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Georg Klotz wird am
11. September 1919 in Walten in Passeier geboren. Schon als Kind lernt er den
faschistischen Terror kennen, der ganz Süd-Tirol beherrscht. Er erlernt den
Beruf des Köhlers und des Schmiedes und heiratet im April 1950 die Lehrerin
Rosa Pöll. Tapfer kämpft er im 2.
Weltkrieg als Wehrmachtssoldat und erhält dabei das Eiserne Kreuz I. Klasse.
Nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft kehrt er in seine Heimat zurück und setzt
sich dort für den Wiederaufbau des Süd-Tiroler Schützenwesens ein. Ende der fünfziger
Jahre schließt er sich dem Befreiungsausschuß für Südtirol (BAS) an, der von
Sepp Kerschbaumer angeführt wird. Der darauffolgende Freiheitskampf 1961 geht
als Feuernacht in die Geschichte ein. Dutzende aufrechte Tiroler werden
daraufhin von italienischen Folterknechten in Gefängnissen auf brutalste Art
und Weise misshandelt. Jörg Klotz flüchtet
über die Unrechtsgrenze und wird in Abwesenheit zu über 52 Jahren Kerkerhaft
verurteilt; seine Frau muß für 14 Monate hinter Gitter. Seine Liebe zur Heimat
lässt ihn ins südliche Tirol zurückkehren wobei er zusammen mit Luis Amplatz
in einer Hütte oberhalb Saltaus nächtigt. Der zunächst anvertraute Christian
Kerbler erwies sich als verräterischer Meuchelmörder, dem es gelingt das Leben
von Luis Amplatz auszulöschen. Georg Klotz flüchtet angeschossen über das
Ötztal ins Ruetztal, wo er seine letzten Lebensjahre bis zum 24. Jänner 1976
verbringt. An der Todesstelle
erinnert uns das Klotz-Kreuz an den mutigen und aufrichtigen Freiheitskämpfer
für Tirol, Georg Klotz. Es soll nicht nur ein Ort des Gedenkens sein, nein, es
muß als unsere Aufgabe erachtet werden, denselben Opfermut für dieses Land
aufzubringen und dafür zu streiten. Sie sollen sie nicht haben
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