Der Weg zur Ordensburg

 

Dr. Ley zeigt die Grundsätze der Auslese des Führernachwuchses und seine praktische Erziehung zum Führertum aus der nationalsozialistischen Weltanschauung heraus auf.

 

 

Der gigantische Kampf, den der Führer und seine Gefolgsmänner vierzehn Jahre lang um die politische Macht geführt haben, war die beste Auslese und ein ununterbrochenes Exerzitium für die nationalsozialistische Weltanschauung.  Die Männer, die dem Rufe des Führers folgten, mußten zumindest anders sein als die große breite Masse des Volkes.  Denn wer sich unter den damals vorhandenen siebenundvierzig politischen Parteien Deutschlands ausgerechnet die kleinste und nach den damals herrschenden Begriffen des Weimarer Systems die bedeutungsloseste, die von allen verfolgt, beleidigt und beschimpft wurde, aussuchte, musste eigenwillig und eigensinnig, mutig und tapfer, opfer- und einsatzbereit zugleich sein.  Wer diese Tugenden des Mannestums nicht besaß, wurde durch den ununterbrochenen Kampf, den diese Bewegung führte, augenblicklich wieder ausgemerzt.  Denn von früh bis spät war jeder Tag für die Mitglieder dieser Partei ein einziger Opfergang.  Von Zeit zu Zeit schaltete das Schicksal dann besonders schwere Prüfungen für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei ein, und wer dann noch nicht bis zum letzten geläutert war, fiel alsdann ab und verließ unsere Reihen.  Mit einem Wort: der Kampf des Führers und seiner Partei war eine nie erreichte Auslese und Erziehung von Kämpfern für ein politisches Ideal.  Darüber müssen wir uns klar sein; das war nur einmal und wird in der Geschichte Deutschlands und aller Völker einzigartig dastehen und ist durch nichts zu ersetzen, und damit sind auch die Männer, die aus diesem Kampf als die endgültigen Führer des neuen Deutschlands hervorgegangen sind, einmalig und einzigartig.  Auch das ist ein Beweis für die Behauptung, daß die nationalsozialistische Revolution eine von den ganz wenigen Revolutionen im Laufe der Jahrtausende darstellt, die wahr und echt ist, nämlich die Tatsache, daß diese Revolution nicht die Mehrzahl ihrer Kinder „aufgefressen“ hat, deshalb allein, weil die Führer der Partei sowohl im Kampf wie in der Erfüllung sich vollauf bewährt haben.

 

Diese Auslese und dieser Kampf fanden mit dem 30. Januar 1933 nach außen ihren Abschluß.  Von nun ab war die Partei nicht mehr verfolgt, sondern sie herrschte.  Es fanden keine Saalschlachten mehr statt, vielmehr wurden die übrigen Parteien aufgelöst und verschwanden.  Die Mitglieder waren nicht mehr verfemt, im Gegenteil, sie führten den Staat, die Wirtschaft und die Gesellschaft.  Mit einem Wort: für den oberflächlichen Beobachter war jetzt bereits das Ziel des nationalsozialistischen Kampfes erreicht.  Jedoch der Führer und seine alte Garde wussten, daß jetzt erst der eigentliche Kampf begann.  Es galt nun, diese Erkenntnis in den Mitgliedern der NSDAP. immer wieder und von neuem wach zu erhalten und die Führer der Partei, Politische Leiter, SA.-, SS.-, NSKK.- und Hitler-Jugendführer auf die nun kommende Phase des Kampfes um Deutschland vorzubereiten und auszurichten.  Um es klar zu sagen, dieser Kampf um Deutschland ist erst dann beendigt, wenn der letzte an anständige Deutsche Nationalsozialist geworden ist und die nationalsozialistische Weltanschauung im Volk so verankert ist, daß für Jahrhunderte und Jahrtausende niemand anders den Anspruch auf die geistige Führung Deutschlands erheben kann als die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.

Diese Aufgabe wird einerseits gelöst von der ständigen Propaganda, zum anderen von der politischen Erziehung der Führer der NSDAP.

 

Es war mir deshalb klar, daß meine Aufgabe als Reichsorganisationsleiter der NSDAP. nicht darin bestand, ein totes, lebloses Gebilde nach mechanischen Begriffen aufzubauen, sondern daß Organisieren „wachsen lassen“ bedeutet, daß meine Aufgabe der eines Erziehers, eines Pädagogen oder der eines Gärtners zu gelten hat, der den wunderbaren Organismus der NSDAP., den der Führer durch seine herrliche Idee ins Leben rief, zu betreuen hat.  Deshalb sehe ich meine vornehmste Aufgabe nicht darin, vom grünen Tisch aus nach bürgerlicher Art Konstruktionen zu entwerfen, sondern es ist jene Erkenntnis, die uns der Führer immer wieder in dem langen Kampf der vierzehn Jahre einhämmerte, daß eine Organisation zuerst und vor allem eine Frage von Personen ist und damit lebendig wird und allein durch den Trotz dieser Personen hart und durch die Einsicht derselben biegsam sein kann.

 

So begann ich denn im Juli 1933 die Politischen Leiter zu schulen und zu erziehen.  Ich weiß, daß dieses System mehrfach Fehler und mehrfache Mängel hatte und daß es leicht war, daran Kritik zu üben.  Erstens: es fehlte uns jedes Vorbild.  Zweitens: es fehlten uns die Lehrer; wie überhaupt durch die Machtübernahme der NSDAP., durch die Besetzung aller möglichen Stellen im Staat, in Kultur und Wirtschaft ein außerordentlicher Mangel an bewährten Parteigenossen eintrat.  Es fehlte uns auch an klargeordneten Lehrstoffen, und die Lehrpläne der einzelnen Schulen waren sehr stark verschieden voneinander.  Ich weiß, daß die damals begonnene Schulung der Politischen Leiter äußerst mangelhaft war.  Jedoch, wenn ich heute die Bilanz ziehe, so wird jeder Unvoreingenommene und jeder Gutwillige gestehen müssen, daß die positiven Leistungen der Schulungsarbeit in der politischen Organisation die Schattenseiten weit übertreffen.  Allein die Tatsache, daß der Leiter einer Ortsgruppe von seinem entlegenen Ort auf eine Gauschule berufen wurde, gab diesem Manne das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit einem Führerkorps und damit das Empfinden, daß er nicht da draußen auf seinem Dorfe auf einem verlorenen und verlassenen Posten kämpfte.  Der Korpsgeist der Politischen Leiter wurde unendlich gestärkt, und ebenso bin ich überzeugt, daß, wenn auch hier und da verschiedenes falsch gelehrt oder oberflächlich vorgetragen wurde, jedoch die gesamte Untermauerung der nationalsozialistischen Weltanschauung durch diese systematische Schulung der Politischen Leiter eine ganz außergewöhnlich große gewesen ist.  Und zum dritten haben wir alle und insbesondere ich selbst an Hand der Praxis gelernt, wie man nun die Auslese und die Erziehung des Nachwuchses für das Korps der Politischen Leiter durchführen muß.  Jede Theorie bedeutet letzten Endes noch nichts, wenn sie nicht durch das Experiment bewiesen werden kann.  So hat auch die dreijährige Schulung der Politischen Leiter das außerordentlich Segensreiche gehabt, uns den richtigen Weg zu zeigen.

 

Bereits im Jahre 1933, also vor fast nunmehr drei Jahren, begann ich die drei Ordensburgen „Vogelsang“, „Crössinsee“ und „Sonthofen“ in Angriff zu nehmen.  Ich begann dieses kühne Werk in aller Stille und ohne viel Aufhebens.  Wenn man mich heute fragt, ob ich damals schon die Erkenntnisse gehabt habe, die ich heute zur Grundlage der nationalsozialistischen Erziehungsarbeit mache, so muß ich antworten: Nein.  Ich habe den Bau dieser drei gewaltigen Burgen weit mehr intuitiv begonnen als aus verstandesmäßigem Wissen.  Ja, ich muß gestehen, daß mich meine eigenen Mitarbeiter vor dieser gewaltigen geldlichen Belastung der Deutschen Arbeitsfront warnten, und doch hielt ich an dem einmal gefassten Plane stur fest.  So sind dann die drei Ordensburgen, die ich nun der Partei als Dankesschuld der Deutschen Arbeitsfront übergebe, entstanden

 

Diese drei Burgen sind von Grund auf neu erbaut.  Wo sie stehen, war vorher nichts.  Ich wollte keine alten Burgen und Schlösser umbauen.  Denn ich bin der Überzeugung, daß man diese neue, gewaltige Weltanschauung Adolf Hitlers nicht in alten, modrigen und verstaubten Gebäuden predigen und lehren kann.  Genau so neu wie diese weltumstürzenden Gedanken sind, muß auch die Umgebung sein, in der diese Ideen den Menschen verkündet werden.  Ebenso durfte aus kleinlichen Gründen nicht gespart werden.  Diese Burgen mußten in ihrer Wirkung und Größe den Gedanken entsprechen, die in ihnen verkündet werden.  Und zum vierten durften diese Burgen nicht allein groß und gewaltig, neu und zweckmäßig sein, sondern sie mußten auch die Schönheit verkörpern und die Lebensfreude, die der Nationalsozialismus atmet.  Mit einem Wort: diese Burgen mußten denjenigen, die in ihnen zu nationalsozialistischen Führern erzogen werden sollen, jeden Tag von neuem ein Sinnbild der Größe und der Würde der nationalsozialistischen Weltanschauung sein.  Ich glaube, nicht überheblich zu sein, wenn ich sage, daß dieses Ziel heute, nachdem diese Burgen nahezu fertiggestellt sind, erreicht wurde.

 

Wer soll nun das Glück und die Ehre haben, diese Ordensburgen zu beziehen, und was soll in ihnen gelehrt und geübt werden?

 

Die bürgerliche Auslese, die nun mehrere Jahrhunderte lang für die Führer des deutschen Volkes gegolten hat, hat sich für die politische Führung Deutschlands als völlig unzulänglich, ja geradezu als schädlich erwiesen.  Durch Wissen allein macht man noch keine Führer, und dadurch, daß man sich an die äußerst beschränkte Zahl der Besitzenden wendet, schließt man den wertvollsten Teil des Volkes von der Führung aus.  Das System der bürgerlichen Auslese und bürgerlichen Erziehung ist am 9. November 1918 sichtbar zusammengebrochen.

Am 9.November 1918 hat nicht das deutsche Volk versagt – das Volk ist immer und ewig die stabil bleibende Masse, die sich in ihrer Grundsubstanz und Veranlagung im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende kaum ändert.  Was sich ändert, ist die Führung, und wenn ein Volk unterliegt und verfällt, verarmt und verkommt, ist nie das Volk daran schuld, sondern immer seine Führung.  Der 9. November 1918 kam nicht, weil das deutsche Volke feiger und minderwertiger geworden war, sondern deshalb, weil seine bürgerliche Führung versagte, weil das System der Auslese und der Erziehung in den voraufgegangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten falsch war.  Dieses System der mittleren, höheren und Hochschulreife ist ausgezeichnet für die Schaffung von fachlichen Sachwaltern der Nation.  Es ist sicher, daß die deutschen Ärzte, Apotheker, Ingenieure, Architekten, Techniker, Diplom-Volkswirte und Diplom-Landwirte usw. die weitaus besten der Welt sind.  Um solche Fachleute zu erziehen, eignet sich das bürgerliche Erziehungssystem ausgezeichnet, und man soll es deshalb erhalten und belassen.  Jedoch grundfalsch ist es, zu glauben, daß dadurch auch politische Führer herangebildet werden können, daß sich ein guter Sachwalter auch zum Führer von Menschen eignet.  Das sind an sich zwei verschiedene Typen.  Ein guter Zahlmeister ist selten ein guter Kompanieführer und ein guter Hauptmann selten ein guter Zahlmeister.  Fast nie ist es der Fall, daß diese beiden grundverschiedenen Veranlagungen der Menschen in ein und demselben Menschen vereinigt sind.  Aus dieser Nichtachtung der gegebenen Umstände erwuchs der Klassenhaß.  Der Arbeiter hat nicht den bürgerlichen Arzt oder Techniker oder Ingenieur gehasst, weil er einen anderen Beruf hatte als er, der Arbeiter.  Er hat sich dagegen aufgelehnt, daß dieser Akademiker, weil er einen anderen beruflichen Werdegang durchgemacht hatte, auf einmal sich zum politischen Führer des Volkes aufwerfen wollte.  Wenn der 9. November 1918 der negative Beweis dafür ist, daß die bürgerliche Führerauslese und –erziehung für die politische Leitung Deutschlands falsch war, so ist das Führerkorps der NSDAP. der positive Beweis für dieselbe Erkenntnis; denn dieses Führerkorps ist nicht nach den bürgerlichen Prinzipien der Auslese und Erziehung zusammengesetzt worden, sondern nach ganz neuen und selbstgewählten Grundsätzen.

 

Wir stellen an den politischen Führer des Volkes folgende drei Grundforderungen:

1.er muß einen sicheren Instinkt und damit einen gesunden Menschenverstand besitzen

 2.er muß in jeder Beziehung ein ganzer Kerl sein und

 3.er muß den Willen haben, sein Wissen soweit wie möglich zu vervollkommnen.

 

Die ersten beiden Bedingungen geben uns die Liebe des Volkes und gaben uns den Sieg.  Wir sprechen eine Sprache des Herzens und appellieren an das Gefühl, weil wir selber jede Rede von neuem miterleben.  Das Volk verzeiht uns einzelne Fehler und Mängel, weil es uns im ganzen gesehen als Kerle und Männer hat achten gelernt.  Daraus folgert:

 

1.Die Auslese für den Nachwuchs der Politischen Leiter darf sich nie den Weg zu der breiten Masse des Volkes versperren.  Deshalb darf sich die Auslese niemals binden an Besitz, reich oder arm.  Sie muß die Männer des Volkes aus allen Schichten des Volkes zu finden suchen, wie aus dem Studenten und Akademiker.  Wir dürfen nie danach fragen: Was bist du, katholisch oder evangelisch, welchem Stande gehörst du an und welcher Klasse?  Kannst du die Erziehung auf diesen Ordensburgen bezahlen oder nicht?  Wir müssen eifersüchtig darüber wachen, daß alle Geschlechter, die nach uns kommen, diese Erkenntnis, die uns der Kampf gelehrt hat und die uns den Sieg über alle Parteien und Organisationen gegeben hat, bis in die spätesten Zeiten dogmatisch festlegen.

 

2.Zum anderen muß die Auslese so einfach wie möglich sein.  Jeder Mann muß sie verstehen.  Vor allem aber muß sie das Volk begreifen und damit freudig bejahen.

 

3.Und zum letzten muß diese Auslese in tausend und zwei- bis dreitausend Jahren, für alle Zeiten genau so richtig sein wie heute.  Keine Entwicklung, keine Reform, keine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung dürfen an der Richtigkeit dieser Grundsätze etwas ändern.

  

Es war für mich als Akademiker, der ich, aus den einfachsten Verhältnissen kommend, die Segnung der bevorrechtigten Stellung eines akademischen Bürgers genossen hatte, nicht leicht, mich von den Vorurteilen einer falschen Welt zu trennen.  Allein die Tatsache, daß ich die Erziehung der Politischen Leiter Schule und Schulung nannte, beweist, daß noch ein Rest von bürgerlichem Denken auch selbst bei mir vorhanden war.  Gewiß, ich weiß und wußte es immer, daß man eine Weltanschauung nicht lernen und nicht lehren kann, daß man sie bestenfalls, wenn der Glaube vorhanden ist, wissenschaftlich untermauern oder durch die geeigneten Methoden exerzieren oder üben kann.  Wie gesagt, wenn die Grundsätze für die Auslese, wie ich sie jetzt gefunden habe, auch noch so einfach erscheinen mögen, so möchte ich betonen, daß es mir unendlich schwer gefallen ist, sie zu finden.  Nicht allein mir ist es so gegangen, sondern daß heute sogar nationalsozialistische Einrichtungen keinen anderen Weg gefunden haben, als auf die bürgerliche Auslese für ihren Führernachwuchs zurückzugreifen, beweist, wie ungeheuer schwierig die Auslese für den nationalsozialistischen Führernachwuchs ist.

  

Nach reiflicher und eingehender Überlegung habe ich nun folgende drei Grundsätze für die Auslese des Nachwuchs für die Politischen Leiter aufgestellt:

 

1. Der Anwärter muß selbstverständlich Mitglied der NSDAP. sein.  Jedoch das allein genügt nicht.  Es ist einfach technisch unmöglich, die mehr als drei Millionen Mitglieder der Partei durch die vorhandenen Ordensburgen zu schicken, und ebenso ist es unmöglich, die notwendige Anzahl von Ordensburgen zu errichten, um dieses Ziel zu erreichen.  Deshalb musste diese Bedingung weiter eingeengt werden.  Ich muß von dem nationalsozialistischen Anwärter wissen, was er in der Partei getan hat, ob er überhaupt schon irgendwo in seinem Leben bewiesen hat, daß er freiwillig und ohne Entgelt und ohne Vorteile zu haben, eine Arbeit an der Gemeinschaft geleistet hat.  Es genügt nicht, daß der Betreffende das Braunhemd trägt und Mitglied der NSDAP. ist und seinen Beitrag entrichtet.  Es genügt nicht, daß er den Befehlen seiner Dienststelle gehorcht und dann eine Arbeit vollführt, wenn er dazu befohlen wird, sondern wir müssen wissen, ob es ihn innerlich zu dieser Gemeinschaftsarbeit drängt, ob er die Arbeit an seinem Volke zu seinem Lebensinhalt gemacht hat.  Man sage mir nicht: ja, das wird man in der Zeit der Erfüllung schwer prüfen können, in der Zeit des Kampfes war das unendlich leichter.  Daß es leichter war, ist sicher.  Aber daß man es auch heute und in alle Zukunft hinein weiter prüfen kann, ist ebenso sicher.  Deshalb kann sich der Anwärter nur bei dem Ortsgruppenleiter, wenn er ein Block- oder Zellenleiter oder –walter ist, oder beim Sturmführer, wenn er der SA., SS., dem NSKK. Angehört, melden.  Denn nur die unterste Hoheitsstelle kann beurteilen, ob sich dieser betreffende Parteigenosse aus innerer Freiwilligkeit und unbändigem Gemeinschaftssinn bewährt hat.  Selbstverständlich muß die Meldung eine freiwillige sein.  Wenn diese erste Bedingung erfüllt ist, meldet der Ortsgruppenleiter die Kandidaten an seinen Kreis.  Der Kreisleiter nimmt die erste Musterung vor und scheidet die aus, die nach seiner Meinung nicht in Betracht kommen.  Der Kreisleiter meldet die von ihm tauglich Befundenen an den Gau, und der Gauleiter nimmt nun die weitere Musterung vor.  Die dann von ihm tauglich Befundenen werden von mir als dem Reichsorganisationsleiter der NSDAP. ausgemustert.  Die Musterung finden nach den gleichen Prinzipien und gleichen Grundsätzen statt, so daß wenn die Hoheitsträger selbst sich der Mühe unterziehen – und das muß unbedingt verlangt werden – die Musterung vorzunehmen, nach menschlichem Ermessen kaum eine Niete gezogen werden kann.

Die erste Bedingung: was hast du in der Partei bisher getan, hast du dich als ein nützliches Glied der nationalsozialistischen Gemeinschaft erwiesen, drängt es dich, an den Aufgaben der Partei mitzuarbeiten?, ist in tausend und zweitausend Jahren und in aller Folge genau so richtig wie heute.  Sie ist so einfach und klar, daß sie jeder beurteilen kann und daß sie auch vom Volk freudig bejaht wird.

2. Die zweite Bedingung der Auslese ist ebenso einfach.  Wir fragen: Bist du gesund, und zwar absolut gesund, ohne Fehler, tauglich Ia?  Ich bin der Meinung, daß das Wort: in einem gesunden Körper leben eine gesunde Seele und ein gesunder Geist, in tausend Jahren und noch später dieselbe Gültigkeit haben wird wie heute und daß sich das Volk einem an Leib und Seele gesunden Führer freudig unterordnen wird.  Wir meinen hier nicht allein die Gesundheit der menschlichen Organe, wie sie die bisherige Ärztebetrachtung nach liberalistischen Grundsätzen kannte, sondern wir glauben auch daran, daß man aus dem Auge und dem Gesicht des Menschen in seiner Seele lesen kann.  Wir greifen nicht zu mechanischen Hilfsmitteln allein, sondern wir verlassen uns vor allem auch auf den Wert des natürlichen Instinktes.  Auch hier ist es wiederum nötig, daß immer dieselben Männer, und zwar die am höchstverantwortlichen Männer, die Hoheitsträger selber und ihr Vertrauensarzt die Musterung vornehmen.

 

Die dritte Frage, die wir an den Anwärter richten, ist die Frage: Bist du erbgesund, ist deine Ahnentafel in Ordnung?  Wir glauben daran, daß der Mensch nicht allein das Produkt der Gegenwart, sondern vor allem auch das Produkt seines Blutes ist.

  

Wie gesagt, diese drei Bedingungen sind einfach, ja der Intellektuelle wird sie primitiv nennen, er wird sie nicht begreifen.  Jedoch für uns sind sie so selbstverständlich, richtig und klar und leuchten jedem ein.  Wenn sie kompromisslos, hart durchgeführt werden, ergeben diese drei Bedingungen die Möglichkeit, wie die erste Musterung bereits bewiesen hat, eine strenge Auslese durchzuführen.  Ich fürchte, daß, wenn diese drei Prinzipien, wie wir es in der ersten Musterung getan haben, ohne Rücksicht angewandt werden, wir kaum die Zahl der Anwärter für unsere Ordensburgen pro Jahr bekommen werden.  Das will sicherlich sehr viel besagen, wenn man bedenkt, daß wir pro Jahr nur tausend Mann benötigen.  Jedoch muß die Auslese, wenn man diesem drei Grundsätzen auskommen will, kompromisslos, streng und hart durchgeführt werden. 

 

Wie bereits vorher schon erwähnt, ist es uns allen klar, daß man die Weltanschauung des Nationalsozialismus, den Glauben an Deutschland und das mannhafte Eintreten für diesen Glauben niemals lehren und niemals lernen kann, sondern daß diese beiden Tugenden in der Erbanlage des betreffenden Menschen vorhanden sein müssen.  Man kann sie wecken und alsdann fördern und erziehen und heranbilden.  Wer sie jedoch nicht besitzt, wird sie auch durch die beste Erziehung niemals erhalten.  So ist denn die Auslese, wie bereits dargetan, darauf bedacht, zu ergründen, ob diese Tugenden in den Anwärtern vorhanden sind.  Sollte trotz dieser Auslese eine Niete in dieser Hinsicht gezogen werden, so muß dieselbe, sobald sie auf der Ordensburg durch die Erziehungsmethoden erkannt wird, rücksichtslos ausgemerzt werden.  Es darf nicht angehen, daß man irgendeinen aus falsch verstandenem Mitleid mitdurchschleppt.  Man würde der Partei einen schlechten Dienst erweisen, und dem betreffenden Menschen zugleich; denn früher oder später müsste sich seine Unzulänglichkeit erweisen, und dann müsste die Partei selber den Schaden reparieren.

 

Wenn nun der Glaube an Deutschland, der in der nationalsozialistischen Idee allein seinen Ausdruck findet, und wenn das Mannestum des betreffenden Anwärters tatsächlich vorhanden sind, so ergeben sich folgende Methoden, um diese Tugenden zur größten Entfaltung zu bringen.

 

I.

Der Glaube an die Richtigkeit der nationalsozialistischen Weltanschauung kann wissenschaftlich untermauert werden.  Gewiß, bis zur letzten Tiefe dringt auch unsere fortgeschrittene Wissenschaft nicht vor.  Ja, gerade darin liegt das Wesen unserer Weltanschauung, daß sie unbegrenzt und ewig ist, d. h. daß sie nie bis in ihre letzten Tiefen hinein ausgedacht werden kann.  Man wird immer wieder, sobald man einen Schleier der Erkenntnis von den Geheimnissen der Weltanschauung hinweggezogen hat, einen neuen Schleier entdecken.  Es kann sich hier immer nur um den Suchenden, um den ewigen Wanderer handeln.  Wir kennen keine Endstationen.  Hier unterscheiden wir uns von anderen Weltanschauungen.  Der Nationalsozialismus glaubt an die Gesetzmäßigkeit der Natur und des Lebens.  Er glaubt, daß nichts dem Zufall und der Willkür zu überantworten ist, sondern daß alles durch ewige, unabänderliche Gesetze in Beziehung gesetzt ist.  Diese Gesetze sucht der Mensch zu erforschen und zu ergründen.  Jedoch wird er immer nur einen Teil wissen.  Auch hier gilt das Wort des griechischen Weisen: Je mehr ich weiß, um so mehr weiß ich, daß ich nichts weiß.  Unser Wissen ist Stückwerk, jedoch der Glaube an die ewige Gesetzmäßigkeit der Natur und des Lebens ist alles.

Trotzdem werden wir alle vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse in Beziehung zu unserer Weltanschauung setzen.  Zum Beispiel glauben wir an die unbedingte Richtigkeit unserer Rassenlehre.  Wir glauben, daß unsere Kultur nicht das Produkt äußerer Einwirkungen allein, nicht das Ergebnis der sogenannten Bildung und des Verstandes allein sei, sondern wir glauben, daß die deutsche Kultur die Gesamtsumme aller Leistungen bedeutet, die in der Vergangenheit unsere Vorfahren vollbracht haben, und zwar die Summe der Arbeit des geringsten Arbeiters wie des gottbegnadeten Künstlers.  Die Arbeit jedoch ist ein Ausdruck unserer Disziplin, und unsere Disziplin ist ein Faktor unserer Rasse.  So ist damit die Kultur letzten Endes das Produkt unserer Rasse.

Heute ist die Wissenschaft so weit, uns den Nachweis zu führen, daß es verschiedene Rassen, daß es höhere und niedere Rassen gibt, daß diese Rasse jene Merkmale und jene Rasse diese Merkmale besitzt.  Wir wissen heute, was ein Bastard bedeutet und kennen das Wesen der Parasiten.  Die Vererbungslehre, die Mendelschen Gesetze usw. geben uns heute klare Erkenntnisse und Begriffe über die Vererbung der Rassen und ihre Eigenschaften.  Wir können dann sagen, wir glauben das nicht nur mehr allein, sondern wir wissen es auch.  So wollen wir, wie wir das bisher auf unseren Kreis-, Gau- und Reichsschulen bereits seit drei Jahren getan haben, den Glauben unserer Weltanschauung durch die Wissenschaft soweit wie möglich untermauern.

Wir werden dem Führernachwuchs auf den Ordensburgen die besten Lehrer in Rassenkunde, Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie, Wirtschafts- und Soziallehre usw. geben.  Es ist ganz klar, daß diese Lehrer weltanschaulich auf Herz und Nieren geprüft werden.  Diese Aufgabe wird Reichsleiter Parteigenosse Rosenberg als der Beauftragte des Führers für die Überwachung der geistigen und weltanschaulichen Erziehung der NSDAP. übernehmen.  Reichsleiter Parteigenosse Rosenberg beabsichtigt, zu diesem Zweck ein Ordenshaus der NSDAP. zu errichten, in dem er die weltanschaulichen Lehrer und Erzieher für die Ordensburgen und die übrigen Schulen der NSDAP. und der Verbände ausrichtet.  Wir wissen, es wird heute noch sehr schwer sein, diese beiden Bedingungen, wissenschaftliche Kapazität zu sein und in der Weltanschauung absolut sicher zu liegen, zu erfüllen.  Jedoch soll unser Ziel sein, daß es auf keiner Universität und auf keiner Hochschule Deutschlands anerkanntere Wissenschaftler auf beiden Gebieten geben darf, als wir sie auf den Ordensburgen der NSDAP. besitzen.  Diese wissenschaftlichen Lehrer halten vor den Männern der Ordensburgen Vorträge in Form von Kollegs, die dann in Seminaren zu je fünfzig Mann unter der Leitung eines hauptamtlichen Kameradschaftsführers durchgearbeitet werden.  Es finden durch den Burgkommandanten täglich Burgappelle statt, in deren Rahmen jedes Seminar einen Sprecher herausstellt, der kurz und klar die Ansicht seiner Kameradschaft über das Gehörte dartut.  Bei diesen täglichen Burgappellen wird immer ein anderer Sprecher der betreffenden Kameradschaft herausgestellt.  Am Schluß des Appells fasst dann der Burgkommandant diese Diskussion zusammen und hält eine Kritik, damit der Tag mit einem klaren, eindeutigen kritischen Urteil beendet wird.

 

 

II.

Diese wissenschaftliche Untermauerung der nationalsozialistischen Weltanschauung wurde bereits, wie gesagt, bisher auf den Schulen betrieben.  Sie kann aber nur einen Teil der nationalsozialistischen Erziehungsmethode bedeuten.  Der zweite Tag der Ausrichtung ist ein ständiges  Exerzieren und Üben der nationalsozialistischen Weltanschauung, wie es die Kampfzeit in so vorbildlicher Weise mit jedem einzelnen Nationalsozialisten durchführte.  Gewiß, die Methoden sind völlig anders als in der Kampfzeit.  Das Ziel ist das gleiche.  Hier wie dort muß das Mannestum in den Menschen geweckt und alsdann gefördert und zur höchsten Entfaltung gebracht werden.  Bist du ein Kerl und willst du dies unter Beweis stellen?  Das ist die Grundlage für den zweiten Teil der nationalsozialistischen Erziehung auf den Ordensburgen.  Zu diesem Zweck stellen wir den Sport in den Mittelpunkt dieser Erziehung.  Nicht um den Körper allein spannkräftig zu erhalten oder um eine Langweile auszufüllen oder um Matadore oder sogar Olympiakämpfer heranzuzüchten, sondern wir benutzen den Sport, um folgende drei Grundeigenschaften des Mannestums zu prüfen und zu fördern:

 

1. Wir wollen den Mut, die Entschlusskraft und die Kühnheit der Menschen erproben, und wenn sie vorhanden sind, weiter fördern.  Deshalb muß jeder Teilnehmer auf den Ordensburgen z. B. mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug abspringen oder vom Zehn-Meter-Brett ins Wasser springen oder – dies in Sonthofen – alpine Mutproben absolvieren.  Er muß fechten und boxen lernen.  Mit einem Wort: wir werden immer wieder neue Methoden erfinden, um seinen Mut, seine Kühnheit, seine Entschlusskraft zu prüfen oder zu beobachten, ob ihn irgendwelche Hemmungen und Hindernisse beeinträchtigen.

 

2. Wir wollen wissen, ob diese Männer den Willen zum Führen in sich tragen, zum Herrsein, mit einem Wort: zum Herrschen.  Die NSDAP. und ihre Führer müssen herrschen wollen.  Wer die Totalitätsansprüche auf die Führung des Volkes nicht erhebt oder gar gewillt ist, sie mit einem anderen zu teilen, kann nie Führer der NSDAP. sein.  Wir wollen herrschen, wir haben Freude am Herrschen, nicht um ein Despot zu sein oder um einer sadistischen Tyrannei zu huldigen, sondern weil wir felsenfest daran glauben, daß in allen Dingen nur einer führen und auch nur einer die Verantwortung tragen kann.  Diesem einen gehört auch die Macht.

 

3. Wer andere beherrschen will und soll und darf, muß sich selbst beherrschen können.  Das allein gibt ihm das Recht auf den Herrschaftsanspruch gegenüber anderen.  Deshalb wollen wir auch das erproben.  Es gehört zum Mannestum.  Wer ein ganzer Kerl sein will, muß sich selber beherrschen können, d. h. er muß sich in der Gewalt haben.  So werden wir denn auf diesen Ordensburgen Disziplinübungen durchführen, nicht im Stillstehen und Marschieren und im äußeren soldatischen Drill – das ist eine Selbstverständlichkeit -, sondern in der inneren Disziplin.  Zum Beispiel wir werden verlangen: es wird auf der Ordensburg acht Tage nicht geraucht oder kein Alkohol getrunken, oder irgendein anderes persönliches Opfer wird von dem einzelnen verlangt.  Nicht weil wir Moralprediger sein oder uns zu Asketen ausbilden wollen.  Nein, alles, was dem menschlichen Körper nützt und ihn gesund erhält, soll der Mensch tun.  Das ist keine Sünde und auch keine Schuld.  Aber alles, was dem menschlichen Körper schadet oder ihn in der Erfüllung seiner Aufgabe hindert, muß der Mensch lassen.  Das muß in erster Linie jeder Führer der NSDAP. erkennen.  Wenn zum Beispiel ein Redner der NSDAP. die Wahl hat, das Rauchen zu lassen oder das Reden aufgeben zu müssen, so muß er selbstverständlich das Rauchen lassen.  Denn sonst schadet er der Partei und damit dem Volk.  Es kann jeder soviel rauchen und trinken wie er verträgt und solange es seinem Körper nicht schadet und damit seine Aufgabe nicht behindert.  Jedoch das ist der Zeitpunkt, wo jeder nationalsozialistische Führer abtreten muß, zumindest aus der ersten Front in die zweite oder gar in die Etappe: wenn seine Spannkraft nachlässt und er sich nicht mehr beherrschen kann.  Deshalb wollen wir das bei den jungen Anwärtern für den Führernachwuchs der NSDAP. erproben.  Wer sich in diesen Jahren nicht in der Gewalt hat und nicht beherrschen kann, wird es mit fünfzig Jahren überhaupt nicht mehr können.  Selbstverständlich ist, daß die Kameradschaft und die Treue untereinander ständig erprobt werden, da die Männer in gemeinschaftlichen Sälen zusammen wohnen und schlafen müssen.

 

 

III.

Neben der wissenschaftlichen Untermauerung des Glaubens, des Mutes, des Herrseins und der Prüfung und Erziehung zum Mannestum kommt als letztes das sichere und selbstbewusste Auftreten des Führernachwuchses der NSDAP.  Wir wollen, daß diese Männer jeder Lebenslage gewachsen sind und sich auch durch nichts in der Welt imponieren lassen, außer durch Leistung.  So werden die beiden ersten Methoden ergänzt durch ein absolut sicheres gesellschaftliches Auftreten.  Diese Männer der NSDAP. sollen sich auf dem Parkettboden der Gesellschaft genau so sicher zu bewegen wissen wie auf dem ungehobelten Fußboden der Hütte.  Nicht Dünkelhaftigkeit und Protzentum wollen wir heranbilden, sondern Selbstbewusstsein und Stolz und Sicherheit im Auftreten.  Wir wollen nicht auf diesen Ordensburgen in klösterlicher Abgeschiedenheit von der Welt leben, sondern wir wollen mit beiden Füßen mitten im Leben stehen.  Deshalb werde ich besonderen Wert darauf legen, daß diese Männer in dauerndem Konnex mit der Umwelt und auch mit dem anderen Geschlecht bleiben.  Ich rege deshalb überall, wo ich es kann, an, daß diese Männer möglichst verheiratet sind, wenn sie auf die Ordensburg kommen.

 

Wenn man mich fragt, wie lange diese Ausbildung dauern soll, so antworte ich: drei Jahre.  Und zwar werden unsere Anwärter auf jeder Ordensburg je ein Jahr zu verbringen haben.  Die Vorteile des während der drei Jahre dreimal erfolgenden Aufenthaltswechsels stehen außer Zweifel.  Wir vermitteln unseren Männern damit nicht nur in bunter Folge die Kenntnis von Land und Menschen von drei in ihrer Struktur völlig verschiedenen deutschen Provinzen – Rheinland, Bayern, Pommern -, sondern wir haben auch die Möglichkeit, die Verschiedenheit der Landschaft, den Wechsel der geographischen Verhältnisse für unser sportliches Programm und die Durchführung unserer Mutprüfungen einzusetzen.  So werden wir, um nur ein Beispiel zu nennen, die herrliche Alpenwelt Sonthofens natürlich skisportlich und für alpine Mutproben intensiv zu nutzen wissen.  Jedenfalls versichere ich, daß ich keine Mühe, keine Mittel und keine Zeit scheuen oder sparen werde, um diese Männer zu wirklich vollkommenen Kerlen in jeder Beziehung zu erziehen!

 

Was ich aber vor allem dem Führernachwuchs der Politischen Leiter auf den Ordensburgen geben will, sind folgende Gedanken, folgende Erkenntnis und folgende Klarheit: Diese Männer, die damit der Orden der NSDAP. zur Ehre und Macht bringt und ihnen alles gibt, was ein wirklicher Mann vom Leben erhoffen kann: die Möglichkeit, schöpferisch an seinem Volke tätig sein zu dürfen, sollen auf der anderen Seite erkennen und das in der Tiefe ihres Herzens bewahren, daß sie diesem Orden auf Gedeih und Verderb verfallen sind und ihm unbedingt gehorchen müssen.  Der Gehorsam ist es, der alles in der Welt groß gemacht hat, was wirklich groß ist.  Der Gehorsam ist es, der menschliche Institutionen über Jahrhunderte und Jahrtausende hinaus getragen hat.  Der Gehorsam ist es, der auch die letzte Befriedung im Menschen erfüllt.

  

Weiter lesen  Die Gemeinschaftshäuser der Partei und die Erziehung des Führernachwuchs