
und breiteren Schichten noch nicht genügend erfaßt werden. Dieses aber ist
nötiger als alles andere; denn der Jude fühlt, daß die Möglichkeit seines
Aufstieges zu einer beherrschenden Rolle nur gegeben ist, wenn sich vor ihm
ein „Schrittmacher" befindet; den aber vermeint er im Bürgertum, und zwar in
den breitesten Schichten desselben, erkennen zu können. Die Handschuhmacher
und Leineweber aber kann man nicht mit dem feinen Netz der Freimaurerei
einfangen, sondern es müssen hier schon gröbere und dabei aber nicht minder
eindringliche Mittel angesetzt werden. So kommt zur Freimaurerei als zweite
Waffe im Dienste des Judentums: die Presse. In ihren Besitz setzt er sich mit
aller Zähigkeit und Geschicklichkeit. Mit ihr beginnt er langsam das ganze
öffentliche Leben zu umklammern und zu umgarnen, zu leiten und zu schieben, da
er in der Lage ist, jene Macht zu erzeugen und zu dirigieren, die man unter
der Bezeichnung „öffentliche Meinung" heute besser kennt als noch vor wenigen
Jahrzehnten.
Dabei stellt er sich persönlich immer als unendlich wissensdurstig hin, lobt
jeden Fortschritt, am meisten freilich den, der zum Verderben der anderen
führt; denn jedes Wissen und jede Entwicklung beurteilt er immer nur nach der
Möglichkeit der Förderung seines Volkstums, und wo diese fehlt, ist er der
unerbittliche Todfeind jedes Lichtes, der Hasser jeder wahren Kultur. So
verwendet er alles Wissen, das er in den Schulen der anderen aufnimmt, nur im
Dienste seiner Rasse.
Dieses Volkstum aber hütet er wie nie zuvor. Während er von „Aufklärung",
„Fortschritt", „Freiheit", „Menschentum" usw. überzufließen scheint, übt er
selber strengste Abschließung seiner Rasse. Wohl hängt er seine Frauen
manchmal einflußreichen Christen an, allein, er erhält seinen männlichen Stamm
grundsätzlich immer rein. Er vergiftet das Blut der anderen, wahrt aber sein
eigenes. Der Jude heiratet fast nie eine Christin, sondern der Christ die
Jüdin. Die Bastarde aber schlagen dennoch nach der jüdischen Seite aus.
Besonders ein Teil des höheren Adels verkommt vollständig. Der Jude weiß das
ganz genau und betreibt deshalb diese Art der „Entwaffnung" der geistigen
Führerschicht seiner rassischen Gegner planmäßig. Zur Maskierung des Treibens
und zur Einschläferung seiner Opfer jedoch redet er immer mehr von der
Gleichheit aller Menschen, ohne Rücksicht auf Rasse und Farbe. Die Dummen
beginnen es ihm zu glauben.
Da jedoch sein ganzes Wesen immer noch zu stark den Geruch des allzu Fremden
an sich haften hat, als daß besonders die breite Masse des Volkes ohne
weiteres in sein Garn gehen würde, läßt er durch seine Presse ein Bild von
sich geben, das der Wirklichkeit so wenig entspricht, wie es umgekehrt seinem
verfolgten Zwecke dient. In Witzblättern besonders bemüht man sich, die Juden
als ein harmloses Völkchen hinzustellen, das nun einmal seine Eigenarten
besitzt – wie eben andere auch –, das aber doch, selbst in seinem vielleicht
etwas fremd anmutenden Gebaren, Anzeichen einer möglicherweise komischen,
jedoch immer grundehrlichen und gütigen Seele von sich gebe. Wie man sich
überhaupt bemüht, ihn immer mehr unbedeutend als gefährlich erscheinen zu
lassen.
Sein Endziel in diesem Stadium aber ist der Sieg der Demokratie oder, wie er
es versteht: die Herrschaft des Parlamentarismus. Sie entspricht am meisten
seinen Bedürfnissen; schaltet sie doch die Persönlichkeit aus – und setzt an
ihre Stelle die Majorität der Dummheit, Unfähig keit und nicht zum letzten
aber der Feigheit.
Das Endergebnis wird der Sturz der Monarchie sein, der nun früher oder später
eintreten muß
.
j) Die ungeheure wirtschaftliche Entwicklung führt zu einer Änderung der
sozialen Schichtung des Volkes. Indem das kleine Handwerk langsam abstirbt und
damit die Möglichkeit der Gewinnung einer selbständigen Existenz für den
Arbeiter immer seltener wird, verproletarisiert dieser zusehends. Es entsteht
der industrielle „Fabrikarbeiter", dessen wesentlichstes Merkmal darin zu
suchen ist, daß er kaum je in die Lage kommt, sich im späteren Leben eine
eigene Existenz gründen zu können. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes
besitzlos, seine alten Tage sind eine Qual und kaum mehr mit Leben zu
bezeichnen.
Schon früher wurde einmal eine ähnliche Lage geschaf fen, die gebieterisch
einer Lösung zudrängte und sie auch fand. Zum Bauern und Handwerker waren als
weiterer Stand langsam der Beamte und Angestellte – besonders des Staates –
gekommen. Auch sie waren Besitzlose im wahrsten Sinne des Wortes. Der Staat
fand aus diesem ungesunden Zustand endlich dadurch einen Ausweg, daß er die
Versorgung des Staatsangestellten, der selbst für seine alten Tage nicht
vorbeugen konnte, übernahm und die Pension, das Ruhegehalt, einführte. Langsam
folgten immer mehr private Betriebe diesem Beispiele, so daß heute fast jeder
geistige Festangestellte seine spätere Pension bezieht, sofern der Betrieb
eine bestimmte Größe schon erreicht oder überschritten hat. Und erst die
Sicherung des Staatsbeam ten im Alter vermochte diesen zu jener selbstlosen
Pflichttreue zu erziehen, die in der Vorkriegszeit die vornehmste Eigenschaft
des deutschen Beamtentums war.
So wurde ein ganzer Stand, der eigentumslos blieb, in kluge Weise dem sozialen
Elend entrissen und damit dem Volksganzen eingegliedert.
Nun war diese Frage neuerdings und diesmal in viel größerem Umfange an den
Staat und die Nation herangetreten. Immer neue, in die Millionen gehende
Menschenmassen siedelten aus den bäuerlichen Orten in die größeren Städte
über, um als Fabrikarbeiter in den neugegründeten Industrien das tägliche Brot
zu verdienen. Arbeits und Lebensverhältnisse des neuen Standes waren schlimmer
als traurig. Schon die mehr oder minder mechanische Übertragung der früheren
Arbeitsmethoden des alten Handwerkers oder auch Bauern auf die neue Form paßte
in keinerlei Weise. Die Tätigkeit des einen wie des anderen ließ sich nicht
mehr vergleichen mit den Anstrengungen, die der industrielle Fabrikarbeiter zu
leisten hat. Bei dem alten Handwerk mochte die Zeit vielleicht weniger eine
Rolle spielen, aber bei den neuen Arbeitsmethoden spielte sie diese um so
mehr. Die formale Übernahme der alten Arbeits zeiten in den industriellen
Großbetrieb wirkte geradezu verhängnisvoll; denn die tatsächliche
Arbeitsleistung von einst war infolge des Fehlens der heutigen intensiven
Arbeitsmethoden nur klein. Wenn man also vorher den Vierzehn oder
FünfzehnstundenArbeitstag noch ertragen konnte, dann vermochte man ihn sicher
nicht mehr zu ertragen in einer Zeit, da jede Minute auf das äußerste
ausgenützt wird. Wirklich war das Ergebnis dieser sinnlosen Übertragung alter
Arbeitszeiten auf die neue industrielle Tätigkeit nach zwei Richtungen
unglückselig: die Gesundheit wurde vernichtet und der Glauben an ein höheres
Recht zerstört. Endlich kam hierzu noch die jämmerliche Entlohnung einerseits
und die demgemäß ersichtlich um so viel bessere Stellung des Arbeitgebers
andererseits.
Auf dem Lande konnte es eine soziale Frage nicht geben, da Herr und Knecht die
gleiche Arbeit taten und vor allem aus gleicher Schüssel aßen. Aber auch dies
änderte sich.
Die Trennung des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber erscheint jetzt auf allen
Gebieten des Lebens vollzogen. Wie weit dabei die innere Verjudung unseres
Volkes schon fortgeschritten ist, kann man an der geringen Achtung, wenn nicht
schon Verachtung ersehen, die man der Handarbeit an sich zollt. Deutsch ist
dies nicht. Erst die Verwelschung unseres Lebens, die aber in Wahrheit eine
Verjudung war, wandelte die einstige Achtung vor dem Handwerk in eine gewisse
Verachtung jeder körperlichen Arbeit überhaupt.
So entsteht tatsächlich ein neuer, nur sehr wenig geachteter Stand, und es muß
eines Tages die Frage auftauchen, ob die Nation die Kraft besitzen würde, von
sich aus den neuen Stand in die allgemeine Gesellschaft wieder einzugliedern,
oder ob sich der standesmäßige Unterschied zur klassenartigen Kluft erweitern
würde.
Eines aber ist sicher: der neue Stand besaß nicht die schlechtesten Elemente
in seinen Reihen, sondern im Gegenteil auf alle Fälle die tatkräftigsten. Die
Überfeinerungen der sogenannten Kultur hatten hier noch nicht ihre
zersetzenden und zerstörenden Wirkungen ausgeübt. Der neue Stand war in seiner
breiten Masse noch nicht von dem Gifte pazifistischer Schwäche angekränkelt,
sondern robust und, wenn nötig, auch brutal.
Während sich das Bürgertum um diese so schwerwiegende Frage überhaupt nicht
kümmert, sondern gleichgültig die Dinge laufen läßt, erfaßt der Jude die
unübersehbare Möglichkeit, die sich hier für die Zukunft bietet, und indem er
auf der einen Seite die kapitalistischen Methoden der Menschenausbeutung bis
zur letzten Konsequenz organisiert, macht er sich an die Opfer seines Geistes
und Waltens selber heran und wird in kurzer Zeit schon der Führer ihres
Kampfes gegen sich selbst. Das heißt freilich, nur bildlich gesprochen, „gegen
sich selbst", denn der große Meister im Lügen versteht es, sich wie immer als
den Reinen erscheinen zu lassen und die Schuld den anderen aufzubürden. Da er
die Frechheit besitzt, die Masse selber zu führen, kommt diese auch gar nicht
auf den Gedanken, daß es sich um den infamsten Betrug aller Zeiten handeln
könnte.
Und doch war es so.
Kaum daß der neue Stand sich aus der allgemeinen wirtschaftlichen Umbildung
herausentwickelt, sieht auch der Jude schon den neuen Schrittmacher zu seinem
eigenen weiteren Fortkommen klar und deutlich vor sich. Erst benützte er das
Bürgertum als Sturmbock gegen die feudale Welt, nun den Arbeiter gegen die
bürgerliche. Wußte er aber einst im Schatten des Bürgertums sich die
bürgerlichen Rechte zu erschleichen, so hofft er nun, im Kampfe des Arbeiters
ums Dasein, den Weg zur eigenen Herrschaft zu finden.
Von jetzt ab hat der Arbeiter nur mehr die Aufgabe, für die Zukunft des
jüdischen Volkes zu fechten. Unbewußt wird er in den Dienst der Macht
gestellt, die er zu bekämpfen vermeint. Man läßt ihn scheinbar gegen das
Kapital anrennen und kann ihn so am leichtesten gerade für dieses kämpfen
lassen. Man schreit dabei immer gegen das internationale Kapital und meint in
Wahrheit die nationale Wirtschaft. Diese soll demoliert werden, damit auf
ihrem Leichenfeld die internationale Börse triumphieren kann.
Das Vorgehen des Juden dabei ist folgendes:
Er macht sich an den Arbeiter heran, heuchelt Mitleid mit dessen Schicksal
oder gar Empörung über dessen Los des Elends und der Armut, um auf diesem Wege
das Vertrauen zu gewinnen. Er bemüht sich, alle die einzelnen tatsächlichen
oder auch eingebildeten Härten seines Lebens zu studieren – und die Sehnsucht
nach Änderung eines solchen Daseins zu erwecken. Das in jedem arischen
Menschen irgendwie schlummernde Bedürfnis nach sozialer Gerechtigkeit steigert
er in unendlich kluger Weise zum Haß gegen die vom Glück besser Bedachten und
gibt dabei dem Kampfe um die Beseitigung sozialer Schäden ein ganz bestimmtes
weltanschauungsgemäßes Gepräge. Er begründet die marxistische Lehre.
Indem er sie als mit einer ganzen Anzahl von sozial gerechten Forderungen
unzertrennlich verknüpft hinstellt, fördert er ebenso ihre Verbreitung wie
umgekehrt die Abneigung der anständigen Menschheit, Forderungen nachzukommen,
die, in solcher Form und Begleitung vorgebracht, von Anfang an als ungerecht,
ja unmöglich erfüllbar erscheinen.
Der Kern der marxistischen Weltanschauung 351
Denn unter diesem Mantel rein sozialer Gedanken liegen wahrhaft teuflische
Absichten verborgen, ja, sie werden mit frechster Deutlichkeit auch wohl in
voller Öffentlichkeit vorgetragen. Diese Lehre stellt ein unzertrennliches
Gemisch von Vernunft und menschlichem Aberwitz dar, aber immer so, daß nur der
Wahnsinn zur Wirklichkeit zu werden vermag, niemals die Vernunft. Durch die
kategorische Ablehnung der Persönlichkeit und damit der Nation und ihres
rassischen Inhalts zerstört sie die elementaren Grundlagen der gesamten
menschlichen Kultur, die gerade von diesen Faktoren abhängig ist. Dieses ist
der wahre innere Kern der marxistischen Weltanschauung, sofern man diese
Ausgeburt eines verbrecherischen Gehirns als „Weltanschauung" bezeichnen darf.
Mit der Zertrümmerung der Persönlichkeit und der Rasse fällt das wesentliche
Hindernis für die Herrschaft des Minderwertigen – dieses aber ist der Jude.
Gerade im wirtschaftlichen und politischen Wahnwitz liegt der Sinn dieser
Lehre. Denn durch ihn werden alle wahr haft Intelligenten abgehalten, sich in
ihren Dienst zu stellen, während die minder geistig Tätigen und wirtschaftlich
schlecht Gebildeten mit fliegenden Fahnen ihr zueilen. Die Intelligenz für die
Bewegung aber – denn auch diese Bewegung braucht zu ihrem Bestehen Intelligenz
– „opfert" der Jude aus seinen eigenen Reihen.
So entsteht eine reine Handarbeiterbewegung unter jüdischer Führung, scheinbar
darauf ausgehend, die Lage des Arbeiters zu verbessern, in Wahrheit aber die
Versklavung und damit die Vernichtung aller nichtjüdischen Völker
beabsichtigend.
Was die Freimaurerei in den Kreisen der sogenannten Intelligenz an allgemein
pazifistischer Lähmung des nationalen Selbsterhaltungstriebes einleitet, wird
durch die Tätigkeit der großen, heute immer jüdischen Presse der breiteren
Masse, vor allem aber dem Bürgertum, vermittelt. Zu diesen beiden Waffen der
Zersetzung kommt nun als dritte und weitaus furchtbarste die Organisation der
rohen Gewalt. Der Marxismus soll als Angriffs und Sturmkolonnevollenden, was
die Zermürbungsarbeit der beiden ersten Waffen vorbereitend schon zum
Zusammenbruch heranreifen ließ.
Es vollzieht sich damit ein wahrhaft meisterhaftes Zusammenspiel, so daß man
sich wirklich nicht zu wundern braucht, wenn demgegenüber gerade diejenigen
Institutionen am meisten versagen, die sich immer so gerne als die Träger der
mehr oder minder sagenhaften staatlichen Autorität vorzustellen belieben. In
unserem hohen und höchsten Beamtentum des Staates hat der Jude zu allen Zeiten
(von wenigen Ausnahmen abgesehen) den willfährigsten Förderer seiner
Zerstörungsarbeit gefunden. Kriechende Unterwürfigkeit nach „oben" und
arrogante Hochnäsigkeit nach „unten" zeichnen diesen Stand ebensosehr aus wie
eine oft himmelschreiende Borniertheit, die nur durch die manchmal geradezu
erstaunliche Einbildung übertroffen wird.
Dieses aber sind Eigenschaften, die der Jude bei unseren Behörden braucht und
demgemäß auch liebt.
Der praktische Kampf, der nun einsetzt, verläuft, in groben Strichen
gezeichnet, folgendermaßen:
Entsprechend den Schlußzielen des jüdischen Kampfes, die sich nicht nur in der
wirtschaftlichen Eroberung der Welt erschöpfen, sondern auch deren politische
Unterjochung fordern, teilt der Jude die Organisation seiner marxistischen
Weltlehre in zwei Hälften, die, scheinbar voneinander getrennt, in Wahrheit
aber ein untrennbares Ganzes bil den: in die politische und die
gewerkschaftliche Bewegung.
Die gewerkschaftliche Bewegung ist die werbende. Sie bietet dem Arbeiter in
seinem schweren Existenzkampf, den er dank der Habgier und Kurzsichtigkeit
vieler Unternehmer zu führen hat, Hilfe und Schutz und damit die Möglichkeit
der Erkämpfung besserer Lebensbedingungen. Will der Arbeiter die Vertretung
seiner menschlichen Lebensrechte in einer Zeit, da die organisierte
Volksgemeinschaft, der Staat, sich um ihn so gut wie gar nicht kümmert, nicht
der blinden Willkür von zum Teil wenig verantwortungsbewußten, oft auch
herzlosen Menschen ausliefern, muß er deren Verteidigung selber in die Hand
nehmen.
Die Organisation der marxistischen Weltlehre 353
In eben dem Maße nun, in dem das sogenannte nationale Bürgertum, von
Geldinteressen geblendet, diesem Lebenskampfe die schwersten Hindernisse in
den Weg legt, all den Versuchen um Kürzung der unmenschlich langen
Arbeitszeit, Beendigung von Kinderarbeit, Sicherung und Schutz der Frau,
Hebung der gesundheitlichen Verhältnisse in Werkstätten und Wohnungen, nicht
nur Widerstand entgegensetzt, sondern sie häufig und tatsächlich sabotiert,
nimmt sich der klügere Jude der so Unterdrückten an. Er wird allmählich zum
Führer der Gewerkschaftsbewegung, und dies um so leichter, als es ihm nicht um
eine wirkliche Behebung sozialer Schäden im ehrlichen Sinne zu tun ist,
sondern nur um die Heranbildung einer ihm blind ergebenen wirtschaftlichen
Kampftruppe zur Zertrümmerung der nationalen wirtschaftlichen Unabhängigkeit.
Denn während die Führung einer gesunden Sozialpolitik dauernd zwischen den
Richtlinien der Erhaltung der Volksgesundheit einerseits und der Sicherung
einer unabhängigen nationalen Wirtschaft andererseits sich bewegen wird,
fallen für den Juden in seinem Kampfe diese beiden Gesichtspunkte nicht nur
weg, sondern ihre Beseitigung ist mit sein Lebensziel. Er wünscht nicht die
Erhaltung einer unabhängigen nationalen Wirtschaft, sondern deren Vernichtung.
Infolgedessen können ihn keinerlei Gewissensbisse davor bewahren, als Führer
der Gewerkschaftsbewegung Forderungen zu stellen, die nicht nur über das Ziel
hinausschießen, sondern deren Erfüllung praktisch entweder unmöglich ist oder
den Ruin der nationalen Wirtschaft bedeutet. Er will aber auch kein gesundes,
stämmiges Geschlecht vor sich haben, sondern eine morsche, unterjochungsfähige
Herde. Dieser Wunsch gestattet ihm abermals, Forderungen sinnlosester Art zu
stellen, deren praktische Erfüllung nach seinem eigenen Wissen unmöglich ist,
die mithin zu gar keinem Wechsel der Dinge zu führen vermöchten, sondern
höchstens zu einer wüsten Aufpeitschung der Masse. Darum aber ist es ihm zu
tun und nicht um die wirkliche und ehrliche Verbesserung ihrer sozialen Lage.
Somit ist die Führung des Judentums in gewerkschaftlichen Dingen so lange eine
unbestrittene, als nicht eine enorme Aufklärungsarbeit die breiten Massen
beeinflußt, sie über ihr vermeintlich niemals endendes Elend eines Besseren
belehrt, oder der Staat den Juden und seine Arbeit erledigt. Denn solange die
Einsicht der Masse so gering bleibt wie jetzt und der Staat so gleichgültig
wie heute, wird diese Masse stets dem am ersten folgen, der in
wirtschaftlichen Dingen zunächst die unverschämtesten Versprechungen bietet.
Darin aber ist der Jude Meister. Wird doch seine gesamte Tätigkeit durch
keinerlei moralische Bedenken gehemmt.
So schlägt er denn auf diesem Gebiete zwangsläufig in kurzer Zeit jeden
Konkurrenten aus dem Felde. Seiner ganzen inneren raubgierigen Brutalität
entsprechend stellt er die gewerkschaftliche Bewegung zugleich auf brutalste
Gewaltanwendung ein. Wessen Einsicht der jüdischen Lokkung widersteht, dessen
Trotz und Erkenntnis wird durch den Terror gebrochen. Die Erfolge einer
solchen Tätigkeit sind ungeheuer.
Tatsächlich zertrümmert der Jude mittels der Gewerkschaft, die ein Segen für
die Nation sein könnte, die Grundlagen der nationalen Wirtschaft.
Parallel damit schreitet die politische Organisation fort.
Sie spielt mit der Gewerkschaftsbewegung insofern zusammen, als diese die
Massen auf die politische Organisation vorbereitet, ja sie mit Gewalt und
Zwang in diese hineinpeitscht. Sie ist weiter die dauernde Finanzquelle, aus
der die politische Organisation ihren enormen Apparat speist. Sie ist das
Kontrollorgan für die politische Betätigung des einzelnen und leistet bei
allen großen Demonstrationen politischer Art den Zutreiberdienst. Endlich aber
tritt sie überhaupt nicht mehr für wirtschaftliche Belange ein, sondern stellt
ihr Hauptkampfmittel, die Arbeitsniederlegung, als Massen und Generalstreik
der politischen Idee zur Verfügung.
Durch die Schaffung einer Presse, deren Inhalt dem geistigen Horizont der am
wenigsten gebildeten Menschen angepaßt ist, erhält die politische und
gewerkschaftliche Organisation endlich die aufpeitschende Einrichtung, durch
welche die untersten Schichten der Nation zu den verwegensten Taten reif
gemacht werden. Ihre Aufgabe ist es nicht, die Menschen aus dem Sumpfe einer
niederen Gesinnung heraus und auf eine höhere Stufe emporzuführen, sondern
ihren niedersten Instinkten entgegenzukommen. Ein ebenso spekulatives wie
einträgliches Geschäft bei der ebenso denkfaulen wie manchmal anmaßenden
Masse.
Diese Presse ist es vor allem, die in einem geradezu fanatischen
Verleumdungskampf alles herunterreißt, was als Stütze der nationalen
Unabhängigkeit, kulturellen Höhe und wirtschaftlichen Selbständigkeit der
Nation angesehen werden kann.
Sie trommelt vor allem auf alle die Charaktere los, die sich der jüdischen
Herrschaftsanmaßung nicht beugen wollen, oder deren geniale Fähigkeit dem
Juden an sich schon als Gefahr erscheint. Denn um vom Juden gehaßt zu werden,
ist es nicht nötig, daß man ihn bekämpft, son dern es genügt schon der
Verdacht, daß der andere ent weder einmal auf den Gedanken der Bekämpfung
kommen könnte oder auf Grund seiner überlegenen Genialität ein Mehrer der
Kraft und Größe eines dem Juden feindlichen Volkstums ist.
Sein in diesen Dingen untrüglicher Instinkt wittert in jedem die ursprüngliche
Seele, und seine Feindschaft ist demjenigen sicher, der nicht Geist ist von
seinem Geiste. Da nicht der Jude der Angegriffene, sondern der Angreifer ist,
gilt als sein Feind nicht nur der, der angreift, sondern auch der, der ihm
Widerstand leistet. Das Mittel aber, mit dem er so vermessene, aber aufrechte
Seelen zu brechen versucht, heißt nicht ehrlicher Kampf, sondern Lüge und
Verleumdung.
Hier schreckt er vor gar nichts zurück und wird in seiner Gemeinheit so
riesengroß, daß sich niemand zu wundern braucht, wenn in unserem Volke die
Personifikation des Teufels als Sinnbild alles Bösen die leibhaftige Gestalt
des Juden annimmt.
Die Unkenntnis der breiten Masse über das innere Wesen des Juden, die
instinktlose Borniertheit unserer oberen Schichten lassen das Volk leicht zum
Opfer dieses jüdischen Lügenfeldzuges werden.
Während sich die oberen Schichten aus angeborener Feigheit heraus von einem
Menschen abwenden, den der Jude auf solche Weise mit Lüge und Verleumdung
angreift, pflegt die breite Masse aus Dummheit oder Einfalt alles zu glauben.
Die staatlichen Behörden aber hüllen sich entweder in Schweigen, oder, was
meist zutrifft, um dem jüdischen Pressefeldzug ein Ende zu bereiten, sie
verfolgen den ungerecht Angegriffenen, was in den Augen eines solchen
beamteten Esels als Wahrung der Staatsautorität und Sicherung der Ruhe und
Ordnung erscheint.
Langsam legt sich die Furcht vor der marxistischen Waffe des Judentums wie ein
Alpdruck auf Hirn und Seele der anständigen Menschen.
Man beginnt vor dem furchtbaren Feinde zu zittern und ist damit sein
endgültiges Opfer geworden.
k) Die Herrschaft des Juden im Staate erscheint schon so gesichert, daß er
sich jetzt nicht nur wieder als Jude bezeichnen darf, sondern auch seine
völkischen und politischen letzten Gedankengänge rücksichtslos zugibt. Ein
Teil seiner Rasse bekennt sich schon ganz offen als fremdes Volk, nicht ohne
dabei auch wieder zu lügen. Denn indem der Zionismus der anderen Welt
weiszumachen versucht, daß die völkische Selbstbesinnung des Juden in der
Schaffung eines palästinensischen Staates seine Befriedigung fände, betölpeln
die Juden abermals die dummen Gojim auf das gerissenste. Sie denken gar nicht
daran, in Palästina einen jüdischen Staat aufzubauen, um ihn etwa zu bewohnen,
sondern sie wünschen nur eine mit eigenen Hoheitsrechten ausgestattete, dem
Zugriff anderer Staaten entzogene Organisationszentrale ihrer internationalen
Weltbegaunerei; einen Zufluchtsort überführter Lumpen und eine Hoch schule
werdender Gauner.
Aber es ist das Zeichen nicht nur ihrer steigenden Zuversicht, sondern auch
des Gefühls ihrer Sicherheit, wenn frech und offen zu einer Zeit, da der eine
Teil noch verlogen den Deutschen, Franzosen oder Engländern mimt, der andere
sich als jüdische Rasse dokumentiert.
Wie sehr sie den nahenden Sieg schon vor Augen sehen, geht aus der furchtbaren
Art hervor, die ihr Verkehr mit den Angehörigen der anderen Völker annimmt.
Der schwarzhaarige Judenjunge lauert stundenlang, satanische Freude in seinem
Gesicht, auf das ahnungslose Mädchen, das er mit seinem Blute schändet und
damit seinem, des Mädchens, Volke raubt. Mit allen Mitteln versucht er die
rassischen Grundlagen des zu unterjochenden Volkes zu verderben. So wie er
selber planmäßig Frauen und Mäd chen verdirbt, so schreckt er auch nicht davor
zurück, selbst im größeren Umfange die Blutschranken für andere einzureißen.
Juden waren und sind es, die den Neger an den Rhein bringen, immer mit dem
gleichen Hintergedanken und klaren Ziele, durch die dadurch zwangsläufig
eintretende Bastardierung die ihnen verhaßte weiße Rasse zu zerstören, von
ihrer kulturellen und politischen Höhe zu stürzen und selber zu ihren Herren
aufzusteigen.
Denn ein rassereines Volk, das sich seines Blutes bewußt ist, wird vom Juden
niemals unterjocht werden können. Er wird auf dieser Welt ewig nur der Herr
von Bastar den sein.
So versucht er planmäßig, das Rassenniveau durch eine dauernde Vergiftung der
einzelnen zu senken.
Politisch aber beginnt er, den Gedanken der Demokratie abzulösen durch den der
Diktatur des Proletariats.
In der organisierten Masse des Marxismus hat er die Waffe gefunden, die ihn
die Demokratie entbehren läßt und ihm an Stelle dessen gestattet, die Völker
diktatorisch mit brutaler Faust zu unterjochen und zu regieren.
Planmäßig arbeitet er auf die Revolutionierung in doppelter Richtung hin: in
wirtschaftlicher und politischer.
Völker, die dem Angriff von innen zu heftigen Wider stand entgegensetzen,
umspinnt er dank seiner internationalen Einflüsse mit einem Netz von Feinden,
hetzt sie in Kriege und pflanzt endlich, wenn nötig, noch auf die
Schlachtfelder die Flagge der Revolution.
Wirtschaftlich erschüttert er die Staaten so lange, bis die unrentabel
gewordenen sozialen Betriebe entstaatlicht und seiner Finanzkontrolle
unterstellt werden.
Politisch verweigert er dem Staate die Mittel zu seiner Selbsterhaltung,
zerstört die Grundlagen jeder nationalen Selbstbehauptung und Verteidigung,
vernichtet den Glau ben an die Führung, schmäht die Geschichte und
Vergangenheit und zieht alles wahrhaft Große in die Gosse.
Kulturell verseucht er Kunst, Literatur, Theater, ver narrt das natürliche
Empfinden, stürzt alle Begriffe von Schönheit und Erhabenheit, von Edel und
Gut und zerrt dafür die Menschen herab in den Bannkreis seiner eigenen
niedrigen Wesensart.
Die Religion wird lächerlich gemacht, Sitte und Moral als überlebt
hingestellt, so lange, bis die letzten Stützen eines Volkstums im Kampfe um
das Dasein auf dieser Welt gefallen sind.
l) Nun beginnt die große, letzte Revolution. Indem der Jude die politische
Macht erringt, wirft er die wenigen Hüllen, die er noch trägt, von sich. Aus
dem demokratischen Volksjuden wird der Blutjude und Völkertyrann. In weni gen
Jahren versucht er, die nationalen Träger der Intelli genz auszurotten, und
macht die Völker, indem er sie ihrer natürlichen geistigen Führer beraubt,
reif zum Sklaven los einer dauernden Unterjochung.
Das furchtbarste Beispiel dieser Art bildet Rußland, wo er an dreißig
Millionen Menschen in wahrhaft fanatischer Wildheit teilweise unter
unmenschlichen Qualen tötete oder verhungern ließ, um einem Haufen jüdischer
Literaten und Börsenbanditen die Herrschaft über ein großes Volk zu sichern.
Das Ende aber ist nicht nur das Ende der Freiheit der vom Juden unterdrückten
Völker, sondern auch das Ende dieses Völkerparasiten selber. Nach dem Tode des
Opfers stirbt auch früher oder später der Vampir.
Wenn wir all die Ursachen des deutschen Zusammenbruches vor unserem Auge
vorbeiziehen lassen, dann bleibt als die letzte und ausschlaggebende das
Nichterkennen des Rasseproblems und besonders der jüdischen Gefahr übrig.
Die Niederlagen auf dem Schlachtfelde im August 1918 wären spielend leicht zu
ertragen gewesen. Sie standen in keinem Verhältnis zu den Siegen unseres
Volkes. Nicht sie haben uns gestürzt, sondern gestürzt wurden wir von jener
Macht, die diese Niederlagen vorbereitete, indem sie seit vielen Jahrzehnten
planmäßig unserem Volke die politischen und moralischen Instinkte und Kräfte
raubte, die allein Völker zum Dasein befähigen und damit auch berechtigen.
Indem das alte Reich an der Frage der Erhaltung der rassischen Grundlagen
unseres Volkstums achtlos vorüberging, mißachtete es auch das alleinige Recht,
das auf dieser Welt Leben gibt. Völker, die sich bastardieren oder
bastardieren lassen, sündigen gegen den Willen der ewigen Vorsehung, und ihr
durch einen Stärkeren herbeigeführter Untergang ist dann nicht ein Unrecht,
das ihnen zugefügt wird, sondern nur die Wiederherstellung des Rechtes. Wenn
ein Volk die ihm von der Natur gegebenen und in seinem Blute wurzelnden
Eigenschaften seines Wesens nicht mehr achten will, hat es kein Recht mehr zur
Klage über den Verlust seines irdischen Daseins.
Alles auf der Erde ist zu bessern. Jede Niederlage kann zum Vater eines
späteren Sieges werden. Jede verlorene Krieg kann zur Ursache einer späteren
Erhebung, jede Not zur Befruchtung menschlicher Energie, und aus jeder
Unterdrückung vermögen die Kräfte zu einer neuen seelischen Wiedergeburt zu
kommen – solange das Blut rein er halten bleibt.
Die verlorene Blutsreinheit allein zerstört das innere Glück für immer, senkt
den Menschen für ewig nieder, und die Folgen sind niemals mehr aus Körper und
Geist zu beseitigen.
Wenn man dieser einzigen Frage gegenüber alle anderen Probleme des Lebens
prüft und vergleicht, dann wird man erst sehen, wie lächerlich klein sie,
hieran gemessen, sind. Sie alle sind zeitlich beschränkt – die Frage der
BlutsReinerhaltung oder Nichtreinerhaltung aber wird bestehen, solange es
Menschen gibt.
Alle wirklich bedeutungsvollen Verfallserscheinungen der Vorkriegszeit gehen
im letzten Grunde auf rassische Ursachen zurück.
Mag es sich um Fragen des allgemeinen Rechtes han deln oder um Auswüchse des
wirtschaftlichen Lebens, um kulturelle Niedergangserscheinungen oder
politische Entartungsvorgänge, um Fragen einer verfehlten Schulerziehung oder
einer schlechten Beeinflussung der Erwachsenen durch Presse usw., immer und
überall ist es im tiefsten Grunde die Nichtbeachtung rassischer Belange des
eigenen Volkes oder das Nichtsehen einer fremden, rassischen Gefahr.
Daher waren auch alle Reformversuche, alle sozialen Hilfswerke und politischen
Anstrengungen, aller wirtschaftliche Aufstieg und jede scheinbare Zunahme des
geistigen Wissens in ihrer Folgeerscheinung dennoch belanglos. Die Nation und
ihr das Leben auf dieser Erde befähigender und erhaltender Organismus, der
Staat, wurden innerlich nicht gesünder, sondern krankten zusehends immer mehr
dahin. Alle Scheinblüte des alten Reiches konnte die innere Schwäche nicht
verbergen, und jeder Versuch einer wahrhaften Stärkung des Reiches scheiterte
immer wieder am Vorbeigehen an der bedeutungsvollsten Frage.
Es wäre verfehlt, zu glauben, daß die Anhänger der verschiedenen politischen
Richtungen, die am deutschen Volkskörper herumdokterten, ja selbst die Führer
zu einem gewissen Teile, an sich schlechte oder übelwollende Menschen gewesen
wären. Ihre Tätigkeit war nur deshalb zur Unfruchtbarkeit verdammt, weil sie
im günstigsten Falle höchstens die Erscheinungsformen unserer allgemeinen
Erkrankung sahen und diese zu bekämpfen versuchten, an dem Erreger aber blind
vorübergingen. Wer die Linie der politischen Entwicklung des alten Reiches
planvoll verfolgt, muß bei ruhiger Überprüfung zu der Einsicht kommen, daß
selbst in der Zeit der Einigung und damit des Aufstiegs der deutschen Nation
der innere Verfall bereits im vollen Gang war, und daß trotz aller scheinbaren
politischen Erfolge und trotz steigenden wirtschaftlichen Reichtums die
allgemeine Lage sich von Jahr zu Jahr verschlechterte. Selbst die Wahlen zum
Reichstage zeigten in ihrem äußerlichen Anschwellen der marxistischen Stimmen
den immer näher rückenden inneren und damit auch äußeren Zusammenbruch an.
Alle Erfolge der sogenannten bürgerlichen Parteien waren wertlos, nicht nur
weil sie das ziffernmäßige Anwachsen der marxistischen Flut selbst bei
sogenannten bürgerlichen Wahlsiegen nicht zu hemmen vermochten, sondern weil
sie vor allem selber schon die Fermente der Zersetzung in sich trugen. Ohne es
zu ahnen, war die bürgerliche Welt vom Leichengift marxistischer Vorstellungen
innerlich selbst schon angesteckt, und ihr Widerstand entsprang häufig mehr
dem Konkurrenzneid ehrgeiziger Füh rer als einer prinzipiellen Ablehnung zum
äußersten Kampf entschlossener Gegner. Ein einziger focht in diesen langen
Jahren mit unerschütterlicher Gleichmäßigkeit, und dies war der Jude. Sein
Davidstern stieg im selben Maße immer höher, in dem der Wille zur
Selbsterhaltung unseres Volkes schwand.
Im August 1914 stürmte deshalb auch nicht ein zum Angriff entschlossenes Volk
auf die Walstatt, sondern es erfolgte nur das letzte Aufflackern des
nationalen Selbsterhaltungstriebes gegenüber der fortschreitenden
pazifistischmarxistischen Lähmung unseres Volkskörpers. Da man auch in diesen
Schicksalstagen den inneren Feind nicht erkannte, war aller äußere Widerstand
vergeblich, und die Vorsehung gab ihren Lohn nicht dem siegreichen Schwert,
sondern folgte dem Gesetz der ewigen Vergeltung.
Aus dieser inneren Erkenntnis heraus sollten sich für uns die Leitsätze sowie
die Tendenz der neuen Bewegung formen, die unserer Überzeugung nach allein
befähigt waren, den Niedergang des deutschen Volkes nicht nur zum Stillstand
zu bringen, sondern das granitene Fundament zu schaffen, auf dem dereinst ein
Staat bestehen kann, der nicht einen volksfremden Mechanismus wirtschaftlicher
Belange und Interessen, sondern einen völkischen Organismus darstellt:
Einen germanischen Staat deutscher Nation.
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