Ludwig A. Fritsch
Amerikas Verantwortung
für das Verbrechen am deutschen Volk
THE CRIME OF OUR AGE (Original-Titel)
Ein Gewissensappell an die amerikanische Führungsschicht
Von Reverend Ludwig A. Fritsch,
Erste Auflage
1947
Ph. D., D. D. emer., Chicago
8. Auflage in deutsch
Grabert-Verlag-Tübingen, 1994
Vorwort des Herausgebers
Die vorliegende Schrift stellt nicht nur ein besonders kennzeichnendes
Dokument der deutschen
Nachkriegsgeschichte dar, sondern hat auch selbst Geschichte,
Nachkriegsgeschichte gemacht, und
zwar in den Vereinigten Staaten. Der Verfasser, Dr. Ludwig A. Fritsch, ist
amerikanischer Geistlicher
deutscher Abstammung, der damals in Chicago wirkte. Die englische
Originalausgabe seiner Schrift
wurde in den Jahren 1948 und 1949 in 50000 Exemplaren verbreitet. 37000 Stück
wurden verkauft, der
Rest frei versandt, so auch an den Präsidenten Truman, alle
Regierungsmitglieder, alle Senatoren und
Abgeordneten, die vier Kardinäle, alle Erzbischöfe und Bischöfe, alle
protestantischen
Kirchenpräsidenten, an die Präsidenten aller Universitäten und Colleges und
viele weitere maßgebende
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Es ging dem Verfasser darum, der
auch mit Kriegsende nicht
aufhörenden Haßpropaganda die Wahrheit über das, was in Deutschland nach dem
Kriege geschah,
entgegenzustellen und an das sittliche Verantwortungsbewußtsein der
amerikanischen Politiker, vor
allem aber der Geistlichkeit zu appellieren. Der Erlös aus den verkauften
Exemplaren wurde zu
Hilfsaktionen für die Vertriebenen, Obdachlosen und sonst Notleidenden in der
"Heimat", also in
Deutschland verwandt.
Kirchenpräsidenten, an die Präsidenten aller Universitäten und Colleges und
viele weitere maßgebende
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Es ging dem Verfasser darum, der
auch mit Kriegsende nicht
aufhörenden Haßpropaganda die Wahrheit über das, was in Deutschland nach dem
Kriege geschah,
entgegenzustellen und an das sittliche Verantwortungsbewußtsein der
amerikanischen Politiker, vorallem aber der Geistlichkeit zu appellieren. Der Erlös aus den verkauften
Exemplaren wurde zu
Hilfsaktionen für die Vertriebenen, Obdachlosen und sonst Notleidenden in der
"Heimat", also in
Deutschland verwandt.
Über die Wirkung dieser so systematisch verbreiteten Schrift erfuhr der
Verfasser, daß Präsident
Truman aufgrund der Lektüre endlich die Erlaubnis gegeben habe,
Liebesgabenpakete nach
Deutschland zu senden, was bekanntlich in den ersten Jahren nach 1945 nicht
gestattet war. Der
bekannte deutsch-amerikanischer Senator von North-Dakota, William A. Langer,
schrieb dem
Verfasser damals: "Du hast mit Deinem mutigen und aufklärenden Buch beim
Präsidenten mehr
erreicht, als alle Bittsteller und Abordnungen zusammengenommen, denn Du hast
ihm ins Gewissen
gerufen." Die daraufhin einsetzende Paketaktion bewahrte in Deutschland
unzählige vor den
schlimmsten Folgen des Hungers.
Der Widerhall, den die Schrift in allen Kreisen vor allem des
Deutsch-Amerikanertums, aber auch des
höheren Klerus fand, beweist, wie aufrüttelnd sie damals wirkte. Zum Teil
spiegeln diese Stimmen
auch die Erregung und Erbitterung, die über das Geschehen im besiegten
Deutschland und über die
amerikanische Deutschlandpolitik herrschte.
Kardinal Stritch von Chicago schrieb: "Ja schmerzt furchtbar, Ihr Buch The
Crime of Our Age zu lesen,
aber es ist die Wahrheit und alle Wahrheit schmerzt."
Auch in späteren Jahren hat Dr. Ludwig A. Fritsch immer wieder seine Stimme
erhoben, sei es in dem
von Peter H. Nicoll in "Englands Krieg gegen Deutschland" (S. 54 ff) zitierten
Brief an die Chicago
Daily Tribune, vom 19. Januar 1959, in dem er eine glänzende historische
Würdigung der Münchener
Konferenz vom September 1938 gibt, sei es, um die Bedeutung der deutschen
Sprache hervorzuheben
(Sonntagspost, Chicago, 7. April 1963). Wortführend in den großen
Organisationen des Deutsch-Amerikanertums, von denen die eine, D.A.N.K., von ihm mitbegründet wurde, und
seit einigen Jahren
Ritter des Malteserordens, stellt dieser heute 72jährige Siebenbürger Sachse
mit seinem Wirken ein
wesentliches Stück deutscher Nachkriegsgeschichte dar. Zudem verkörpert er
echten protestantischen
Bekennermut, vor allem aber jenen Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit, der
seinem einseitig Schuld
und Sühne predigenden und angestammtes Heimatland preisgebenden
nachkriegsdeutschen
Amtsbrüdern zum überwältigenden Teil und bis in die Führungsspitzen der
Evangelischen Kirche
hinein vollständig verlorengegangen ist.
Tübingen, Januar 1966, Dr. habil. Herbert Grabert
Vorwort
Die Beweggründe, aus denen dieses Buch geschrieben wurde, wird jeder erkennen,
der es
unvoreingenommen und genau zu lesen sich die Zeit nimmt. Als Historiker sah
ich, geschult an den
Erlebnissen und Enttäuschungen des Ersten Weltkriegs, deutlich voraus, wohin
unsere unprovozierte
Einmischung in den europäischen Konflikt, den wir damit zum Zweiten Weltkrieg
machten, führen
würde. Ich erkannte, daß eine der beiden totalitären Mächte, entweder der
Faschismus oder der
Bolschewismus, siegen mußte, je nachdem, auf welche Seite wir Amerikaner uns
mit unsern
unerschöpflichen Hilfsmitteln und unseren unerreichten Massenproduktion
schlagen würden. Unsere
Staatsmänner entschieden sich für die unheilvollen Mächte des Kommunismus und
des Atheismus und
verhalfen ihnen zum Siege. Unsere Streitkräfte verwandelten das Bollwerk der
Christenheit und der
weißen Rasse, Deutschland, in einen Schutthaufen. Und jetzt sehen wir uns
gezwungen, alle die
Pflichten zu übernehmen, die Deutschland ein Jahrtausend hindurch ausgeübt
hat, wenn wir uns für die
Errettung der kostbarsten Güter der Menschheit, der christlichen Kultur und
Zivilisation,
verantwortlich fühlen.
Als Theologe bin ich mit dem Alten Testament und mit dem Talmud vertraut und
weiß, wozu
Menschen fähig sind, die ihre Seelennahrung allein aus diesen Quellen schöpfen.
Seit der inzwischen
verstorbene, körperlich und geistig kranke Präsident sich mit Ratgebern umgab,
die ihrer geistigen
Herkunft entsprechend den Heiland und Friedensfürsten nicht anerkennen, war es
mir klar, daß das
Kriegsende den Menschen nicht den Frieden, sondern nur das Chaos und
unsagbares Elend bringen
konnte. Sie waren nur von einem Gedanken erfüllt, dem der Rache, wie wir es
bei Josua 6, 21-25 über
die Eroberung von Jericho lesen: "Also gewannen sie die Stadt und töteten
alles, was in der Stadt war,
mit der Schärfe des Schwertes, Mann und Weib, jung und alt ... Aber die Stadt
verbrannten sie mit
Feuer und alles, was darinnen war."
Da die Deutschen Amerika niemals etwas zu Leide getan haben, wie es die
Engländer und Franzosen
taten, sondern im Gegenteil während der ganzen Geschichte Amerikas unsere
größten Wohltäter
waren, hatten die amerikanischen Christen keinerlei Anlaß, sich ihnen
gegenüber grausam und
rachsüchtig zu verhalten. Sie hatten nur Anlaß zur Dankbarkeit. Roosevelts
Berater aber hatten Grund
zum Haß auf die Nationalsozialisten und nutzten Macht und Stärke Amerikas für
ihre persönliche
Rache. Nur so ist Roosevelts Forderung der "bedingungslosen Kapitulation", zu
verstehen ebenso wie
der unmenschliche Morgenthauplan, der eine große Nation zum Hungertode
verurteilte, weil in den
Hirnen und Herzen unserer führenden Männer keine Spur von Christlichkeit mehr
zu finden war.
Da nach den Statistiken nur annähernd 8% unserer Bevölkerung gründlich über
das Weltgeschehen
unterrichtet werden, betrachte ich es als meine Pflicht als Christ und
Amerikaner, meinen Teil zur
Aufklärung beizutragen. Ich folge dabei dem christlichen Grundsatz, daß wir
Gott mehr gehorchen
müssen als den Menschen, und bekenne mit Martin Luther: "Hier stehe ich, ich
kann nicht anders. Gott
helfe mir, Amen!' Und als Bürger dieses gesegneten Landes sage ich mit Karl
Schurz, dem großen
Staatsmann und weisen Ratgeber Präsident Lincolns: "Ich liebe das Land meiner
Vorfahren, wie ein
Kind seine Mutter liebt, und ich liebe Amerika wie ein Bräutigam seine Braut."
Diese Schrift war am Karfreitag 1947 druckfertig. Meine Bemühungen, sie zu
veröffentlichen,
scheiterten zunächst. Doch konnte ich sie schließlich mit Hilfe christlicher
Männer und Frauen, die für
Wahrheit und Gerechtigkeit eintreten, der Öffentlichkeit übergeben. Und ich
möchte an dieser Stelle
allen meinen Mitstreitern, die für die gleichen christlichen Grundsätze
kämpfen, meinen tiefen Dank
aussprechen.
Möge diese Schrift vielen die Augen öffnen helfen, damit sie die Tatsachen im
Lichte der Wahrheit
und Gerechtigkeit sehen lernen. Möge der Herr sie stärken, auf daß sie ihre
Christenpflicht furchtlos
und treu erfüllen.
Zur dritten Auflage
In der kurzen Zeit eines Jahres erlebte dieser Appell an das Gewissen der
Christen Amerikas seine
dritte Auflage. Die zweite wurde im Vertrauen auf die Ehrlichkeit der
Wahrheitssucher durch die Post
versandt. Der Präsident, die Regierungsbeamten, alle Kongreßabgeordneten und
andere
Persönlichkeiten in Schlüsselpositionen erhielten ein Freiexemplar.
The Crime of Our Age führte zu einer Scheidung der Geister. Die Reaktion
entsprach meinen
Erwartungen. Auf der einen Seite stehen Historiker, Kirchen- und politische
Führer sowie die große
Zahl der Rechtschaffenen, denen ebenso um unser Vaterland Amerika wie um unser
vergewaltigtes
Mutterland Deutschland zu tun ist. Sie rühmen der vorliegenden Schrift Mut,
Wahrheitsliebe und
Ehrlichkeit nach. Auf der andern Seite stehen die gewissenlosen Kriegstreiber
und Heuchler, die den
Verfasser mit Schimpfworten aller Art bedenken, ohne jedoch die
geschichtlichen Tatsachen
widerlegen zu können.
Die bisher bitterste Enttäuschung war das Verhalten der deutschstämmigen
Renegaten und der
protestantischen Geistlichkeit. Während ein katholischer Kirchenfürst offen
zugab: "Es schmerzt
furchtbar, Ihr Buch zu lesen, aber es ist die Wahrheit und alle Wahrheit
schmerzt", verdammte eine
Anzahl protestantischer Pastoren, unter ihnen leider auch Lutheraner, das Buch
als "unpatriotisch" und
als "Weißwäsche Deutschlands". Sie betonen unausgesetzt, in welchem Umfange
sie für Deutschland
Wohltätigkeit leisten, bringen aber nicht den moralischen Mut auf zuzugeben,
wer das einzigartige
Verbrechen der "bedingungslosen Kapitulation", des "Morgenthauplans", der "geplanten
Hungersnot"
usw. erdacht und durchgeführt hat, durch die Deutschland und die ganze Welt in
Chaos und Elend
gestürzt wurden. Ich weiß nicht, ob es auf bodenlose Dummheit, die
Verschwörung des Schweigens
oder auf verbrecherische Absicht zurückzuführen ist, daß sie den Zusammenhang
im Weltgeschehen
nicht begreifen wollen.
Am Inhalt meiner Schrift habe ich nichts zu ändern oder zurückzunehmen. Im
Gegenteil, das
allmähliche Durchsickern der Wahrheit und die Vorbereitungen auf den Dritten
Weltkrieg beweisen
nur allzu deutlich die Richtigkeit meiner Voraussage. Wir werden für die
Sünden unserer Verführer
sehr teuer zu zahlen haben.
Ich habe lediglich einen Anhang hinzugefügt über Deutsch-Amerikas Schuld am
Weltelend, in dem der
Nachweis geführt wird, daß die Not des Mutterlandes auf dem Gewissen der ihrem
Volkstum untreu
gewordenen Deutschamerikaner lastet. Wer das widerlegen kann, der soll es
gerne tun.
Ich möchte noch die hunderte von Dank- und Anerkennungsschreiben erwähnen, die
ich bei meinem
Alleingang-Kreuzzug erhalten habe, und besonders einer christlichen Gruppe in
New Jersey gedenken,
die mich selbst und meinen Kampf bei einer Gebetsversammlung vor Gottes Thron
brachte und seiner
Gnade empfahl. Ihnen und den vielen andern, die mir Mut und Erfolg wünschten,
von Küste zu Küste,
sage ich meinen tief empfundenen Dank.
So sende ich denn die dritte Auflage dieser Botschaft der Wahrheit in die
Heime und Herzen meiner
amerikanischen Mitbürger. Möge sie die Gewissen erwecken! Es ist meine feste
Überzeugung, daß die
christliche Kultur und Zivilisation nur durch ein brüderliches Bündnis
Deutschlands und Amerikas
gerettet werden kann. Ein solider Bund aber läßt sich nur verwirklichen, wenn
wir das große Unrecht
und den unvorstellbaren Schaden, die Deutschland und den Millionen
Heimatvertriebener
Volksdeutscher aus Osteuropa zugefügt wurden, wiedergutmachen. Das ist unsere
sittliche
Christenpflicht.
Der Verfasser
Mitchristen Amerikas!
"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!" Joh. 8, 7
In seinem allmonatlichen Brief "Der Bischof schreibt aus Europa", erschienen
in der Novemberausgabe
der "Catholic Action News" in Fargo, North-Dakota, sagt Hochwürden Bischof
Aloisius J. Muench:
"Die erzwungene Abwanderung von Millionen Menschen ist das größte Verbrechen
unserer Zeit. In
der Geschichte gibt es nicht seinesgleichen, ausgenommen vielleicht die
Tatsache daß weder ein
Aufschrei der andern Völker gegen diese Greuel zu vernehmen ist noch
Regierungen, die die Macht
dazu haben, etwas dagegen unternehmen." Bischof Muendi ist der Verbindungsmann
zwischen der
deutschen Kirchenhierarchie und der amerikanischen Militärregierung
Mit dieser Feststellung von geschichtlicher und sittlicher Warte aus spricht
der mutige Gottesmann das
Urteil über die Brutalität und Rachsucht der alliierten Siegermächte In nicht
allzu ferner Zeit wird die
Geschichte dieses Urteil bestätigen.
Die Alliierten verdammen
Die "erlauchten" Richter der Alliierten, voran Jackson und Biddle vom Obersten
Gerichtshof der
Vereinigten Staaten, verurteilen in Nürnberg und Tokio Generale und
Feldmarschälle zum
schimpflichen Tod durch den Strang für begangene Verbrechen wie zum Beispiel
den "Todesmarsch
von Bataan". Die Opfer dieses Marsches waren kräftige junge, ausgebildete
Soldaten während des
Krieges. Wovon aber der Bischof spricht, das ereignete sich im Frieden und
betraf nicht ein paar
tausend junge Männer sondern etwa 20 Millionen Frauen, Kinder und alte Leute,
also schutzlose,
hilflose und unschuldige Menschen, da die einst kräftigen deutschen Soldaten,
anstatt ihre Eltern,
Frauen und Kinder schützen zu können, immer noch nach zwei Jahren "bedingungsloser
Kapitulation"
Sklavenarbeiter der Siegermächte sind.
Patriotismus und Gottes Gebote
Im krassen Gegensatz zur Feststellung des katholischen Bischofs steht der
Bericht eines prominenten
protestantischen Kirchenführers, der mit eigenen Augen das Land der
Reformation in Trümmern und in
machtlosem Elend sah. Ich las darin die Erklärung "Ich bin Amerikaner. Ich bin
Fleisch vom Fleische
dieses Volkes und Blut von seinem Blut und freue mich als patriotischer Bürger
über die verkündete
Politik meines Landes gegenüber dem geschlagenen Feind". Diese Auffassung
stellt eine Entstellung
wahrhaft christlicher Haltung dar, die da lehrt:
"Man muß Gott mehr gehorchen denn den Menschen" (Apg. 5, 29). Wir aber
verurteilen Millionen
deutscher Menschen zur Sklaverei und zum Tode, weil auch sie dem Staate, also
Menschen mehr
gehorcht haben als Gott und ihrem Gewissen.
Wenn Bischof Muench feststellt, das Verbrechen der Alliierten an schutzlosen
Menschen werde noch
durch die Tatsache vergrößert daß "weder ein Aufschrei der anderen Völker
gegen diese Greuel zu
vernehmen ist noch Regierungen, die die Macht dazu haben, etwas dagegen
unternehmen", so spricht
er damit aus, daß so etwas wie ein "Weltgewissen" nicht mehr existiert. Nackte,
gierige Selbst- und
Rachsucht beherrschen das Denken derjenigen, die heuchlerisch den Anspruch
erhoben, im Namen der
"Menschlichkeit" gegen die Deutschen einen "Kreuzzug" zu unternehmen ...
Die Geistlichen müssen informiert werden
Wenn jemand das Recht hat, sich gegen die Nachkriegsverbrechen der Alliierten
zu erheben, so sind es
die Christen aller Nationen. Sie, die den alttestamentarischen Rachgeist "Auge
um Auge, Zahn um
Zahn eines Morgenthau (dessen Großeltern noch in deutscher Erde begraben
wurden) überwunden
haben, können und müssen im Namen des Heilands der Welt für Wahrheit und Recht,
für
Menschlichkeit und Barmherzigkeit aufstehen gegen Lug und Trug, Raub und
Vergewaltigung,
Heuchelei und Grausamkeit. Wenn unsere Kirche in Amerika nicht imstande war zu
verhindern, daß
unser zu 86 % gegen unsere Beteiligung am Kriege eingestelltes Volk dennoch in
den Krieg
hineingezogen wurde, so muß sie wenigstens jetzt erwachen, dem Verbrechen
Einhalt gebieten und die
Wunden heilen helfen, die wir dem Herzen Europas geschlagen haben. Die Kirche
Amerikas darf nicht
schweigen, wenn sie Gott mehr gehorchen will als mörderischen und gottlosen
Menschen.
Um aber ihre Stimme vernehmbar erheben zu können muß die Kirche unterrichtet
sein. Die
Geistlichkeit muß außer der Bibel auch die Geschichte, Geographie, Völkerkunde,
Kulturgeschichte
und Kirchengeschichte kennen, um das Wart unseres Herrn richtig anwenden zu
können "Wer unter
euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!
Italien und Deutschland, die Schöpfer christlicher Kultur
Gerade die beiden Nationen, Italien und Deutschland, die den europäischen und
damit den christlichen
Kulturbegriff für die Menschheit geschaffen haben, wurden durch einen
unheiligen Zusammenschluß
überlegener Mächte als Aggressornationen angeklagt verurteilt und an den Rand
des Abgrunds
gebracht. Wer aber sind in Wahrheit die wirklichen Aggressoren? Wir wollen das
im Lichte der
geschichtlichen und geographischen Tatsachen prüfen denn nur aus der Kenntnis
der Vergangenheit
läßt sich die Gegenwart verstehen.
Werfen wir also einen Blick auf die Landkarte oder den Globus. Dort ist in
roter Farbe ein gewaltiges
Gebiet zu erkennen, das sich von der Ostsee, der Elbe und dem Schwarzen Meer
über zwei Kontinente
bis nach Alaska erstreckt und den Namen tragt: Union der Sozialistischen
Sowjetrepubliken (UdSSR).
Ferner in Rosa die wichtigsten Stützpunkte und Flottenbasen auf allen
Kontinenten zu einem zweiten
gewaltigen Gebiet zusammengefaßt, das Britische Weltreich. Endlich erkennt man
in Grün die
Vereinigten Staaten von Amerika, gebietsmäßig die kleinste von den dreien, an
Leistungen und Erfolg
aber die bei weitem mächtigste der zur Zeit herrschenden Weltmächte.
Der denkende Mensch muß sich also die Frage stellen: Wie haben diese drei
Weltmächte so riesige
Landmengen und so ungeheure Bodenschätze in ihrer Hand vereinigen können? Die
geschichtliche und
wahrhafte Antwort lautet: durch Aggression, Brutalität Habgier und
Machtpolitik.
Die wirklichen Aggressoren sind die heutigen Grossmächte
Rußland war im 16. Jahrhundert ein verhältnismäßig kleines Land mit einer zum
Teil noch wilden
Nomadenbevölkerung. Der grausame Zar Iwan, der Schreckliche, führte nach allen
Seiten hin
rücksichtslose Angriffskriege und begründete auf diese Weise das Moskowitische
Reich. Peter der
Große der europäische Kultur in sein Land verpflanzen wollte, bereiste
Deutschland und Holland und
rief Tausende von Deutschen als Lehrer und Lehrmeister seines Volkes in sein
Land. Deutsche bauten
ihm eine neue Hauptstadt, St. Petersburg (heute Leningrad), und eine
Hafenstadt, Kronstadt, die ihren
deutschen Namen bis zum heutigen Tage trägt Unter der Herrschaft Peters wurden
Dutzende von
Völkerschaften dem russischen Joch unterworfen. Die gewaltigste Ausdehnung
jedoch erfuhr Rußland
unter der skrupellosen Zarin Katharina II. Unter ihrer Regierung wurde Polen
geteilt, die Baltischen
Staaten, die Ukraine, die Krim und das gewaltige Sibirien für immer der Krone
aller Russen unterstellt.
Solange es besteht, wurde Rußland mit der Knute regiert, sowohl unter den
absolutistischen Zaren wie
unter den zynischen Diktatoren der bolschewistischen Ära. Der russische Koloß
wurde in Unbildung
gehalten, um leichter regiert werden zu können. Bis in unser Jahrhundert
hinein gab es dort mehr als
70% Analphabeten Die Ausdehnung des Riesenreiches vollzog sich in einer
ununterbrochenen Folge
von grausamen Angriffskriegen. Die unterworfenen Völkerschaften wurden in
allen Richtungen
durcheinandergeworfen und so geschwächt daß sie niemals mehr in der Lage waren,
ihre
Unabhängigkeit wiederzugewinnen. Das riesige Wald- und Eisland Sibirien wurde
zur Strafkolonie
gemacht, besiedelt von Millionen Verurteilter und Verbannter, die dort als
Zwangsarbeiter ein elendes
Dasein fristen. So entstand der Koloß durch Gewalt und Brutalität Er stellt
heute die größte Gefahr und
Bedrohung für die Menschheit dar. Mit Hilfe der Ermordung des Zaren und seiner
Familie und über
zahllose Leichen gelangte Stalin, den Roosevelt seinen "persönlichen Freund"
nannte, zur Macht. Und
diese größten und grausamsten Aggressoren bezeichnete die Rooseveltregierung
als "friedliebende
Demokraten" und unsere "edlen Verbündeten"!
England bestand zur Zeit der Königin Elisabeth, vor ungefähr 400 Jahren,
lediglich aus dem südlichen
Teil der Britischen Inseln und hatte etwa 3 Millionen Einwohner. Durch
grausamen Mord und lange
Eroberungskriege wurden Irland und Schottland unter die englische Herrschaft
gezwungen und so das
"Vereinigte Königreich" mit etwa 7 Millionen Einwohnern begründet (Zur
gleichen Zeit besaß das HI.
Römische Reich Deutscher Nation eine Bevölkerung von 18 Millionen). Nach
Konsolidierung des
Vereinigten Königreichs zogen die Engländer in allen Himmelsrichtungen auf
Eroberungen aus. Die
Geschichte Englands bestand von damals bis in unsere Tage aus einer
ununterbrochenen Folge von
Angriffskriegen. Es baute die mächtigste Kriegs- und Handelsflotte und war bis
zum Zweiten
Weltkrieg die bedeutendste Seemacht der Erde, also der wirkliche Militarist.
Das "perfide Albion"
spielte die europäischen Mächte mit Intrigen und verschlagener Diplomatie
unter der selbst erfundenen
Devise des "Gleichgewichts der Kräfte" gegeneinander aus. Wurde ihm eine
Nation auf dem Festland
zu mächtig so machte sich England auf, sie zu vernichten So geschah es Spanien
und den
Niederlanden. Die dänische Flotte wurde mitten im Frieden überraschend
angegriffen und geraubt,
Napoleon Bonaparte in die Knie gezwungen. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg
mobilisierte England
die ganze Erde gegen Deutschland, seinen größten Rivalen, um es zu vernichten.
Winston Churchill
erklärte er sei bereit, sich selbst mit dem "Sohn der Hölle" zu verbünden, um
sein Ziel zu erreichen.
Die Brutalität und Grausamkeit, mit der England seine Eroberungskriege führte,
kannte keine Grenzen.
Ich erinnere an die Konzentrationslager im Burenland, in denen Frauen, alte
Leute und Kinder zu Tode
gequält wurden, um die tapferen Männer, die für ihre Freiheit kämpften zur
Unterwerfung zu zwingen.
Jedes Schulkind weiß oder müßte wissen, wie Tausende von aufständischen Indern
vor Kanonen
gestellt und in Stücke gerissen, wie Millionen von ihnen dem Hungertode
geopfert wurden. Nach dem
Ersten Weltkrieg setzte England die Hungerblockade gegen Deutschland noch ein
volles Jahr fort und
ließ auf diese Weise über eine Million deutsche Kinder, Frauen und alte Leute
verhungern. Das sind
einige der Mittel, mit deren Hilfe England sein Weltreich begründet hat, in
dem es heute ein Sechstel
der Erde und mehr als 550 Millionen Untertanen beherrscht. Und dieses Volk
besitzt die Anmaßung
sich selbst eine "friedliebende Nation" zu nennen. Vor dem Angesicht Gottes
frage ich jeden
Christenmenschen: Wie kann die Menschheit im Lichte der geschichtlichen,
geographischen und
ethnographischen Tatsachen diese große Lüge stillschweigend hinnehmen?
Amerika, die jüngste und machtvollste unter den Großmächten von heute, war zu
der Zeit, als der erste
deutsche Kaiser, Karl der Große in Rom zum Beschützer der Christenheit gekrönt
wurde, der weißen
Rasse noch unbekannt. Als Dr. Martin Luther geboren wurde, hatte Kolumbus die
Küsten der Neuen
Welt noch nicht gesehen. Wie konnte Amerika in so kurzer Zeit so groß, so
reich und so mächtig
werden? Wir sind durch unsere Schulbücher gewohnt, unsere Geschichte seit der
Zeit der Pilgerväter
im Glorienschein zu sehen. In Wirklichkeit ist unsere kurze Nationalgeschichte
eine ununterbrochene
Kette von grausamen und blutigen Eroberungsfeldzügen gewesen.
Oder kann etwa ein aufrichtig denkender Mensch glauben, die ursprünglichen
Einwohner unseres
Landes hätten nur auf den weißen Mann gewartet, um ihm ihr schönes Land mit
seinen reichen
Schätzen zu präsentieren? Nein! Spanier, Portugiesen, Franzosen, Holländer und
Schweden führten die
blutigsten Eroberungskriege der ganzen westlichen Hemisphäre, beraubten und
zerstörten die einst
blühenden Reiche der Azteken, Inkas und Mayas. Der Wahlspruch der Eroberer
lautete: "Nur ein toter
Indianer ist ein guter Indianer!" Schließlich kamen die Engländer und raubten
den anderen Eroberern
den gesamten damals bekannten nordamerikanischen Kontinent. Die einst freien
Herren des Landes,
die Indianer, wurden auf die grausamste Weise ausgerottet und ihres Landes
beraubt. Gegen die
weitaus tödlicheren Waffen des weißen Mannes waren die tapferen Indianer mit
ihren Pfeilen und
Bogen machtlos. Die List, Heimtücke und Brutalität mit der der weiße Mann in
der Neuen Welt auftrat,
spottet jeder Beschreibung. So wird aus der frühen Geschichte unseres Landes
berichtet, daß die
Weißen gefangene Indianer bei lebendigem Leibe rösteten, um die Eingeborenen
einzuschüchtern.
Trotz ihrer überlegenen Waffen nicht imstande, mit den mutigen Verteidigern
ihrer Heimat fertig zu
werden, ließen die Weißen "Feuerwasser" und Geschlechtskrankheiten wirken und
rotteten damit
ganze Stämme kaltblütig aus.
Eine weitere Gewalttat in unserer Geschichte, die in die Kolonialzeit
zurückreicht, ist die Sklaverei. Im
fernen Afrika wurden die armen Schwarzen wie das Wild gejagt und in Ketten
nach Amerika auf den
Sklavenmarkt gebracht. Wieviel Qual und menschliches Elend durch eine so
grausame Habgier
entstand, läßt sich nicht beschreiben. Erst vor wenig mehr als 80 Jahren wurde
dieses nationale
Verbrechen unterbunden. Noch heute leben Schwarze, die als Kinder von Sklaven
zur Welt kamen.
Als dann die englischen Kolonien Nordamerikas (mit deutscher Hilfe) ihre
sogenannte
"Unabhängigkeit" vom britischen Mutterland erkämpft hatten, führten die
Staaten den Eroberungskrieg
weiter. Die Indianer wurden weiter dezimiert. In ihrer unmenschlichen Habgier
rotteten Amerikaner die
Eingeborenen mit allen nur denkbaren Mitteln aus, vertilgten in weiten
Gebieten des Landes die
Büffelherden, die Hauptunterhaltsquelle der Indianer, und zwangen diese durch
Aushungern, weiter
und weiter zu wandern, bis endlich die weißen Eindringlinge von dem ganzen
großen reichen und
gesegneten Land Besitz ergriffen hatten. Die Überlebenden der wirklichen
Herren dieses Landes leben
heute in den "Reservationen", das heißt in Konzentrationslagern. Sie haben in
Fragen der Regierung
ihres Vaterlandes nichts zu sagen und werden in Unwissenheit gehalten. Wir
fuhren dann mit unseren
Eroberungskriegen gegen Spanien, Mexiko und Mittelamerika fort und nahmen uns,
was wir wollten.
Weder Deutschland noch Italien oder Japan mischten sich in unsere
Angelegenheiten. So wurden wir
die mächtigste reichste und "friedliebendste" Nation. Doch verschwiegen wir
bewußt, daß wir das alles
durch Angriffskriege, Sklavenhandel und Aushungerungspolitik erreicht haben.
Es gab damals weder
Rundfunk noch Filme noch ein modernes Presseberichterstattungswesen, um die
Grausamkeiten jener
Zeiten der Nachwelt zu erhalten. Natürlich wollen wir jetzt, nachdem wir alles
zusammengerafft haben,
wonach uns der Sinn stand, in Ruhe gelassen werden, um uns unserer Reichtümer
in Frieden zu
erfreuen.
Deutschland - Schutzmacht der Christenheit
Das sind die nackten geschichtlichen Tatsachen. So entstanden die drei
Großmächte Stets ging bei
ihnen Macht vor Recht. Sie ignorierten beharrlich das Dasein anderer Nationen
auf der Erde, die sehr
viel größere Leistungen für die Menschheit vollbracht hatten, als die
gegenwärtigen Großmächte
zusammengenommen. Was taten zum Beispiel die Deutschen in der Zeit, da die
drei ihre
Eroberungskriege führten? Sie führten Verteidigungskriege für die höchsten
Güter der Menschheit.
Am Weihnachtsabend des Jahres 800 krönte der Papst Karl, den König des
deutschen Stammes der
Franken, der in der Weltgeschichte als Karl der Große weiterlebt, zum Kaiser
und verlieh seinem
Königreich den Titel "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation". Keine andere
Nation auf der Erde
führte je einen so glanzvollen Namen, da auch keine eine so hohe Sendung zu
erfüllen hatte wie die
deutsche. Die Geschichte des Christentums kennt nur ein Heiliges Land, wo
unser Herr geboren wurde,
lebte, wirkte, litt, starb, auferstand und damit der Menschheit die Erlösung
brachte, und ein Heiliges
Reich, das dazu ausersehen war, Verteidiger, Wächter und Beschützer der
Christenheit und der weißen
Rasse zu sein.
Ein Jahrtausend hindurch gab es im Christenturn nur zwei maßgebliche Mächte
die geistliche Macht,
gipfelnd im Papst in Rom, und die weltliche Macht des Heiligen Römischen
Reiches Deutscher Nation,
gipfelnd im Kaiser, der mit gezogenem Schwert für die höchsten Güter der
Menschheit Wache hielt.
Was wir heute die europäische oder westliche Kultur und Zivilisation nennen,
konnte sich nur hinter
dem Schutz des Reiches zu seiner höchsten Vollendung entfalten. Das Deutschtum
war für mehr als
tausend Jahre das Bollwerk gegen die asiatischen Machte. Deutsches Blut wurde
im Laufe der
Jahrhunderte in Strömen zur Verteidigung des Westens gegen den Osten vergossen.
Nachdem zu
Beginn des fünften Jahrhunderts die Hunnen vernichtet waren, stürmten gegen
Ende des ersten
Jahrtausends die Avaren und Magyaren gegen dieses Bollwerk an. Sie wurden auf
deutschem Boden
von den Kaisern Karl dem Großen und Otto dem Großen zum Stehen gebracht und
besiegt. Der
Ansturm der gewaltigen Mongolenflut unter Dschingis Khan wurde bei Liegnitz in
Schlesien
gebrochen. Kein anderes Volk der Erde brachte solche Opfer zur Rettung,
Erhaltung und
Weiterentwicklung der europäischen Kultur und zur Ausbreitung des Christentums.
Ober dreihundert
Jahre lang verteidigten dann Deutschland und Ungarn zusammen mit Polen die
Christenheit gegen
Asien und gegen die Mohammedaner. Auf deutschem Boden, im Lande der
Reformation wurde auch
der dreißigjährige Krieg für die Glaubens- und Gewissensfreiheit der ganzen
Menschheit ausgefochten
und damit das neue Zeitalter der modernen Zivilisation herbeigeführt. Während
Deutschland sich so als
Beschützer des Christentums und Verteidiger der weißen Rasse nahezu
verblutete, nahmen sich die
anderen alles, auf das sie ihre Hände legen konnten. Ihre Staatsmänner wurden
darum aber nicht als
Verbrecher erhängt, sondern als Helden mit hohen Ehren ausgezeichnet. Als sich
dann die Deutschen
von ihrem gewaltigen Rettungswerk zu erholen begannen, war die Erde unter den
Eroberern aufgeteilt
und die Deutschen gezwungen, bei harter Arbeit auf engem, wenig fruchtbarem
Raum zu leben und
ihren Bevölkerungsüberschuß den jetzigen Großmächte als "Kulturdünger" zu
überlassen. So kommt
es, daß jeder dritte Amerikaner deutscher Abstammung ist und daß Millionen
Deutsche in Rußland und
im Britischen Empire leben. Nicht eine der Großmächte dachte daran, ihnen auf
friedlichem Wege von
ihrem Überfluß an unbewohnten Gebieten ein Stuck abzutreten. Man vergleiche
nur die
Bevölkerungsdichte pro Quadratmeile dieser Länder: Amerika 43, Rußland 37,
Frankreich 179, Italien
405, Deutschland 502, und dann möge das christliche Gewissen urteilen!
Die Ausbreitung der englischen Sprache
Nach diesem geschichtlichen und geographischen Überblick wollen wir die
Sprachenfrage erörtern.
Zur Zeit der Queen Elisabeth gab es etwa 7 Millionen englisch sprechende
Menschen auf der Erde.
Heute sprechen über 250 Millionen diesen entstellten alten germanischen
Dialekt. Wie kam es, daß
sich diese Sprache so ungeheuer ausbreitete? Die Antwort ist sehr einfach:
durch Erweiterung des
Machtbereichs. Wo auch immer die Engländer erobernd eindrangen, brachten sie
ihre Sprache mit und
zwangen sie den unterworfenen Völkern auf. Warum ist zum Beispiel die Sprache
unseres Landes
nicht Spanisch, Französisch, Schwedisch oder Holländisch, die doch alle vor
den Engländern hier
waren? Weil England alle diese Kolonien eroberte. Jetzt sprechen in unserem
Land Weiß und Schwarz,
Rothäute und Gelbe, Christen, Juden und Heiden Englisch. In unseren Schulen
werden englische
Geschichte und Literatur gelehrt, als ob andere Nationen mit ihrer weit
größeren Vergangenheit und
Leistung gar nicht existiert hätten. Wie viel toleranten waren da doch die
Deutschen auch in der
Sprachenfrage. Jahrhunderte lang waren Tschechen, Ungarn, Norditaliener,
Belgier, Flamen und
Holländer Teile des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Aber sie
sprechen alle heute noch
ihre Muttersprache. Zum Dank für solche Duldsamkeit trieben die Tschechen mehr
als drei Millionen
Deutsche und Ungarn aus ihrem von Wilson geschaffenen Staat. Diese Grausamkeit
konnte sich das
kaum sieben Millionen starke slawische Volk nun leisten, weil es dabei die
Zustimmung und
Unterstützung der Großmächte hatte. Die großen "Befreier" und Vorkämpfer den "Menschlichkeit"
Churchill, Stalin und Truman gaben in Potsdam die Anweisung zu dieser
einzigartigen Barbarei. Was
würden wir Amerikaner sagen, wenn durch ein Wunder die Indianer in unserem
Land plötzlich so
mächtig wurden, daß sie uns alle, nun mit einem Bündel beladen, aus dem Lande
jagen wurden? Dabei
hat der Weiße dieses Land erst vor etwa dreihundert Jahren erobert, die
Deutschen im Sudetenland aber
lebten dort seit den Zeit Karls des Großen. Vor über elfhundert Jahren
besiedelten sie die Ostmark und
bauten sie zu einem Bollwerk gegen die Asiaten aus.
Wahre Sprachtoleranz beweist auch die deutsche Schweiz, die älteste wirkliche
Demokratie der Erde.
Die Schweizer Bevölkerung ist zu dreiviertel deutsch, das letzte Viertel setzt
sich aus Franzosen,
Italienern und Rätho-Romanen zusammen. Sie alle aber genießen die gleichen
Rechte. Die
Deutschschweizer haben niemals versucht, den anderen Mitbürgern ihre Sprache
aufzuzwingen. Die
Angelsachsen an ihrer Stelle hätten die anderen längst zuvor ihrer
Nationalität beraubt, wie sie es so
gründlich in Irland taten, daß in dem wahrhaft "befreiten Land" das Volk seine
Ursprache nicht mehr
zu sprechen vermag.
Die Ausbreitung der russischen Sprache
Was in dieser Hinsicht für die Angelsachsen gilt, kann auch von den Russen
gesagt werden. An Zahl
waren diejenigen, die ihre slawische Muttersprache sprachen, ursprünglich den
Engländern
vergleichbar, unterjochten aber nicht weniger als 152 Völkerschaften aller
Rassen und russifizierten sie
in jeder Hinsicht. Sie taten es den Angelsachsen gleich und machten Tartaren
und Kirgisen, Mongolen
und Wotjaken, Buddhisten und Mohammedaner zu Slawen. Wie war das möglich?
Einfach durch
Unterwerfung der schwächeren Volker und Aufzwingen der russischen Sprache. Mit
anderen Worten:
die wirklichen Aggressornationen dürfen andere Völker unterjochen und mittels
der Sprache der
"überlegenen Rasse" einschmelzen, wahrend die Deutschen auch in dieser
Hinsicht die krasseste
Ungerechtigkeit zu erdulden hatten. Osterreicher und Sudetendeutsche, Elsässer
und Tiroler sind
ebenso wohl Deutsche wie Bayern, Sachsen und Schwaben, durften sich aber nicht
mit dem Mutterland
vereinigen. In der Volksabstimmung von 1919 war die damalige Republik
Osterreich mit einer
Mehrheit von 89 % gewillt, sich der deutschen Weimarer Republik anzuschließen.
Doch drohten
England, Frankreich und Italien mit der Besetzung Österreichs, wenn es wagen
würde, diesen Wunsch
zu verwirklichen. Als dann später der Anschluß zustandekam, wurde dieser echte
Volkswille von den
heuchlerischen Erfindern des "Selbstbestimmungsrechtes der Völker" zum
Verbrechen gestempelt.
War es auch vielleicht ein Verbrechen, daß unser Märtyrer-Präsident Lincoln
vier Jahre lang den
blutigsten Bürgerkrieg führte, um die Südstaaten bei der Union zu halten?
Deutschland hat sicherlich
mehr Anrecht auf Osterreich, das Sudetenland, das Elsaß und alle die anderen
deutschen
Siedlungsgebiete in Europa als die amerikanischen Nordstaaten auf den Süden.
Denn im ersten Fall
handelt es sich um die gleiche Rasse mit der gleichen Sprache, Geschichte und
Kultur. Wien und Prag
waren vor Jahrhunderten Hauptstädte des Reiches, als Berlin noch ein
Fischerdorf war. Nun behaupten
die Siegermächte heuchlerisch, daß sie Osterreich "befreit" hätten, und wollen
einen neuen
"unabhängigen" deutschen Staat daraus machen. Wovon aber befreiten sie es in
Wirklichkeit? Von
seinen Kunstschätzen und Kulturgütern, von seinen Fabriken und Technikern, von
seinen Kleidern und
Lebensmitteln. Der wahre Grund für die Schaffung eines unabhängigen
Osterreichs ist die ganz
bewußte Absicht der Großmächte, das Deutschtum im Herzen Europas auch
weiterhin geteilt und
damit für alle Zukunft machtlos zu erhalten. Es ist das nur ein weiteres
Verbrechen der Sieger. Der
Anschluß Osterreichs und aller anderen volksdeutschen Bevölkerungsgruppen in
Europa an das Reich
ist ebenso natürlich und gerechtfertigt wie die Heimkehr von Kindern zu ihrer
Mutter. Alle anderen
Nationalitäten betrachteten es als ihr selbstverständliches Recht, auf Grund
des
Selbstbestimmungsrechtes mit ihrem jeweiligen Mutterland vereinigt zu werden.
Nur den Deutschen
wurde dieses natürliche Recht von neidischen und boshaften Feinden verweigert.
Andere Nationen
haben sogar fremde Völkerschaften unterworfen und eingeschmolzen. Auf diese
Weise gründeten
Angelsachsen, Franzosen und Russen mächtige Reiche. Wie verträgt sich diese
Ungerechtigkeit und
Verweigerung eines historischen Rechtes mit dem amerikanischen Sinn für
Gerechtigkeit und
christliche Ethik?
Deutschlands geschichtliches, politisches und moralisches Recht in Europa
Eines der bedeutungsvollsten Probleme unserer Zeit ist die Judenfrage. Um die
Unterstützung des
Weltjudentums für sich zu gewinnen, versprach England im Ersten Weltkrieg den
Juden das Land ihrer
Väter als neue Heimat, auf die sie zweifellos ein historisches Recht hatten.
Wenn aber die Juden ein
Recht haben, Palästina für sich zu fordern, das in den letzten 2000 Jahren
nicht ihnen gehörte, wie viel
mehr Recht hat dann beispielsweise Italien auf das Gebiet des alten Römischen
Reiches oder
Deutschland auf das Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation?
Alle Mittelmeerländer
wurden von Rom kultiviert. Heute beherrscht England mit seiner Seemacht dieses
ganze wichtige
Gebiet von Gibraltar über Malta bis zum Suezkanal. Ganz Mitteleuropa, das Herz
der christlichen
Kultur, wurde in den Jahren von 800 bis 1806 von der Atlantikküste bis zur
Memel und von der Nordund Ostsee bis zur Adria vom Heiligen Römischen Reich
umschlossen. Nur so konnten die Deutschen tausend Jahre lang die Verteidiger
der Christenheit und der weißen Rasse gegen Asien sein. Wenn also heute die
Juden ein Recht haben, Anspruch auf das Land ihrer Vater zu erheben, die
Engländer auf Schottland, Wales und das weltweite Empire, die Russen auf den
Koloß ihres jetzigen Landes und wir Amerikaner auf das gesegnete Land der
ausgerotteten Indianer, dann haben die Deutschen tausendfach mehr Recht, das
Reich im Herzen Europas zu beanspruchen, wo jedes kleine Fleckchen Erde mit
kostbarem Blut und Schweiß erworben wurde. Dieses Reich wollten die Deutschen
wiederherstellen als Kern der zukünftigen Vereinigten Staaten von Europa. Die
Deutschen wußten, was nun, da es zu spät ist, auch die anderen zu erkennen
beginnen, daß nämlich die einzelnen Nationen Europas nicht getrennt
voneinander existieren können. Sie sind alle aufeinander angewiesen und alle
zusammen auf Deutschland als den industriellen, geistigen und kulturellen
Mittelpunkt Europas. Vereint würden sie eine wirtschaftliche, politische und
kulturelle Macht ersten Ranges darstellen, wie es für die Mutter unserer
christlichen Zivilisation, Europa, nur angemessen wäre.
Lincoln und die Deutschen
Eben das ist es, was Lincoln für Amerika tat, indem er die Union zusammen
hielt. Man stelle sich nur
einen Augenblick vor, zu welchem Maß von Hilflosigkeit und Ohnmacht wir
verurteilt waren, wenn
jeder der 48 Staaten sich eigenmächtig mit hohen Zollschranken umgäbe. Was
Lincoln für uns tat, ist
genau dasselbe, was Deutschland in Europa zu schaffen beabsichtigte. Das war
sein Vorschlag von
1936. Da die Erde in unserer Zeit kleiner geworden ist, hatten die Deutschen
gelernt, nicht mehr in den
engen Grenzen einzelner kleiner Länder zu denken, sondern — in
wirtschaftlicher und kultureller
Hinsicht —in Kontinenten. Nach ihrer Vorstellung sollte die westliche
Hemisphäre unter der Führung
der Vereinigten Staaten stehen, das britische Empire bestehen bleiben, Rußland
seine Grenzen
behalten, ausgenommen eine Kornkammer für Europa, die gelbe Rasse im Fernen
Osten unter
japanischer Führung sich sammeln und Europa, Wiege der weißen Rasse und Mutter
der christlichen
Kultur, als Vereinigte Staaten von Europa unter deutscher Führung zur Blüte
gelangen.
Roosevelt und Hitler
Als dieser deutsche Plan Präsident Roosevelt vorgelegt wurde, hatte er nur ein
spöttisches Lachen
dafür. Wie England ohne Erfolg Lincolns großes Werk der Einigung der Staaten
mißlingen lassen
wollte, so gelang es Roosevelt, den deutschen Plan der Einigung Europas zum
Scheitern zu bringen,
weil er in einem erstarkten und geeinten Europa unter Führung der
leistungsfähigen Deutschen einen
gefährlichen Rivalen sah. Ich erinnere daran, daß Roosevelt nicht imstande war,
das
Arbeitslosenproblem im reichsten Lande der Erde zu losen.
Die Angelsachsen mobilisierten die ganze Welt gegen Deutschland
Die Deutschen haben niemals daran gedacht, die Welt zu erobern. Kein
Geringerer als General G. C.
Marshall, unser Chef des Stabes, berichtete dem Präsidenten nach der
Vernichtung des Reiches, daß
die Deutschen niemals einen Plan zur Eroberung der Welt hatten. Dieselbe
Tatsache wurde auch durch
die Nürnberger Prozesse erwiesen. Alles Anderslautende waren verbrecherische
Lügen und
Kriegspropaganda gewissenloser Kommentatoren, um Furcht und Haß gegenüber den
Deutschen zu
schüren. Mit anderen Worten: durch Einmischung in eine rein europäische
Angelegenheit haben
Roosevelt und seine Clique mit ihrer Habgier, Selbstsucht, Böswilligkeit und
Großmannssucht den
Zweiten Weltkrieg verursacht. Mischte sich Deutschland in Lincolns Krieg ein?
Ja, indem es ihm in
seinem großen Kampf mit 250 Millionen Dollar aushalf. Dafür zeigen wir nun
unsere Dankbarkeit,
indem wir Deutschland zerstören und Millionen deutsche Menschen töten und
verhungern lassen.
Unter angelsächsischer Führung wurde die ganze Erde mit allen ihren
Hilfsquellen aufgeboten, um
Deutschland zu zerstören. Es gelang den Alliierten durch ihre ungeheure
Überlegenheit an Menschen
und Material, Roosevelts Ziel, die "bedingungslose Kapitulation" Deutschlands
zu erzwingen. Würden
die Deutschen in diesem gigantischen Ringen gegen die ganze Erde siegreich
geblieben, so hätten sie
wirklich Übermenschen sein müssen.
Die Sieger haben kein moralisches Recht
Die große und für einen Christen entscheidende Frage der Zukunft lautet: Woher
nehmen die
Siegernationen das Recht, ein ganzes Volk zu verurteilen und in dieser
unmenschlichen Weise zu
behandeln? Ein moralisches Recht haben sie nicht. Sie können ihr brutales
Vorgehen nur mit ihrer
rohen Macht begründen, denn die Siegernationen haben hundertmal mehr
Kriegsverbrechen begangen
als die Deutschen und begehen sie ungestraft noch heute.'
Die Alliierten waren Jahrhunderte lang die Aggressoren
Wir wollen einige dieser Verbrechen miteinander vergleichen:
1. Die Deutschen wurden angeklagt, einen Angriffskrieg begonnen zu haben.
Wegen dieses
Verbrechens wurden ihre Führer gehängt.
Jeder Historiker weiß sehr wohl, daß diese Anklage eine einzige Lüge ist. Die
Deutschen wollten ihr
durchaus rechtliches Ziel der Rettung Europas mit friedlichen Mitteln
erreichen. Im Falle Osterreichs
und des Sudetenlandes gelang ihnen das auch. Auch mit Polen wäre ein
friedliches Obereinkommen
möglich gewesen, hätte nicht Halifax, unterstützt von Roosevelt, die
Staatsmänner dieses
unglücklichen Volkes zum Widerstand angestachelt. Heute, durch Churchill und
Roosevelt verraten und verkauft, bereuen die Polen bitter, daß sie damals
nicht auf die Deutschen gehört haben. Aber nun ist es zu spät. Polens
Unabhängigkeit ist unter der bolschewistischen Diktatur für immer verloren.
Und Churchills Tag wird kommen.
Die wirklichen Aggressoren seit Jahrhunderten bis zur Gegenwart sind die
Siegernationen. Ein Blick
auf die Landkarte und in die Geschichte der letzten vier Jahrhunderte beweist
es. Die Deutschen
wollten keinen Krieg gegen England und Amerika führen. Sie betrachteten diese
beiden Nationen stets
als Verwandte und als ihre geistigen Kinder. Ich erinnere: jeder dritte
Amerikaner ist deutscher
Abstammung und auch jeder zweite Engländer ist deutschen (nämlich
angelsächsischen) Blutes. Es
waren aber England und Frankreich, die Deutschland im Ersten und Zweiten
Weltkrieg den Kampf
ansagten, nicht umgekehrt. Und die Pearl-Harbor-Untersuchung hat einwandfrei
erwiesen, daß
Roosevelt über sechs Monate lang ohne Kriegserklärung einen Angriffskrieg
gegen Deutschland und
Italien führte. Als er erkannte, daß es ihm nicht gelang, mit allen seinen
anmaßenden
Herausforderungen die Geduld der Deutschen zu strapazieren, suchte er nach der
beschworenen
Aussage von Staatssekretär Stimson Krieg mit Deutschland über Japan. So gelang
es ihm, diese Nation
in den sogenannten "Verteidigungs"-Krieg hineinzulügen. Jeder aufrichtige
Amerikaner mag sich die
Frage vorlegen: Würden wir so viel Geduld gegenüber allen Beleidigungen und
Herausforderungen
eines fremden Staatsoberhauptes gehabt haben?
Nun sind die führenden Männer des nationalsozialistischen Deutschland gehängt
worden wegen des
Verbrechens, Polen angegriffen zu haben. Aber damals war Stalin Hitlers
Verbündeter und griff Polen
von Osten her an. Und Roosevelt und seine Clique führten einen Angriffskrieg
ohne Kriegserklärung
im Atlantischen Ozean. Nur wenn alle Angreifer und ihre Anhänger vor Gericht
gestellt und für ihre
Verbrechen abgeurteilt worden sind, wird man sagen können, daß Gerechtigkeit
geübt wurde.
Offensichtlich haben aber unsere Staatsmänner nach zweierlei Maß gehandelt.
Könnt ihr, Diener
Christi, das schweigend hinnehmen?
Die Alliierten haben als erste eine Ausrottungspolitik betrieben
2. Die Deutschen werden angeklagt, Millionen Juden in Gaskammern getötet zu
haben. Wegen dieses
furchtbaren Verbrechens wurden ihre führenden Männer und viele Mitschuldige
gehängt.
Die Siegernationen aber haben der Welt in weit größerem Ausmaß und ebenfalls
ungestraft gezeigt,
wie man ein solches Verbrechen begeht. Allein die Russen haben während der
bolschewistischen
Revolution 18 Millionen Christen umgebracht. Die Engländer vernichteten
Millionen Menschenleben
in Irland, Indien, Südafrika und den anderen ausgedehnten Kolonialgebieten.
Und wir Amerikaner
haben die Ureinwohner unseres Kontinents bis auf einige wenige unbedeutende
Reste ausgetilgt.
Vergleichen wir die Bevölkerungszahlen auf der Erde zur Zeit unserer
Verbrechen mit denen von heute
und die damals angewandten Mordwaffen mit Himmlers Gaskammern, dann erscheinen
letztere bei
aller ihrer Furchtbarkeit und Verwerflichkeit relativ human. Denn bekanntlich
brachen in Rußland in
den zwanziger Jahren als unmittelbare Folge der bolschewistischen Massaker
furchtbare Seuchen aus.
Diejenigen aber, die diese Verbrechen begingen, wurden niemals vor Gericht
gestellt und gehängt.
Abermals wurde mit zweierlei Maß gemessen.
Die Alliierten führten die Konzentrationslager ein
3. Die Deutschen wurden angeklagt, als ein neues Kriegsmittel die
Konzentrationslager eingeführt zu
haben. Für dieses Verbrechen wurden ihre Regierung und deren Helfer gehängt.
Auch diese Anklage ist eine Luge. In ihrer zweitausendjährigen ruhmreichen
Geschichte haben die
Deutschen bisher niemals diese verwerflichen Methoden angewandt. Auch das
haben sie erst jetzt von
den Siegernationen gelernt.
Das russische Sibirien war ein einziges riesenhaftes Konzentrationslager schon
unter den Zaren und ist
es weit mehr noch unter den bolschewistischen Diktatoren. England richtete
Konzentrationslager als
sein grausamstes Kriegsmittel im Burenkrieg gegen Weiße ein und an zahllosen
Plätzen in seinen
weltweiten Kolonien gegen die Eingeborenen. Und was sind bei uns die
Indianer-Reservationen, wo
die wirklichen Herren unseres Landes ohne volles Bürgerrecht und in
Unwissenheit gehalten werden?
Zusätzlich schuf die Roosevelt-Regierung wahrend des Krieges noch eine
besondere Art von
Konzentrationslager in Verbindung mit Menschenraub, worauf nach dem
Lindberg-Gesetz die
Todesstrafe steht. Auf Befehl Roosevelts wurden nämlich in Mittel- und
Südamerika unter Verletzung
der Souveränität dieser Staaten Tausende von deutschstämmigen Intellektuellen,
Industriellen,
Wissenschaftlern und Bankiers, meist Staatsangehörige der genannten Länder,
von amerikanischen
Fliegern entführt und hier in Fargo, N. D. und anderen Konzentrationslagern
jahrelang hinter
Stacheldraht gehalten. In vielen Fällen wußten ihre Familien nicht, wohin der
Vater, Gatte, Bruder
plötzlich verschwunden waren. Dieses grausame Verbrechen, veranlaßt durch den
verstorbenen
Präsidenten, verstieß gegen jedes menschliche und internationale Recht. Was
würden wir Amerikaner
sagen, wenn unsere deutschstämmigen Familien wie die Rockefeller, Westinghaus,
Roebling, Kaiser,
Fleischmann, Heinze und tausend andere führende Persönlichkeiten in dieser
Weise behandelt würden?
Die Alliierten betrieben zuerst Sklavenhandel
4. Die Deutschen wurden beschuldigt, wahrend des Krieges Sklavenarbeiter
beschäftigt zu haben.
Wegen dieses Verbrechens wurden ihre führenden Persönlichkeiten gehängt.
In Wahrheit bestand die Mehrheit dieser "Sklaven" aus freiwilligen Arbeitern,
die gut verdienen
wollten und nach Deutschland gingen, um die Vereinigten Staaten von Europa
schaffen zu helfen. Das
nämlich war das Ziel der vielen Tausende sogenannter "Quislinge" und
Kollaborateure in allen
europäischen Ländern. Der beste Beweis für diese Wahrheit ist die Tatsache,
daß Hunderttausende
dieser "Sklavenarbeiter" nicht "befreit" werden, sondern lieber im Reich
bleiben und mit den
Deutschen hungern als "nach Hause" gehen wollten.
Andrerseits aber waren und sind gerade die Siegermächte die größten
Sklavenhändler und
Sklavenhalter. Rußland hat stets seine Millionen Verbannten als Sklaven
mißbraucht. Gegenwärtig schützt man die Sklavenarbeiter der Sowjetunion auf 15
bis 20 Millionen. England und Frankreich beuteten die Eingeborenen ihrer
Kolonien Jahrhunderte lang als Sklaven aus. Und hier bei uns in Amerika wurde
die Sklaverei offiziell erst vor 8o Jahren abgeschafft, während die Neger in
den Südstaaten immer noch als Bürger dritten Grades behandelt werden. Wir
haben noch immer kein Gesetz gegen die Lynchjustiz. Und in welcher
schmählichen Weise haben wir unsere deutschen Kriegsgefangenen in Verletzung
des Völkerrechts als Sklavenarbeiter an England und Frankreich verkauft. Die
Deutschen haben solche Verbrechen niemals begangen, wurden aber gehängt. Die
Verbrecher der siegreichen Nationen dagegen befinden sich immer noch auf
freiem Fuße.
Die Alliierten begannen mit dem Massenmorden
5. Die Deutschen wurden angeklagt, das Dorf Lidice zerstört und seine etwa 200
männlichen
Einwohner im Zusammenhang mit der von England angestifteten Ermordung des
Reichsprotektors
exekutiert zu haben. Die Verantwortlichen wurden gehängt.
Andrerseits aber trafen die Siegermächte tausendfach schwerwiegendere
Maßnahmen. Die Engländer
begannen mit dem Bombenwürfen auf die schönen deutschen Städte. Die
Bombardierung der
historischen Stadt Coventry durch die Deutschen war lediglich eine
Vergeltungsaktion für die
Zerstörung der Goethe- und Schillerstadt Weimar. Dresden, die prachtvolle
Hauptstadt Sachsens mit
ihren unersetzlichen Kunstschätzen, wurde so vollständig von unseren Fliegern
zerstört, daß die
Zivilbevölkerung dabei über 200 000 Tote zu beklagen hatte. Jede deutsche
Großstadt wurde bis zu
85% zerstört, ob es in ihr Rüstungsindustrie gab oder nicht, nur um die
Bevölkerung zu terrorisieren
und Schuldige und Unschuldige ohne Unterschied zu töten. (Der Verfasser kannte
die Bücher der
Engländer Späht, Bombing Vindicated, London 1944, Charles Snow, Science and
Government, Oxford
1961 und David Irving, Der Untergang Dresdens, deutsch 1964, noch nicht. Sonst
wäre diese
Gegenüberstellung noch wesentlich kontrastreicher ausgefallen.
D. H.) Entgegen dem ausgesprochenen Protest unserer Wissenschaftler setzten
wir Atombomben zur
Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki ein und töteten dabei kaltblütig
Zehntausende ziviler
Menschen. Es wurde nachgewiesen, daß dieses einzigdastehende Verbrechen
unserer Zeit keiner
militärischen Notwendigkeit entsprach, da die Japaner sich bereits als
geschlagen betrachteten und die
Russen um Vermittlung gebeten hatten. Stalin unterschlug dieses hochbedeutsame
Dokument bei der
Potsdamer Konferenz. (Der Verfasser konnte 1948 das erst später durch Charles
Bohlen
bekanntgewordene Gespräch zwischen Stalin und Truman in Babelsberg über das
japanische
Kapitulationsangebot noch nicht kennen. In diesem Gespräch einigten sich die
beiden
Staatsoberhäupter dahin, das Angebot zu ignorieren. Kurz darauf unterzeichnete
Truman den Befehl
zum Einsatz der Atombombe D. H.). Natürlich möchten wir heute Atombomben
völkerrechtlich
verboten sehen, nachdem wir sie selber erstmalig angewandt haben, und sind
darüber beunruhigt, daß
die Russen unsern Versicherungen keinen Glauben schenken. Wir haben alle
Ursache, den von uns
selbst geschaffenen "Frankenstein" zu furchten, nachdem wir auch in diesem
Verbrechen
vorangegangen sind.
Die Alliierten liessen und lassen Millionen verhungern
6. Die Deutschen wurden beschuldigt, sie hätten Hunderttausende hilfloser
Menschen verhungern
lassen. Für dieses Verbrechen wurden die schuldig befundenen Männer und Frauen
gehängt.
Auch diese grausame Kriegführungsmethode haben die Siegermächte den Deutschen
vorgemacht.
England erhielt nach dem Ersten Weltkrieg noch ein volles Jahr die
Hungerblockade gegen
Deutschland und Osterreich aufrecht und verursachte damit den qualvollen
Hungertod von über einer
Million Kinder, Frauen und alten Leuten. In den Konzentrationslagern der
Nationalsozialisten
verhungerten Tausende, meist ihre eigenen Landsleute bei einem täglichen
Verpflegungssatz von 900
bis 1000 Kalorien, der aus den beschränkten Vorräten eines übervölkerten und
nicht sehr fruchtbaren
Landes genommen wurde. Die Siegernationen dagegen ließen die gesamte
60-Millionenbevölkerung
Deutschlands bei täglich 700 bis 800 Kalorien hungern und frieren, obgleich
sie über einen Überschuß
an Nahrungsmitteln und Kleidung verfügten. Hitler hatte seine berüchtigten
Konzentrationslager in
Dachau, Buchenwald, Belsen, Sachsenhausen usw. Die Siegernationen machten aus
ganz Mitteleuropa
mit seinen etwa 190 Millionen Menschen ein einziges riesiges
Konzentrationslager und ließen
willkürlich Schuldige und Unschuldige ohne Unterschied sterben.
Die Alliierten überboten die deutschen Ärzte an Verbrechen gegen die
Menschlichkeit
7. Deutsche Ärzte und Wissenschaftler wurden angeklagt, lebendige Menschen als
Versuchsobjekte
benutzt zu haben. Wegen dieses Verbrechens wurden sie von den Siegermächten
vor Gericht gestellt
und werden nach den bisherigen Erfahrungen sicherlich gehängt werden.
Zur gleichen Zeit aber nehmen sich die Alliierten das Vorrecht, die Ergebnisse
dieser
wissenschaftlichen Experimente am lebenden Menschen in Anwendung zu bringen,
wie sie ja auch
Kenntnisse und Erfindergeist zahlreicher nationalsozialistischer Forscher für
ihre eigenen Zwecke
ausnützen. Es gibt da ein deutsches Sprichwort: Der Hehler ist nicht besser
als der Stehler. Und als was
soll man die Tat General Marshalls einstufen, der auf Anweisung des "Commander-in-Chief"
befahl,
die Stadt Oranienburg durch Bombenwürfe zu zerstören, nachdem unsere Agenten
herausgefunden
hatten, daß dort sehr bedeutungsvolle Versuche mit Atomenergie durchgeführt
wurden? Nach der
Meldung eines Berichterstatters der Chicago Tribune wurden dabei mit einem
Schlage 1200 deutsche
Wissenschaftler und Fachleute durch unsere Flieger getötet. Und wie steht es
mit den Zehntausenden
von menschlichen Versuchsobjekten, die wir in Hiroshima und Nagasaki
umbrachten, um die Wirkung
der Atombombe zu erproben? Ich habe nichts über die Verurteilung und
Hinrichtung jener Verbrecher
gelesen, die den Befehl gaben und ausführten, die schutzlose Bevölkerung mit
der Atombombe zu
vernichten. Im Juli 1945 fand unter den Atomwissenschaftlern des
Metallurgischen Laboratoriums an
der Universität Chicago eine Abstimmung statt. Dabei stimmten 85 % aller
Wissenschaftler gegen ein
solches Gemetzel wie das von Hiroshima und Nagasaki, das sich mehr gegen die
Zivilbevölkerung als
gegen militärische Ziele richte. Das Abstimmungsergebnis wurde "unmittelbar
Kriegsminister Stimson
und Präsident Truman zur Kenntnis gebracht. Hiroshima lag damals noch einige
Wochen voraus.
Truman und Stimson lehnten aber die von Menschlichkeit diktierten Ratschläge
der Männer, die die
Bombe fertiggestellt hatten, ab. Sie trieben die Dinge weiter und ließen die
Bombe tatsächlich werfen.
Wenn das nächste Pearl Harbor vorbereitet wird, soll man ja keinen Fehler
machen, weder einen
tatsächlichen noch einen vorgeblichen. "Das Beispiel unserer Staatsmänner hat
unsere Feinde
Unbarmherzigkeit gelehrt. Wir haben von ihnen nichts anderes mehr zu erwarten"
Das schrieb Oberst
McCormick.
Die Alliierten sind auch die erfolgreichsten Plünderer der Geschichte
8. Die Deutschen wurden beschuldigt, Kunstschätze, Schmuck und auch Vieh sowie
Nahrungsmittel
geraubt zu haben. Wegen dieses Verbrechens wurde ihre Führung gehängt.
In Wahrheit berichteten Museumsdirektoren in den von Deutschland besetzten
Ländern, daß ihre
Kunstschätze vollständig erhalten seien und nichts fehle. Im Gegenteil, sie
wurden von den Deutschen,
die Kunst und Wissenschaften hochschätzen, gegen unsere Flieger geschützt, die
bedenkenlos und
gnadenlos alles zerstörten (man denke nur an die größten und ältesten
charitativen Einrichtungen der
Erde in Bethel, Barmen, Halle und Kaiserswerth, an die
Diakonissen-Mutterhäuser, Hospitäler,
Bibliotheken und Tausende von Kirchen und Schulen). Wie hätten sich Dänemark,
Holland, Belgien,
Frankreich, Norwegen und die Tschechoslowakei in so kurzer Zeit erholen können,
daß sie nun einen
Überfluß an Molkereiprodukten und anderen Lebensmitteln besitzen, wenn die
Deutschen sie so
grausam ausgeplündert hätten, wie es uns unsere Haßprediger glauben machen
möchten? Tatsächlich
haben sogar die einst von den Deutschen besetzten Länder öffentlich erklärt,
es gäbe keine besser
disziplinierten Soldaten auf der Erde als die Deutschen.
Andrerseits aber verheerten die siegreichen Armeen einschließlich unserer
eigenen Truppen das
"bedingungslos unterworfene" Reich und führten sich nach unseren eigenen
Berichterstattern wie
wahre Gangster und Räuber auf. Vom Gemeinen bis hinauf zum hohen Offizier
plünderte jedermann,
was er in die Finger bekam. Und all das geschah unter Mißachtung des
Völkerrechts, nach dem das
Privateigentum zu achten ist.
Schande für unsere Truppen
Der Raub der hessischen Kronjuwelen ist nur einer von zahllosen Fällen. Der
Verteidiger des weiblichen WAC-Captains Durant wußte, was er sagte, als er in
seinem Plädoyer ausführte:
Wenn seine Klientin verurteilt würde, dann müßten 90 % unserer
Besatzungstruppen bestraft werden,
denn sie hätten alle gestohlen. Millionen Tonnen an gestohlenen Gütern wurden
als "Souvenirs" mit
unseren Transportmitteln durch unsere U.S.-Post- und Zollämter nach Amerika
gebracht. Das silberne
Tafelgeschirr des letzten Kaisers, ein Geschenk der deutschen Städte zu seinem
25jährigen
Regierungsjubiläum, wiegt allein sieben Tonnen und der Oberst, der dieses
herrliche Kunstwerk stahl
und als Kriegstrophäe betrachtet, ist im Privatleben Rechtsanwalt! Ich danke
Gott, daß er meinen
eigenen Sohn mit reinen Händen und gutem Gewissen heimkehren ließ. Als
Armeeoffizier hatte er
dieselbe Gelegenheit wie alle anderen, zu stehlen und zu plündern. Aber er
sagte mir: "Ich habe das
siebente Gebot gehalten, Vater. Wir ließen das arme besiegte Volk in seinem
Elend und im Hunger
zurück. Ich brachte es nicht über das Herz, auch nur den Wert eines Pennys
mitzunehmen." Ich hoffe
zuversichtlich, daß mein Sohn nicht der einzige unter unseren zehn Millionen
Soldaten war, der keine
"Souvenirs" nach Hause sandte oder mitbrachte und etwas von den Geboten
unseres Herrn wußte.
Selbst die Russen sind aufrichtiger
Was die Russen an Schätzen und Gütern aller Art gestohlen und in Tausenden von
Eisenbahnzügen nach Osten gesandt haben, ist ein Kapitel für sich. Aber sie
waren dabei aufrichtiger als wir, denn sie nahmen weder heuchlerisch für sich
in Anspruch, die "höchst zivilisierte Nation der Erde" noch eine "christliche
Nation" zu sein, wie wir es tun.
Welch eine Fülle von Kunstschätzen aller Art war in jenem ersten Kulturland
der schöpferischen Nation in Museen, Schlossern, Gutshäusern und
Privatsammlungen als das Eigentum der großen geschichtlichen Familien durch
die Jahrhunderte gesammelt worden! Jede größere Stadt in Deutschland besaß so
viele Kunstgegenstände wie sonst ein ganzes Land. Da gab es etwas zu plündern
und zu stehlen! Unsern eigenen Zeitungsberichten nach waren die Engländer die
einzigen, die sich an die Bestimmungen des Völkerrechts und an die Regeln des
Anstands hielten. Wir aber sind vor Gott
und den Geschichte schuldig, unersetzliche Kulturwerte der Menschheit
geplündert und zerstört zu haben.
Roosevelts Satanismus
Roosevelt wußte genau, was er meinte, als er die "bedingungslose Kapitulation"
forderte. Nach seiner
barbarischen Auslegung schloß dieser Begriff das Recht der Sieger ein, über
alles zu verfügen, über
Menschen und Material, Eigentum und geistige Güter. Allein die Patente und
Herstellungsgeheimnisse,
die unsere Truppen gestohlen und hierher gebracht haben, wiegen die Milliarden
auf, die wir für die
Kriegführung ausgaben. Selbst die Entführung und gewaltsame Verbringung
deutscher Wissenschaftler
und Experten nach Ost und West wird als Selbstverständlichkeit betrachtet.
Im Angesicht Gottes frage ich unsere Nation, frage ich euch, ihr Diener des
Evangeliums: Haben uns
die Deutschen in unserer ganzen Geschichte jemals solches Unrecht angetan, wie
wir ihnen in den
beiden Weltkriegen zufügten und noch immer zufügen? Was haben die Deutschen
uns Amerikanern
getan, daß wir sie zweimal in einer Generation auf die grausamste und
unmenschlichste Art bestraften,
wie sie die Geschichte bisher nicht gekannt hat? Ist das die amerikanische
Dankbarkeit für alle die
schwere Arbeit und Treue, mit den deutsche Menschen hier unser Land aufbauten
und unsere Siege
gewannen?
Presse und Redefreiheit
9. Die Deutschen wurden beschuldigt, die Presse- und Redefreiheit unterdrückt
und damit die Massen
verführt zu haben. Wegen dieses Verbrechens wurden ihre Führer gehängt.
Gab es in der gesamten russischen Geschichte bis auf den heutigen Tag jemals
eine Presse- und
Redefreiheit? Wir wollen doch nicht vergessen, daß dieses für den freien Mann
kostbare Gut auch bei
uns erst in harten Kämpfen durch den Deutschamerikaner Johann Peter Zenger
errungen werden
mußte. Aber konnten wir uns unter der Roosevelt-Regierung dieser Freiheit
erfreuen? Wer nicht mit
ihm und den andern Kriegstreibern in das gleiche Horn stießen, dem verleidete
der F. B. I. das Leben
und machte es zur Hölle auf Erden. Diese Art von Presse- und Redefreiheit gab
es in Deutschland und
Rußland auch. Wer mit Hitler und Stalin übereinstimmte, konnte reden und
schreiben, soviel er wollte.
Weitsichtige und aufrichtige Männer aber, wirkliche amerikanische Patrioten
wie die Senatoren Taft,
Wheeler und Nye, General R. E. Wood, Oberst Lindbergh, Father Coughlin und
viele andere, die die
Stimme ihres Gewissens mit historischen Kenntnissen verbanden, wurden
verleumdet und schließlich
zum Schweigen gebracht. Wären die Deutsch-Amerikaner nicht so gesetzestreu,
diszipliniert und
pflichtbewußt, dann hätte der F. B. I. viel Arbeit damit gehabt, etwa ein
Drittel unserer gesamten
Bevölkerung hinter Stacheldraht zu bringen.
Roosevelts Sündenregister
Wußte unser Volk mit seiner " freien" Presse etwa davon, daß Roosevelt über
sechs Monate lang einen
herausfordernden Angriffskrieg ohne Kriegserklärung gegen Deutschland und
Italien führte, wobei die
Geduld und Ehrauffassung dieser Nationen auf die härteste Probe gestellt
wurden? Wußte unser Volk,
daß Roosevelt und seine Mitarbeiter bewußt und vorsätzlich die Geduld und
Ehrauffassung dieser
Nationen auf die härteste Probe gestellt wurden? Wußte unser Volk, daß
Roosevelt und seine
Mitarbeiter bewußt und vorsätzlich die Pearl Harbor-Katastrophe
heraufbeschworen, um sich dann vor
die Nation stellen und Rache für den sogenannten "Heimtücke-Angriff" fordern
zu können? War
Amerika ausreichend darüber unterrichtet, daß es sich nicht um einen "ideologischen"
Krieg handelte,
sondern um nackte Selbstsucht, Habgier und Machtpolitik seitens der
Roosevelt-Regierung? War unser
Volk davon unterrichtet, daß Roosevelt auf Anraten Einsteins zwei Milliarden
Dollar daran wandte, die
Atombombe, unseren "Frankenstein", herzustellen, wozu er aus aller Welt
Wissenschaftler
"importieren" ließ? Wußte unser Volk, daß auf Befehl Roosevelts viele tausend
Wissenschaftler,
Industrielle und Finanzmänner deutscher Abstammung, Bürger mittel- und
südamerikanischer Staaten
aus ihren Häusern und Büros entführt und unter Verletzung der Souveränität
dieser Staaten Jahre
hindurch in unseren Konzentrationslagern festgehalten wurden? Wußte unser Volk,
daß Zehntausende
von "conscientious objectors", Kriegsgegner aus Gewissensgründen, in die
Gefängnisse geworfen
wurden, weil sie Gott mehr gehorchten als machttrunkenen und machthungrigen
Menschen? Sagte
Gouverneur Dewey die Wahrheit, als er in allen seinen Wahlkampfreden stets
wiederholte: "Roosevelt
mußte Krieg machen, um das Arbeitslosenproblem zu lösen"? Wußte unser Volk,
was für ein
gewissenloses Staatsoberhaupt es hatte, das in jenen Geheimbesprechungen in
Teheran und Jalta dem
rücksichtslosen Erpresser Stalin, seinem "persönlichen Freund", der wieder und
wieder mit einem
Separatfrieden mit Hitler drohte, alles dahingab? Wußte unser Volk, daß
Roosevelt Churchill den
diabolischen "Morgenthau-Plan" aufzwang, nach dem 40 bis 50 % der deutschen
Bevölkerung durch
Hunger und Deportation in der Winterkälte umkommen sollten, um auf diese Weise
das "Lebensraum-
Problem" für die Deutschen zu lösen? Wußte unser Volk, daß Roosevelt in seiner
Anmaßung und
Großmannssucht bereit war, Europa, die Mutter der christlichen Zivilisation,
dem Erdboden gleich zu
machen, wie es der Hunne Attila und der Mongole Dschingis Khan wollten, um
damit seinen Namen in
das Buch der Geschichte einzutragen? Es wird eine dunkle Seite dieses Buches
sein.
Unser Volk erfuhr von allen diesen unglaublichen Tatsachen mit Entsetzen und
Abscheu erst, nachdem
unsere vermeintlichen Feinde niedergeworfen, wir selbst getäuscht und belogen
worden waren und
Chaos und unsagbares Elend über die Menschheit gebracht hatten. Hatten wir
wirklich eine freie Presse
gehabt, so würde unsere Nation nicht das größte Verbrechen dieses Zeitalters
begangen haben.
Die Deutschen wurden irregeführt und wir Amerikaner belogen
Jetzt aber haben die Siegermächte die Stirne und den heuchlerischen "Mut",
über das ganze deutsche
Volk zu Gericht zu sitzen und es als ein Verbrechervolk zu verurteilen. Dabei
wurden die gutgläubigen
Deutschen von ihrer Führung ebenso getäuscht wie wir von der unseren. Das
deutsche Volk wußte in
seiner Gesamtheit ebensowenig, was in Dachau und den anderen K.Z.-Lagern
geschah, wie wir
wußten, was in unserem Namen in Oak Ridge, New Mexiko, Fargo, in Teheran,
Jalta und Potsdam vor
sich ging. Der einzige Unterschied besteht darin, daß wir mit unserer
Überlegenheit an Hilfsquellen der
ganzen Erde den Krieg gewonnen haben und uns im Triumph sonnen können, während
die anderen den
Krieg verloren und nun auch noch unter der Schande und Quälerei von seiten der
Eroberer zu leiden
haben.
Die Masse des deutschen Volkes vertraute ihrem Führer, weil er ihr Arbeit und
Brot gegeben und der
Welt gezeigt hatte, wie er die meisten Deutschen innerhalb Europas auf
friedlichem Wege
zusammenführte. Das Volk wußte nicht, weIcher Mittel er sich bediente, um sein
Ziel zu erreichen. Die
Masse unseres amerikanischen Volkes vertraute Roosevelt, und viele verehren
ihn heute noch, weil er
ihnen Stellungen und Brot verschaffte und später die Rekordlöhne der
Kriegsprosperität. Darum wählte
ihn das Volk viermal zum Präsidenten, die letzten beiden Male mit der
bereitwilligen Hilfe der
Kommunisten. Auch unser gutgesinntes Volk wußte nicht, welche geheimen Plane
er hatte, uns in den
Krieg zu drängen, da doch 86 % der Amerikaner gegen den Kriegseintritt waren.
Die wahre Kriegsursache
Als Christen müssen wir uns vor Gott und der Geschichte fragen: Was war die
wirkliche Ursache, die
uns durch Roosevelt in den Krieg führte? Eines steht schon jetzt fest: Es war
kein "ideologischer"
Krieg zur Vernichtung des Nationalsozialismus, da wir ja mit dem noch
gefährlicheren Bolschewismus
verbündet waren. Es ging auch nicht um die Rettung Polens, da wir dieses Land
betrogen und an die
Russen verkauften. Die Indianer früher, die Mexikaner und Spanier waren weder
Nationalsozialisten
noch Bolschewisten und doch führten wir Angriffs- und Eroberungskriege gegen
sie. Die einzig wahre
Antwort muß heißen: Die alten Kardinalsünden der Menschheit, Selbstsucht, Gier
und Habsucht
führten unsere Nation in den Krieg. Wir wollten unten der Roosevelt-Regierung
nicht zulassen, daß der
Verlauf der Geschichte sich einmal umkehre, daß wir die "Habenichtse" und
andere Nationen die
"Habenden" wurden. Wir wollten auch weiterhin im Überfluß leben und die
anderen für immer im
Mangel belassen, wollten weiterhin die Reichen sein und die anderen in ihrer
Armut halten, wollten
ungestört genießen, was wir an irdischen Gütern durch Eroberung, Ausrottung
und Sklaverei
zusammengerafft hatten. Wir wünschten fortgesetzt, auf der Sonnenseite des
Daseins zu leben und die
anderen im Schatten zu wissen, stets oben zu sein und die anderen am Boden zu
halten. Wir wollten
auf unseren "American way of life" mit dem höchsten Lebensstandard bleiben,
während die anderen
hungerten. Vor allem aber wollten wir unseren größten und erfolgreichsten
Rivalen auf dem Weltmarkt
loswerden.
Alle diese "Tugenden stehen aber im direkten Widerspruch zu der christlichen
Lehre "Liebe deinen
Nächsten wie dich selbst" und zu den goldenen Regel "Was ihr wollt, daß euch
die Leute tun sollen,
das tut ihr ihnen auch!" (Matth. 7, 12)
Das Einwanderungsgesetz, ein Zeugnis größter Selbstsucht
Es gibt bei uns eine Reihe von Einrichtungen, die die Unaufrichtigkeit und
Ungerechtigkeit unserer
Politik gegenüber der übrigen Menschheit kennzeichnen. Dazu gehört unser
Einwanderungsgesetz als
die höchste Form den Selbstsucht. Es gab eine Zeit, da wurden Menschen in
dieses Land gelockt, und
da es nicht genügend freiwillige Einwanderer gab, führten die habgierigen
Eroberer die Sklaverei ein.
Jetzt aber, nachdem wir reich geworden sind und uns selbst erhalten können,
haben wir unsere Grenzen
geschlossen. Wenn wir uns von Augen halten, daß in Deutschland vor dem Kriege
306 Menschen auf
einer Quadratmeile kargen, wenig fruchtbaren Bodens leben mußten und jetzt,
nach dem Landraub
durch die Alliierten sogar 502, in Italien damals 298 und jetzt über 400, im
vulkanischen Japan damals
410 und jetzt über 600, während wir hier auf unserem jungfräulichen Boden mit
nur 43 Menschen auf
einer Quadratmeile leben, dann können wir verstehen, weiches Unrecht es
bedeutet, unsere Grenzen
vor unseren hungernden Mitmenschen zu verschließen. Sicher sind England,
Belgien und Holland
ebenfalls dicht bevölkert, aber sie verfügen über weite Kolonialgebiete sowohl
für die
Rohstoffversorgung wie zur Besiedelung. Im Gegensatz dazu mußte Deutschland
etwa die Hälfte
seiner Nahrungsmittel und den größten Teil der Rohstoffe importieren, die es
zu Fertigwaren
verarbeitete und ins Ausland verkaufte, um bei harter Arbeit ein annehmbares
Leben zu führen. Besäße
das deutsche Volk nicht seinen charakteristischen Fleiß, seine Sparsamkeit,
Erfindergabe und
gegenseitige Hilfsbereitschaft, so würde es auch in Friedenszeiten darben
müssen. Denken wir doch
daran, daß die Deutschen in ihrer Not aus Kohle Fett gemacht und für eine
ganze Reihe von
Nahrungsmitteln "Ersatz" erfunden haben. Die meisten von uns Amerikaner haben
infolge unseres
Überflusses an Bodenschätzen und der Fruchtbarkeit unseres Landes gar keine
Vorstellung davon, wie
leicht sich unser Leben gestaltet, wahrend die Deutschen trotz allen Fleißes
und harter Arbeit sich nicht
den zehnten Teil dessen leisten können, was wir Amerikaner als
selbstverständlich ansehen. Haben wir
da als Christen ein moralisches Recht, unsere Grenzen vor nahrungssuchenden
Menschen zu
verschließen? Wir haben es nicht, aber wir haben die Macht, sie draußen zu
halten, auch wenn sie
verhungern und wir an unserem Überfluß ersticken.
Hätten die Indianer einst die Macht gehabt, ihre Heimat zu verteidigen, so
wären wir gewiß nicht hier
und die Herren dieses reichen Landes. Unsere Vorfahren haben die Eingeborenen
nicht um Erlaubnis
gefragt, ob sie einwandern dürften. Sie kamen einfach und nahmen sich das Land
gewaltsam. Da wir
nun einmal die Eigentümer geworden sind und da hier und in der gesamten Neuen
Welt Raum und
Lebensmöglichkeiten für hunderte Millionen Menschen vorhanden sind, ist es
unsere Christenpflicht,
unsere Reichtümer mit den "Habenichtsen" zu teilen. Oder könnte ein Christ
glauben, Gott habe die
Welt nur für die Angelsachsen und Russen erschaffen?
Viele gedankenlose Menschen unter uns urteilen abfällig über Europa, weil dort
die Völker in
beständigem Streit miteinander Liegen und nicht friedlich und zufrieden
zusammenleben können wie
wir. Aber man lasse sie nur die Vereinigten Staaten von Europa schaffen oder
gebe ihnen den
Lebensraum und die Lebensbedingungen, wie wir sie haben, oder unsere
Reichtümer und man wird
staunen, wie hoch ihr Lebensstandard sein, wie friedlich und zufrieden sie
zusammenleben und welche
Würde und Größe sie entfalten würden.
Zweierlei Maß auch bei der Monroe-Doktrin
Eine weitere Unaufrichtigkeit, die unser politisches Leben kennzeichnet, ist
unsere Monroe-Doktrin.
Wir gründen die Führung der 21 Staaten der westlichen Hemisphäre auf die fixe
Idee, daß kein
Nichtamerikaner sich ungestraft in unsere Angelegenheiten einmischen dürfe.
Aber gleichzeitig
nehmen wir uns die Freiheit, uns selber bei jeder Gelegenheit mit den
Angelegenheiten anderer Länder,
sogar anderer Kontinente zu befassen. Wer gibt uns das Recht dazu? Niemand,
wir nehmen es uns kraft
unsrer Stärke. Wo bleibt da der so viel mißbrauchte Begriff des Anstands oder
gar der christlichen
Moral? Wir handeln nicht nach dem Grundsatz "Was dem einen recht ist, ist dem
anderen billig,
sondern eher nach der alten römischen Redensart "Quod licet Jovi, non licet
bovi". Ist das nicht
vollkommene Unaufrichtigkeit und Anmaßung?
Unsere Einmischung in Angelegenheiten auswärtiger Staaten brachte China und
Japan Chaos und Elend
Aus weltgeschichtlicher Sicht betrachtet haben wir in unserer kurzen
Nationalgeschichte nur Unglück
und unsagbares Elend über die Menschheit gebracht, so oft wir uns in
auswärtige Angelegenheiten
einmischten. Gleichzeitig waren wir dabei stets die Gewinner. Die
fernöstlichen Nationen lebten
Jahrtausende - die Chinesen hinter ihrer Mauer, die Japaner auf ihren Inseln -
vollkommen
abgeschlossen, ohne Berührung mit der Weißen Rasse und entwickelten
bewundernswerte Kulturen.
Wir zwangen sie, aus ihrer Isolierung hervorzutreten. Wir liehen ihnen unseren
Beistand, in China die
zweitausendjährige Dynastie des herrschenden Hauses zu stürzen und eine "Demokratie"
zu schaffen.
Seitdem hat das Riesenreich keine Ruhe mehr gefunden. Die chaotischen
Verhältnisse dort dauern
noch an. Wir tragen einen großen Teil der Verantwortung für die Millionen
Getöteter und
Verhungerter.
Das überbevölkerte Japan hatte es in Jahrhunderten verstanden, sich durch
Mäßigkeit, Fleiß und
Disziplin aus dem kargen Lande selbst zu ernähren. Würden wir Amerikaner uns
wohl mit einer
Handvoll Reis als Tagesration begnügen? Unser Admiral Percy zwang sie, ihre
Isolierung aufzugeben.
Sie übernahmen dann sehr schnell von den Weißen die Ungenügsamkeit und den
Machthunger und
begannen, es ihnen nachzutun. Sie folgten auch darin genau unserem Beispiel,
daß sie ihre eigene
Monroe-Doktrin schufen und erklärten: "Wenn Amerika den Amerikanern gehört,
dann gehört Asien
den Asiaten/’ Aber wir gestanden ihnen das nicht zu, was wir für uns selber
als selbstverständlich
forderten. Und jetzt schlugen wir sie kraft unserer Überlegenheit.
Glücklicherweise haben wir aber
diesmal in General McArthur dort einen Mann, der nicht nur Soldat, sondern
auch Menschenkenner
und Psychologe ist. Unter seiner klugen Führung wurde die herrschende Dynastie
nicht gestürzt und
allein durch diese Tatsache trug er wesentlich zur Befriedung jener stolzen,
besiegten Nation bei.
Unsere Verantwortung für Europas Ruin
Besonders schweres Leid aber verursachte unsere Einmischung in die
europäischen Angelegenheiten.
In beiden Weltkriegen gingen unsere führenden Staatsmänner darauf aus, eine
Rolle zu spielen, und in
beiden Weltkriegen führten wir die Entscheidung herbei. Darum sind wir auch
für die Folgen und für
die nun herrschenden Zustände verantwortlich. Beide Male brachten wir den
Europäern mehr Not und
Leiden, als sie vorher zu ertragen hatten. Nach dem Waffenstillstand mit den
Deutschen im Jahre 1918
wurden alle feierlichen Versprechungen Wilsons, die er im Namen des Volkes der
Vereinigten Staaten
gegeben hatte, gebrochen. Wenn wir uns damit entschuldigen wollen, daß Wilson
zwar guten Willens,
aber nicht in der Lage war, mit den Engländern und Franzosen fertig zu werden,
so gibt es darauf nur
eine Antwort: Mische dich nicht in Dinge, denen du nicht gewachsen bist, und
versprich nichts, was du
nicht halten kannst!
Das Schlagwort damals lautete: "Wir müssen in der Welt der Demokratie den Weg
bahnen!"
Geschichtliche Tatsache ist demgegenüber, daß mit Ausnahme Englands und der
skandinavischen
Länder alle europäische Staaten zu Diktaturen wurden. Jedem kleinen
Balkanstaat wurde das
Selbstbestimmungsrecht der Volker zugestanden. Aber den zehn Millionen
Deutschen in Osterreich,
dem Sudetenland, Elsaß-Lothringen, Westpreußen, Danzig usw. wurde verboten,
sich mit dem
Mutterland zu vereinigen. Das Versprechen, daß jede kriegführende Nation für
ihre Kriegsschulden
selbst aufkommen solle, wurde voller Verachtung ignoriert. Deutschland wurde
aller seiner Kolonien
beraubt, große Gebiete wurden vom Reiche gelöst und als ein Danaergeschenk den
Nachbarvölkern
gegeben. Unmögliche Milliardensummen wurden Deutschland als
Reparationszahlungen auferlegt. Die
Schmach von Versailles lastete schwer auf dem Herzen Europas.
Habsburger und Hohenzollern
Einer Sünde eigener Art machten wir uns beim Sturz der beiden glänzenden
Herrscherhauser Habsburg
und Hohenzollern mitschuldig. Hier wurden alte, durch Geschichte und Tradition
geheiligte
Ordnungen zerstört, ohne daß etwas Besseres hätte an die Stelle gesetzt werden
können. Das Haus der
Habsburger hatte bereits im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und seit
1806 über
Österreich-Ungarn regiert, während die Hohenzollern auf 600 Jahre als
Kurfürsten von Brandenburg,
Könige von Preußen und Kaiser des Zweiten Deutschen Reiches zurückblicken
konnten.
Die germanische Auffassung von Menschenwürde
Es ist kennzeichnend für den germanischen Menschen, daß er eine Autorität über
sich anerkennen will,
zu der er aufblicken kann. Das hat nichts mit Knechtsseligkeit zu tun, sondern
ist im Gegenteil ein
Ausdruck menschlicher Würde und Vornehmheit. Die Germanen wollten die Kraft,
Ehre und Würde
ihres Volkes in einem "Landesvater" verkörpert sehen, den ihnen Gott durch das
Recht der Geburt und
Erbfolge gegeben hatte und der von der schwankenden Gunst der Massen
unabhängig war. Es ist der
von der Vorzeit her in der germanischen Seele tief verwurzelte Familiensinn,
den nur religiöse
Menschen ganz empfinden hinnen. Wie der Vater das von Gott eingesetzte Haupt
der Familie ist, so ist
der König oder Kaiser von Gottes, nicht von der Menschen Gnaden Führer und
Herrscher seines
Volkes. Es ist die altüberlieferte germanische Auffassung von Ehre und
Ehrerbietung: "Nur wer selbst
Ehre besitzt, kann Ehre erweisen." Alle germanischen Völker haben noch heute
ihren König, selbst die
sozialistisch regierten Länder Schweden, Norwegen, Dänemark, Holland, Belgien
und England. Wer
wollte leugnen, daß diese Nationen auf allen Gebieten Fortschritte machen und
uns in vielen Dingen
weit voraus sind?
Wilson aber forderte in seiner geschichtlichen und psychologischen
Unwissenheit und in seinem
Bestreben, altehrwürdige Einrichtungen zu zerstören, in seinen 14 Punkten als
Bedingung für die
Friedensverträge, daß die Habsburger- und Hohenzollern-Dynastie gestürzt
werden müsse, und
beraubte damit diese Nationen im Herzen Europas ihres moralischen Halts. Heute
kann jedes Kind den
furchtbaren Fehler erkennen, den Wilson beging. Die konstitutionelle Monarchie
der adligen Häuser
Hohenzollern und Habsburg war um vieles besser als die Hitlerdiktatur. Kann
ein aufrichtiger Mensch
angesichts der geschichtlichen Tatsachen die schwere Verantwortung bestreiten,
die die amerikanische
Politik auf sich lud, da sie am Ende Hitler zur Macht verhalf?
Die Zerstörung der europäischen Wirtschaft
Doch blieb es nicht bei diesem einen schwerwiegenden Fehler. Wilson als der
Repräsentant der
offiziellen amerikanischen Politik der Demokraten trug auch am meisten zum
Ruin der europäischen
Wirtschaft bei. Er zerschlug die wirtschaftliche Einheit der Donaumonarchie
Österreich-Ungarn, die in
Jahrhunderten gewachsen war. Zudem schuf Wilson den unmöglichen Staat der
Tschechoslowakei, mit
dessen erstem Präsidenten, Thomas Masaryk, er verschwägert war. Im Süden
Österreichs schenkte er
den Serben zur Belohnung ein zweimal so großes Gebiet, als sie es vor dem Mord
von Sarajewo
besessen hatten, und schuf damit das heute von Tito regierte Jugoslawien. Er
nahm Ungarn die tausend
Jahre alte reiche Provinz Siebenbürgen und gab sie Rumänien. Heute muß sich
unsere Regierung gegen
die Russen für die Donau einsetzen, die alte Lebensader Mitteleuropas. Zu spät
erkennen wir die
Folgen der Sünden Unserer Vertreter in Versailles und versuchen, sie
wiedergutzumachen.
Als dann unsere Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrten und die
traurigen Folgen unserer
Einmischung in den europäischen Hader erkannten, riefen sie aus: "Wir kämpften
auf der verkehrten
Seite!" und "Nie wieder gegen die Deutschen, die anständigsten Menschen, die
wir kennengelernt
haben!" Wir ließen Europa in einem Meer von Blut und Tränen hinter uns und
zogen uns in die
Isolierung zurück, nachdem wir das Unheil verursacht und den Sieg für die
falsche Seite entschieden
hatten. Wir waren die einzigen Gewinner im Ersten Weltkrieg. Die Engländer und
Franzosen ließen
uns diese Tatsache sehr deutlich fühlen, indem sie uns zum Dank für unsere
rettende Hilfe mit dem
Namen "Shylock" auszeichneten und die Rückzahlung der entliehenen Milliarden
schlicht
verweigerten. Wenige von uns Amerikanern wissen, daß wir schon damals
Milliarden für unsere
Wirtschaft aus der Konfiszierung von über 2500 deutschen Patenten gewannen.
Durch diese Patente
wurden wir auf vielen Gebieten für immer wirtschaftlich unabhängig, so vor
allem in der Chemischen,
Farb- und Pharmazeutischen Industrie.
Der Panslavismus eine Schöpfung Amerikas
Eine dritte an der Menschheit begangene Sünde lastet schwer auf dem Gewissen
der Staatsmänner und
Kriegstreiber unseres Landes. Ihr unerfahrener, ja kindischer Eingriff in den
Gang der Geschichte half
entscheidend eine Zusammenfassung der germanischen Volker für immer zu
verhindern, dafür aber die
panslawistische Bewegung zur dominierenden Kraft in Europa und Asien zu
erheben. Man muß die
Geschichte der Weißen Rasse und der Entwicklung der christlichen Kultur in
ihrer tiefsten Bedeutung
kennen, um den Grad dieser schweren Versündigung an der Menschheit ganz
erfassen zu können. Ich
will das hier kurz zu erklären suchen. Seit es eine aufgezeichnete Geschichte
gibt, beobachten wir, daß
Völker kommen und gehen, Stämme sich zu Völkern entwickeln, zu Macht und
Gewicht gelangen,
sich eine Zeitlang behaupten und dann zusammenbrechen. Die Archäologen
berichten uns von der
Macht und Größe der Ägypter, Babylonier, Perser, Griechen und Römer. Aller
Glanz und alle Macht
dieser einst bedeutenden Weltreiche schwand dahin. Sie mußten anderen Völkern
weichen.
Die weisse Rasse und das Christentum
Seit Beginn der christlichen Zeitrechnung hat sich die indo-germanische Rasse,
allgemein die Weiße
Rasse genannt, zu drei großen Völkerfamilien entwickelt, den Romanen, den
Germanen und den
Slawen. Die romanischen Völker sind die Südeuropäer am Mittelmeer, deren
gemeinsame Ursprache
das Latein war, Italiener, Franzosen, Spanier, Portugiesen und zum Teil auch
die Rumänen. Die Westund Nordeuropäer am Atlantik, an der Nord- und Ostsee,
sind die Germanen. Diese Völkerfamilie
umschließt die Deutschen, Osterreicher, Sudetendeutschen, Schweizer, Elsässer
und Lothringer,
Flamen, Luxemburger, Holländer, Dänen, Norweger, Schweden und Engländer. Das
gewaltige Gebiet
Osteuropas wird von den Slawen bewohnt. Zu dieser Völkerfamilie gehören die
Russen, Polen,
Ukrainer, Tschechen, Slowaken, Kroaten und Serben. Eine vierte, an Zahl kleine
Völkerfamilie ist die
finnisch-ungarische, deren größerer Teil, Wogulen, Ostjaken, Wotiaken,
Tscheremissen und
Zyrmjenen in den weiten Steppengebieten Rußlands leben und zu den 152 von
Moskau unterjochten
Völkerschaften gehören. In Europa wird diese Sprachengruppe durch die
ritterlichen Magyaren, die
tapferen Bulgaren und die rechtschaffenen Finnen, Lappen und Baltenvölker
vertreten. Schließlich
leben in Westeuropa auch noch die letzten Nachkommen der alten keltischen
Völkerschaften.
Die Ära der romanischen Führung
Die Geschichte der Völker verläuft wie die der Natur nach unwiderruflichen
Gesetzen. In diesem
Zyklus waren die Volker der romanischen Sprachfamilie als erste politisch und
kulturell dazu befähigt,
die Führung der Weißen Rasse zu übernehmen. Die italienischen Seemächte Genua
und Venedig, der
mächtige geistige Aufbruch des Humanismus und der Renaissance sowie die Päpste
in Rom hatten bis
zum Ende des Mittelalters diese Führung inne. Von der Appeninhalbinsel ging
die Macht auf die
Pyrenäienhalbinsel über. Die Bedeutung und Größe Spaniens, das von allen
europäischen Ländern die
meisten Kriege führte, war so gewaltig, daß König Philipp II., gleichzeitig
Kaiser des Heiligen
Römischen Reiches, sagen konnte, in seinem Reich ginge niemals die Sonne unter.
Von Spanien wurde
die politische und kulturelle Führung auf Frankreich übertragen, das die erste
stehende Armee in
Europa hielt (daher die französischen Bezeichnungen für militärische Ränge und
Waffengattungen)
und seine führende Stellung lange Jahrzehnte behielt. Mit der Niederlage des
großen Korsen bei
Waterloo und später mit der Gefangennahme Kaiser Napoleons III. bei Sedan
brach die Macht
Frankreichs zusammen. Damit war die führende Rolle der drei großen romanischen
Völker ausgespielt.
Die Ära der germanischen Führung
Nach dem Gesetz der Geschichte ging nun die Führungsmacht auf die Völker der
germanischen
Sprachfamilie über. Wie unter den romanischen Völkern die seefahrenden
Italiener zuerst an der Reihe
waren, so unter den germanischen Völkern die seefahrenden Engländer. Dieses
aggressive und
kriegliebende Inselvolk beherrschte aus seiner "splendid isolation" heraus
nicht nur Europa, sondern
eroberte und unterwarf sich etwa ein Sechstel der Erde und besetzte alle
wichtigen Stützpunkte,
Flottenbasen und Handelsrouten der sieben Meere. Eine gewaltige Leistung für
ein zahlenmäßig
kleines Volk! Doch je mehr die Botschaft von der "Freiheit eines
Christenmenschen" sich in den weit
abgelegenen Ländern ausbreitete, desto lauter riefen die unterjochten Völker
nach Befreiung von den
englischen Fesseln.
Der Verrat an den Deutschen
Wie in der romanischen Sprachfamilie die beherrschende Macht von Italien auf
Spanien und von dort
auf Frankreich überging, so hätte nach dem Gesetz der Geschichte innerhalb der
germanischen
Sprachgruppe nun die Führung von England auf Deutschland übergehen müssen, da
es für diese hohe
Aufgabe am besten vorbereitet war. Seine beherrschenden Leistungen auf allen
Gebieten der
Wissenschaft, Technik und der Künste, seine fleißige und hochgebildete
Bevölkerung, seine zentrale
Lage im Herzen Europas schien das hundert Millionen zählende Deutschtum
geradezu dazu ausersehen
zu haben, die Führung Europas zu übernehmen. Wie in der großen Krise um die
Wende des ersten
Jahrtausends die großen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation,
die Karolinger,
Sachsenkaiser und Hohenstaufen das Christenturn und die Weiße Rasse gerettet
hatten, so war diese
große Nation auch an der Wende des zweiten Jahrtausends dazu berufen, ihre
höchste Pflicht
gegenüber der Menschheit zu erfüllen. Um aber eine so gigantische Aufgabe
lösen zu können, war es
notwendig, das gesamte Deutschturn in Europa wieder zu vereinigen so, wie es
tausend Jahre lang
vereint gewesen war. Dann wäre die 78 Millionen-Bevölkerung des Reiches durch
den Anschluß aller
Deutschen des Kontinents auf hundert Millionen angewachsen und hätte im Rahmen
des so
vergrößerten Reiches zweifellos das in jeder Hinsicht leistungsfähigste Volk
innerhalb der Weißen
Rasse dargestellt. Das war der Plan und das Ziel der Großdeutschen. Ist es ein
Verbrechen, die Kinder
ein und derselben Familie in einem gemeinsamen Hause zusammenzuführen? Die
Feinde Deutschlands
aber neideten ihm die ihm zukommende Stellung, brachten den durchaus
natürlichen Plan, der am
Ende der Menschheit zum Segen gereicht hätte, in Verruf und bekämpften ihn als
Pan-Germanismus.
Unser Pan-Amerikanismus
Hatten wir Amerikaner ein geschichtliches oder moralisches Recht, mit allen
den Schritten, die unsere
Staatsmänner unternahmen, diesem gerechtfertigten deutschen Streben
entgegenzuwirken? Ist es nicht
eine Tatsache, daß wir in unserem Staat Dutzende verschiedener Nationalitäten
und Rassen zu einem
Volk zusammenschmolzen? Die Deutschen wollten nur ihre Verwandten der gleichen
Rasse,
Abstammung, Sprache und Kultur zusammenführen. Denken wir doch an unseren
Pan-Amerikanismus,
der die ganze westliche Hemisphäre aus rein selbstsüchtigen Interessen ohne
irgendwelche
gemeinsamen rassischen, sprachlichen, kulturellen, religiösen oder moralischen
Grundlagen
zusammenfaßt. Ist es nicht eine geschichtliche Tatsache, daß unser Lincoln den
blutigsten Bürgerkrieg
führte, um den Abfall der Südstaaten zu verhindern? Hat Deutschland damals
auch nur den Versuch
gemacht, dieses große Unternehmen zu verhindern? Tatsache ist, daß die
Deutschen Lincoln sogar
halfen, sein Ziel gegen die englischen Intrigen zu erreichen. Wie aber
statteten wir den Deutschen
unseren Dank dafür ab, daß sie uns zu unserer Macht und Größe verhalfen? Wir
zogen zweimal, ohne
herausgefordert worden zu sein, aus, um Deutschland zu vernichten. Es gelang
uns, die großdeutschen
Bestrebungen zum Scheitern zu bringen und den Lauf der Geschichte umzukehren.
Und was sind nun
die Folgen unseres mutwilligen Eingreifens? Statt einem Großdeutschland
verhalfen wir dem Pan-
Slawismus zum Ziel. Wie die Deutschen die Vereinigung aller ihrer
Volksangehörigen in einem großen
Reich anstrebten, so wirkten die Russen seit über einem Jahrhundert auf die
Vereinigung aller Slawen
hin. Dieser alte Traum der Zaren wurde nun in unseren Tagen durch die aktive
und entscheidende Hilfe
Amerikas zur Wirklichkeit. Es ist unsere Schuld oder unser Verdienst, je
nachdem von welchem
Gesichtspunkt aus man es betrachtet, daß heute ganz Osteuropa eine gigantische
slawische Einheit
darstellt.
Die aufrichtigen Historiker der Nationen, deren es in unserer Mitte nur sehr
wenige gibt, haben zu
beurteilen, wohin Großdeutschland die Menschheit gebracht hätte und wohin sie
der Pan-Slavismus
bringen wird.
Was hätte Großdeutschland der Welt gegeben?
Meiner Meinung nach hätten die Deutschen nach Erreichung ihres Ziels, der
Vereinigung aller ihrer
Volksangehörigen, die Auswüchse des Hitlerismus beseitigt. Nach der
Konsolidierung
Großdeutschlands wären die hundert Millionen in heiliger Begeisterung an die
Arbeit gegangen und
hätten ihre besten Eigenschaften zur Entfaltung gebracht. Ihr
Organisationstalent hätte in Europa in
kürzester Zeit Ordnung und Ruhe hergestellt. Sie hätten ohne Blutvergießen die
Vereinigten Staaten
von Europa geschaffen und ihre Fähigkeiten in den Wissenschaften, Künsten und
in der Technik der
ganzen Erde zur Verfügung gestellt, wie sie es auch früher taten. Ihr
Geistesleben, vor allem die
einzigartige deutsche Musik, hätte das Dasein auf der Erde bereichert. Das
Christentum hätte neue
Impulse erhalten wie in der epochemachenden Ära der Reformation. Man darf
nicht vergessen, daß
keine andere große Nation intensivere innere und äußere Mission betrieben,
mehr Diakone und
Diakonissen, Mönche und Nonnen hervorgebracht, größere und bessere karitative
Einrichtungen für
Kranke, Mittellose und alte Menschen geschaffen hat als die deutsche. Auch
unter der
nationalsozialistischen Regierung wurden in Deutschland 620 neue Kirchen
erbaut und keine einzige je
geschlossen oder durch Verwendung als Tanzlokal, Kino oder Museum profaniert,
wie es andernnorts
geschah. Die Deutschen besaßen auch die besten Sozialversicherungen für ihre
Bevölkerung. Kurzum,
Großdeutschland hätte der übrigen Menschheit nur geistigen und materiellen
Segen bringen können.
Die westeuropäische Kultur und Zivilisation wäre abermals durch die Deutschen,
diese alterfahrenen
Verteidiger der kostbarsten Güter der Menschheit, vor dem Untergang bewahrt
worden. Die
amerikanischen Staatsmänner aber verhinderten diese Entwicklung und
vernichteten dieses große Volk
gegen den Willen von 86 % den amerikanischen Bevölkerung.
Unsere Hilfe für England und Rußland hatte nur Chaos und Elend zur Folge
Nach dem Gesetz der Geschichte war also, wie wir sahen, Großdeutschland für
die nächsten
Generationen zur Übernahme der Führung in Europa berufen, wie sie in den
vergangenen
Jahrhunderten die Italiener, Spanier, Franzosen und Engländer Beteiligung am
Ersten und Zweiten
Weltkrieg aber, beide Male innegehabt haben. Deutschland war nun an der Reihe.
Unsere ohne
vorangegangene Herausforderung, entschied gegen die Deutschen. Doch lösten wir
damit das Problem
nicht. Im Gegenteil, mit unserer weltpolitischen Unerfahrenheit und unserm
entschlossenen,
vorsätzlichen Willen zur Zerstörung und millionenfachen Auslöschung von
Menschenleben schufen
wir nur Chaos und Elend. Wie die Mißachtung von Naturgesetzen zur Zerstörung
führt, so birgt die
Übertretung von Gesetzen der Geschichte ihre Strafe schon in sich. Durch
unsere feindseligen und
grausamen Maßnahmen wurde eine deutsche Führung der Christenheit und der
Weißen Rasse
unmöglich gemacht und dafür die Vorherrschaft des Slawentums aufgerichtet.
Meiner Oberzeugung
nach geschah das 100 bis 150 Jahre zu früh. Durch unsere Schuld entstand im
geschichtlichen Ablauf
eine große Lücke. Das Slawentum ist noch nicht reif, die Führung zu übernehmen,
ebenso wie wir
Amerikaner die Mannesreife, Verantwortung übernehmen zu können, noch nicht
erreicht haben. Große
Industrieanlagen, Massenproduktion und reiche Kornfelder sind gewiß ein
rechter Himmelssegen, aber
zur Übernahme einer führenden Rolle unter den Völkern reicht das nicht aus.
Wie im Leben des
Einzelmenschen Erfolg und Mißerfolg, Freude und tiefe Trauer, gute und böse
Erfahrungen, Krankheit
und Gesundheit erst Erfahrung und Reife vermitteln, so bereiten auch im
Völkerleben erst das Auf und
Nieder, Siege und Niederlagen, selbst Katastrophen, vor allem aber ständige
schöpferische
Kulturleistungen ein Volk auf die Übernahme den Verantwortung vor und geben
ihm Reife und
Gewissenhaftigkeit von Gott und den Geschichte. Die Russen mit ihren 152
widerstrebenden
Nationalitäten, mit ihrer Sklaverei und ihrem Terror stehen erst im
Jünglingsalter, wie auch wir
Amerikaner mit unserer kurzen Geschichte uns erst auf dem Wege zur nationalen
Reife befinden.
Was wird das Slawentum der Welt geben?
Was dürfen wir also von der Vereinigung und Vorherrschaft des Slawentums, die
wir verursacht haben,
erwarten? Genau das, was man von einem Halbwüchsigen erwarten darf, der sich
etwas auf seine
Körperkraft zugute hält und in einem Speziallaboratorium mit ihm unbekannten
gefährlichen
Chemikalien experimentiert. Eine einzige falsche Mischung, ein einziger Fehler
können das
Laboratorium in die Luft sprengen und die gesamte Mitarbeiterschaft unter den
Trümmern begraben. In
dieser sehr gefährlichen Situation befinden wir uns. Da wir Amerikaner und die
Russen in der
Völkerfamilie den älteren, erfahreneren Bruder seines Nachfolgerechts beraubt
haben, sind wir nicht in
der Lage, die gewaltigen Probleme unserer Zeit ohne seine Hilfe zu lösen. Wie
wenig
Verantwortungssinn vor der Geschichte und wie wenig moralisches Bewußtsein im
Hinblick auf Gott
wir als junge Nation mit unserer Machtpolitik besitzen, das schreien die
Entscheidungen unserer
führenden Staatsmänner für die kommenden Generationen in alle Welt: das
skrupellose Hineinzwingen
unseres Volkes in zwei Weltkriege durch Lug und Trug, die barbarische
Forderung und Erzwingung
der "bedingungslosen Kapitulation", die Auslieferung und Überlassung ganzer
Länder und Völker an
die Russen durch Roosevelt, die völlige Verständnislosigkeit gegenüber der
Tatsache, daß die
"Habenichts-Nationen" auch ein Recht zum Leben haben und daher Lebensraum und
Lebensmöglichkeiten erhalten müssen, die wir ihnen in unserem Überfluß,
unserem Geiz und unserer
Selbstsucht verweigern, die sinnlose und mutwillige Zerstörung der
prachtvollsten Städte und der
brutale Mord an Hunderttausenden hilfloser und unschuldiger Menschen, die
willkürliche Anwendung
der Atombombe bei der Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki unter Vernichtung
von
Zehntausenden von Menschenleben, die grausamste Vertreibung von Millionen
Ostdeutschen aus ihrer
jahrhundertealten Heimat, die Vorbereitungen und Durchführung des
Eisenhower-Morgenthau-
Roosevelt-Planes, des unmenschlichsten Racheaktes in der überlieferten
Geschichte, der qualvolle
Hunger- und Kältetod von vielen Millionen Menschen. Das sind keine politischen
"Fehler" mehr, wie
unsere Staatsmänner uns jetzt glauben machen möchten, es sind bewußte,
mutwillige, vorsätzliche
Verbrechen, wie sie nur eine geschichtlich junge, unerfahrene, noch niemals
besiegte und daher nicht
an die Konsequenzen und nicht an die Vergeltung denkende Führerschaft begehen
kann.
Eine furchtbare Alternative
Wenn aber nun schon unsere republikanischen und "christlichen" Staatsmänner
alle diese
schrecklichen Untaten begehen konnten, wie viel mehr Ursache haben wir dann,
das Schlimmste von
einem bolschewistisch gewordenen Slawentum zu befürchten, das sich die Form
einer Diktatur
gegeben hat und offiziell zur Gottlosigkeit bekennt? In unserer ganz
unchristlichen Machtgier und
Selbstsucht schufen wir die beiden furchtbarsten "Frankensteins", die alles
Leben auslöschende
Atombombe und die unersättliche, alles verschlingende Macht des
panslawistisch-asiatischen
Bolschewismus. Das sind die schrecklichen geschichtlichen Tatsachen, die uns
mit Furcht und Grauen
erfüllen. Im Vergleich zu dieser Bedrohung war die sogenannte deutsche "Gefahr"
ein Kinderspiel. In
dem kommenden unvermeidlichen Konflikt bleibt uns nur die Alternative:
Entweder wir akzeptieren
den panslawistischen Bolschewismus mit seiner ganzen Tyrannei und seinem
Terror und nehmen
unsere Befehle von Moskau entgegen, wie es bald alle anderen Völker tun werden,
oder wir setzen die
Atombombe und andere furchtbare Waffen ein und töten noch mehr Millionen
Menschen unter
Vernichtung ihrer Städte, als wir es in Deutschland getan haben. Setzen wir
aber unsere mörderischen
Waffen ein, dann können wir gewiß sein, daß die Russen auf die furchtbarste
Weise Vergeltung üben
werden. Dann wird es ein großes Leiden und Sterben geben. Dann werden selbst
die Blinden, die
Haßprediger und Kriegshetzer die furchtbaren, aber logischen Folgen der
verbrecherischen
Handlungsweise derjenigen erkennen, die unser Land gegen den Willen der
überwältigenden Mehrheit
unseres Volkes in zwei Weltkriege stürzten. Diese Kriege wurden ja nicht gegen
den Militarismus, das
Kaisertum oder den Nationalsozialismus geführt, sondern um das Deutschtum, den
größten Rivalen des
angelsächsischen Imperialismus, zu zerbrechen und zu vernichten. Nur ein
Gnadenakt Gottes kann uns
vor der wohlverdienten Strafe retten.
Die Verbrechen der Angelsachsen an der Weissen Rasse
Wenige Amerikaner dürften das Abkommen kennen, das die großen Kolonialmächte
England,
Frankreich und Deutschland im Jahre 1878 in Frankfurt am Main schlossen. Zu
dieser Zeit besaß auch
Deutschland Kolonien, die es aber wohlgemerkt nicht in blutigen
Eroberungskriegen an sich gerissen
hatte wie die anderen Mächte, sondern die es gekauft oder auf diplomatischem
Wege gewonnen hatte.
In diesem Abkommen verpflichteten sich die Mächte feierlich, wenn sie je einen
Krieg gegeneinander
führen würden, auf keinen Fall farbige Kolonialtruppen auf europäischem Boden
kämpfen zu lassen.
Wie so manches andere brachen das "perfide Albion" und die "Grande Nation"
auch dieses feierliche
Abkommen. Die Engländer und Franzosen brachten 1914 im Ersten Weltkrieg viele
tausend Inder,
Senegalneger, Kaffern und Hottentotten auf den europäischen Kontinent und
ließen diese Wilden und
Halbwilden auf das deutsche Volk, den Beschützer und Erretter der Weißen
Rasse, los. Zu unserer
Schmach und Schande nahm auch Amerika vollen Anteil an diesem Verbrechen an
unseren
gemeinsamen Vorfahren. Auch wir setzten Neger gegen Deutschland ein. Besonders
im Zweiten
Weltkrieg sandten wir eine unverhältnismäßig große Anzahl von Negern, etwa
zwei Drittel unserer
Besatzungstruppen in das Land der Dichter und Denker. Diese abscheuliche
Tatsache ist nur mit der
vorsätzlichen Absicht zu erklären, das ausschließlich aus Weißen bestehende
deutsche Volk zu
erniedrigen und zu beleidigen. Tausende von Kindern wurden geboren, deren
Väter amerikanische und
französische Neger, deren Mutter geschändete und vergewaltigte deutsche Mütter
und Frauen waren.
Was geschieht hierzulande in den Vereinigten Staaten einem Neger, der eine
weiße Frau angreift? Die
Menge entreißt ihn den Händen der Behörden und lyncht ihn. Gleichzeitig aber
schickt unsere
Regierung Neger aus, um Deutsche zu töten und deutsche Frauen zu entehren und
zu vergewaltigen.
Könnten wir Amerikaner es den Deutschen jemals verzeihen, wenn sie unseren
Müttern, Töchtern und
Schwestern die gleiche Schande angetan, das gleiche Verbrechen an ihnen
begangen hätten? Die
Deutschen haben in ihrer zweitausendjährigen Geschichte niemals Farbige gegen
Weiße eingesetzt.
Gottes Gericht über die Schänder der Weissen Rasse
Winston Churchill sprach hochfahrend das stolze Wort aus, er sei nicht
Premierminister Ihrer Majestät
geworden, um das Britische Empire zu liquidieren. Wie noch jeder Hochmütige
vor ihm kam auch er
zu Fall. Das Bibelwort "Der Tod ist der Sünde Sold" gilt auch im Völkerleben.
Es gehört mehr als ein
Churchill dazu, den Lauf der Geschichte aufzuhalten. Das mit unsagbarer
Grausamkeit geschaffene
Weltreich löst sich vor unseren Augen auf. Deutschlands Feinde wollten dieser
großen Nation die
Grube graben und fallen nun eine nach der anderen selber hinein. Die
Zerstückelung des Britischen
Empires begann bereits 1914. Als die farbigen Truppen auf die Beschützer der
Weißen Rasse
losgelassen, als es Senegalesen und Hottentotten gestattet wurde, deutsche
Frauen zu vergewaltigen, als
deutsche Kriegsgefangene hinter Stacheldraht von farbigen Amerikanern und
Franzosen geohrfeigt
wurden, da gingen den Kolonialvölkern die Augen auf. Sie sagten sich: "Wenn
wir dazu mißbraucht
werden, die Deutschen zu demütigen, die uns niemals etwas zu leide getan haben,
wie viel mehr
werden wir gegen diejenigen weißen Volker unternehmen, die uns Jahrhunderte
lang unterjocht und
uns als Sklaven in die fernen Kontinente verkauft haben, wenn die Zeit
gekommen ist." Nun ist die Zeit
gekommen und der Traum der farbigen Völker geht in Erfüllung. Das Britische
Empire fällt
auseinander wie ein verfaulter Kürbis, das französische, holländische, und
andere Kolonialreiche
werden folgen.
Und wie wird es in wenigen Generationen hier in unserem Amerika aussehen? Nach
den Statistiken
kommen auf jedes weiße Kind fünf Negerkinder zur Welt. Die Neger betreiben
keine
Geburtenkontrolle. Die Folge wird sein, daß sie in nicht allzuvielen
Jahrzehnten die Weißen an Zahl
nicht nur eingeholt, sondern überflügelt haben werden. Was haben wir dann von
den emanzipierten
Negern zu erwarten? Sie haben nicht und werden auch niemals vergessen, daß
ihre Vorfahren in Afrika
gejagt, gefangen und in Ketten nach Amerika verschleppt, daß sie hier wie Vieh
gekauft wurden. Sie
werden niemals vergessen, wie unmenschlich sie im "Lande der Freien" behandelt
wurden. Sie haben
sich jeden Lynchmord gemerkt, der von den Weißen an einem Menschen ihrer Rasse
begangen wurde.
Sie müßten Engel und Heilige sein, um alle die Demütigungen durch die
Jahrhunderte hin zu vergeben
und zu vergessen. Wehe unseren Kindeskindern, wenn die Neger zur Macht kommen!
Wehe den
Weißen auf der ganzen Erde, wenn die Massen der farbigen Völker in Bewegung
geraten. Das
Bibelwort bewahrheitet sich auch hier: "Die Sünden der Väter werden
heimgesucht an den Kindern bis
ins dritte und vierte Glied."
Vor einem halben Jahrhundert warnte der friedliebende Kaiser Wilhelm II., der
letzte große Wächter
des christlichen Abendlandes gegen die Asiaten, vor der gelben Gefahr: "Völker
Europas, wahrt eure
heiligsten Güter!" Zu jener Zeit drängten sich an den berühmten deutschen
Universitäten chinesische
und japanische Studenten, allgemein als die ehrgeizigsten, fleißigsten und
genügsamsten Menschen
bekannt. Sie studierten an den besten Universitäten der Erde, um das erworbene
Wissen eines Tages
gegen die Weißen zu nutzen. Die Antwort der Engländer und Franzosen auf die
Warnung Kaiser
Wilhelms war die, daß sie Gelbe, Braune und Schwarze auf das Herz Europas
hetzten. Jetzt ernten die
Gewissen- und Verantwortungslosen die Früchte ihrer bösen Saat. Das Bollwerk
der abendländischen
Kultur ist gefallen. Jetzt haben die Asiaten freien Zutritt in Europa, um sie
auszulöschen.
Das Zahlenverhältnis der weißen zur farbigen Bevölkerung auf der Erde ist 1 zu
3. Von den etwa zwei
Milliarden Erdbewohnern stehen also 500 Millionen Weiße gegen 1500 Millionen
Farbige. Der große
Tag der Abrechnung wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dann wird
Schillers Wort in
Erfüllung gehen: "Das ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fortzeugend Böses
muß gebären!’
Roosevelt der böse Geist der Welt
Roosevelt und seine Kollaborateure haben unsere Nation in den Krieg gelogen,
mit den Worten: "Wir
müssen den Faschismus zerschlagen!" und mit der "Atlantic Charta". Auch
diesmal, wie immer, hat
unsere Einmischung in europäische Angelegenheiten nichts als Fluch und eine
bisher unerreichte
Misere und Hungersnot gebracht. Roosevelt und seine Hass-Kumpane habe nun
endlich das erreicht
was sie schon immer wollten, die Zerstörung Deutschlands, und sie lynchten die
Führer als
Kriegsverbrecher entgegen allen internationalen Gesetzen. Und von den
Versprechungen der "Atlantic
Charta" wurde nicht ein einziges gehalten, außer der rachsüchtigen "bedingungslosen
Kapitulation".
England und Frankreich, mit Unterstützung von Roosevelt, erklärten Deutschland
den Krieg wegen der
"deutschen Aggression gegen Polen". Danach wurde Polen, zusammen mit den
Baltischen Staaten, von
Roosevelt und seinen Helfern "verkauft". Anstatt der "Nazityrannei" kam nun
die tausendmal
schlimmere "Bolschewisten-Diktatur", mit dem teuflischen Stalin, über Europa.
Unter
"bedingungsloser Kapitulation" verstanden unsere erfahrenen "Staatsmänner" und
undisziplinierten
Soldaten nur die Macht des Siegers, sie hatten aber nicht die geringste Ahnung
von militärischer Ehre
dem geschlagenen Feind gegenüber.
Das grösste Verbrechen der Geschichte
Die größte Kulturnation, die der Menschheit mehr Segen gebracht hat als irgend
eine andere auf dieser
Welt, wurde in ein riesiges Konzentrationslager eingeschlossen, mit den selben
Lebensmittelrationen,
die die zum Leiden verdammten Insassen in Himmlers KLs bekamen. — Deutsche
Mütter und Töchter
wurden als Freiwild angesehen. — Millionen unschuldiger Menschen wurden von
ihren
tausendjährigen Besitzungen vertrieben bei eisiger Kälte, ohne Kleidung und
Nahrung. —
Wissenschaftler und hochqualifizierte Arbeiter, ganz gleich ob sie der Partei
angehörten oder nicht,
wurden gekidnappt und in die Siegernationen verschleppt. — Hunderte von Tonnen
Geheimpatente
wurden gestohlen und in unser Land gebracht. ("Secrets by the Thousands" [Tausende
von
Geheimpatenten] HARPER MAGAZINE, Dezember 1946) Unsere Wissenschaftler sagen
es ohne
Neid, daß die Deutschen uns 10-50 Jahre voraus waren, mit ihren Erfindungen. —
Wir haben nicht das
Geringste für die Menschheit getan. Wir keine Probleme gelöst, sondern immer
nur wieder neue
geschaffen. Wir mißbrauchen bewußt das Wort "befreit". Wir habe nie jemanden "befreit".
Im
Gegenteil, wir halfen mit, 250 Millionen mehr Menschen zu unterjochen. England
ist immer noch der
Unterdrücker von 250 Millionen Untertanen. Rußland hat 152 Millionen
Nationalitäten unter seiner
Herrschaft. Das kleine Holland mit einer Einwohnerzahl von 8 Millionen,
regiert über 65 Millionen
Eingeborene. Frankreich hat nicht genug Personal um den Verwaltungsapparat
seines Kolonialreiches
zu besetzen und füllt seine "Fremdenlegion" mit Menschen aus allen Nationen
und Rassen auf (und
hält 700,000 deutsche Soldaten als Väter für seine nächste Generation gefangen!),
aber es hält mit aller
Gewalt an seine Kolonien fest. Obendrein, das Herz Europas: Deutschland,
Österreich, Ungarn und
Italien wurden versklavt, das Baltikum und der Balkan wurden bolschewisiert. —
Das sind die Früchte
unsrer "Befreiung" im 2. Weltkrieg: Katastrophen, Zerstörungen, Chaos, Hunger,
Misere, Haß und
Verzweiflung!
Amerika der einzige Gewinner im Zweiten Weltkrieg
Im Gegensatz zu allem angerichteten Unheil gingen wir Amerikaner auch aus dem
Zweiten Weltkrieg
wieder als die alleinigen Gewinner hervor. Zur Zeit sind wir das reichste und
mächtigste Volk auf
Erden, nachdem wir einen gewaltigen Profit gemacht haben, wie nie zuvor, seit
wir dieses Land
besitzen. Dr. Walter A. Meier von der "Lutheran hour" zählt auf: "Das
vergangene Jahr brachte
Amerika äußerlich die höchste Geschäftskonjunktur, die bisher zu verzeichnen
war, mit einem
Einzelhandelsumsatz, der auf 97 Milliarden Dollar geschätzt wird. Das gesamte
Nationaleinkommen
ist jetzt zwei und einhalb mal so hoch wie vor Pearl Harbor... Das Jahr 1946
brachte unserm Volk trotz
Streiks und Betriebsschließungen die höchsten bisher verzeichneten Löhne und
Einzeleinkommen. Im
Durchschnitt kann ein junger Mann in unserm Lande jährlich über 350 Dollar für
Kleidung ausgeben ...
Noch niemals waren so viele Menschen so gut gekleidet wie heute in den
Vereinigten Staaten. Doch
erst von wenigen Tagen erhielt ich einen kläglichen Brief von einer Mutter aus
Europa, die schrieb:
"Wir sind fast nackt, haben nun noch ein paar zerfetzte Lumpen anzuziehen. Wir
laufen barfuß über
den gefrorenen Boden".
Amerikaner sind die reichsten der Erde
Das Landwirtschaftsministerium in Washington berichtet, daß die diesjährige
Getreideernte sowohl der
Menge wie der Qualität nach die beste in unserer Geschichte war. Wir zogen
mehr Weizen und Mais
als je zuvor in den vergangenen 170 Jahren, bei weitem mehr, als je ein
anderes Volk produziert hat....
Wir haben so viel Geld und soviel Nahrungsmittel im Lande, daß wir jährlich
über 110 Millionen
Dollar ausgeben, nur um unsere Hunde zu füttern...
Seit dem letzten Jahr ist die Anzahl den Familien bei uns um 450 000
angewachsen; dagegen sank die
Zahl der Familien in einem Dutzend Ländern durch die Einwirkungen des Krieges,
wobei besonders
die hohe Anzahl den jugendlichen Todesopfer erschrecken muß. Amerika hat
übrigens jetzt auch die
seit Beginn seiner Geschichte am besten gebauten und eingerichteten Wohnungen...
In dem jetzt
scheidenden Jahr wurde uns durch den Fortschritt der Wissenschaft ‘viel
gegeben’... Man vergleiche
damit die Leiden der besiegten Länder, deren Wissenschaftler und technischen
Fachleute nach
Rußland, Frankreich, England und in unser Land verbracht wurden, denen
Laboratorien zerstört oder
aufgelöst, deren Schulen in Trümmerhaufen verwandelt wunden und deren Kinder
zu Millionen ohne
Lehrer und Erzieher sind...
Amerikaner die grössten Verschwender der Welt
Nie zuvor hat dieses Land den reichen Segen den sensationellen
Wirtschaftsblüte erlebt, denen es sich
im Jahre 1946 erfreute. Gott und die Menschen haben ein Recht zu verlangen,
daß das Volk der
Vereinigten Staaten das dankbarste, gläubigste und treueste von allen sei...
Doch wird sich, wenn ein
vollständiges Bild vorliegt, zeigen, daß dieses Jahr eines der
verschwenderischsten gewesen ist. Es
wurden nicht nur Berge von Kartoffeln mit Petroleum begossen oder der Fäulnis
überlassen, wir lasen
nicht nur Berichte wie diesen: 'Santa Monica, Kalifornien. Hiesige Fischer
warfen heute zehn Tonnen
Fisch ins Wasser..., weil weder die Konservenfabriken noch die Händler noch
welchen haben wollten’,
sondern die völlige Verwesung und Zersetzung riesiger Mengen unter
Regierungskontrolle gelagerter
Nahrungsmittel und Ausrüstungen wird diesem Jahr in Amerika den Stempel
schlimmster
Verschwendung aufdrücken. Wie können wir das reichste aller Länder bleiben,
wenn wir Lebensmittel
in einem Umfang verderben lassen, mit denen man ganze Volker am Leben erhalten
könnte?"
Amerika der einzige Gewinner im Zweiten Weltkrieg
Kann jemand angesichts dieser Tatsachen leugnen, daß wir Amerikaner die
einzigen Gewinner auch
des Zweiten Weltkriegs sind? Wir haben dabei nur gewonnen und profitiert.
Darum ist es kein
Wunder, daß es noch Menschen in unserm Lande gibt, die Roosevelt vergöttern,
weil er bewiesen hat,
daß es sich für Amerika mit seinen riesigen Hilfsquellen lohnt, Krieg zu
führen. Er löste am Ende das
Arbeitslosenproblem mit Hilfe eines Meeres von Blut und Tränen, unsagbaren
Leides und Elends der
Völker. Doch vergessen wir nicht: Die letzte Seite im Buch der Geschichte ist
noch nicht geschrieben!
Unser Preis für den Sieg war gering
Alle unsere gewaltige Macht und Stärke und alle diese Gewinne erhielten wir
zum niedrigsten Preis,
verglichen mit den furchtbaren Schäden und Verlusten, die wir unsern "Feinden"
zufügten. In unserer
ganzen bisherigen Geschichte waren wir ja stets die glücklichen Gewinner aller
unserer
Eroberungskriege gegen die Indianer, Engländer, Spanier, Mexikaner, Japaner
und zweimal gegen die
Deutschen. In diesem letzten gigantischen Völkerringen haben wir nur ebenso
viele Menschenleben
verloren, wie hier zu Hause durch Unfälle umkamen. Das amerikanische Rote
Kreuz berichtete 1945
offiziell, daß "99 Prozent der amerikanischen Kriegsgefangenen in Deutschland
die Gefangenschaft
überlebt haben und auf dem Wege nach Hause sind". (Im Gegensatz dazu haben wir
nicht cm Prozent
der deutschen Kriegsgefangenen nach Hause geschickt, sondern haben sie den
Engländern und
Franzosen zur Zwangsarbeit überlassen.)
Und was die 260 Milliarden Dollar angeht, die Roosevelts Krieg uns gekostet
hat, so haben sich diese
mehr als bezahlt gemacht durch die geraubten Patentgeheimnisse, Kunstschätze
und durch die
Leistungen der entführten deutschen Wissenschaftler. So haben wir zwar von
allen Kriegen, die wir
führten, immer nur profitiert, gleichzeitig aber furchtbare Not und bittere
Enttäuschung über die übrige
Menschheit gebracht.
Muttermord an Europa
Die schwerste Sünde vor Gottes Angesicht und im Lichte der Geschichte aber
besteht darin, daß wir
uns als Nation des Muttermordes schuldig gemacht haben, der Sünde gegen das
vierte und fünfte
Gebot. Denn Europa ist sowohl unserer physischen Herkunft nach wie auch in
geistiger Hinsicht unsere
Mutter. In seiner großen Weisheit empfahl der "Vater des Vaterlandes" nicht
umsonst, daß wir uns
niemals in europäische Angelegenheiten einmischen noch mit fremden Nationen
Bündnisse eingehen
sollten. Roosevelt und seine Regierung mißachteten, wie vor ihnen schon der
Demokrat Wilson, dieses
weise Vermächtnis George Washingtons. So wurden wir zweimal schuldig. Alle
europäischen
Nationen trugen zur Größe und Macht unseres Landes bei. Dafür sind wir ihnen
allen zur Dankbarkeit
verpflichtet. Vor allem aber sollten wir das Volk würdigen und ehren, dessen
Söhne und Töchter am
meisten mit ihrem Blut und Schweiß zum Aufstieg unseres Landes beigetragen
haben, die Deutschen.
Trifft es nicht zu, daß in den Adern jedes dritten Amerikaners deutsches Blut
fließt? Jetzt haben wir
genau das Gegenteil getan und tun es noch. Wir verwandelten die herrlichen
Städte Deutschlands in
Trümmerhaufen. Wir demütigen, töten, berauben die Verteidiger der Christenheit
in der
unbarmherzigsten Weise, geben sie dem Elend, dem Hunger und der Gewalt preis.
Geistlichkeit Amerikas! Ihr Diener Gottes aller Konfessionen!
An euch wende ich mich. Im Gewissen gebunden an Gott, den Lenker aller Völker
und Schicksale, im
Herzen zutiefst besorgt um die Zukunft unserer Kinder wende ich mich an euch,
da ich unsere
schreckliche Schuld am Elend der Menschheit erkenne. Der Zweite Weltkrieg ist
noch lange nicht
vorbei. Die große Entscheidung steht uns noch bevor. Wir leben nur in einer
Atempause, in
Bereitschaft.
Deutschland bewundert, beneidet, gefürchtet, gehasst
Wir befinden uns heute in genau der gleichen Lage, in der Deutschland sich vor
dem Ersten Weltkrieg
befand. Deutschland stand damals auf dem Gipfel seiner Macht, seines Ruhmes
und Ansehens. Es
baute die größten und luxuriösesten Schiffe der Erde, mit denen es den
Weltmarkt für sich gewann, da
es die beste und billigste Produktion anbieten konnte. Auf dem Gebiet der
Wissenschaften stand
Deutschland an der Spitze aller Völker. Seine Forscher erhielten mehr
Nobelpreise in allen Disziplinen
als die der anderen Nationen zusammen. Aus allen Ländern der Erde kamen die
Wissensdurstigen und
Kunstliebhaber zu den berühmten Universitäten des "Volkes der Dichter und
Denker". Der deutsche
Name stand in der Welt in hohem Ansehen. Doch erweckten Macht und Größe
Deutschlands
gleichzeitig auch Mißgunst und Argwohn. Aufgrund seiner geographischen Lage im
Herzen Europas
und als Verteidiger der europäischen Kultur war es gezwungen, zum Schutz
seiner offenen Grenzen ein
starkes Heer zu unterhalten und zur Wahrung seiner Interessen auf den sieben
Meeren auch eine
entsprechende Flotte. Sein Losungswort lautet "Mit Gott!" und das des Fürsten
Bismarck "Wir
Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt". Darum wurde Deutschland
nicht nur bewundert
und beneidet, sondern auch gefürchtet und gehaßt.
England der grösste Querulant der Welt
England, das sich auf den zweiten Platz verwiesen sah, ruhte nicht, bis es ihm
endlich gelang,
Deutschland mit einem Ring feindlicher Mächte zu umgeben. So wurde Europa zu
einem Pulverfaß
und es bedurfte nur des Funkens, um es zur Explosion zu bringen. Dieser Funken
war der Mord an
Erzherzog Franz Ferdinand, dem österreichisch-ungarischen Thronfolger, in
Sarajewo, vorbereitet von
den anmaßenden Serben, hinter denen der russische Panslawismus stand. Europa
ging in Flammen auf.
Die Folgen sind allgemein bekannt. Deutschland von aller Welt überwältigt,
stürzte von seiner stolzen
Höhe in Armut und Not. Das Diktat von Versailles bedeutete für diese große
Nation die tiefste
Demütigungen und Schande. So konnte dann im Lande der Kaiser, Könige, Fürsten
und Adligen ein
Adolf Hitler sich der Führung bemächtigen und als der Befreier der Deutschen
von Versailles auftreten.
Wir Amerikaner sind heute in der gleichen Lage
Wir Amerikaner finden uns heute in der gleichen Lage wie Deutschland vor dem
Ersten Weltkrieg,
sogar in noch gesteigertem Maße. Wir besitzen die größte Luft- und Seemacht,
die es je auf der Erde
gab. Wir verfügen als einzige Nation über die Atombombe. Wir haben die meisten
und bedeutendsten
Wissenschaftler der Erde in unserem Lande zusammengefaßt und ihnen zu
intensiver Forschungsarbeit
die Möglichkeiten gegeben. Wir sind die Finanziers der Erde. Wir haben die
beste und reichlichste
Ernährung und den bei weitem höchsten Lebensstandard. Wir verfügen über alle
notwendigen
Rohstoffe. Dazu blieben uns die furchtbaren Leiden und Opfer der Kriegführung
erspart. Nicht eine
Hütte, geschweige denn eine Großstadt wurde durch Bombenwürfe zerstört. Unser
Volk hat nicht
erfahren, was es heißt, von unbarmherzigen und disziplinlosen Siegern
gedemütigt, systematisch
beraubt und dem Hunger- und Kältetod ausgesetzt zu werden. Unsere Mutter,
Frauen, Schwestern und
Töchter wurden nicht von wilden Tieren in Menschengestalt vergewaltigt, unsere
Wohnungen nicht
ausgeraubt und geplündert.
Das alles sind Tatsachen, um derentwillen uns unsere sogenannten Freunde und
Verbündeten ebenso
beneiden wie unsere sogenannten Feinde. Zudem wurde eine Anzahl von
Armeegeneralen in leitende
Stellungen unserer Diplomatie, letztlich sogar einer zum Außenminister berufen.
Die Welt nennt das
einen militärischen Kurs und Machtpolitik. Was wir von jetzt an auch tun
werden, die hungernden
Völker zu ernähren, sie werden uns keinen Dank wissen, weil sie durchschauen,
daß wir es im eigenen
Interesse tun. Millionen Deutsche arbeiteten Jahrhunderte am Aufbau Osteuropas
und was war der
Dank? Sie wurden aus ihrer tausendjährigen Heimat vertrieben. Was wir von
jetzt an auch zur
Verteidigung unseres Landes und der westlichen Zivilisation tun werden, auch
wenn wir dabei nur den
Frieden und die Sicherheit im Auge haben, die Welt wird es uns nicht glauben,
wie wir nicht an die
friedlichen Absichten der Deutschen geglaubt haben. Von jetzt an müssen wir
die mächtigste
Verteidigungsstreitkräfte unterhalten, um für alle Eventualitäten gerüstet zu
sein. Darum werden wir
nicht nur geneidet, sondern auch gefürchtet und gehaßt werden. Wir dürfen uns
daher nicht wundern,
wenn sich die andern Weltmächte eines Tages zu einer mächtigen Koalition
zusammenschließen, um
uns zu vernichten, wie wir es zweimal mit Deutschland taten, ohne
herausgefordert worden zu sein.
Wir dürfen uns nicht einbilden, daß wir unbesiegbar seien, nur weil wir bisher
uns ungestraft alles
nehmen konnten, was wir haben wollten. Wir dürfen die Lehre der Geschichte
nicht mißachten. Die
mächtigen Reiche von Babylon, Ägypten, Persien, Griechenland und Rom, die auch
einmal als
unbesiegbar galten, gingen im Verlauf der Weltgeschichte unter. Der
Bolschewismus, den wir bei
Stalingrad gerettet haben und den Roosevelt so übermächtig gemacht hat, lauert
nur auf den gegebenen
Augenblick. Die "Fünfte Kolonne arbeitet mitten unter uns fieberhaft daran,
unser Staats- und
Gesellschaftsleben zu unterminieren.
Wir Amerikaner müssen heute Deutschlands Aufgabe übernehmen
Aber die Parallele zwischen unserer gegenwärtigen außenpolitischen Lage und
der Deutschlands vor
dem Ersten Weltkrieg geht noch weiter. Ob wir wollen oder nicht, wir haben nun
die Aufgabe
Deutschlands als Verteidiger der Weißen Rasse und der christlichen Kultur
übernommen. Ich glaube
kaum, daß Roosevelt an diese höchste Verantwortung gedacht hat, als er auf der
"bedingungslosen
Kapitulation" Deutschlands bestand und den "Morgenthau-PIan" billigte. Die
Deutschen haben ihre
Pflicht gegenüber der Menschheit über ein Jahrtausend lang erfüllt. Durch
unsere Schuld ist dieses
Bollwerk gefallen. In blinder Wut und grausamster Unmenschlichkeit zwangen wir
sie auf die Knie
und nahmen ihnen alle Macht. Ob wir es zugeben oder nicht, es ist eine
geschichtliche Tatsache, daß
Deutschland der einzige Stabilisator, die einzig beständige Ordnungsmacht
unter den Völkern war. Als
Mitte Europas, der Wiege der christlichen Zivilisation, war es auch deren
Mitte und Herz. Wenn aber
das Herz krank ist, dann muß der ganze Körper leiden. Die Voraussage der
Männer, die wußten, daß
Deutschlands Untergang alle anderen Länder in Mitleidenschaft ziehen würde,
war keine bloße
Propaganda. Eine Gesundung ist nur möglich, wenn das Herz wieder regelmäßig
schlägt. Man
beobachte nur die politische und wirtschaftliche Entwicklung in England,
Frankreich und den übrigen
europäischen Ländern, auch in unserem Amerika, und man wird erkennen, welchen
verhängnisvollen
Fehler unsere "großen Staatsmänner" gemacht haben.
Nun müssen wir die Last der Verantwortung für alles das auf uns nehmen, für
das Deutschland in
seiner geschichtlichen Epoche auf Wache gestanden hat. Es ist an uns zu
beweisen, ob wir reif und
fähig sind, im Atomzeitalter unsere Pflicht gegenüber der Menschheit zu
erfüllen. Bisher haben wir
unsere Starke und Macht nur im Zerstören und Vernichten bewiesen.
Amerika steht vor großen Entscheidungen
Ich habe versucht, die Lage zu zeichnen, an deren Entstehung wir an führender
Stelle mitgewirkt
haben, und der sich die Welt nun gegenübersieht. Wir stehen vor äußerst
schweren Entscheidungen und
es liegt an uns, ob wir der Aufgabe gewachsen sind und die Situation meistern
können. Allein und aus
eigener Kraft können wir es niemals. Gott der Herr muß uns helfen. Aber sobald
wir Gott um Hilfe
bitten, müssen wir unsere Schuld anerkennen, wie wir es im Vaterunser tun. Und
eben das ist der
Augenblick, in dem die Geistlichkeit unseres Landes die geistige Führung
übernehmen muß.
Die Pflicht der Geistlichkeit
Brüder in Christo, wir müssen Reue und Umkehr predigen. Unser Volk wurde durch
falsche Propheten
und den von ihnen gesäten Haß irregeführt und verblendet, daß es die Wahrheit
nicht mehr erkennen
kann. Zeigt ihm die Karte der Erde, zeigt ihm die geschichtlichen Tatsachen!
Als Veteran des Ersten
Weltkrieges, der dem Herrn in seiner rettenden Gnade auf dem Schlachtfeld
begegnet ist und dessen
Sohn als amerikanischer Offizier im fernen Osten focht, rufe ich euch zur
rettenden Tat auf. Im Namen
Gottes, der uns erschaffen hat, im Namen Jesu Christi, der uns erlöst hat, im
Namen des Heiligen
Geistes, der uns lehrt und tröstet, schreie ich in euer Gewissen: "Laßt uns
Gott mehr gehorchen als den
Menschen!"
In diesen Tagen hörten wir aus dem Munde eines der deutschen Glaubenshelden,
wie er unten im Hof
des Konzentrationslagers seine Mithäftlinge gequält und mißhandelt sah und,
der Gefahr nicht achtend,
in der er sich selber befand, den Quälern zurief:
"Es steht geschrieben, Du sollst nicht töten!" Heute ist das Herz Europas ein
einziges großes
Konzentrationslager, in dem Millionen unschuldige Menschen durch die
unmenschlichen, grausamen
Siegermächte ausgehungert und zu Tode gequält werden. Es ist die heilige
Pflicht der christlichen
Geistlichkeit, den alliierten Regierungen in die Ohren zu schreien: "Du sollst
nicht töten! Du sollst
nicht quälen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht vergewaltigen!" Wenn
wir nicht protestieren und
mindestens soviel Menschlichkeit und christliche Moral fordern, wie sie sogar
ein Himmler zeigte,
dann sind auch wir schuldig aller dieser Verbrechen und Sünden und
verantwortlich vor Gottes Thron
am Tag des Jüngsten Gerichts!
Wer hasst kann keinen Frieden schaffen
Am 10. März 1947, fast zwei Jahre nach der "bedingungslosen Kapitulation"
Deutschlands, trafen sich
die "Friedensmacher" in Moskau, um dem geschlagenen "Feind" den "Frieden" zu
diktieren. Allen
Anzeichen nach werden die "Friedensdiktatoren" dieses Mal voraussichtlich eine
noch größere Schuld
auf sich laden, als die Haß- und Rachepropheten von Versailles vor einem
Vierteljahrhundert. Sie
haben nichts aus den beiden Weltkriegen gelernt. In ihrer Großmannssucht und
Machtgier sind sie so
blind, daß sie Recht nicht mehr von Unrecht unterscheiden können. Wie anders
als durch Blindheit
ließe sich erklären, daß die "Friedensmacher" viele Wochen damit
verschwendeten, das ungelöste
Triest-Problem zu "lösen", wobei es sich um wenige Quadratmeilen Landes und
ein paar Tausend
Einwohner handelt, ein zweites Danzig, während gleichzeitig mit ausdrücklicher
Zustimmung unserer
Regierung Millionen hungernder Menschen in der Winterkälte aus ihren Wohnungen
und aus ihrer
angestammten Heimat in Sturm und Tod hinausgetrieben werden?! Im Namen Gottes,
dem wir dienen
und der "die Sunden der Väter heimsucht an den Kindern bis ins dritte und
vierte Glied", rufe ich der
amerikanischen Geistlichkeit ins Gewissen: Sorgt dafür, daß dieses Mal ein
gerechter Friede
geschlossen wird!
Selbstbestimmungsrecht auch für die Deutschen
1. Wenn es allen anderen Völkern gestattet wird, auf der Grundlage des
Wilson’schen
Selbstbestimmungsrechtes der Völker sich mit ihrem Mutterland zu vereinigen,
dann müssen die
Deutschen dasselbe Recht haben; die deutschen Minderheiten in den benachbarten
Ländern, die über
ein Jahrtausend zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehörten,
gehören soweit sie
deutscher Abstammung sind und dieselbe Sprache sprechen, zusammen. Statt
dessen beabsichtigen die
Siegermächte, dem zusammengeschrumpften und übervölkerten Lebensraum noch
weiter zu
beschneiden und so Millionen zur Auswanderung in fremde Länder zu zwingen,
nachdem sie bereits
Millionen Deutsche getötet haben. Wenn wir Amerikaner dieses Mal gerecht und
rechtschaffen
vorgehen, dann können wir nicht diese weitere furchtbare Schuld gegenüber dem
deutschen Volk auf
uns laden. Wir haben die Macht, das zu verhindern, und es ist unsere
christliche Pflicht, es zu
verhindern. Es ist unsere, der Geistlichkeit Pflicht, eine Atmosphäre der
Gerechtigkeit und
Anständigkeit zu schaffen, indem wir Reue und Umkehr predigen.
Lebensraum auch für die Deutschen
2. Wenn England mit seinen 45 Millionen Einwohnern Anspruch auf ein Sechstel
des Erdballs und
über 550 Millionen Untertanen erheben konnte, wenn Rußland mit seinen 50
Millionen wirklichen
Russen Anspruch auf sein gigantisches Reich mit 152 unterjochten
Völkerschaften und einer
Bevölkerung von über 250 Millionen erhebt, wenn Frankreich mit knapp 38
Millionen Franzosen sein
riesiges Kolonialreich beansprucht, Holland mit 8 Millionen Einwohnern seine
reichen Inselkolonien
mit einer Eingeborenenbevölkerung von über 65 Millionen und das noch kleinere
Belgien das weite
Kongogebiet, wenn wir Amerikaner dieses gottgesegnete Land der Indianer für
uns beanspruchen, dann
ist das hundert Millionen zählende Deutschturn im Herzen Europas sehr viel
mehr berechtigt, einen
angemessenen Lebensraum für sein Volk zu beanspruchen. Denn alle die anderen "christlichen"
Nationen zusammen haben nicht das vollbracht, was die Deutschen taten: diese
haben das christliche
Abendland wiederholt gegen den Ansturm aus dem Osten verteidigt und erhalten.
Gerechtigkeit auch für die Deutschen
3. Die Deutschen wollen nicht unsere Wohltätigkeit. Sie wollen Gerechtigkeit!
Denn ein Volk mit
dieser unvergleichlichen Vergangenheit und mit so großartigen
wissenschaftlichen und geistigen
Leistungen muß es als eine Beleidigung empfinden, sich zur Entgegennahme von
Almosen verurteilt
zu sehen. Wenn wir ihm unsere Geschenkpakete schicken, können wir damit Unsere
Schuld nur zum
kleinen Teil gutmachen. Roosevelt und seine Helfer machten Krieg gegen
Deutschland, nicht
umgekehrt. Roosevelt forderte "bedingungslose Kapitulation" und hatte nicht
einmal die
notwendigerweise dafür gut vorbereiteten Männer, eine besiegte Nation zu
regieren. Roosevelts Flieger
zerstörten rücksichtslos Deutschlands herrliche Städte und das gesamte
Verkehrssystem. Roosevelts
Soldaten stahlen alles, was sie in die Finger bekamen. Roosevelts Leute
führten den schwarzen Markt
ein und beuteten das deutsche Volk bis zum äußersten aus. Roosevelts
undisziplinierte Soldaten
behandelten deutsche Mutter und Töchter wie Freiwild. Roosevelt erzwang die
Teilung des Reiches in
vier Zonen, um das Elend des hungernden Volkes zu vervielfachen. Roosevelt
billigte den diabolischen
"Morgenthauplan", der praktisch so viele Deutsche zum Tode verurteilt, bis der
im verstümmelten
Reich verbliebene Lebensraum für den Rest genügen würde. Roosevelt gab
Churchill und Stalin die
Idee ein, deutsche Männer und Frauen als Sklavenarbeiter einzusetzen und über
zehn Millionen aus
den osteuropäischen Ländern zu vertreiben.
Wenn wir also unsere Geschenkpakete versenden, tun wir damit nur ein Minimum
unserer
Christenpflicht und machen nur zu einem kleinen Teil gut, was unsere
Staatsmänner in den letzten
Jahren gesündigt haben. Gleichzeitig machen wir ein gutes Geschäft in der
altbewährten
amerikanischen Methode: Verkaufe, aber kaufe nicht! Wir nehmen die
Liebesgabensendungen aus dem
Überschuß unserer Produktion und zahlen mit guten amerikanischen Dollars dafür.
Allein die
Frachtkosten für die Verschiffung der Sendung bringen unserm
Generalpostmeister Millionen ein Wir
haben darum nicht den geringsten Grund oder gar ein Recht, uns als eine
besonders
menschenfreundliche Nation zu betrachten. Wir brachten hunderte von Milliarden
Dollar auf, um zu
töten und zu zerstören. Aber wir sind nicht imstande, auch nur eine Milliarde
zu sammeln, um damit zu
heilen und zu nähren.
Frieden vor den Deutschen bringt der ganzen Welt nur Katastrophen
Ein wirklicher Frieden ist nur möglich vor dem, das heißt ohne das deutsche
Volk, oder mit dem
deutschen Volk. Das erstere tritt ein, wenn wir mit unserm Haß- und Racheplan
von Morgenthau,
Roosevelt, Eisenhower und Lucius Clay fortfahren, nämlich das große Volk
auszuhungern und zu Tode
zu quälen, wie wir es zur Zeit systematisch und mit Erfolg tun. Dann werden
wir Frieden vor den
Deutschen haben. Doch warne ich die siegestrunkenen Mächte vor einem solchen
Schritt! Denn wenn
nur ein paar tausend Deutsche diesen Massenmord überleben, dann werden sie für
die Vernichtung
ihres großen Volkes auf die schrecklichste Weise Rache nehmen. Diese Giganten
der Wissenschaft, die
den Tuberkel-, Typhus-, Cholera-, Diphterie Bazillus entdeckten und auch die
Gegenmittel, die
Menschheit von diesen Plagen zu befreien, die das Atom sprengten und die
Röntgenstrahlen fanden,
die aus Kohle Fett herstellen und die feinsten Instrumente der Erde
konstruierten, von denen, wie schon
erwähnt, das "Harper Magazine" berichtete, unsere Regierung habe
hunderttonnenweise Patentschriften
erbeutet und nach Amerika geschafft und unsere Wissenschaftler und Fachleute
ständen staunend wie
Kinder vor diesem Wunder, diese Menschen, die Not und Elend erfinderisch macht,
würden in
kürzester Zeit eine "Ersatzbombe" schaffen. Wofür Roosevelt zwei Milliarden
Dollar ausgab und
gigantische Fabrikationsanlagen mit Tausenden von Forschern und Technikern aus
aller Welt
einrichten ließ, das würde dann eine Handvoll Deutscher fertig bringen. Oder
denken wir an die
zahllosen Möglichkeiten auf dem Gebiet der Bakterienkriegführung. Wehe dann
ihren jetzigen
Quälern, Mördern und Vergewaltigern, wenn die überlebenden Deutschen zu einem
Verzweiflungsschritt gezwungen wären. Wie die Grausamkeiten während des
Zweiten Weltkriegs nur
als Vergeltung für die unmenschlichen Leiden unter dem demütigenden Versailler
Diktat zu erklären
und zu verstehen sind, so würde die Vergeltung für die unsagbaren Leiden nach
dieser nationalen
Katastrophe unvorstellbar sein, wenn die Verzweiflung den "furor teutonicus"
wecken sollte. Darum
tötet sie lieber alle bis auf den letzten Mann, die letzte Frau, das letzte
Kind, um Frieden vor ihnen zu
haben! Denn wenn wir nur so viele Deutsche am leben lassen, wie wir Indianer
am Leben ließen, so
würde das zu gefährlich sein. Denn Deutsche sind keine Indianer!
Frieden mit den Deutschen bringt Segen für die Menschheit
Die andere Möglichkeit ist ein Frieden mit den Deutschen. Der kann nur dann
auf ehrenhafte Weise
erreicht werden, wenn die Siegermächte den Deutschen alles zurückgeben, was
sie ihnen genommen
haben, Land, Schätze aller Art und geistige Güter, wenn sie ihnen helfen, die
zerstörten Städte und
Industrieanlagen wiederaufzubauen und sie die Vereinigten Staaten von Europa
schaffen lassen. Ein
solcher Frieden wäre gerecht und der Versprechungen der Atlantik Charta sowie
der Ideale bester
amerikanischer Patrioten würdig, die unsere Nation davor gewarnt haben, diesen
Krieg und seine
Folgen heraufzubeschwören. Ein solcher Frieden würde Europa unter deutscher
Führung eine
Lebensmöglichkeit geben und wir würden in der Mutter unserer christlichen
Kultur wieder ein
Bollwerk gegen den asiatischen Bolschewismus besitzen. Wir Amerikaner würden
dabei nichts
verlieren, sondern wiederum nur gewinnen, denn wir könnten uns in Frieden
unserer gewaltigen
Reichtümer erfreuen und unser Land und Volk zu wahrer christlicher Kultur
hinführen.
Amerika bedarf wirklicher Diener Gottes, die furchtlos und treu die Wahrheit
verkünden
Alle diese historischen, geographischen, ethnographischen, wirtschaftlichen
und moralischen
Tatbestände muß jeder gebildete Theologe kennen. Und wenn er sie kennt, so
darf er nicht schweigen.
Schweigt er aber, so ist er entweder feige oder servil dem Staat ergeben und
damit weder ein Diener
des gerechten und heiligen Gottes noch ein guter Patriot. Denn nur wer auf der
Seite der Wahrheit und
Gerechtigkeit steht, ist mit Gott im Bunde. Wir sind an die Pflicht gebunden,
unser Volk aufzuklären,
ihm die Wahrheit zu bringen, damit es erkennen kann, wie sehr es belogen und
irregeführt wurde, und
damit es seine Sunden bereuen kann, bevor es zu spät ist. Ein Patriotismus,
der auf Lüge und
Täuschung, auf Selbstsucht und Machtgier beruht, auf anderer Völker Kosten,
kann nicht bestehen und
führt unausweichlich in die Schuld. Wir brauchen mehr solche Gottesdiener wie
Bischof Muench und
Dr. W. A. Meier, die alle Kriegs- und Nachkriegsverbrecher entlarven. Und wir
brauchen mehr
führende Politiker vom Schlage eines Senator Taft, eines Senator Wheeler, der
Obersten R. R.
McCormick und C. A. Lindbergh, die gerecht denken können und daher wissen, daß
wir nicht alle
Engel sind und die anderen nicht lauter Teufel. Und wir brauchen mehr
militärische Führer wie
General McArthur und General Mark Clark, die tapfere Soldaten sind, aber keine
Unterdrücker und
Massenmörder!
Was unser Volk wissen muss
Geistlichkeit Amerikas! Sagt unserem Volk, daß es nicht wahr ist, Deutschland
habe die meisten
Kriege geführt. Geschichtliche Tatsache ist vielmehr, daß es von allen großen
Nationen die
friedliebendste ist, da es die geringste Anzahl von Kriegen führte.
Sagt unserm Volk, daß unsere Propagandisten die größten Verführer und somit
die ärgsten Hasser sind,
da sie wider besseres Wissen in Tausenden von Rundfunkansprachen und Aufsätzen
behaupteten, die
Deutschen seien das am meisten "kriegliebende" Volk und hatten zwei Weltkriege
entfesselt.
Demgegenüber stehen die Tatsachen: Professor Pitirim Sorokin weist in Band
III, 2. Teil, seiner
"Social and Cultural Dynamics" auf Seite 352 nach, daß vom 12. Jahrhundert bis
zum Jahre 1925 der
Prozentsatz an Jahren, in denen sich die führenden europäischen Machte im
Kriege befanden, wie folgt
verteilt:
Spanien 67 Prozent Kriegsjahre
Polen 58 Prozent Kriegsjahre
England 56 Prozent Kriegsjahre
Frankreich 50 Prozent Kriegsjahre
Rußland 46 Prozent Kriegsjahre
Holland 44 Prozent Kriegsjahre
Italien 36 Prozent Kriegsjahre
Deutschland 28 Prozent Kriegsjahre
S
agt unserm Volk, daß es belogen und irregeführt wurde durch die üble
Propaganda, die Deutschen
seien Eroberer. Ein Blick auf die Landkarte zeigt die wirklichen
Eroberernationen. Das früher fast 100
Millionen starke deutsche Volk in der Mitte Europas lebt in einem Land, das
nicht ganz so groß ist wie
Texas mit seinen 3 Millionen Einwohnern. Wären die Deutschen Eroberer gewesen,
so besäßen auch
sie ein Reich, wie es die Engländer, Franzosen, Russen, das kleine Holland und
wir Amerikaner
besitzen.
Gebt unserm Volk die Forschungsergebnisse von Professor Quincy Wright,
mitgeteilt in seiner "A
Study of War" bekannt, in der (Band I, S. 221) nachgewiesen wird, daß die
europäischen Mächte in der
Zeit von 1480 bis 1940 an 278 Kriegen beteiligt waren, und zwar prozentual wie
folgt:
England an 28 Prozent dieser Kriege
Frankreich an 26 Prozent dieser Kriege
Spanien an 23 Prozent dieser Kriege
Rußland an 22 Prozent dieser Kriege
Osterreich an 19 Prozent dieser Kriege
Türkei an 15 Prozent dieser Kriege
Polen an 11 Prozent dieser Kriege
Schweden an 9 Prozent dieser Kriege
Italien an 9 Prozent dieser Kriege
Holland an 8 Prozent dieser Kriege
Deutschland an 8 Prozent dieser Kriege (einschließlich Preußen)
Sagt unserm Volk, daß es eine Lüge ist, Deutschland habe seinen Erzfeind,
Frankreich, dreimal in
einem Jahrhundert angegriffen. Ludwig XIV. griff Deutschland mitten im Frieden
an und nahm ihm
Elsaß-Lothringen fort. Napoleon Bonaparte eroberte ganz Deutschland und zog
weiter nach Moskau. In
den Jahren 1870, 1914 und 1939 war es Frankreich, das Deutschland den Krieg
erklärte.
Sagt unserm Volk, daß die Grausamkeiten, die die Nationalsozialisten im
Zweiten Weltkrieg begingen,
nur Reaktionen auf den Bruch der Wilson’schen Versprechungen, auf das
schimpfliche Versailler
Diktat, auf die Hungerblockade, auf den Raub der Kolonien, auf diese ganzen
Demütigungen einer
großen Nation überhaupt waren. Wozu hätten wir uns wohl hinreißen lassen, wenn
wir so behandelt
worden wären, wie Deutschland von einer neiderfüllten und undankbaren Welt
behandelt wurde?
Sagt unserm Volk, um der Wahrheit willen, daß wir Amerikaner im Vergleich zu
den Deutschen mehr
"kriegsliebend" und grausamer sind. Es ist wiederum eine geschichtliche
Tatsache, daß wir in unserer
kurzen Nationalgeschichte verhältnismäßig mehr Kriege führten als die
Deutschen in zweitausend
Jahren. Wir eroberten dieses große und reiche Land vom Atlantischen bis zum
Pazifischen Ozean, vom
Golf von Mexiko bis Kanada (ein Gebiet von der zwanzigfachen Größe
Deutschlands), nahmen uns
alles, was wir haben wollten, ungestraft und rotteten die Ureinwohner durch
Hunger, Whisky und
Krankheiten aus.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals die Absicht hatten, die Welt zu
erobern, wie es von
General G. C. Marshall und vom Nürnberger Gerichtshof bestätigt wurde.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen die Vereinigten Staaten von Europa
schaffen wollten, so wie
unser Lincoln in einem blutigen Bürgerkrieg unsere Vereinigten Staaten erhielt
und wie auch Churchill
es nun getan sehen möchte, nachdem er an führender Stelle half, Europa
zugrunde zu richten.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen sich niemals in unsere Angelegenheiten
eingemischt haben, als
wir Eroberungskriege gegen die Indianer, gegen Spanien, Mexiko usw. führten.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals unsere Feinde waren, sondern
unsere Freunde und
Wohltäter durch unsere ganze Geschichte hindurch, und daß wir nicht die größte
und reichste Nation
der Erde sein könnten ohne den Einsatz von Blut und Schweiß der Deutschen, daß
außerdem jeder
dritte Amerikaner deutscher Abstammung ist.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals Krieg mit uns führen wollten,
sondern daß wir es waren,
die zweimal zu ihrer Vernichtung auszogen, weil unsere Staatsmänner fürchteten,
deutscher
Erfindergeist und Fleiß werde die Erde auf friedlichem Wege erobern.
Sagt unserm Volk, daß wir in diesen Zweiten Weltkrieg hineingelogen wurden
durch Roosevelts
"eleganten Umweg" über Japan und nicht aus ideologischen Gründen, sondern auf
Grund von Habgier
und Machtpolitik, ebenso wie wir jetzt gegen Rußland aufgewiegelt werden,
nicht des Kommunismus
wegen, sondern wegen der Ölfelder im Iran und Irak und der wachsenden Macht
der Russen wegen.
Sagt unserm Volk, was nach dem Bericht von United Press der britische
Produktionsminister Oliver
Lyttleton am 20. Juni 1944 vor der amerikanischen Handelskammer aussprach:
"Japan wurde dazu
herausgefordert, die Vereinigten Staaten bei Pearl Harbor anzugreifen. Es ist
eine Travestie der
Geschichte zu behaupten, Amerika sei zum Kriege gezwungen worden!’ Und wie
haben unsere
Propagandisten, auf Veranlassung von Präsident Roosevelt, die Geschichte vom "heimtückischen
Angriff" dazu mißbraucht, Haß auf Japan zu schüren!
Sagt unserm Volk, welche Grausamkeiten unsere Truppen im Herzen Europas
begingen, wie unsere
Flieger alles rücksichtslos zerstörten und Hunderttausende ziviler
Menschenleben vernichteten, wie
gemeine Soldaten und Offiziere stahlen und vergewaltigten, wie unsere
Regierung eine systematische
Hungerkampagne führte, wie Millionen unschuldiger Deutscher aus ihrer seit
Jahrhunderten
angestammten Heimat in den Kälte- und Hungertod getrieben wurden.
Sagt unserm Volk, daß? die Last der Verantwortung die chaotischen Zustände und
das
unbeschreibliche Elend auf der ganzen Erde vor Gott und der Geschichte auf
unserm Gewissen ruht,
weil wir mit vorgeschichtlicher Brutalität Verwüstungen angerichtet und dem
Bolschewismus dazu
verholfen haben, zu einer Bedrohung der ganzen Erde zu werden. Ohne unsere
Einmischung würden in
Europa seit langem Friede und Ordnung herrschen.
Sagt unserm Volk, wie heuchlerisch und selbstsüchtig es ist, wenn wir aufgrund
der Monroe-Doktrin
Nichtamerikanern verbieten, in Fragen der westlichen Hemisphäre zu
intervenieren, während wir selbst
uns, gestützt auf unsere Machtstellung, in Angelegenheiten aller anderen
Völker und Kontinente
drängen.
Sagt unserm Volk, daß wir nun, nachdem wir das Bollwerk des christlichen
Abendlandes, den
bedeutendsten weltpolitischen Beständigkeitsfaktor, die gebildetste und
kultivierteste Nation der Erde
vernichtet und das Herz Europas durchbohrt haben, die schwere Verantwortung
für alles das auf uns
nehmen müssen, für das Deutschland in seiner ganzen ruhmreichen Geschichte der
letzten tausend
Jahre eingestanden ist, daß wir eine "militärische", eine kriegerische Nation
werden müssen, um in der
Lage zu sein, die kostbarsten Güter der Menschheit, die christliche Kultur und
Zivilisation zu
verteidigen.
Dieses Mal können wir nicht nach unserm alten Grundsatz handeln: "Verkaufe,
aber kaufe nichts!"
oder "Nimm dir ungestraft, was du willst!" Dieses Mal können wir uns nicht in
die Sicherheit der
außenpolitischen Isolierung zurückziehen, nachdem wir auf der Erde chaotische
Verhältnisse
verursacht haben. Dieses Mal müssen wir den Tatsachen ins Gesicht sehen und
als erwachsene
Menschen die Folgen unserer Handlungen tragen.
Sagt unserm Volk, warum unsere Staatsmänner es sich leisten können, den "bedingungslos
unterworfenen" Feind in der unmenschlichsten und grausamsten Weise zu
behandeln: weil nach Edgar
Hoover, dem Chef des F.B.I., die Gesamtzahl amerikanischer Verbrecher "zehnmal
höher ist, als die
Zahl unserer Studenten an Universitäten und Colleges", weil "auf jeden
Schullehrer in Amerika mehr
als sieben Verbrecher kommen", weil wir unter allen zivilisierten Nationen die
am meisten von
Verbrechen geplagte sind". "Allein das Jahr 1946 hat Amerika 46 000 neue
Trinklokale beschert, so
daß wir jetzt auf jede Kirche zwei Schenken haben." Vor einem solchen
Hintergrund erscheint es
verständlich, daß unsere führende Politiker die Deutschen zu Millionen durch
Hunger, Deportationen
und Kälte umkommen lassen.
Sagt unserm Volk, warum die führenden Politiker der Alliierten nicht imstande
sind, zwei Jahre nach
dem "Siege" endlich Frieden zu machen. Weil die gottlosen Menschen einen
Frieden ohne Gott im
Auge haben, weil sie ein neues Zeitalter ohne den Herren herbeiführen wollen.
Sie legen den Grund
nicht für die vier Freiheiten, sondern für die vier apokalyptischen Reiter der
Offenbarung des Johannes:
Eroberung, Krieg, Hungersnot, Tod. Der bedeutende Forscher Dr. Louis Ridenour,
Professor der
Physik an der Universität Pennsylvanien, hat die Führer der Religionen
aufgerufen, sie konnten "zur
Kontrolle der Atomenergie mehr tun als irgendeine andere Behörde". Aber mehr
als die Hälfte unseres
amerikanischen Volkes leben ja ohne den Herrn Jesus Christus.
Sagt unserm Volk, warum unsere führenden Politiker darauf bestehen, die
unheilige Allianz der
Großen Vier seit 40 Jahren aufrechtzuerhalten. Weil sie Furcht haben vor den
Folgen ihrer schweren
Schuld. Sie wissen, daß die Deutschen Engel oder Heilige sein müßten, um zu
vergessen und zu
vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer
Generation zu erleiden
hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hatten. Wären
wir Amerikaner so
behandelt worden, unsere Racheakte für unsere Leiden würden keine Grenzen
kennen.
Sagt unserm Volk, daß ein gerechter und dauernder Friede mit dem Segen Gottes
nur möglich ist, wenn
wir wiedergutmachen, was wir gesündigt haben, wenn wir den "Habenichts"-Nationen
Lebensraum
und Lebensmöglichkeiten geben, die wir selber im Überfluß haben. Deutschlands
Bevölkerung ist halb
so groß wie unsere eigene. Diese 70 Millionen Deutschen hat man in ein Gebiet
gestopft, nicht größer
als Michigan, Indiana und Ohio, also 133 000 Quadratkilometer. Man stelle sich
vor, man wollte
versuchen, die Hälfte der Bevölkerung der Vereinigten Staaten in diese drei
Staaten zu zwängen,
nachdem deren Städte, Industrieanlagen, Eisenbahnen und andere
Produktionsstätten zerstört worden
waren! Erkennt ihr nun die Größe der Schuld, die unsere Regierung auf sich
lädt?
Sagt unserm Volk, die Welt habe seit dem Juni 1941 erkannt, daß der Krieg in
Europa ein Kampf auf
Tod und Leben zwischen Hitler und Stalin geworden war. Durch unsern Eintritt
in den Krieg sicherten
wir Stalin den "Sieg". Und eben durch diesen Sieg breitete sich der
Kommunismus sprunghaft aus und
droht nun vor unserer Tür. Als gewalttätiges und kriegerisches Volk werden wir
uns am Ende dazu
entschließen, dieser Bedrohung in einer weiteren Orgie von Tod und Zerstörung
entgegenzutreten.
Doch wird der nächste Krieg nur noch mehr Elend und Armut verbreiten, genau
das also, wovon der
Kommunismus lebt und gedeiht. So werden wir schließlich erkennen, daß wir
gegen ein Phantom
kämpfen. Denn je mehr wir töten und zerstören, desto schneller breitet es sich
aus, desto eher ereilt uns
unser Schicksal.
Sagt unserm Volk auch, daß jene preußischen Junker, die von unseren
Propagandisten am meisten
verleumdet und in Verruf gebracht werden, die vornehmsten Edelleute der Erde
waren. Sie stammten
von den "Deutschrittern" ab, einem religiösen Orden, der im 12. Jahrhundert in
Jerusalem gegründet
wurde. Diese Deutschritter waren die wirklichen christlichen Kreuzfahrer, die
den Mohammedanern
das Heilige Land abnahmen und die christlichen Pilger auf ihrer Fahrt nach
Palästina beschützten.
Nachdem die Mohammedaner das Heilige Land zurückerobert hatten, sandte der
Papst diese Ritter
nach Siebenbürgen, wo sie mächtige Befestigungen gegen die heidnischen
asiatischen Horden der
Mongolen, Kumanen, Petschenegen, Tartaren usw. bauten. Papst Coelestius III.
nannte diese Ritter die
"Beschirmer der Christenheit". Von Siebenbürgen sandte sie der Papst an die
Ostsee als einen
christlichen Missionsorden. Dort erbauten sie die mächtige Klosterburg, die
Marienburg, ihrer
Schutzheiligen Maria geweiht, der Mutter unseres Herrn. Sie kolonisierten und
kultivierten jenen Teil
Europas, der später als Ostpreußen bekannt wurde. Bei der Reformation wurden
sie Lutheraner und
waren traditionsgemäß die frommsten und gläubigsten Christen mit ihren
täglichen Hausandachten in
den Burg- und Schloßkapellen, bei denen das Familienoberhaupt als Geistlicher
fungierte. Der alte
christliche Geist und Kreuzfahrereifer wurde bei ihnen von Generation zu
Generation vererbt. Diese
"Junker", das heißt Ritter, waren niemals so reich an irdischen Gütern wie die
englischen Lords oder
die amerikanischen Industriellen. Ihr Besitz an Grund und Boden umschloß
selten mehr als den eines
Durchschnittsfarmers aus dem Mittelwesten Amerikas. Aber sie waren reich an
Jahrhunderte alter
Tradition, Kultur und Glaubenseifer als die Beschützer der Christenheit und
des Abendlandes.
Dieser vornehme Volksteil wurde mit Zustimmung und Hilfe unserer führenden
Politiker ausgerottet.
Ostpreußen wurde zwischen Rußland und Polen aufgeteilt. Königsberg, die
Geburts- und
Wirkungsstätte Immanuel Kants, des bedeutendsten abendländischen Philosophen,
wurde in
Kaliningrad umbenannt nach dem gottlosen Bolschewistenführer.
Wie können wir Amerikaner die Verantwortung vor Gott und der Geschichte für
diese furchtbare
Schuld übernehmen? Werden wir jemals bereit und imstande sein, für die
Menschheit zu vollbringen,
was diese vornehmen Junker in Jahrhunderten geleistet haben? West Point wurde
von einem dieser
preußischen Junker gegründet, einem General Friedrich des Großen, dem Baron
Friedrich Wilhelm von
Steuben, dem Retter der Sache George Washingtons im Revolutionskrieg.
Sagt unserm Volk, in diesem Zusammenhang auch, was Anne O’Hare MacCormick am
13. November
1946 in der New York Times schrieb: "Hatten die Alliierten eine Vorstellung
davon gehabt, wie
schwer die Massenwanderung hilfloser Menschen sie selber treffen würde, sie
hätten die moralische
und geschichtliche Verantwortung für die unmenschlichste Entscheidung, die je
von zur Verteidigung
der Menschenrechte bestimmten Regierungen getroffen wurde, nicht so lässig
übernehmen können."
Und was Dr. Alex Boeker, Sekretär der "Human Events" feststellte: "Nirgends
war die ,Verschwörung
des Schweigens’ wirksamer als gegenüber den Massenvertreibungen, die jetzt in
Osteuropa
durchgeführt werden. Obgleich nicht weniger als die Existenz von nahezu 20
Millionen
Menschenleben auf dem Spiele steht und obgleich jede Möglichkeit zu einem
friedlichen
Zusammenleben in Europa systematisch gefährdet und unterminiert wird, ist noch
kein umfassender
Bericht über dieses ungeheuerliche Geschehen in der amerikanischen Presse
erschienen, noch hat ein
Kabinettsmitglied, Diplomat oder Kongreßabgeordneter die Aufmerksamkeit des
amerikanischen
Volkes darauf gelenkt, was dort vor sich geht!" Man wolle sich doch in diesem
Zusammenhang daran
erinnern, wie sich unsere Presse und unsere Haßpropagandisten im Falle Lidice
aufführten. Dort
wurden 200 Männer für den Mord an einem Reichsprotektor hingerichtet, hier
geht es um die
systematische Gefährdung von fast 20 Millionen Menschenleben und unsere Presse
und unsere
Propagandisten schweigen. Ist das nicht die widerwärtigste Heuchelei? Heißt
das nicht mit "zweierlei
Maß" messen? Ist das nicht die schwerste Unterlassungssünde im Zusammenhang
mit dem größten
Verbrechen unserer Zeit?
Sagt unserm Volk, was der bekannte amerikanische Historiker Professor Harry E.
Barnes schreibt:
"Präsident Truman hat wohl gesagt, konstruktive politische Maßnahmen müßten
auf Wahrheit beruhen.
Es ist bedauerlich, daß ihm niemand ein kleines bißchen Wahrheit ins Ohr
geflüstert hat, bevor er nach
Potsdam reiste. Es besteht wenig Aussicht darauf, daß ein vollständig auf
Lugen errichtetes System im
Jahre 1945 beständiger sein wird, als es das ebenso vollständig auf Lügen
errichtete von 1919 war."
Sagt unserm Volk, es soll die Schriften "Pearl Harbor, the Story of the Secret
War" von George
Morgenstern, "History’s Most Terrifying Peace" von Professor Austin J. App, Ph.
D., "Gruesome
Harvest" von Ralph F. Keeling vom Institut für amerikanische Ökonomie in
Chicago und "The Planned
Famine" von A. 0. Tittmann, P. 0. Box 136, Middlebury, Vt. studieren, um die
Wahrheit über die
chaotischen Verhältnisse zu erfahren, in die unsere Politiker vorsätzlich die
Menschheit geführt haben.
Sagt unserm Volk, es soll die Chicago Daily Tribune lesen, eine der wenigen
Zeitungen unseres
Landes, die den Mut und die Wurde aufbringt, sich für Wahrheit und
Gerechtigkeit einzusetzen. Sie
würde sich weder an die Engländer noch an die Wallstreet noch aber an die
Roten verkaufen. Sie
vertritt das wahre Amerika im Sinne Washingtons und Lincolns, nicht in der
entstellten Form des New
Deal der Roosevelt- und Truman-Regierung.
Sagt unsern amerikanischen Kindern, daß ihre Väter und Großväter von unsern
führenden Politikern in
den Zweiten Weltkrieg hineingelogen wurden, um die deutsche Rasse zu
vernichten. Sagt ihnen, daß
die Deutschen keine Hunnen sind, wie es ihnen von gewissenlosen Lehrern
beigebracht wird, sondern
daß sie die Weiße Rasse und das Christentum vor den Hunnen, Awaren, Kumanen,
Petschenegen,
Tartaren, Mongolen und Mohammedanern in Jahrhunderte langen
Verteidigungskämpfen gerettet
haben, während die anderen westeuropäischen Nationen auszogen, ferne Länder zu
erobern, und so
ihre Weltreiche unter dem Schutz der Deutschen errichteten. Darum dürfen
unsere Kinder die
Deutschen nicht hassen, wie es ihre Väter und Großväter bei der militärischen
Ausbildung zu tun
angehalten wurden, sondern sie lieben, ehren, achten und ihnen für ihr großes
Rettungswerk danken.
Sagt unsern amerikanischen Kindern, daß wir nun, weil wir Deutschland, das
Bollwerk der christlichen
Zivilisation, zerstört haben, die schwere Verantwortung übernehmen müssen, die
die Deutschen in
Jahrhunderten so treu und erfolgreich getragen haben, und daß wir, um diese
schwere Aufgabe erfüllen
zu können, nun Militaristen werden, das heißt eine starke Armee, eine
machtvolle Flotte und Luftwaffe
und eine Militärdienstpflicht haben müssen.
Wenn ihr alle diesen geschichtlichen, wirtschaftlichen und moralischen
Tatbestände ehrlich und
wahrheitsgemäß gepredigt und gelehrt habt, dann fragt euch selbst und fragt
unser Volk:
Wer beging das schwerste Verbrechen unseres Jahrhunderts? Fragt, ob wir uns
selber rechtfertigen
können, denn: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf
sie !"
Geistliches Amerika! Im Namen Gottes beschwöre ich Euch, tut eure Pflicht als
Botschafter Christi! In
Seinem Namen bitte ich euch, habt den Mut mit den Waffen des Geistes und der
Wahrheit gegen die
Nachkriegsverbrecher zu kämpfen, wie viele tausend Deutsche gegen die
Kriegsverbrecher gekämpft
haben. Mit Gott im Bunde sind wir immer in der Mehrheit. Helft unsere Nation
zur sittlichen
Verantwortung zu erwecken. Ruft es laut in unser Land: "Wer unter euch ohne
Sünde ist, der werfe den
ersten Stein auf sie !
Amerika und die übrige Welt brauchen das "Volk der Dichter und Denker"
Christen Amerikas! Nehmt es euch zu Herzen: Amerika und die übrige Welt
brauchen das deutsche
Volk. Es ist der Halt aller germanischen Volker, der Holländer, Schweizer,
Engländer, Dänen,
Norweger, Schweden, und das Ursprungsvolk eines großen Teiles auch unserer
Amerikanischen
Nation. Wir brauchen das Volk Karls des Großen, Otto des Großen, Friedrich des
Großen, das Volk
eines Thomas von Kempten, eines Meister Eckehart, eines Johann Tauler, eines
Martin Luther, Paul
Gerhard, Graf Zinzendorf, August Hermann Franke, Melchior Mühlenberg, Vater
Bodelschwingh. Wir
benötigen das Volk Albrecht Dürers, Hans Holbeins, Friedrich Kaulbachs, Fritz
von Udes, Paul
Richters, das Volk, aus dem Klopstock, Lessing, Goethe, Schiller, Uhland,
Reuter und Gerhard
Hauptmann hervorgegangen sind. Wir bedürfen des Volkes, das Immanuel Kant,
Schelling, Schlegel,
Hegel, Fichte, Schopenhauer, Nietzsche, Troeltsch, Windelband, Wundt
hervorgebracht hat, des
Volkes, zu dem Bach, Beethoven, Brahms, Mozart, Schubert, Schumann, Weber und
Wagner gehören.
Wir sind auf das Volk eines Paracelsus, Kopernikus, Robert Koch, Wilhelm
Röntgen, Friedrich
Landsteiner und Sauerbruch angewiesen, auf die Nation eines Johann Gutenberg,
Friedrich von Krupp-
Bohlen, Siemens, Zeiss, Graf Zeppelin und Hugo Eckener. Ja, wir sind auf
dieses Volk der "Dichter
und Denker", der Erfinder, Lehrer der Völker und Träger der christlichen
Kultur angewiesen. Wir
benötigen es als Schutzwall gegen Barbarei und Bolschewismus.
Kämpft für den Frieden in Christi Namen!
Geistlichkeit Amerikas! Die Last der Verantwortung vor Gott und der
Menschheitsgeschichte ruht auf
uns. Mit Entschlossenheit hat unser irregeleitetes Volk wahrend des Krieges an
der Herstellung der
furchtbarsten Mordwaffen gearbeitet. Möge es nun mit tausendfach größeren
Entschlossenheit für
einen dauerhaften Frieden wirken, der auf Wahrheit und Gerechtigkeit für alle
errichtet ist, nicht auf
Lüge, Haß, Rache und Machtgier. Einen solchen Friedensvertrag wird Gott der
Herr, der Friedensfürst,
mit seinem kostbaren Blut unterzeichnen, das für uns alle vergossen wurde.
Einen diktierten Frieden
aber wird Er niemals unterzeichnen, weil dieser Teufelswerk ist.
Geistliche Amerikas, wachet auf!
Geistlichkeit Amerikas, erwecke unser Volk! Christen Amerikas, handelt!
Karfreitag, 1947
Anhang
An den Redakteur der Chicago Daily Tribune
Tschechische Verräter
Chicago, Ill., 26. 4. 1947 -
In der Ausgabe der Tribune vom 19. April las ich die Verurteilung der
Sudetendeutschen und ihre Gleichstellung mit Benedict Arnold (verräterischer
General im
Unabhängigkeitskrieg). Bis heute habe ich gewartet in der Hoffnung, daß ein
Sudetendeutscher die
falsche Darstellung des Einsenders R. K. in gebührender Weise zurückweisen
würde. Da das nicht
geschah, stelle ich Ihnen hier die geschichtlichen Tatsachen zur Verfügung:
Die Sudetendeutschen sind Nachkommen des germanischen Stammes der Markomannen,
die seit
urgeschichtlicher Zeit die Täler und Hügel Böhmens und Mährens bewohnten. Sie
erhielten
Verstärkung unter Karl dem Großen, dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen
Reiches Deutscher
Nation, als dieser die Ostmark zum Schutze der Christenheit und der Weißen
Rasse gegen die
heidnischen Slawen und gegen die wilden asiatischen Horden schuf. Diese
Ostdeutschen sind für die
Menschheit und das Christentum ein großer Segen gewesen. Ihr Verdienst ist es,
daß die Polen,
Tschechen, Slowaken, Kroaten und Slowenen heute in kultureller Hinsicht zu
Europa zählen. Als
Slawen wären sie sonst griechisch-orthodox wie die Russen geworden. Da aber
die Deutschen sie zur
westlichen Form des Christentums bekehrten, sind sie heute römisch-katholisch,
während Rußland ja
von Byzanz (Konstantinopel) aus christianisiert wurde. Alles Europäische von
der Adria bis zur Arktis
beruht auf tausendjähriger deutscher Kulturarbeit. Erzbischof Adalbert von
Bremen war der große
Missionar der Polen und Baltischen Völker, während die Erzbistümer Breslau,
Wien und Salzburg die
Tschechen, Slowaken, Kroaten und Magyaren zum Christentum bekehrten. Die
Völker östlich dieser
Linie, Griechen, Bulgaren, Serben, Ukrainer und Russen, sind
griechisch-orthodox.
Böhmen und Mähren, die gegenwärtige Tschechoslowakei, waren jahrhundertelang
Teile des Heiligen
Römischen Reiches Deutscher Nation. Prag war einst die Hauptstadt dieses
Reiches und hier wurde die
erste deutsche Universität im 13. Jahrhundert begründet, also vor Wien und
Heidelberg. Die schönen
Städte Prag, Brünn, Pilsen, Eger, Karlsbad, Marienbad, Johannesthal usw.
wurden alle von Deutschen
erbaut, ebenso wie Pressburg (Bratislava), Ofenpest (Budapest) bis hinauf in
den Norden. Riga, Dorpat,
Kronstadt und St. Petersburg (Leningrad). Deutsche Kunst und Kultur wurden in
den Osten verpflanzt,
während gleichzeitig die Angelsachsen und Franzosen auszogen, um ihre
Weltreiche zu schaffen.
Amerika hat von den Sudetendeutschen reichen Segen erfahren.
Die große religiöse Organisation der "Brüdergemeinden" wurde in Mähren
gegründet. Der fromme
Deutsche Graf von Zinzendorf, ein enger Freund William Penns, organisierte und
verpflanzte sie nach
Pennsylvanien. Heute finden wir die Brüdergemeinden in ganz Amerika als
fleißige, gottesfürchtige
und treue Menschen.
Als Folgeerscheinung der Napoleonischen Kriege wurde die
österreichisch-ungarische
Donaumonarchie geschaffen, zu der auch Böhmen und Mähren gehörten. Die in
Sarajewo ermordete
Gattin des Thronfolgers war eine tschechische Gräfin. Die Wiener Regierung war
den 17
Nationalitäten der Donaumonarchie (einer Art Vereinigter Staaten) gegenüber so
tolerant, daß jede von
ihnen ihre eigenen Wesenszüge zur Entfaltung bringen konnte. Es war ein
sündhafter Gedanke von
Wilson und zeugte von seiner Unkenntnis, diese Wirtschaftseinheit
auseinanderzubrechen und eine
Tschechoslowakei aus sieben verschiedenen Nationalitäten (Deutschen, Ungarn,
Tschechen, Slowaken,
Polen, Ruthenen und Juden) mit Hilfe des vorgetäuschten "Selbstbestimmungsrechtes
der Völker" zu
schaffen. Wilsons Schwager, Professor Thomas Masaryk, wurde der erste
Präsident des neu
geschaffenen Staates. Die Slawen waren die einzigen, die von dem Wilson’schen
Plan profitierten, da
mit zweierlei Maß gemessen wurde und das "Selbstbestimmungsrecht der Völker"’
für Deutsche und
Ungarn nicht geltend gemacht werden durfte. Mit dieser Methode wurde nicht nur
die
Tschechoslowakei gegründet, sondern auch den Serben, dem Werkzeug des
russischen Panslawismus,
ein Gebiet, doppelt so groß wie ihr ursprünglicher Besitz, zugewiesen. Hatten
die Friedensdiktatoren
von Versailles das Selbstbestimmungsrecht auf alle Völker in gleicher Weise
angewandt, dann wären
Osterreich, das Sudetenland, Tirol, Elsaß-Lothringen, Danzig und die anderen
deutsch besiedelten
Gebiete mit dem Mutterland vereinigt worden, Hitler nicht zur Macht gekommen
und kein Anlaß zum
Zweiten Weltkrieg und zur gegenwärtigen Ermordung von Millionen durch
Vertreibung und Hunger
vorhanden gewesen.
Als zwischen den beiden Weltkriegen hier die Erzeugnisse der Tschechoslowakei
gepriesen und
gekauft wurden, wußten nur wenige Amerikaner, daß diese Waren von
Sudetendeutschen hergestellt
wurden. Deutsche Tüchtigkeit, Geschicklichkeit und Arbeitsamkeit schuf diese
feinsten Glaswaren,
Textilien und auch das gute Pilsener Bier. Die Tschechen waren dazu nicht
fähig. Darum behielten sie
Tausende deutscher Techniker und Facharbeiter in Arbeitslagern zurück, wahrend
deren Frauen und
Kinder in offenen Viehwaggons in der Winterkälte in das verwüstete und
überbevölkerte
Restdeutschland deportiert wurden und ihren gesamten Besitz zurücklassen
mußten. Für diese
furchtbare Barbarei haben die Tschechen die Entschuldigung, daß Roosevelt in
Quebec "starken Druck
ausübte, um Churchills Zustimmung zum Morgenthauplan zu erhalten, der deutsche
Zwangsarbeit
außerhalb Deutschlands vorsah, und daß die ,Überführung der in Polen, der
Tschechoslowakei und
Ungarn zurückgebliebenen deutschen Bevölkerung, oder von Bevölkerungsteilen,
nach Deutschland
vorzunehmen sein wird’."
Als Slawen nahmen die Tschechen fortwährend für das Mutterland des
Panslawismus, Rußland, Partei
und übten dabei wieder und wieder an der Donaumonarchie Verrat, am
drastischsten im Ersten
Weltkrieg, als ganze Divisionen mit fliegenden Fahnen zu den Russen überliefen.
Wahrend der
bolschewistischen Revolution und danach bildeten sie unter dem Namen "Tscheka"
in Rußland die
gefürchtetsten Terrorgruppen. Doch wurden sie für alle diese Verrätereien
nicht aus ihrem Lande
vertrieben. Wenn daher R. K. die Sudetendeutschen mit Arnold verdammt, dann
gilt das nur für die
Tschechen selbst, denn für die dreieinhalb Millionen Sudetendeutschen ist das
Land in geschichtlicher,
wirtschaftlicher und moralischer Hinsicht ihr rechtmäßiges Heimatland. Ein
zutreffender Vergleich mit
unseren amerikanischen Verhältnissen wäre es, wenn R. K. sagen würde: "Was
dachten wohl die
amerikanischen Indianer, wenn wir sie aus der Heimat ihrer Vorfahren
vertrieben?"
Die Austreibung von Millionen Ostdeutschen aus ihrer tausendjährigen Heimat
ist und bleibt das
größte Verbrechen unserer Zeit, wie Bischof Muench es bezeichnet hat. Das
Schlimmste daran ist aber,
daß unsere amerikanische Einmischungspolitik eines Wilson und Roosevelt in
europäische
Angelegenheiten, entgegen dem Rat George Washingtons, diese chaotischen
Zustande und dieses
Elend überhaupt erst möglich gemacht hat. Das Schicksal dieser Millionen
lastet schwer auf unserm
Gewissen.
Dr. L. A. F.
Christlicher Historiker
Die Deutsch-Amerikanische Verantwortung des Zusammenbruchs Deutschlands und
dem Weltchaos
Ich glaube an Gottes Wort. Und dieses Wort bezeugt, daß es Kriege geben wird
bis ans Ende der Welt.
Ich glaube, daß auch die beiden Weltkriege Strafgerichte Gottes über die in
Sünden verlorene
Menschheit waren. Aber ich glaube auch daran, daß die verbündeten Mächte den
Sieg davon getragen
haben, nicht weil sie bessere und gottesfürchtigere Menschen sind, sondern
weil das Deutschtum
Amerikas seine Christenpflicht, seine Volkspflicht und seine politische
Pflicht als amerikanische
Bürger nicht erfüllt hat. Menschlich gesprochen, lastet die schwere Schuld und
die Verantwortung für
das Chaos in der Welt und das unsägliche Elend Europas, besonders aber die
Vergewaltigung und
Ausraubung des deutschen Volkes auf dem Gewissen aller Deutschstämmigen
Amerikas! Wir müssen
den Tatsachen und der geschichtlichen Wahrheit ehrlich in die Augen sehen!
Einige dieser Tatsachen
sind:
1. Mehr als jeder dritte Amerikaner ist deutscher Abstammung, d. h. all die
hundert anderen Rassen
und Volker, die dieses von Gott so reich gesegnete Land bewohnen, bilden nicht
ganz Zweidrittel der
Nation.
2. Die Größe, die Macht und der Reichtum unserer Nation ist in erster Linie
dem hiesigen Deutschtum
zu verdanken. Die Siege unter Washington und Lincoln sind mit deutschem Blut
und deutschem Mut
erkauft worden. Die deutsche Bauernfaust kultivierte den jungfräulichen Boden
unseres Landes.
Deutsche Handwerker, Techniker und Gelehrte schufen unsere Industriemacht.
Deutsche Künstler,
Lehrer und Geistliche brachten uns die Kultur, die wir haben.
Aufgrund solcher Leistungen sollte das Deutschtum hier in der Regierung des
Landes und in der
Leitung unserer inneren und äußeren Politik ein gewichtiges Wort zu sagen
haben. Hat es das? Nein! -
Warum nicht? Weil es infolge seiner völkischen Unterlassungssünden zu
vollständiger Machtlosigkeit
verurteilt ist. Lassen Sie mich einige dieser Sünden nennen:
Deutsch-Amerikas christliche Pflicht
1. Es ist Christenpflicht, dafür zu sorgen, daß ein sozialer und gerechter
Ausgleich zwischen Völkern
wie zwischen Einzelmenschen geschaffen werde. Nun ist es Tatsache, daß die
Welt aufgeteilt war und
ist in Besitzende und Habenichtse. Alle Besitzenden haben ihre ungeheuren
Reichtümer an Land und
Gut durch Eroberungen, Sklaverei und Austilgung von Menschenleben
zusammengerafft. So kommt
es, daß in unserem reichsten Lande der Welt auf einer Quadratmeile nur 43
Menschen, dagegen in
Deutschland 502 leben. Gott hat die Welt nicht nur für die Amerikaner,
Angelsachsen, Russen und
Franzosen geschaffen. Es gibt da auch andere Völker, die für die Menschheit
unendlich viel mehr
Gutes getan haben als diese und den größeren Teil ihrer Lebensmittel von den
Besitzenden und
Habenden importieren müssen.
Die Lebensraumfrage ist eine Frage christlicher Moral. Hier hat das
Deutschamerikanertum die
schwerste Unterlassungssünde begangen. Jeder von uns wußte, daß er wegen der
Raumenge
ausgewandert ist. Nachdem wir aber uns hier in der Fülle breit gemacht hatten,
vergaßen wir die in der
Enge Zurückgebliebenen und taten nichts für sie. Wir taten nichts dazu, daß
von den Millionen
Quadratmeilen unbebauten Landes der Erde ihnen auch ein Teil zufalle, wohin
sie den Überfluß ihrer
Bevölkerung hätten ansiedeln können, wie die anderen Völker es taten und tun.
Unsere helfende
Christenliebe hat schmählich versagt!
Deutsch-Amerikas völkische Pflicht
2. In völkischer Hinsicht begeht das Deutschamerikanertum von all den vielen
Rassen, die mit uns
dieses gesegnete Land bewohnen, die größte Sünde. Felix Dahn hat einst die
große Wahrheit
ausgesprochen: "Des Volkes Seele lebt in seiner Sprache!" Was tut nun das
hiesige Deutschtum mit
seiner edlen schönen Sprache? Es legt sie, sobald es etwas englisch
radebrechen kann, wie einen alten
schäbigen Mantel ab. Wenn es sie wenigstens gegen eine bessere und schönere
Sprache eintauschen
würde, aber Tatsache ist, daß Englisch aus den deutschen Dialekten der Angeln
und Sachsen
entstanden ist und trotz ihrer Entstellung heute noch zu Zweidritteln
deutschen Wortschatz hat. Zur
Zeit der Königin Elisabeth sprachen rund 6 Millionen Menschen Englisch und
über 18 Millionen
Deutsch. Heute dagegen sprechen über 250 Millionen Englisch und nur rund 100
Millionen Deutsch.
Wie viele Deutsch-Amerikaner wissen es, daß das erste je in diesem Lande
gedruckte Buch die
deutsche Lutherbibel und die erste Zeitung die deutsche Philadelphia Gasetta
war? Millionen von
deutschen Schulbüchern und Hunderte von deutschen Zeitungen und Zeitschriften
sind hier einst
gedruckt worden. Heute wird kein deutsches Buch mehr gedruckt und die wenigen
deutschen
Zeitungen kämpfen um ihre Existenz. Wessen Schuld ist das? Es ist die Schuld.
des Elternhauses,
besonders der Mutter.
Wenn die englische Mutter rühmt, sie liebe ihre Muttersprache, sie meint es
und beweist es durch die
Tat. Wenn die deutsche Mutter das behauptet, dann sagt sie bewußt die
Unwahrheit, sonst würde sie in
ihrer Familie keine andere als die Muttersprache dulden. Wie viele Millionen
deutschstämmige Kinder
werden z. B. am Christfest die ewig schönen deutschen Weihnachtslieder in
englischer Übersetzung
statt im schönen deutschen Original singen! Wie ganz anders wäre der Gang der
Geschichte unseres
Landes gewesen, wenn unsere Volksgenossen an ihrer Muttersprache festgehalten
hätten! Heute
sprachen mehr als 50 Millionen unserer Nation die Sprache Luthers, Goethes,
Schillers, Richard
Wagners und der anderen Großen. Keine Konstitution schreibt uns vor, daß
Englisch die
Landessprache sein muß. Wer würde z. B. dem Kanadier Mangel an Patriotismus
vorwerfen, weil er
die französische Muttersprache der englischen Landessprache vorzieht? Und das
Franzosentum
Kanadas ist dabei nur ein kleiner Bruchteil des Deutschtums Amerikas!
Deutsch-Amerikas politische Pflicht
3. Die Unterlassungssunden unseres Stammes in der Politik unseres Landes haben
sich als katastrophal
für das Deutschtum und für uns selbst hier ausgewirkt. Während alle anderen
Nationalitäten unseres
Landes in Landsmannschaften organisiert und in einer Spitzenorganisation
zusammengefaßt sind,
dessen Präsident im Namen von Hunderttausenden oder gar Millionen sprechen
kann, sind die
Deutschen in Tausende von kleinen Gruppen und Grüppchen zerrissen, ohne
Zusammenfassung im
ganzen Land und daher vollständig einfluß- und machtlos! Das namenlose Elend
in Deutschland und in
der Welt und die erbärmliche Konfusion und Ratlosigkeit hier daheim sind der
beste Beweis dafür, daß
unsere vielen Gesangvereine, Sportvereine, Turnvereine,
Krankenunterstützungsvereine,
Landsmännische Vereine dem Gesamtdeutschtum nicht das Geringste geholfen haben.
Gewiß
verfolgen alle diese Gruppen wertvolle Ziele. Aber sie bewegen sich alle nur
in engem Rahmen und
sind vielfach nur Mittel zur Unterhaltung, zum Vergnügen, zum Zeitvertreib. Es
fehlt ihnen die Sicht
auf das Große und Ganze. Wie viele brauchbare Kräfte sind da gebunden und
verzettelt, die Großes für
das Volksganze leisten könnten! Eine einzige deutsche Organisation haben wir
im Lande, die von
Küste zu Küste reicht und auch während des Krieges den Mut hatte, für Recht
und Gerechtigkeit
einzutreten: die Steuben-Gesellschaft.
Die Spitzenorganisationen der Polen in Amerika halfen nach dem Ersten
Weltkrieg ein neues
polnisches Vaterland schaffen. Die Tschechen gründeten hier die
Tschechoslowakei. Die Irländer
Amerikas befreiten ihr Mutterland aus der 700jährigen englischen Unterjochung
und in unseren Tagen
hat das vereinigte amerikanische Judentum nach 2000 Jahren ein jüdisches
Heimatland geschaffen,
weil sie alle wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Von den englischen
Nachkommen unter uns
brauchen wir gar nicht zu reden. Nach ihrem Wink wird in Washington die
Politik gemacht und wir
folgen ihren Forderungen mit mehr Gehorsam als ihr eigenes Dominion Kanada.
Laßt uns diese
Gedanken etwas näher betrachten. Hundertprozentige Amerikaner sind die Reste
der Indianer, der
einstigen Herren dieses gesegneten Landes. Ebenso hundertprozentig können die
hiesigen Neger
angesprochen werden, deren Vorfahren als Sklaven gewaltsam hierher verschleppt
wurden.
Die anderen größeren völkischen Gruppen unseres Landes sind in erster Linie
ihrem Stammland und
Stammvolk ergeben und erst in zweiter Linie betrachten sie sich als
amerikanische Bürger.
Der Irländer besingt seine schöne, grüne Heimatinsel, von welcher er durch die
von den Engländern
verursachte furchtbare Hungersnot vertrieben wurde. Er tat hier alles, um die
Heimat vom englischen
Joch zu befreien. Darum ist er im politischen Leben führend geworden im Lande.
Der Pole hält zähe fest an dem Gedanken: "Noch ist Polen nicht verloren" und
bringt die schwersten
Opfer für das Land seiner Vater. Die Organisation und Zusammenarbeit der Polen
ist musterhaft. Sie
betrachten es als Ehrensache, ihre in der Muttersprache gedruckte Zeitung zu
lesen und als heilige
Pflicht, der Eigenkirche anzugehören.
Der Italiener schwärmt für sein altes Kulturland und arbeitet und opfert
unablässig für die
Daheimgebliebenen. Politisch handeln sie durch ihre kirchlichen und völkischen
Organisationen in
geschlossener Einheit. Darum rechnen die politischen Parteien mit der
italienischen Stimme an der
Wahlurne sehr!
Der Jude verfolgt durch die Jahrhunderte das eine große Ziel, die
Wiederaufrichtung des David-
Thrones in Zion. Wo immer er in der Welt lebt und welche Sprache er auch immer
spricht, seine
Rassengemeinschaft stellt er über alles. Die Synagogen sind seine
Sammelstätte, Bankhauser,
Zeitungswesen, Filmproduktion, Handel, Beeinflussung der öffentlichen Meinung
seine
Betätigungsfelder.
Der Engländer hängt an seiner Sprache und am Mutterlande. Nach einer neueren
Abstimmung
betrachten noch immer 3 % der Briten unser Amerika als ihre Kolonie. Durch die
Schule, durch
Geschichtsfälschung, durch die ständigen Vortragsreisen, durch Verteilung von
Orden und Titeln,
durch Empfänge am englischen Königshof - die höchste Ehre für einen
Dollarbaron - beherrscht der
Engländer unsere innere und äußere Politik. Er bleibt Engländer, wohin er auch
immer geht und
anglisiert Völker und Rassen der Welt.
Im Gegensatz zu allen diesen Gruppen, die als amerikanische Bürger in erster
Linie für ihr
angestammtes Mutterland leben und wirken, stehen die Deutsch-Amerikaner mit
ihren skandinavischen
Brüder als zweihundertprozentige Amerikaner da. Sie betrachten sich nicht
einmal als
Auslandsdeutsche oder gar Volksdeutsche, wie das Millionen in anderen Ländern
durch Jahrhunderte
getan haben, sondern legen alle völkischen Tugenden ab und gehen in der Neuen
Welt restlos auf. Sie
können nicht schnell genug Sprache, Sitte, Vaterheimat, ruhmreiche
Vergangenheit vergessen. Kein
anderer Volksstamm hat seinen Namen mehr anglisiert und gefälscht als der
deutsche. Kein anderer Stamm hat so wenig Volksbewußtsein, solch schmähliche
Rückgratlosigkeit und solch schnöde Gleichgültigkeit dem Schicksal der Heimat
gegenüber wie der deutsche! Daher die Machtlosigkeit im öffentlichen Leben.
Darum kümmern sich die Politiker nicht im geringsten um die Stimme des
Deutschtums an der
Wahlurne. Sie kennen unsere Zerrissenheit und Einflußlosigkeit zu gut.
Während alle anderen Völkergruppen unseres Landes ihre natürliche und
gottgewollte Pflicht dem
angestammten Heimatlande gegenüber erfüllt haben und daher in hohem Ansehen
stehen, haben die
hiesigen deutschstämmigen als Ganzes mit wenigen würdigen und darum
hochzuschätzenden
Ausnahmen sündhaft versagt.
Was hat nun das Deutsch-Amerikanertum als Gesamtheit für sein angestammtes
Volk und Land getan?
Mitgeholfen hat es, sein Mutterland zu einem Schutthaufen zu machen und seine
Blutsverwandten der
Sklaverei, dem Hunger- und Kältetod preiszugeben. Mitgeholfen hat es, die
deutsche Ehre zu besudeln
und Millionen treue Volksdeutsche des Ostens zu heimatlosen Bettlern zu
machen. Das sind die
furchtbaren Folgen unserer Zerrissenheit und des Fehlens einer einflußreichen,
mächtigen
Spitzenorganisationen, deren Vorstand im Namen von Millionen deutschstämmigen
seine Stimme
erheben konnte!
Deutsch-Amerikas Verrat am Mutterlande
Am tragischsten von allem aber ist, daß deutsche Volksangehörige hier, sobald
sie zu Reichtum,
Ansehen und Einfluß gelangen, in der treulosesten Weise ihre Bluts- und
Volksgemeinschaft verraten
und für den Feind arbeiten. Denken wir nur an die Wilkies, Kaisers,
Rockefellers, Astors, an die
Eisenhauers, Eichelbergers, Wedemeyers, Nimitzes usw. und an die Tausende in
der Großindustrie, in
Wirtschaft, Gelehrtenwelt und Heeresleitung. Wenn jene alle ihre Volks- und
Herkunftspflicht erfüllt
hätten wie die Engländer, Polen, Tschechen, Iren, Juden, hätten sie dafür
sorgen können, daß die
beiden Weltkriege vermieden worden und den Deutschen ein ihrer Größe und ihrer
Leistung für die
Menschheit würdiger Lebensraum geschaffen worden wäre. Statt dessen lassen sie
sich vom englischen
König und von Stalin dafür dekorieren, daß sie mitgeholfen haben, ihr
Mutterland in Trümmer zu
schlagen.
Ich habe die bittere Erfahrung gemacht, daß die größten Hasser der Deutschen
die abtrünnigen
Deutschen selber sind, wie der abtrünnige Jünger des Herrn, Judas, es war.
Durch die Haßpropaganda
vergiftet, sind viele so eingeschüchtert worden, daß sie um ihres bißchen
Brotes und um ihrer
Bequemlichkeit willen nun ihrerseits das Schlimmste ihrem eigenen Volksstamm
andichteten, um
dadurch ihren zweihundertprozentigen Patriotismus zur Schau zu tragen! Da will
ich es lieber mit dem
wahren Patrioten, dem großen Deutsch-Amerikaner Karl Schurz, der rechten Hand
des
Märtyrerpräsidenten Lincoln halten: "Ich liebe Deutschland wie ein Kind seine
Mutter liebt, und ich
liebe Amerika, wie ein Mann sein Weib liebt." Das sollte die Einstellung jedes
ehrlichen
Deutschamerikaners sein. Wer seine Mutter nicht liebt, der bricht das Gebot
Gottes und ist nicht wert,
von seinen Kindern geehrt zu werden.
Der Weg zur Gesundung des kranken Volkskörpers Deutsch-Amerikas
Alle diese hier angeführten Dinge und noch vieles andere sind furchtbare
Tatsachen. Das heißt, der
Volkskörper des Deutschamerikanertums ist todkrank. Das ist die gewissenhaft
und objektiv
festgestellte Diagnose. Wenn aber nun die Art der Krankheit festgestellt ist,
kann man nach dem
Heilmittel suchen, um Gesundung und Kräftigung herbeizuführen. Wir alle
wissen, daß manche
Medizinen bitter sind, wieder andere sind schmerzhaft, aber sie tun ihre
Wirkung und heilen den
kranken Leib. Lassen Sie mich einige dieser Mittel nennen.
1. In der Erfüllung unserer Christenpflicht heißt die Medizin:
Gehöre einer Kirchengemeinde an, wo du Gottes Wort in deiner Muttersprache
hörst und lernst, wo
deine Kinder in Sonntagsschule und wo möglich Gemeindeschule die biblischen
Wahrheiten in die
zarte Seele gepflanzt erhalten. Durch Gottes Wort wird unsere Gedankenwelt
geheiligt und geklärt, daß
wir die Dinge in uns und um uns in der weiten Welt recht erkennen, und unser
Wille gestärkt, daß wir
furchtlos und treu für Recht und Gerechtigkeit mutig einzutreten wissen. Durch
die "Goldene Regel"
Jesu: "Was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut ihr ihnen auch I"
erkennen wir, wie viel
Segen die Deutschen für uns und unser Land getan und mit wie viel Leid wir
ihnen es vergolten haben,
indem wir unherausgefordert zweimal auszogen, sie zu vernichten. Gottes Wort
öffnet unsere Augen,
unsere Herzen und unsere Hände! Es ist zum Weinen und tief beschämend zu
wissen, daß z. B. 1946
die Italiener für ihre Volksgenossen 50 Millionen, während die viel
zahlreicheren Deutschen für ihr
weit mehr verwüstetes Land nur kaum 14 Millionen Dollars gesammelt haben.
Gottes Wort lehrt uns
die große Wiedergutmachungspflicht. Deutsch-Amerika muß helfende und
opferbereite Liebe lernen!
2. In der Erfüllung unserer Volkspflicht heißt die Medizin:
Bete deutsch, sprich deutsch, lies deutsch, singe deutsch! Sorge dafür, daß
das deutsche Vaterunser in
deinem Hause nicht aussterbe! Sprich mit den Kindern, deinen Angehörigen und
Volksgenossen deine
Muttersprache sowohl daheim als auch draußen! Schicke deine Kinder in
deutschen Unterricht in
Volksschule und Hochschule! Lies deutsche Bücher aus der Leihbibliothek und
schenke deutsche
Bücher deinen Freunden! Vor allem, halte dir mindestens eine deutsche Zeitung,
nimm ein
Jahresabonnement, damit du sie täglich bekommst! Du findest darin so vieles,
was die "conspiracy of
silence" (die Verschwörung des Schweigens) in den irreführenden Tagesblattern
dir vorenthält. In
deiner deutschen Zeitung findest du, was deinem Herzen nahe steht und du wirst
wahrheitsgetreu über
das Weltgeschehen unterrichtet. Nicht zuletzt unterstütze deutsche Kultur- und
Kunstunternehmungen,
Theater und Konzerte. Vergiß nicht die Geschäftsleute, die sich zu ihrem
Deutschtum bekennen in
Wort und Tat!
3. In der Erfüllung unserer politischen Pflicht heißt das Heilmittel:
Stehe fest auf dem Grund unserer Verfassung. Sie ist die beste, die Menschen
bisher geschaffen haben. Sorge peinlich dafür, daß unsere Staats- und
Bundesbeamten sie nach Inhalt und Geist erfüllen! Um das tun zu können,
schließe dich der Partei an, die dem Deutschtum am meisten Gerechtigkeit
widerfahren läßt und am günstigsten gesinnt ist. Prüfe die Gesinnung der
deutschnamigen Kandidaten besonders. Es gibt so viele Renegaten, die die
schönsten deutschen Namen führen, inwendig aber Verräter der deutschen Sache
sind. Vor allen Dingen arbeite für die Zusammenfassung aller
Deutschstämmigen unseres Landes. Betrachte deinen Sonderverein, dem du
angehörst, als ein kleines
Zweiglein der Rieseneiche, die da wachsen soll aus der Zusammenfassung aller
Vereine zu einer
mächtigen, maßgebenden, richtunggebenden, entscheidenden Spitzenorganisation,
die im Namen von
Millionen Deutschstämmigen vor der Öffentlichkeit spricht. Wirf den
Partikularismus über Bord! Du
bist nicht ein Preuße, Bayer, Sachse, Osterreicher, Schweizer, Sudetenländer,
Banater Schwabe,
Siebenbürger- oder Zipzer Sachse, nicht ein Wolga-, Bessarabien-,
Dobrudscha-Deutscher. Du bist ein
Deutscher! Als Deutsche sind unsere Volksgenossen aus ihren Jahrhunderte alten
Wohnsitzen bei
Hinterlassung all ihres Hab und Gutes in den Hunger- und Kältetod vertrieben
worden. Als Deutsche
sind Tausende in Süd- und Zentralamerika "gekidnappt" und in unsere
Konzentrationslager nach
Dakota und sonstwo verschleppt worden. Als Deutsche sind die wenigen Mutigen
hier bei uns, die
gegen unseren Eintritt in den Krieg arbeiteten, verfolgt worden. Das große
Leid des
Gesamtdeutschtums in aller Welt sollte uns doch endlich belehrt haben, daß wir
als
Schicksalsgemeinschaft verbunden sind auf Gedeih und Verderb! Wo immer wir mit
Menschen
deutscher Abkunft zusammenkommen, ob in Kirche, Verein oder Freundeskreis, das
Thema unseres
Gespräches soll der Zusammenschluß aller sein. In Wort und Schrift müssen wir
eine riesige
Aufklärungsarbeit tun. Wir müssen Millionen Dollar für die Arbeit aufbringen,
wenn uns die Zukunft
und das Schicksal unseres Stammes und das, wofür er in seiner
zweitausendjährigen Geschichte auf
Wache gestanden hat, wirklich Herzenssache ist. Wir müssen die
Selbstzufriedenen und Gleichgültigen
aufrütteln, daß ihnen die Not unseres Volkes auf der Seele brennt, daß sie
sich ihrer heiligen Pflicht
bewußt werden und sie gewissenhaft und treu erfüllen.
Die Spitzenorganisation der Deutsch-Amerikaner fordert im Namen von Millionen
Deutschstämmigen Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.
Wenn unser Volkskörper so gesundet ist, d. h., wenn die gesamten
Deutschstämmigen in einer Spitzenorganisation wohl diszipliniert auf das eine
Ziel der Rehabilitierung der deutschen Ehre in der Welt treu zusammenarbeiten,
dann können wir mit unseren Forderungen hervortreten:
1. Sofortige Heimsendung aller Kriegsgefangenen und Sklavenarbeiter mit
Bezahlung für ihre Arbeit und Vergütung für ihre Demütigung und Leiden.
2. Rückgabe aller vom Reich abgetrennten Gebiete, wo deutscher Fleiß und
Schweiß durch Jahrhunderte die Kulturarbeit geleistet hat.
3. Rücksiedlung aller vertriebenen Volksdeutschen und Gutmachung ihrer
ungeheuren materiellen Verluste.
4. Ermittlung aller, die beschlossen haben, daß Millionen deutscher Menschen
durch Hunger, Kalte und Krankheit ermordet werden sollen. Ebenso aller jener
Generale, Offiziere und Beamten, die diesen Beschluß durchgeführt haben. Wie
die Kriegsverbrecher bestraft worden sind, sollen auch die Vor- und
Nachkriegsverbrecher ihre Taten vor Gott und der Welt verantworten.
5. Rückgabe aller durch die Sieger geraubten Güter materieller und geistiger
Art, die Patente eingeschlossen. Die Verletzer der Patentrechte sollen zur
Rechenschaft gezogen und die Patentwerte den geistigen Urhebern ersetzt
werden.
6. Aufbau der deutschen Städte, die die Flieger der Siegermächte in ihrer
Zerstörungs- und Mordsucht
wahllos zerstört haben.
7. Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa unter deutscher Führung und
freie Hand für das vereinte Europa in Afrika als Kornkammer und
Siedlungsgebiet für den Bevölkerungsüberschuß Europas.
Ich habe versucht, den Wert des deutschen Menschen und seine Leistungen für
die Gesamtmenschheit in kurzen Zügen zu zeigen. Ich habe versucht, die große
Not und unseren Teil daran klarzustellen. Und ich habe versucht, den Weg zu
zeigen, den wir zu gehen haben, wenn wir in treuer Pflichterfüllung die Welt
aus dem Chaos herausarbeiten wollen. Vor uns liegt eine Riesenaufgabe.
Aufgaben sind aber da, damit sie erfüllt werden. Wir können sie erfüllen, wenn
wir im Aufblick zu Gott und im Hinblick auf den Menschheitsjammer unsere
Pflichten als Christen, als Deutschstämmige, als wahre Amerikaner im inne
Washingtons und Lincolns aufgrund unserer Verfassung erfüllen.