Brief an Papst Johannes Paul II.

 

Übersetzung aus dem Französischen

Brief an den Papst aus Anlaß seines Auschwitzbesuches

 

Vorwort.

Eine Fotokopie aus Rom ermöglicht es uns, den Text eines Briefes León Degrelles an Seine Heiligkeit Johannes Paul II. zu veröffentlichen. Der offizielle Eingangsstempel Seiner Heiligkeit Johannes Paul II. auf diesem Brief trägt die Eingangsnummer 951 und den Vermerk: Vatikanstadt P II 26.5.1979, darunter den Namenszug des Empfängers. Wir erachten diese Veröffentlichung als unerläßlich in dieser Stunde, in der der Haß, die Intoleranz und der Fanatismus sich mit derselen Bissigkeit, Verblendung und Dummheit wiederaufrichten, die wir in den Jahren 1945 bis 1950 kennengelernt haben.

                                                          

Herausgeber: Wahres Europa

Rechtmäßiger Sitz: Königliche Bibliothek von Belgien D/1979/.D. 14000106

 

 

 

                                                                       Im  Exil, den 20. Mai 1979

 

An

Seine Heiligkeit Papst Johannes Paul II.         (Jude und Papst)

Vatikanstadt

 

Heiligster Vater,

mein Name ist Léon Degrelle, vor dem Zweiten Weltkrieg Chef des Belgischen Rexismus und während desselben Kommandeur der an der Ostfront im Verbande der 28. Waffen-SS-Division „Wallonien“ kämpfenden Belgischen Freiwilligen. Das ist in den Augen vieler sicher keine Empfehlung. Aber ich bin Katholik wie Sie und glaube mich deshalb berechtigt, Ihnen das folgende als Glaubensbruder zu schreiben:

 

Sie werden, Pressemeldungen zufolge, bei Ihrem kommenden Besuch in Polen zwischen dem 2. Und 12. Juni 1979 mit allen polnischen Bischöfen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz eine Messe zelebrieren. Ich finde es, kurz gesagt, sehr erbaulich, daß man für die Toten betet, ganz gleich, wer sie sind und wo es sei, und sei es selbst vor den funkelnagelneuen Vergasungsöfen aus feuerfesten, noch ungebrauchten Ziegeln.

 

Aber ich hege zugleich meine Befürchtungen.

Sie sind Pole. Diese Zugehörigkeit zeigt sich immer wieder, und das ist menschlich in Ihrem päpstlichen Verhalten.

 

Wenn Sie nämlich in Ihrem Innern zu stark den früheren Groll des Partisanen fühlen, der in seiner Jugend an einem harten Kriegskonflikt persönlich teilgenommen hat, könnten Sie als nunmehriger Papst versucht sein, in den gegenwärtigen, geschichtlich noch nicht aufgeklärten Auseinandersetzungen Partei ergreifen. Welches waren denn bei der Auslösung des Zweiten Weltkrieges die genauen Verantwortlichkeiten der verschiedenen Kriegsführenden? Welche Rolle spielten gewisse Provokateure?

 

Handelte Ihr Außenminister Oberst Beck, bekanntlich eine zwielichtige Persönlichkeit, im Jahre 1939 mit der notwendigen Abwägung aller Gegebenheiten? Wies er nicht verschiedene Vermittlungsmöglichkeiten mit zu großem Hochmut zurück?

 

Und war schließlich der Krieg wirklich so, wie man ihn uns schildert? Welches waren die Fehler, ja Verbrechen auf deer einen wie auch auf der anderen Seite? Hat man die Absichten immer objektiv bewertet? Hat man nicht, weil die Propaganda es so wollte, die Lehren des Gegners leichthin oder böswillig entstellt, indem man ihm Pläne unterstellte und Handlungen anlastete, für deren Wahrheit niemand die Bürgschaft übernehmen könnte?

 

Trotz stets bester Unterrichtung hat die Kirche durch zwei Jahrtausende hindurch überstürzte Stellungnahmen mit Umsicht vermieden, war niemals bereit, anders aus auf Grund von Tatsachen zu verurteilen, ruhig, bis die Zeit den Weizen von der Spreu gesondert hatte und die Leidenschaften abgeklungen waren. Ganz besonders zeichnete sie sich im Verlauf des Zweiten Weltkrieges durch eine außerordentliche Zurückhaltung aus. Sie hütete sich sorgfältig, damals umlaufende phantastische Hirngespinste zu verbreiten.

Heiliger Vater, werden Sie als ehemaliger Partisan auf Ihrem heimatlichen Boden – besonders in Auschwitz - , und dort vielleicht von gewissen verschwommenen Visionen befallen, einfach nur beten? Ich fürchte vor allem, daß Ihre Gebete, und deshalb Ihre bloße Anwesenheit an diesen Stätten sofort in ihr direktes Gegenteil entstellt – den skrupellosen Propagandisten als Alibi dazu dienen werden, unter Ihrem Deckmantel die Haßkampagnen und skrupellose Unterstellungen in die Welt zu setzen, die seit mehr als einem Vierteljahrhundert die gesamte Materie um Auschwitz vergiften.

Jawohl, Entstellung der Tatsachen! Unter Mißbrauch der Massenpsychose wurde von zahlreichen Deportierten des Zweiten Weltkrieges nach 1945 die Legende der Massenvernichtungen von Auschwitz zum Angriff der ganzen Welt hochgesteigert. In tausenden von Büchern hat man mit einem immer hartnäckiger werdenden Wüten hunderte von Lügen wiederholt. Man bringt sie aufs neue heraus in Farbe in apokalyptischen Filmen, die in beleidigender Weise nicht nur der Wahrheit und Wahrscheinlichkeit, sondern ebenfalls dem gesunden Menschenverstand, den elementarsten Berechnungen und den Tatsachen geradezu ins Gesicht schlagen.

 

Wie man mir sagte, Heiligster Vater, waren Sie während des Zweiten Weltkriegs ein Widerstandskämpfer mit all den Risiken für Leib und Leben, die ein solcher Kampf mit sich bringt, der im Widerspruch zu den internationalen Abmachungen steht. Manche fügen hinzu, Sie seien in Auschwitz interniert gewesen. Wie viele andere, sind auch Sie von da wieder herausgekommen und sind nun Papst, ein Papst, der ganz offensichtlich nicht zu sehr nach dem Gas Zyklon B riecht. Nachdem Eure Heiligkeit diese Stätte überlebt hat, müßten Sie besser als alle anderen wissen, daß diese Massenvergasungen von Millionen Personen niemals stattgefunden haben.

 

Haben Sie als hochrangiger Zeuge, der Sie sind, ein einziges dieser großen Massenmassaker gesehen, das von den sektiererhaften Propagandisten so oft wiedergekaut wird?

Sicher man hat in Auschwitz gelitten. Anderswo aber auch. Alle Kriege sind grausam, und die Hunderttausende von entsetzlich verkohlten Frauen und kleinen Mädchen in Dresden wie in Hamburg, in Hiroshima wie in Nagasaki haben auf direkten Befehl des Regierungschefs der Vereinigten Staaten mindestens ebenso viel „ausgehalten“ wie die politischen Inhaftierten oder Widerständler (25%), Militärdienstverweigerer oder gemeinen Verbrecher (75%), von denen manche auch in den Konzentrationslagern des Dritten Reiches starben.

Völlig zermürbt hat sie jedoch die Erschöpfung. Der moralische Zusammenbruch brachte die Widerstandskraft der weniger widerstandsfähigen Seelen zum Erliegen. Grausamkeiten entarteter Wächter, der Deutschen und öfter noch der Nichtdeutschen, der Kapos und anderen Deportierten, die zu Schindern ihrer Gefährten wurden, vergrößerten noch das schwere Los einer bunt zusammengewürfelten Gesellschaft. Sicherlich wird es in dem einen oder anderen Lager irre Köpfe gegeben haben, die sich zu Todesexperimenten, zu Folterungen, abwegigen Phantasien und eindeutigen Morden hergaben.

 

Trotzdem wäre der Leidensweg der meisten im Jubel des so sehr erwarteten Friedenstages zu ende gewesen, hätte sich nicht über sie noch im Laufe der letzten Kriegswochen die Katastrophe der geradezu ausrottenden Epidemien ergossen, vervielfacht bis ins Unendliche durch die unvorstellbaren Bombardierungen, die die Eisenbahnlinien und Straßen zerfetzten, die mit Flüchtlingen beladenen Schiffe senkrecht in die Tiefe schickten, wie dies im Fall von Lübeck geschah. Diese Überfälle vernichteten endgültig die Stromnetze, die Wasserleitungen und die Wassertürme, unterbrachen den Lebensmittelnachschub, verursachten den Hunger, verwandelten jeden Transport von Evakuierten in entsetzliches Grauen, zwei Drittel der verstorbenen Deportierten des Zweiten Weltkrieges kamen auf diese Weise um als Opfer von Typhus, Ruhr und Hunger und durch endloses Warten auf zermalmten Verbindungswegen. Die offiziellen Zahlen untermauern das. Nach den Statistiken des Internationalen Roten Kreuzes starben zum Beispiel in Dachau:

 

im Januar 1944:             54 Deportierte

im Februar 1944:         101 Deportierte

im Januar 1945:      1.888 Deportierte und

im Februar 1945:    3.977  Deportierte!

 

Von den in den Jahren 1940, 1941, 1942, 1943, 1944, 1945 dort insgesamt verstorbenen 25.613 Deportierten kamen während der letzten 7 Monate der Feindseligkeiten 19.296 Menschen um. Da hatte der Luftterror der Allierten keinen militärischen Wert mehr, weil der Sieg der Alliierten seit anfang 1945 endgültig errungen war.

 

Er rechtfertigte in keiner Weise mehr diese wahnsinnige Endvernichtung. Ohne diesen wahnwitzigen Irsinn blindwütiger Zermalmung hätten tausende der Internierten überlebt, anstatt im April und im Mai 1945 in makabre Schaustellungsobjekte verwandelt zu werden, um die herum sich, mit dem Blick auf Sensationen und gesicherten kommerziellen Ertrag, Unmengen von Leichenhyänen von Presse und Film versammelt hatten; voller Gier nach Fotos und Filmen, „Bilddokumente“, die sie sich dann noch zu retuschieren, zu übertreiben, zu verformen, zu verfälschen bemühten, um auf diese Weise den Schrecken zu vervollständigen – groteske Erzeugnisse wachsenden Hasses.

 

Diese Informationsseiltänzer hätten ebensogut, nur hundertmal mehr, kilometerlange Fotografien von deutschen Frauen und deutschen Kindern auf den gleicherweise blutverschmierten Straßen aufnehmen können: gestorben waren sie auf die völlig gleiche Weise: vor Hunger, vor Kälte, oder von Maschinengewehren auf eisigen offenen Waggons niedergemäht. Aber sie hüteten sich sehr wohl, diese Fotos zu veröffentlichen, ebenso die ungeheurlichen Vernichtungen deutscher Städte, bedeckt von 600.000 Leichen. Sie hätten ja Verwirrung erzeugen und vor allen Dingen den Haß verhindern können. Wahrheit ist, daß der Typhus, die Ruhr, der Hunger sowie Myriaden von Feuergarben einer entfesselten Luftwaffe die fremden Deportierten ebenso wie die Zivilisten des Dritten Reiches ohne Unterschied dahinrafften, gemeinsames Opfer der Scheußlichkeiten eines Zeituntergangs.

Im übrigen, Heiliger Vater, halten die seit vielen Jahren in einem fabulösen Machwerk immer wieder in die Welt gesetzten Behauptungen über den angeblichen „Völkermord nach Plan“, für den man seit 30 Jahren nicht den geringsten Beweis erbringen konnte, einer wissenschaftlich auch nur geringst seriösen Prüfung ebenso stand wie insbesondere die angeblichen Vergasungen von Millionen Juden in Auschwitz in Zyklon B-Phantom-Gasöfen.

Es ist doch verrückt, sich vorzustellen und vor allem zu behaupten, daß man in Auschwitz 24.000 Personen táglich vergasen konnte, und dies jeweils in einem Schub von 3.000 Menschen auf einmal in einem Raum von 400 qbm und weniger; das wären, wie man es von Belzec behauptete, 700 bis 800 Personen in einem Raum  von 25 qm bei einer Höhe von 1,90m. 25 qm – das entspricht einer Fläche eines Schlafzimmers.

 

Können Eure Heiligkeit 700 bis 800 Personen in Ihrem Schlafzimmer unterbringen?

Und: 700 bis 800 Personen auf 25 qm, das macht 30 Personen auf einen Quadratmeter!  Ein Quadratmeter bei 1,90m Höhe – das wiederum ist etwa eine Telefonkabine!

Können Eure Heiligkeit sich das vorstellen: 30 Personen zusammengedrückt in einer Telefonzelle am St. Petersplatz, oder im Großen Seminar von Warschau, oder auf einer Steinplatte zum Duschen? Aber selbst wenn dieses Wunder von 30, wie die Spargel in einem Einmachglas eingepferchten Leibern in der Telefonzelle möglich wäre, oder auch das weitere Wunder von 800 um Ihr Feldbett wie die Heringe zusammengepreßten Menschen, dann wäre aber sofort ein weiteres Wunder unvorstellbar:  Die auf derart phantastische Weise in die Gaskammern von Auschwitz hineingepreßten jeweils 3.000 Personen – das sind zwei Regimenter! – ebenso wie auch die angeblich 700 bis 800 Menschen auf einem einzigen Quadratmeter in Belzek hätten augenblicklich umgekommen sein müssen; erstickt mangels Sauerstoff! Es hätte hier keines Gases bedurft! Ehe man die zuletzt Angekommenen hätte hineinstoßen, die Türen verriegeln und das Gas einströmen lassen können – durch Spalten? durch Löcher? durch einen Kamin oder Schornstein? in Form von heißer Luft? durch Dampf? durch Versprühungen am Boden? – jeder erzählt das Gegenteil vom anderen – hätten alle bereits aufgehört zu atmen. Das Zyklon B-Gas hätte die letzten gar nicht mehr erreicht und wäre ohne Sinn gewesen.

Auf jeden Fall war Zyklon B, wie jeder wissenschaftlich interessierte Mensch weiß, ein im Gebrauch feuergefährliches und langhaftendes Gas. Daher wäre eine Wartezeit von 21 Stunden unerläßlich notwendig, bevor man den ersten Leichnam aus der in Frage kommenden erstaunlichen Gaskammer hátte herausziehen dürfen. Erst dann hätte man – wie man Gefallen daran fand, es uns mit tausend pikanten Einzelheiten zu erzählen – aus den erstarrten, festgeschlossenen 6.000 Kiefern der Toten eines jeden Vergasungsschubes (bei je 3.000 Personen) alle Goldzähne und alle plombierten Záhne ziehen können, die man ja als Diamantenverstecke vermutete, und das würde heißen – wenn man den offiziellen Zahlen glaubt – aus täglich 48.000 Kiefern der von allein in Auschwitz pro Tag vergasten 24.000 Personen.

 

Heiligster Vater, bei aller Ihrer Heiligkeit, müssen auch Sie ihren Zahnarzt, mit mehr oder weniger Ergebung, bei seiner Arbeit unterstützen. Wenn man Ihnen einen Zahn, zwei Zähne zieht, so steht Ihnen zur besten ärztlichen Versorgung ein Zahnarzt zur Seite, der über mächtige, auf Ihren Kiefer gerichtete Reflektionsspiegel verfügt und mit perfektioniertem Werkzeug versehen ist, sowie einen Patienten vor sich hat, der bereit ist, seinen Anweisungen zu folgen. Wie lange dauert es nun unter diesen optimalen Bedingungen, einen Zahn zu ziehen? Eine Viertelstunde, eine halbe Stunde?

 

Nach den Legendenschreibern müßte man bei den unbeweglich am Boden liegenden Auschwitzleichen die erstarrten Kiefer mit viel Schwierigkeiten auseinanderziehen, sie lockern, sie aufklappen, alles mit notwendigerweise primitiven Mitteln, und sie dann – mit insgesamt 8 Zahntechnikern für alle, das ist die offizielle Zahl – ohne Beleuchtung, flach auf Zementboden gründlich untersuchen, und zwar nicht nur eine kranke Stelle im Gebiß, sondern die zwei Kiefer komplett entzahnen, und das in weniger Zeit als beim perfekt ausstatteten Spezialisten.

 

Mögen Eure Heiligkeit geruhen, einen Bleistift zur Hand zur nehmen: Bei einer Viertelstunde für jeden Kiefer und bei 8 eifrigst untersuchenden Herausreißern sind das 16 Leichen pro Stunde, 160 pro Tag bei 10 Arbeitsstunden, ohne eine Minute des Verschnaufens. Selbst wenn Sie ein Gebiß-Stachanow wären und und die Arbeitsleistung der Herausreißer, was körperlich unmöglich wäre, verdoppeln würden, so würde das  320 Leichen táglich ausmachen.

 

Und nun, Heiliger Vater, 3.000 vergaste Juden pro Schub? Und die mit Cyklon B täglich vergasten 24.000 (vierundzwanzigtausend), das macht 48.000 zu bearbeitende  Kiefer  táglich mit mehr als 760.000 gründlich zu untersuchenden Zähnen Tag für Tag!  Um sich an die Zahl von 6 Millionen Juden zu halten – manche haben diese Zahl verdoppelt, verdreifacht – diese Zahnzieher hätten noch Jahre nach dem Kriege in voller Aktivität sein müssen.

Die Zahnziehungen, allein nur diese Zahnziehungen, hätten bei 10 stunden ununterbrochener Arbeit eine Tätigkeit von 1.875 Tagen der gesamten Mannschaft beansprucht.

Aber diese Zahnziehungen waren ja nur eine einleitende Aktion! Man mußte anscheinend auch Millionen Haarschöpfe scheren, nach dem, was die „Historiker“ von Auschwitz Ex Kathedra versichern, schritt man dann, vor dem Hineinschieben in den Verbrennungsofen, zur Prüfung aller After und aller weiblichen Geschlechtsteile, um aus deren Tiefen Diamanten und „Edelsteine“ herauszufischen, die dort hátten verschwunden sein können. Stellen Sie sich das vor, heiliger Vater, 6 Millionen After, 3 oder 4 Millionen weibliche Scheiden, die gründlich zu untersuchen waren, und daß dann, wie man uns erklärt hat, „die Leichen nach beendeten Massenvergasungen von Exkrementen, von weiblichem Blut und wäßtigem Eiter rieselten“.

 

In den blutbesudelten Organen mußten die Finger, die Hände der Operation herumstöbern, um die versteckten Diamanten zu orten, sie klebrig herausfischen, sie waschen, sich selber waschen, 24.000mal táglich (die After), 15.000 oder 20.000 mal täglich die Scheiden. Das ist verrückt, das ist irre! Diese ganze Sache ist ein Wahnsinn! Und dabei sprechen wir noch nicht einmal von zusätzlichen Aktivitäten: Fettfabriken und Seifenfabriken, auf die gewisse Leute, wie der irreredende Professor Poliakow, hinweisen, ohne mit der Wimper zu zucken.

Die Vergasungen, die Haarabschneidereien, das Reißen der Zähne, die Reinigung der  Organe bei jedem der 6 oder 7 Millionen, oder 15 Millionen Juden nach Pater Riquet, oder gar 20 Millionen lt. Nachschlagewerk La Rousse, mehr als die gesamte Judenheit der Welt – würden, wenn man die offiziellen Behauptungen der Manipulatuere der „Geschichte von Auschwitz“ als exakt anerkennen müßte, immer noch andauern, so daß Sie, Heilliger Vater, beim Zelebrieren Ihrer Messe so nahe den Gaskammern sich heute noch die Nase zuhalten würden und bei der Hitze der Verbrennungsöfen von Auschwitz heute noch ins Schwitzen geraten würden.

 

Hätte man die Zahl der wirklichen Toten von Auschwitz mit 10 oder 20 multipliziert, dann hätte die Gaunerei mit den Toten vielleicht noch einen gewissen Wahrscheinlichkeitsgrad haben können. Aber wenn man bei den Vergasungen – siebenhundert oder achthundert Personen pro Schlafzimmer – zuviel lügt, wird man schließlich lächerlich. Es bedarf der unergründlichen, unvorstellbaren Dummheit der Masse, daß derartiges Gefasel hat erfunden, erzählt, mit Posaunenstößen verlautbart, mit einem unerhörten Tamtam gefilmt und von manchem sogar geglaubt werden können.

 

„Ich glaube alles“ – so erklärt brav eine Persönlichkeit zu Holocaust – „alles, was man über sie erzählt.“

 

Blindes Exemplar?

Wie soll man sich, Heiliger Vater, auch nur einen Augenblick vorstellen, daß in Auschwitz zu der Stunde, da die Messe zelebriert wird und aller Herzen, in Liebe zu Gott und den Menschen erhoben, an der Erneuerung des heiligen Meßopfers teilnehmen werden, daß da ein Priester, ein Papst sich in dem Moment, da er den Kelch zum Himmel hebt, den Anschein geben könnte, und seinem Pallium die Wogen eines so blinden Hasses und so ausgefallener Lügen zu beherbergen, die im krassen gegensatz zu der erhebenden Lehre Christi stehen. Nein! Ganz gewiß nein! Das ist nicht möglich! Ihre Botschaft, hundert Schritte von den falschen Gaskammern von Auschwitz entfernt, kann nur die Botschaft der Nächstenliebe, der Brüderlichkeit und gleicherweise der Wahrheit sein, ohne die jede Lehre zusammenbricht. Sie gehen nach Auschwitz, um sich, innerlich bewegt, gedanklich zu sammeln an einer der Hochstätten menschlichen Leides, deren Ursachen und Verantwortlichkeiten erst mit der Zeit durch ein unvoreingenommenes Gericht festgestellt werden, das nicht auf erpreßten Zeugnissen und auf irren Reden und Fälschungen fußt.

 

Der Papst steht über allen Streitigkeiten. Er ist den Seelen nahe, die gelitten, die sich in ihren Leiden geistig über sich selbst erhoben haben, denn es gibt keinen Schmerz, kein Leid, kein Hinscheiden, das sich nicht zu geistiger Erhabenheit erheben könnte. Auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges, wo so viele Soldaten nach unendlichen Leiden gefallen sind, ebenso wie auf den Feldern der Arbeit, wo zahlreiche Opfer des Arbeitskampfes gestorben sind, überall bei den einen wie bei den anderen, hat in einem Leben, das normalerweise hätte mittelmäßig bleiben können, das Opfer, der körperliche und seelische Schmerz, die Angst, ein grandioses Erblühen der Seele zur Folge gehabt. So war es auch in Auschwitz. So war es ebenfalls an der Ostfront, während all der langen Jahre des Kampfes und der Abschlachtung von Millionen junger Europäer, die von 1941 bis 1945 der Ausbreitung des Kommunismus heldenhaft Widerstand geleistet haben.

 

Sehr wohl sind Grausamkeiten die ganze Menschheitsgeschichte hindurch verübt worden. Auschwitz wird auf jeden Fall nicht die erste und auch nicht die letzte gewesen sein. Wir sehen dies nur zu deutlich zum gegenwärtigen Zeitpunkt, wo so viele Frauen und Kinder verteidigungslos in den palästinensischen Lagern von der israelischen Luftwaffe massakriert werden durch Anwendung des Vergeltungsgesetzes auf Unschuldige, zu deren Gedächtnis man wahrscheinlich keine heilige Messe singen wird. Die Mächtigen haben ihre Macht hundertfach mißbraucht. Völker haben den Kopf verloren, nicht ein bestimmtes, sondern alle. Neben Millionen reiner und selbstloser Herzen, die ihre Jugend einem Ideal geopfert haben, hat Deutschland wie jedes andere Volk, seinen Anteil an scheußlichen, schuldhaften und unzulässigen Gewalttätigkeiten. Aber welches Volk hat die seinigen nicht auch gehabt?

Hat das Frankreich der Französischen Revolution nicht den Terror erfunden, die Guillotine, das Ertränken in der Loire? Hat Napoleon nicht – zwar keineswegs durch Deportationen, aber durch gewaltsame Einpressung in seine Regimenter – Hunderttausende von Zivilisten der besetzten Länder für seinen Ruhm in den Tod geschickt? 51.000 allein aus Belgien! Das sind mehr umgekommene Belgier als die des Ersten Weltkriegs oder die der Konzentrationslager des Dritten Reiches.

 

Zeitnäher: War ein De Gaulle im Jahre 1944/45 nicht der Verantwortliche für das Massaker an Zigtausenden von Gegnern, die man Kollaborateure nannte?

 

Noch zeitnäher: Hat Frankreich nicht in Indochina, in Algerien Hunderttausende von Gehorsamsverweigerern, Widerstandskämpfern, Geiseln, in seinen außerordentlich harten Konzentrationslagern zusammengepfercht? Haben die Sadisten dort nicht auch ihre Verstöße begangen? Hielt doch sogar ein französischer General eine öffentliche Lobrede auf diese Foltern!

 

Und Großbritannien! Mit seinen Bombardierungen offener Städte wie Kopenhagen, seinen Exekutionen von an die Mündung der Kanonen angebundenen Cypayes, seiner Vernichtung der Buren in den Konzentrationslagern in Transvaal, wo Tausende Frauen und Kinder in unaussprechlichem Elend umkamen?

 

Und Churchill? Der die verabscheuungswürdigsten Bombardierungen auf die zivile Bevölkerung des Reiches entfesselte, sie in Phosphorkellern lebendig kochte und in einer Nacht rund 200.000 Frauen und Kinder in den gigantischen Krematorien von Dresden vernichtete? Ich sage „rund“, weil man nur eine annähernde, nach dem Gewicht der Asche berechnete  Schätzung abgeben konnte.

 

Und die Vereinigten Staaten? Haben sie nicht ihre Macht auf der schrecklichen Versklavung der Schwarzen aufgebaut, die durch glühendes Eisen wie Tiere markiert wurden, sowie auf der, man kann sagen, restlosen Vernichtung der Rothäute, den Eigentümern des begehrten Landes? Waren sie nicht im Jahre 1945 die Abwerfer der Atombombe? Wurden sie nicht gestern noch unter den vietnamesischen Truppen zu deren unbestrittenen Henkern gezählt?

Und wir prangern weder die Zig-Millionen Opfer der russischen Tyrannei an noch die heutigen Gulag-Lager, über die -  wie ich stark fürchte – bei Ihrem Besuch des „wiederhergestellten“ und bereits seit Jahrzehnten von den Insassen geräumten Auschwitzlagers kein Wort verloren wird. In Auschwitz – niemand wird es leugnen – war das Leben hart, manchmal grausam. Aber in den Lagern der Sieger von 1945 haben die sadistischen Schinder sich schnell und mit überschäumendem Eifer in gleicher Weise ausgezeichnet, auf jeden Fall aber mit weniger entschuldbaren Gründen, wenn man zugesteht, daß es in einem Weltkrieg Entschuldigungen vorgebracht werden könnten.

Heiligster Vater, ich will Ihnen nicht die Freude verderben, die Sie empfinden werden, Ihr Vaterland wiederzusehen. Aber trotzdem -  hat Ihr tapferes Vaterland – Sie haben selbst Wert darauf gelegt, seine Moralität und Erhabenheit durch die Glorifizierung seines bewundernswürdigen Schutzpatrons, des heiligen Stanislaus zu betonen -  hat es nicht ebenfalls Stunden der Verbrechen und der Niedertracht gekannt? Ist es ungehörig, in der Stunde, da Sie den polnischen Boden von Auschwitz betreten, der besonders die letzte jüdische Tragödie in Erinnerung ruft, aus Gerechtigkeitsgründen auch der anderen Juden zu gedenken, die vorher, quer  durch Ihr Vaterland jahrhundertlang,  unzählbar, in furchtbaren Pogromen, Folterungen, Abwürgungen durch Ihre eigenen Landleute zu Tode gebracht wurden? Sie sind nicht immer Engel gewesen, so katholisch sie auch waren.

 

Ich höre noch den apostolischen Nuntius in Brüssel, den späteren Kardinal Micara, vorher Nuntius in Warschau, mir an seiner exzellenten Tafel erzählen, wie die polnischen Bauern Juden an Scheunentoren kreuzigten. Die „jüdischen Schweine“ rief wenig evangelienmäßig der salbungsvolle Prälat aus!

 

Diese Worte sind wort-wörtlich gesprochen worden, glauben Sie es mir!

Selbst die Kirche, Heiligster Vater, war sie immer so zartfühlend? Mitten im 18. Jahrhundert verbrannte sie noch Juden mit großem Prunk mitten in der Stadt Madrid, wohlgemerkt. Aber, sie verbrannte sie lebendig!

 

Die Inquisition ist kein Schäfergedicht gewesen, die Massaker der Albigenser spielten sich unter der Schirmherrschaft des heiligen Thomas von Aquin ab. Die Mordtaten von Saint Bartholemy bereiteten dem Papst Freude, einem Ihrer Vorgänger, der sich mitten in der Nacht erhob, um dieses glückliche Ereignis durch ein begeistertes Tedeum zu feiern, für das er zur Erinnerung eine Medaille zu prägen befahl!

 

Und die 30.000 sogenannten „Hexen“, demutsvoll gegrillt, quer durch die ganze christliche Zeit? Selbst im letzten Jahrhundert noch richtete das Papsttum in Rom das Getto ein. Im Grunde genommen, Heiliger Vater, ist mit uns allen kein großer Staat zu machen, seien wir Papst oder Ayatollah, Pariser oder Preußen, Sowjets oder New Yorker. Es gibt keinen Grund zu großem Stolz!  In unseren schwachen Momenten sind wir ebenfalls brutal gewesen, die einen wie die anderen. Diese „Gleichwertigkeit“ schließt nichts und keine Personen aus. Trotzdem regt sie an, nicht mit zu großer Heftigkeit oder mit „Wohlwollen“ Verurteilungen oder Freisprüche zu verteilen.

 

Man wird die menschliche Rohheit nur zurückdämmen durch die Beantwortung des Hasses mit Brüderlichkeit. Der Haß klingt ab, wie sich alles abschwächt, aber nicht durch endloses Wiederauftischen mit immer pikanteren Saucen und nicht durch seine Vermehrung und Anstachelung, wie im Falle Auschwitz, mit immer verstärkteren dummen Übertreibungen, Lügen und Pseudogeständnissen voller schreiender Widersprüche, erpreßt durch Folter und Terror in sowjetischen oder amerikanischen Gefängnissen, denn in den widerlichen Zeiten von Nürnberg waren sie einander völlig ebenbürtig. Man könnte denken, daß die KZ-Ausstellungslügen und die Fälscher, die die 6-Millionen-Legende produziert haben, dieser (der Zensur zum Opfer gefallen) Gaunerei des Jahrhunderts, endlich ein Ende setzen werden.

Dank allen Prunks der grandiosen religiösen Zeremonien, die sich in Ihrer Gegenwart auf dem falschen Präsentierbrett entfalten wird, wird man durch eine geeignete Fernseh- und Presseschlacht alles versuchen, um Sie zum unantastbaren Bürgen dieses Haß-Schecks darzustellen. Ihr Name wiegt bei diesen Gangstern Gold. Man wird auf der ganzen Welt, als wenn der erste Holocaust nicht genügt hätte, einen Holocaust Nummer zwei auf den Markt bringen, der keine Milliarde kosten wird wie der erste, weil Eure Heiligkeit diesen unanständigen Regisseuren den prunkvollen Statisten völlig gratis geliefert haben wird. Holocaust Nr. 1 war nur ein gigantischeres Machwerk Hollywoods von einer seltenen Vulgarität und dazu bestimmt, in erster Linie die Hundertmillionen Taschen der nichteingeweihten Beteiligten zu leeren. Aber diese Schäden können nur von kurzer Dauer sein. Man wird schnell feststellen müssen, daß die Übertreibungen geradezu possenhaft waren und einer wissenschaftlichen Überprüfung eines Historikers nicht standhalten würden.

Aber der von Ihnen, Heiligster Vater, mit großem Prunk in Auschwitz aufgeführte Holocaust, aufgeführt von einem leibhaftigen Papst von Fleisch und Blut, ausgestattet mit aller päpstlichen Majestät, Gesalbter der Wahrheit, dieser Holocaust Nr. 2 birgt im Anblick des hochheiligen Altars, und besonders in der Stunde des heiligen Meßopfers, die Gefahr, in den Augen der durch die frevelhaften Manipulateure genasführte Christenheit als eine gewissermaßen göttliche Bestätigung aller Hirngespinste zu erscheinen, die von diesen gehässigen Abseitigen und Wucherern zusammengebraut wurden.

 

Schon die Erinnerungsbeschwörung eines Krieges vor den polnischen Gräbern von Monte Casino, von dem – wenn man den Presseberichten glaubt – Sie in Ihrem Gedächtnis nur bruchstückhafte und parteiische Ansichten haben, hat die Gläubigen beunruhigt.

Ihr herausforderndes Erscheinen in Auschwitz kann nur noch mehr beunruhigen, Heiliger Vater, weil es unzweifelhaft ist, daß man Sie volkstümlich gesagt, reinlegen wird. Das ist in die Augen springend. Die Presse- und Filmpiraten sind fest entschlossen, Sie, mit der Mitra voran, in Ihrer weißen und ganz neuen Soutane, in die aufgestellte Auschwitz-Falle hineintappen zu lassen, obwohl doch diese religiöse Zeremonie in Ihren Augen in der Stunde der Zelebrierung der heiligen Messe sicher nichts anderes darstellen kann, als einen Appell zur Versöhnung der Menschen, die den Haß ablöst.

 

Der Mensch ist des Menschen Wolf, sagen die Abgefallenen. Der Mensch ist des Menschen bruder, sagt jeder Christ, wenn er kein Scheinheiliger ist. Wir alle sind Brüder, der hinerm Stacheldraht leidende Deportierte ebenso wie der verstörte, über seine Maschinenpistole gekauerte Soldat. Wir alle, die das Jahr 1945 überlebt haben, Sie, der Verfolgte, Papst Gewordene, ich der zum Verfolgten gewordene Soldat, und Millionen menschlicher Wesen, die wir die ungeheure Tragödie des Zweiten Weltkriegs mit unseren Idealen, unserer Begeisterung, unseren Schwächen, und unseren Fehlern so oder so überlebt haben, wir müssen verzeihen und müssen lieben. Das Leben hat keinen anderen Sinn. Gott hat keinen anderen Sinn.

 

Trotz der kirchlichen Unüberlegtheiten, aus denen Stellungnahmen eines Papstes in noch nicht abgeschlossenen Geschichtsdebatten gefolgert werden können und trotz der gehässigen Fanatiker, die die Spektakularität Ihrer Geste ohne zu zögern auszunutzen werden, übermittle ich Ihnen, Heiliger Vater, an dem Tage, an dem Sie trotz dessen in Aschwitz Ihre Messe zelebrieren werden, aus der Ferne meines Exils meine Ehrerbietung.

 

Ich bin, Heiliger Vater, in Kindlichkeit

 

                                                                                  gez. Léon Degrelle