Horst Mahler
Guten Tag, Herr Friedmann…

Unter Berufung auf Christus, Marx und deutsche Philosophen lädt der Vordenker Horst Mahler führende jüdische Köpfe zu erstem kritischen Dialog.
ISNB –Nummer 84-922725-1-1

Verlag Bright Rainbow
Box 62011
S-20062 MALMÖ
Schweden

  Horst Mahler

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Guten Tag Herr Friedmann
Guten Tag Herr Goldhagen
Lieber Gerhard Schröder
Strafanzeige gegen Hans-Jochen Vogel und Wolfgang Tierse
Nachwort
 

Vorwort
Wie tief getroffen wir doch waren, als Amerikas halbamtlicher Junghistoriker Daniel Goldhagen seine These von der ethnisch bedingten Mordlust der Deutsche verkünden durfte. Kaltblütig stellte er damit das Bildnis von der Einzigartigkeit des Holocaust, wie ihn die Geschichtsschreiber bisher unzweifelhaft dargelegt hatten, in Frage. Anstelle von Mordbefehl, Kadavergehorsam und industriellen Tötungsanlagen, wird nun ein halbes Jahrhundert danach ein Volk von willigen Mördern geortet. Ungestraft darf Goldhaben an die Stelle dieser Einmaligkeit, ganz gewöhnliche spontane Mordlust, (wie wir sie bisher z.. von Ilja Ehrenburg, dem Prager Pöbel des Herrn Benesch und seinen Dekreten, sowie Präsident Eisenhower her kannten), treten lassen: Das einzige Volk zwischen Rhein und Ural, dem bisher niemand ein Pogrom oder sonst irgendeinen spontanen, der Volkswut entspringenden Völkermord vorgeworfen hatte, wird nun mit einem angeborenen Hang zum Morden gebrandmarkt. Dies widersprach nicht nur allen Zeugenaussagen, Gerichtsprotokollen und Geständnissen, es verstößt auch gegen die Strafgesetze aller in der europäischen Union vereinten Nationen. Denn erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges darf ein Volk unter Hinweis auf ethnische Merkmale als kriminell eingestuft werden. Das ist Aufstachelung zum Rassenhaß! Aber kein Staatsanwalt erstattete Anzeige, als Herr Goldhagen sein Volksverhetzungsverbrechen wider das deutsche Volk vor der europäischen Öffentlichkeit verkündete.
Keine Lichterkette entflammte wider den Rassenhetzer! Und die grünen, die roten, die liberalen und christlichen moralischen Eiferer blieben sprachlos.


Nicht sprachlos aber blieb Horst Mahler!


Als Kenner des Alten Testamentes und des Talmuds erinnert er Goldhaben an die dunklen Seiten jüdischer Religion: Wenn irgendwo das Wort „Einmaligkeit“ seine unverzichtbare Notwendigkeit hat, dann hier. Mahler entlarvt Jahwe als den einzigen Gott, der blutigen Völkermord sowie Landraub notorisch gutheißt und die Jüdische Religion als einzige uns bekannte Religion, die einen Völkermord als höchsten Feiertag begeht.
Das moralische Pfund, mit dem Goldhagen als Ankläger deutscher Bestialität wuchert, verliert unter Mahlers fundiertem Vorhalt zusehends an Gewicht.
Ist es wirklich nur Zufall, daß die FAZ kurz nach Mahlers Brief an Goldhagen und auf dem Höhepunkt jüdischer Wiedergutmachungsforderungen unter dem Titel „Wer waren Stalins Vollstrecker?“ eine versteckte, kollektive Schuldzuweisung an die jüdische Seite veröffentlicht? Sie schreibt: „Auch in absoluten Zahlen stellten die Juden (37%) vor den Russen (30%) die größte Gruppe in der Führung des stalinistischen Geheimdienstes. Der russische Volksmythos vom „jüdischen NKWD“ also hatte einen realen Bezug.“ (FAZ 30.3.2000).
Und wie beiläufig streift Mahler abschließend noch die von Juden beherrschte Geldpolitik, von der wir wissen, daß sie die gesamte Menschheit von der Ersten bis zur Dritten Welt mit ihrer lästerlichen Geldschöpfung, ihrer Hochzinspolitik und ihrem Dollar – Reserve-Währungsschwindel in einem globalen Schuldturm gefangen hält. Hunger, Elend bei den armen und Volkstot durch Migration und Kinderarmut bei den „reichen“ Völkern verursachend.
Mahler prophezeiht in diesem Zusammenhang: „Der geschichtliche Augenblick der Überwindung des Judaismus wird der Zusammenbruch des globalen Finanzschwindels sein, in den sich die Ostküste verstrickt hat.“
Darin liegt die Bedeutung des von Horst Mahler den führenden jüdischen Köpfen angebotenen Dialoges: Nämlich durch das Anmahnen auch der jüdischen Schuld, die bisher vorne weg bleiben mußte, das „Prinzip der kollektiven Verantwortung“ ad absurdum zu führen. Denn wer wollte da noch fortfahren von „kollektiver deutscher Verantwortung“ zu reden, wenn die Projektion dieses Prinzips auf die Judenheit einem kleinen, unschuldigen Volk die unmöglich abzutragende Blutschuld Berias, Ehrenburgs, Roosevelts, Churchills, Eisenhowers, des NKWD und der Federal Reserve Banks aufbürden würde?
Aus Mahlers Versuch der Dialogeröffnung – (die Antworten sind bisher noch ausgeblieben) kann nicht nur die deutsche, sondern wie man sieht, vor allem die jüdische Seite gewinnen. Zukunft gewinnen.
Der Verlag.

 

Horst Mahler, Paulsborner Straße 3, 10709 Berlin

Herrn  Dr. Michel Friedmann
c/o Zentralrat der Juden in Deutschland

Schumannstraße 65
60325 Frankfurt/Main

Berlin, den 10. Mai 2000

Guten Tag Herr Friedmann,
Zeitungen melden, Sie wollten am 27. Mai 2000 eine Rede gegen den „Tag des Nationalen Widerstandes“ halten. Das trifft sich gut; denn auch ich werde an diesem Tage in Passau sprechen – zu den jungen Deutschen, vor denen Sie die Welt warnen wollen. Wäre das nicht die Gelegenheit, auch einmal miteinander zu reden? Ich würde gerne über den Offenen Brief, den ich im Januar an Daniel Goldhaben geschrieben habe, mit Ihnen öffentlich diskutieren. Dieser macht in Deutschland die Runde. Kennen Sie ihn? Wenn nicht: sollten Sie ihn alsbald lesen. Er ist ein Beitrag zu Entmystifizierung des Holocaust. Letzteren leugne ich schon deshalb nicht, weil das Lüge wäre. Wenn er nicht – so lautet meine These – Ereignis wäre, müßte er erfunden werden. Von seiner Gegenwart im Bewußtsein einer amerikanisierten Welt, die zugleich eine judaisierte Welt ist, geht für uns Deutsche der unwiderstehliche Zwang aus, im geistigen Ringen Jahwe, den Gott der Juden, zu überwinden. Und das ist es, worauf die Welt wartet. „Die Menschheit muß sich vom Judentum emanzipieren“ – schrieb 1844 der Rabbiner-Enkel Karl Marx. Der Sieg der Deutschen über Jahwe wird zugleich die Götzendämmerung des Mammon, des weltlichen Gottes der Juden, sein – so wie es der Jude Karl Marx gefordert und vorausgesagt hat. Darin liegt die in unserem kulturellen Erbe wurzelnde geistesgeschichtliche Berufung der Deutschen. Deshalb – und aus keinem anderen Grunde – versuchte Daniel Goldhagen, die Welt glauben zu machen, daß die Deutschen durch ihre politische Kultur, die die Kultur der germanischen Volksgemeinschaft ist, ein Volk von Mördern und Folterknechten seien. Ein Jude muß das vielleicht so sehen.


Nach Jahrzehnten der Verdrängung und Tabuisierung bringt der Brief an Daniel Goldhagen Licht in das deutsch-jüdische Verhältnis. Ich bin unbescheiden genug anzunehmen, daß er mittelfristig zu einer Entspannung zwischen dem Deutschen Volk und der Judenheit führen wird. Das wird möglich durch den neuen Gesichtswinkel, den ich aus den Heiligen Büchern der Juden gewonnen habe. Diese lehren mich, daß im Judaismus der Völkermord nicht nur bejaht, sondern zugleich kultisch zu einer gottbefohlenen heiligen Handlung erhöht ist. Es ist überliefert, daß Jahwe seinem auserwählten Volk wiederholt sowohl die Begehung von Völkermorden befohlen bzw. versprochen, als auch die Zerstreuung in alle Himmelsrichtungen, seine unendliche Erniedrigung und Drangsalierung durch die Wirtsvölker und schließlich seine physische Vernichtung als Strafe für den Ungehorsam der Stämme Israels angekündigt hatte. Das berechtigt zu dem Schluß, daß alles, was andere Völker den Juden in einer zweitausendjährigen Geschichte an Leid und Verfolgung zugefügt haben, nur die Vollstreckung dieses offenbarten göttlichen Willens ist.


Wie Sie vielleicht wissen, ringe ich um eine andere Deutung des Geschehens. Deren Umrisse habe ich in dem Brief an Daniel Goldhagen gezeichnet. Nicht an den Worten des eifersüchtigen Gottes Jahwe orientiere ich mich, sondern an den Einblicken in den Absoluten Geist, die die deutsche idealistische Philosophie gewonnen hat. Diese erkannte in der Auserwählung durch Jahwe den Fluch, der auf den Juden lastet. Der politische Ausdruck dieser Auserwähltheit ist die Feindschaft zwischen den Juden und den nicht auserwählten Völkerun. Diese Feindschaft endet erst mit dem Tode Jahwes.
Diese Überlegungen müssen Ihnen – einem Juden – fremd erscheinen. Als Jude werden Sie auf dem Standpunkt der Thora verharren. Das bringt Sie in unüberwindbare Schwierigkeiten:
Was könnten Sie dem Deutschen Volk – das übrigens von Auschwitz und allem, was mit diesem Namen in der veröffentlichten Meinung verknüpft wird, nichts gewußt hat – vorwerfen? Vom jüdischen Standpunkt aus ist es nicht denkbar, daß die Shoa ohne oder gar gegen den Willen Jahwes zum Ereignis geworden ist. Denn die Juden sehen in Jahwe den Allgegenwärtigen und Allmächtigen. Er ist es, der die Feinde als Zuchtrute gegen sein Volk schickt. Die Behauptung einer Kollektivschuld des Deutschen Volkes, die gewisse jüdische Kreise jetzt als Waffe („Auschwitzkeule“) gegen uns benutzen, ist schon deshalb eine taube Nuß, weil in ihr eine Auflehnung gegen Jahwes Zorn – also ein religiöses Verbrechen – zum Ausdruck kommt. Die jüdische Denkform, die den göttlichen Befehl nicht anstößig findet, zur Befriedigung eines Rachbedürfnisses alles Volk – Männer, Frauen, Kinder und Säuglinge – zu töten, ist dem christlichen Kulturkreis völlig fremd. Die von gewissen jüdischen Kreisen erfundene Afterreligion, deren kultisches Zentrum der Holocaust und mit ihm die vermeintliche Deutsche Kollektivschuld sind, wird nicht den gewünschten Erfolg haben. Im Gegenteil: Sie wird Ausgangspunkt einer religiösen Besinnung der Deutschen auf ihre geistigen Wurzeln sein. So sehen wir die List der Vernunft am Werke: In diesem geistigen Ringen wird Jahwe untergehen und der in der Deutschen Philosophie herausgedachte Absolute Geist wird das Zepter übernehmen und sich in einer selbstbewußten – also freiheitlichen – Volksgemeinschaft der Deutschen verwirklichen.


Als einer der bekanntesten Repräsentanten der Judenheit in Deutschland schüren Sie Feindschaft zwischen dem Deutschen Volk und den Juden, indem Sie mit Ihrem Wirken in der Öffentlichkeit Haß gegen jene predigen, die das Deutsche Volk erhalten und zu einer freiheitlichen Volksgemeinschaft führen wollen. In Ihrer Begriffwelt sind sie Diener des Bösen. So – und nicht anders – beschreiben Sie die heutigen „Nazis“. Sie wissen natürlich, daß eine servile Presse Ihren Bannfluch vielfältig aufgreift und zu einem sinnebetäubenden Echo verstärkt. Das muß für die Juden in Deutschlande schlimme Folgen haben, denn diese werden dadurch von den Deutschen, die es noch sein wollen, als Feinde wahrgenommen.
Für uns – für die Deutschen, die es noch sein wollen – sind Sie dagegen ein Geschenk Gottes. Wir sind durch Sie und Ihresgleichen gezwungen, uns intensiver mit der Frage zu beschäftigen, was unsere Väter und Mütter in den Jahren 1920 bis 1945 wirklich gedacht, gewußt, gewollt und getan haben, vor welchen Aufgaben die Regierung des Deutschen Reiches 1933 gestanden hat und was diese bis 1945 geplant, verwirklicht und bewirkt hat? Zwangsläufig kommt dabei auch das Spiel der Feinde des Deutschen Reiches, hier insbesondere die Rolle von Franklin Delano Roosevelt und der hinter ihm stehenden Kreise des jüdischen Bankkapitals ins Blickfeld x) . Die Deutschen werden ihr politisches Weltbild von der Übermalung reinigen, der die anhaltende psychologische Kriegsfüshrung – „Umerziehung“ genannt – bewirkt. In Deutschland wird bald schon erkannt werden, daß das Deutsche Reich schon kurz nach seiner Einigung durch Bismarck zweimal von seinen Feinden angegriffen worden ist – und nicht wie behauptet: umgekehrt – mit dem Ziel, es für immer zu vernichten. Können Sie sich die Wut vorstellen, die uns dann packen wird? Es wird großer Anstrengungen und einer überragenden politischen Geschicklichkeit bedürfen, diese Emotionen nicht in zerstörerische – dann auch die Juden vernichtende – Gewalt enden zu lassen, sondern in eine aufbauende politische Kraft umzuformen.


Es wird dann auch die Taktik der jüdischen Plutokratie durchschaut sein, die Völker gegeneinander zu hetzen. Nichts wird uns daran hindern, das Verhalten jener Plutokraten sowohl im Lichte der Marx´schen Kategorien genauer zu untersuchen, als auch als Folge jenes Jahwe-Wortes zu deuten, nach dem die Juden durch Geldverleihung an die nicht auserwählten Völker die Weltherrschaft erlangen werden.


Ich würde gern mit Ihnen darüber debattieren, ob wir vielleicht eine gemeinsame Verantwortung dafür tragen, daß diese unvermeidliche geistige Auseinandersetzung zwischen den Juden und dem Deutschen Volk sich nicht abermals in einen Kampf materieller Kräft – also in Krieg und Verfolgung – verirrt. Die größte Wirkung im Sinne einer Befriedigung des Konfliktes könnten wir durch einen gemeinsamen Auftritt vor den am 27. Mai 2000 in der Nibelungenhalle versammelten jungen Deutschen erzielen. Für Ihre persönliche Sicherheit kann ich mich verbürgen, denn diese Deutschen sind keine Barbaren. Sie kennen die Germanische Bedeutung des Versammlungsfriedens und werden danach handeln.

Mit freundlichen Grüßen
Horst Mahler


X) vgl. Hamilton Fish, Der zerbrochene Mythos – ED.Roosevelts Kriegspolitik 1933-1945, Grabert-Verlag, 2. Auflage 1999
Dirk Bavendamm, Roosevelts Krieg – Amerikanische Politik und Strategie 1937-1945, Herbig-Verlag, 2. Auflage 1998

 

Horst Mahler
Berlin, am 27. Januar 2000


Offener Brief an Daniel Goldhagen



Guten Tag Herr Goldhagen,
In einem Ihrer Bücher las ich, die Deutschen hätten bis zu ihrer Umerziehung durch die siegreichen USA einer politischen Kurltur des Todes angehört, was erkläre, daß so viele von ihnen als Folterknechte und Mörder 1) willige Vollstrecker Adolf Hitlers gewesen sind.


Das ist eine anregende These, zumal Sie davon ausgehen, daß das Bewußtsein das Sein bestimme und nicht umgekehrt.
Ich gehöre zu den Umerzogenen, bin – Adorno sei Dank! – aus der Kultur des Todes erlöst; glaube, was uns die Sieger über uns erzählt und beigebracht haben. Darf ich also am Tage des symbolischen Baubeginns für das Holokaust-Mahnmal ganz unbefangen mit Ihnen über uns reden?


Infolge der Umerziehung fällt es mir schwer zu bestimmen, was denn Kultur der Deutschen sei. Ich habe in der Schule wenig darüber gehört. An der Universität noch weniger. Mir wurde nur gesagt, was wir nicht mehr sein dürften.
Man sagt, Sie seien Jude. Darf ich davon ausgehen, daß Sie sich der Jüdischen Kultur zugehörig fühlen?
Vielleicht ist die Deutsche Kultur in allem das Gegenteil der Jüdischen. Ich könnte dann über mich und die Kultur meines Volkes dadurch etwas herausfinden, daß ich mir die Jüdische Kultur etwas näher anschaue.


Dabei könnten Sie mir behilflich sein eingedenk des Satzes von Baruch Espioza: “Jegliche Bestimmung ist eine Negation” (omnis determination est negativo). D.h. ich kann meinen Versuch, das Wesen der deutschen Kultur zu ergründen “ex negative” beginnen, indem ich mir klar mache, was Ihre Kultur und damit nicht die Kultur der Deutschen ist.
Meinen Sie, ich sollte zu diesem Zweck in den heiligen Büchern der Juden lesen? Ich hörte, diese würden in den Synagogen auch heute noch heilig gehalten und die Gemeindemitgliedeer daraus öffentlich vorlesen. Allerdings bin ich etwas unsicher in dieser Frage.


Im elektronischen Weltnetz las ich kürzlich, ein Schweizerischer Bürger habe bei den Behörden seines Landes beantragt, die heiligen Bücher der Juden aus den Buchhandlungen und Bibliotheken zu entfernen, da deren Inhalt jugendgefährdend sei. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Wäre es nicht besser, diese Bücher der Juden sehr gründlich im Unterricht zu behandeln? Wir wissen offensichtlich viel zu wenig über sie. Andererseits könnte ein Deutscher, der aus der Thora bzw. aus dem Alten Testament vorliest, leicht in den Verdacht geraten, damit antisemitische Hetzpropaganda zu betreiben. Wie ich darauf komme? Nun, im 4. Buch Mose Kapitel 21 Vers 2 wird behauptet, Israel hätte – als es ein landloses Volk gewesen sei – mit Jahwe einen Handel abgeschlossen. Es soll Gott versprochen haben, alle Einwohner von Palästina umzubringen, wenn Gott ihnen als Gegenleistung dieses Land verschaffe. Die bezeichnete Stelle hat folgenden Wortlaut:
“Da gelobte Israel dem HERRN ein Gelübde und sprach: Wenn du dies Volk in meine Hand gibst, so will ich an ihren Städten den Bann vollstrecken.”


Es wird weiter behauptet, Gott hätte sich auf diesen Handel eingelassen. Im 4. Buch Mose Kapitel 21 Vers 3 steht:
“Und der HERR hörte auf die Stimme Israels und gab die Kanaaniter in ihre Hand, und sie vollstreckten den Bann an ihnen und ihren Städten.”


Ich wußte zunächst nicht, was das Wort “Bann” bedeutet, wie man einen Bann vollstrecken könne. Ich kenne das Tätigkeitswort (eine Gefahr) “bannen”. Etwas negativer klingt dann schon das Hauptwort “Verbannung”. Ich versuche zu kombinieren: Die Israelis begehrten das Land “wo Milch und Honig fließen”, so wie in unseren Tagen Polen deutsches Land begehrten. Also dachte ich, der “Bann” würde an den Kanaanitern so vollstreckt worden sein, wie die Polen und Russen 1945 die Landnahme in Ostpreußen und Schlesien bewerkstelligt haben. Die Kanaaniter hätten das Schicksal der aus jenen Ostgebieten vertriebenen Deutschen erlitten, dachte ich. Ich versuchte mir klar zu machen, daß bei dieser Vertreibung wohl nicht – wie in den Deutschen Ostgebieten – zwei bis drei Millionen Menschen umgekommen seien, den damals waren die Völker noch nicht so zahlreich wie in unseren Tagen. Aber schlimm würde es für die Menschen auch damals gewesen sein, dachte ich. Der Gedanke, daß Gott dabei seine Hand im Spiele gehabt haben sollte, befremdete mich.
Ich wollte nun wissen, ob im Alten Testament näheres über das Schicksal der Kanaaniter zu erfahren ist. Sie müssen wissen, daß ich Schlesier bin und meine Vertreibung aus der Heimat als Unrecht empfinde. Deshalb interessiere ich mich heute für die Kanaaniter.


Glücklicherweise gibt es die heiligen Bücher jetzt auch als elektronische Textdatei auf CD. Das erleichterte mir die Arbeit. Ich suchte unter dem Begriff „Bann“. Mir wurden für das Alte Testament 56 Stellen zu diesem Begriff angezeigt. Meine Neugier wuchs. Bei diesem reichhaltigen Angebot – so dachte ich - könnte doch etwas dabei sein, das mir erklärt, warum Jahwe die Kanaaniter verbannt sehen wollte.


Ich fand die Stelle Jes. 34,2 – 3, die da lautet:
2) Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben.
3) Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem ihrem Blut fließen.
Mir wurde übel. Auf solche Bilder w

ar ich nicht gefaßt. Ich sah vor mir die Leichenstapel von Dresden und Hiroshima. Und es verging einige Zeit, bis ich wieder klar denken konnte. Wie kann ein Gott irgendwelchen Landräubern, die sich ihm als Völkermörder andienen, massenhaft Menschen zur Schlachtung hingeben? Heiden sind doch Menschen, - oder nicht? Ist nur der Mensch, der zu Jahwe betet – und sind die anderen nur Schlachtvieh, die um ihres anderen Glaubens willen einen grausamen Tod sterben müssen?
Ein Gott, der aus Eifersucht Menschen tötet, mag ein Gott sein. Aber gegen ihn würde ich, weil ich Heide bin, meinen Gott anrufen, daß er ihn vertilge, - dachte ich bei mir. Als Jurist weiß ich, daß als Mörder zu bestrafen ist, wer aus niedrigen Beweggründen einen Menschen umbringt. Und ist Eifersucht nicht ein solcher? Was ist das für ein Gott, zu dem Israel betet? – dachte ich.


Heute stehen jüdische Organisationen im ersten Glied derjenigen, die täglich von der Gleichheit aller Menschen und von allgemeinen Menschenrechten reden. Wie? – dachte ich – sind die Juden jetzt zu Heiden geworden? Wird Jahwe sie deshalb wiederum wegen Abgötterei bestrafen und mit Plagen heimsuchen? Ihm sind die Menschen doch nicht alle gleich. Die ihn anbeten, sind von den anderen, den Heiden, so grundverschieden, daß ihre Gebeine nicht einmal auf demselben Friedhof begraben werden dürfen. Denn der Bann wirkt sogar über den Tod hinaus. Die Gebeine der „mit dem Schwert Erschlagenen“ liegen – was als Fluch gilt – zwischen den Gebeinen dere Unbeschnittenen (Hes.31,18 und 32,18.19).
Jahwe gibt Menschen der Schlachtung hin, weil er sich über deren Heidentum ärgert. Er kann sie – so dachte ich – unmöglich für seine Kinder ansehen, denn welcher Vater würde seine Kinder aus Zorn über ihre Unarten der Schlachtung hingeben? Ich mußte unwillkürlich an die NATO denken, die ihre Bomber schickt, um an jenen Völkern den „Bann zu vollstrecken“, die die neue Menschenrechts-Religion nicht annehmen wollen - . Ich konnte hier meine Gedanken nicht anhalten – es tut mir leid, Herr Goldhagen: Mir fiel dazu ein, daß der Bombenterror gegen Serbien „Mrs. Albrights Krieg“ genannt wird. Diese Dame will – ebenso wie ihr „williger Vollstrecker“ General Wesley Clark – erst kürzlich erfahren haben, daß sie Ihrem Volk angehöre. Ich erinnerte mich an Meldungen, nach denen Wesley Clark nur durch Gehorsamsverweigerung eines Heiden – des ihm unterstellten britischen NATO-Befehlshabers im Kosovo (General Jackson) – daran gehindert werden konnte, die im Raum Pricztina operiertenden russischen Verbände anzugreifen und damit die Gefahr eines Atomkrieges herbeizuführen.


Doch zurück zum Alten Testament!
Ich las die Stelle 1. Sam. 15, die da lautet:
1) Saul wird verworfen Samuel sprach zu Saul: Der HERR hat mich gesandt, daß ich dich zum König salben sollte über sein Volk Israel: so höre nun auf die Worte des HERRN!
2) So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog.
3) So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.
4) Da bot Saul das Volk auf, und er musterte sie zu Telem: zweihunderttausend Mann Fußvolk und zehntausend Mann aus Juda.
5) Und als Saul zu der Stadt der Amalekiter kam, legte er einen Hinterhalt im Tal.
6) Und Saul ließ den Kenitern sagen: Geht, weicht und zieht weg von den Amalekitern, daß ich nicht euch mit ihnen aufreibe; denn ihr tatet Barmherzigkeit an allen Israeliten, als sie aus Ägypten zogen. Da zogen die Keniter fort von den Amalekitern.
7) Da schlug Saul die Amalekiter von Hawila bis nach Schur, das vor Ägypten liegt
8) und nahm Agag, den König von Amalek, lebendig gefangen, und an allem Volk vollstreckte er den Bann mit der Schärfe des Schwertes.
9) Aber Saul und das Volk verschonten Agag und die besten Schafe und Rinder und das Mastvieh und die Lämmer und alles, was von Wert war, und sie wollten den Bann daran nicht vollstrecken; was aber nichts taugte und gering war, daran vollstreckten sie den Bann.
10) Da geschah des HERRN Wort zu Samuel:
11) Es reut mich, daß ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und meine Befehle nicht erfüllt. Darüber wurde Samuel zornig und schrie zu dem HERRN die ganze Nacht.
12) Und Samuel machte sich früh auf, um Saul am Morgen zu begegnen. Und ihm wurde angesagt, daß Saul nach Karmel gekommen sei und sich ein Siegeszeichen aufgerichtet habe und weitergezogen und nach Gilgal hinabgekommen sei.
13) Als nun Samuel zu Saul kam, sprach Saul zu ihm: Gesegnet seist du vom HERRN! Ich habe des HERRN Wort erfüllt.
14) Samuel antwortete: Und was ist das für ein Blöken von Schafen, das zu meinen Ohren kommt, und ein Brüllen von Rindern, das ich höre?
15) Saul sprach: Von den Amalekitern hat man sie gebracht; denn das Volk verschonte die besten Schafe und Rinder, um sie zu opfern dem HERRN, deinem Gott; an den anderen haben wir den Bann vollstreckt.
16) Samuel aber antwortete Saul: Halt ein, ich will dir sagen, was der HERR mit mir diese Nacht geredet hat. Er sprach: Sag an!
17) Samuel sprach: Ist´s nicht so: Obschon du vor dir selbst gering warst, so bist du doch das Haupt der Stämme Israels; denn der HERR hat dich zum König über Israel gesalbt.
18) Und der HERR sandte dich auf den Weg und sprach: Zieh hin und vollstrecke den Bann an den Frevlern, den Amalekitern, und kämpfe mit ihnen, bis du sie vertilgt hast!
19) Warum hst du der Stimme des HERRN nicht gehorcht, sondern hast dich an die Beute gemacht und getan, was dem HERRN mißfiel?
20) Saul antworte Samuel: Ich habe doch der Stimme des HERRN gehorcht und bin den Weg gegangen, den mich der HERR sandte, und habe Agag, den König von Amalek, hergebracht und an den Amalekitern den Bann vollstreckt.
21) Aber das Volk hat von der Beute genommen Schafe und Rinder, das Beste vom Gebannten, um es dem HERRN, deinem Gott, zu opfern in Gilgal.
22) Samuel aber sprach: Meinst du, daß der HERR Gefallen habe am Brandopfer und Schlachtopfer gleichwie am Gehorsam gegen die Stimme des HERRN? Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer und Aufmerken besser als das Fett von Widdern.
23) Denn Ungehorsam ist Sünde wie Zauberei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du des HERRN Wort verworfen hast, hat er dich auch verworfen, daß du nicht mehr König seist.
24) Da sprach Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt, daß ich des HERRN Befehl und deine Worte übertreten habe; denn ich fürchtete das Volk und gehorchte seiner Stimme.
25) Und nun, vergib mir die Sünde und kehre mit mir um, daß ich den HERRN anbete.
26) Samuel sprach zu Saul: Ich will nicht mit dir umkehren; denn du hast des HERRN Wort verworfen, und der HERR hat dich auch verworfen, daß du nicht mehr König über Israel seist.
27) Und als sich Samuel umwandte, um wegzugehen, ergriff ihn Saul bei einem Zipfel seines Rocks; aber der riß ab.
28) Da sprach Samuel zu ihm: der HERR hat das Königtum Israels heute von dir gerissen und einem anderen gegeben, der besser ist als du.
29) Auch der lügt nicht, der Israels Ruhm ist, und es gereut ihn nicht; denn er ist nicht ein Mensch, daß ihn etwas gereuen könnte.
30) Saul aber sprach: Ich habe gesündigt; aber ehre mich doch jetzt vor den Ältesten meines Volks und vor Israel und kehre mit mir um, daß ich den HERRN, dienen Gott, anbete.
31) Da kehrte Samuel um und folgte Saul, und Saul betete den HERRN an.
32) Und Samuel sprach: Bringt Agag, den König von Amalek, zu mir! Und Agag ging hin zu ihm zitternd und sprach: Fürwahr, bitter ist der Tod!
33) Samuel aber sprach: Wie dein Schwert Frauen ihrer Kinder beraubt hat, so soll auch deine Mutter der Kinder beraubt sein unter den Frauen. Und Samuel hieb den Agag in Stücke vor dem HERRN in Gilgal.
34) Und Samuel ging hin nach Rama; Saul aber zog hinauf in sein Haus zu Gibea Sauls.
35) Und Samuel sah Saul fortan nicht mehr bis an den Tag seines Todes. Aber doch trug Samuel Leid um Saul, weil es den HERRN gereut hatte, daß er Saul zum König über Israel gemachte hatte.

Ist da nicht der Bericht über einen entsetzlichen Völkermord? Was – um Himmelswillen – kann Ihr Volk veranlaßt haben, solches in seine heiligen Bücher aufzunehmen? Welches Zutrauen kann Ihr Volk zu seinem Gott haben, der solches befiehlt? Nicht Notwehr, sondern Rache wird hier als göttliches Motiv behauptet. Samuel gilt Ihrem Volk als Prophet, also bezweifelt es dessen Wort nicht. So haben wir den Beweis vor uns, daß der Führer Israels, Jahwe, den Völkermord befohlen hatte? Könnte das von Amalek-Hitler auch bewiesen werden?


Jetzt wollte ich es genau wissen. Beweist etwas das Alte Testament ein grauenvolles Einvernehmen zwischen Jahwe und seinem auserwählten Volk? Belegt die Schrift etwa nicht eine Verschwörung zur Ausmordung – diesen Fachbegriff für die jüdische Strategie in Palästina hat Max Weber geprägt – der jahwe-fremden Völker ringsumher?
Ich fand den Bericht Moses darüber, was Jahwe ihm befohlen hatte:
5.Mose 2,24-37 24. Macht euch auf und zieht aus und geht über den Arnon! Siehe, ich habe Sihon, den König der Amoriter zu Heschbon, in deine Hände gegeben mit seinem Lande. Fange an, es einzunehmen, und kämpfe mit ihm.
25. Von heute an will ich Furcht und Schrecken vor dir auf alle Völker unter dem ganzen Himmel legen, damit, wenn sie von dir hören, ihnen bange und weh werden soll vor deinem Kommen.
26. Da sandte ich Boten aus der Wüste Kedemot an Sihon, den König von Heschbon, mit friedlicher Botschaft und ließ ihm sagen:
27. Ich will durch dein Land ziehen. Nur wo die Straße geht, will ich gehen; ich will weder zur Rechten noch zur Linken vom Weg abweichen.
28. Speise sollst du mir für Geld verkaufen, damit ich zu essen habe, und Wasser sollst du mir für Geld geben, damit ich zu trinken habe. Ich will nur hindurchziehen -
29. wie mir die Söhne Esau gestattet haben, die auf dem Gebirge Seïr wohnen, und die Moabiter, die zu Ar wohnen - , bis ich über den Jordan komme in das Land, das uns der HERR, unser Gott, geben wird.
30. Aber Sihon, der König von Heschbon, wollte uns nicht hindurchziehen lassen; denn der HERR, dein Gott, verhärtete seinen Sinn und verstockte ihm sein Herz, um ihn in deine Hände zu geben, so wie es heute ist.

Wir erfahren also, daß Jahwe Sihon verhärtet in der Absicht, ihn zu verderben, um dessen Land den Israeliten zu geben.
Der Bericht fährt fort:
2.Mose 4,21 31. Und der HERR sprach zu mir: Siehe, ich habe angefangen, Sihon mit seinem Lande vor deinen Augen dahinzugeben; fangt ihr an, sein Land in Besitz zu nehmen.
32. Und Sihon zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk zum Kampf nach Jahaz.
33. Aber der HERR, unser Gott, gab ihn vor unseren Augen dahin, daß wir ihn schlugen mit seinen Söhnen und seinem ganzen Kriegsvolk.
34. Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrigbleiben.
35. Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten.
36. Von Aroër an, das am Ufer des Arnon liegt, und von der Stadt im Bachtal bis nach Gilead war keine Stadt, die sich vor uns schützen konnte; der HERR, unser Gott, gab alles vor unseren Augen dahin.

Ich könnte mich mit dem Gedanken abfinden, daß jene Raubzüge länger als 3.000 Jahre zurückliegen und die Völker damals noch „unzivilisiert“ waren. Aber iergendwie gelingt mir diese Beruhigung nicht. Die Heiligung der Mosesbücher macht dieses geschehen als Handeln Jahwes gegenwärtig und ewig. Anders als Baal ist Jahwe nicht untergegangen im Meer der Zeit. Die andauernde Verehrung als Gott Ihres Volkes hat ihn lebendig erhalten. In der Ausmordung der den Israeliten fremden Völker sieht es noch heute den Beweis seiner Auserwähltheit. Es ist weit davon entfernt, darüber Scham und Schande zu empfinden. Kein Mahnmal ist den ausgerottenen Völkern errichtet worden. Ist es im Gegenteil nicht so, daß Ihr Volk sich mindestens einmal im Jahr der Landnahme erinnert und die Greueltaten seiner Vorfahren als Vollstreckung göttlichen Willens feiert und darüber große Beglückung empfindet?
In den Erinnerungsfeiern sind die Dahingegangenen, die Schlächter und ihre Opfer, als Menschen gegenwärtig und gegenwärtig ist auch jener Gott, der den Befehl zur Abschlachtung der Völker – „größer als Israel“ – gab.
Reicht Ihnen das? Oder mächten Sie weiter Kostproben aus der Thora? Etwa die:

5.Mose 7, 1-2
1. Warnung vor Gemeinschaft mit den Heiden
Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du,
2. und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben.


Oder die:
Mose 12, 28-31
28. Sieh zu und höre auf alle diese Worte, die ich dir gebiete, auf daß dir´s wohlgehe und dienen Kindern nach dir ewiglich, weil du getan hast, was recht und wohlgefällig ist vor dem HERRN, deinem Gott.
29. Wenn der HERR, dein Gott, vor dir her die Völker ausrottet, zu denen du kommst, ihr Land einzunehmen, und du es eingenommen hast und darin wohnst,
30. so hüte dich, daß du dich nicht verführen läßt, es ihnen nachzutun, nachdem sie vertilgt sind vor dir, und daß du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient? Ebenso will auch ich es tun!
31. So sollst du dem HERRN, deinem Gott, nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem HERRN ein Greuel ist und was er haßt; denn sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt.

Nun überrascht es mich schon fast, daß Jahwe die Opferung der eigenen Söhne und Töchter ein Greuel ist. Hat er doch angedroht, die Juden, wenn sie ungehorsam sind, selbst in eine Lage zu bringen, in der sie ihre Söhne und Töchter auffressen werden (5. Mose 28 , 55.56). Und schließlich hat in seinem Namen Moses den Befehl zum Bruder- und Sohnes-Mord gegeben. Wir lesen:
2. Moses 32, 25-29
25. Als nun Moses sah, daß das Volk zuchtlos geworden war – denn Aaron hatte sie zuchtlos werden lassen zum Gespött ihrer Widersacher –
26. trat er in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer dem HERRN angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Söhne Levi.
27. Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum anderen und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten.
28. Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen an dem Tage vom Volk treitausend Mann.
29. Da sprach Mose: Füllet eure Hände zum Dienst für den HERRN – denn ein jeder ist wider seinen Sohn und Bruder gewesen - , damit euch heute Segen gegeben werde.

Max Weber, ein bedeutender Deutscher Kultursoziologe, formulierte nach eingehendem Studium der Jüdischen Geschichte die These, daß den Israeliten die Feinde als Gottlose galten und daß im Umgang mit ihnen sich keine Spur von Ritterlichkeit finde. Ihre Religion verlange vielmehr „die absolute Reinigung“ des jeweils eroberten Gebietes „von Götzendienern“ (Deut 7,2.3). „Die Entwicklung des Judentums zur Konfesseion“ – so lesen wir bei ihm – „neigte sich dem fanatischen Grundsatz zu, daß man den Landesfeind schlechthin auszurotten habe“ (13) Er bescheinigt den Juden „wohllüstige Grausamkeitsphantasien“.
Meinen Sie, daß sich der im Alten Testament beschriebene religiöse Säuberungsfanatismus Israels wesentlich vom rassischen Fanatismus der Moderne unterscheidet?
Ist dieses Urteil wirklich überzogen? Wenn ich die folgenden Bibelstellen lese, kommen mir da Zweifel.

5. Mose 3, 6; 13, 16, 17; Jos. 2, 10; 6, 17; 6, 21; 7, 12; 8, 26; 10, 1; 10, 28; 10, 37; 10, 39; 10, 40; 11, 11; 11, 12; 11, 20; 11,21; Ri 1, 17; 21, 11; 1. Chr. 4, 41; Jes. 34, 5; Jer. 25, 9; 50, 21; 50, 26; 1. Makk. 5, 5; Jud 5, 5;

Könnte man da nicht der Meinung sein, wenigstens damals sei der Tod ein Meister aus Juda gewesen?
Wenn – wie sie sagen (1) – das Bewußtsein das Sein bestimmt, sich Ihr Volk immer noch durch die Thora prägen läßt und jede Umerziehung für sich ablehnt, ist dann diese Meisterschaft nicht noch gegenwärtig? Doch das führt vielleicht vom Thema weg – direkt in den vietnamesischen Dschungel in dem vor kurzem noch 3 Millionen Leichen von erschlagenen Bauern verstreut lagen. Da will ich momentan nicht hinsehen.
Nun gut, könnte man sagen, die Geschichte war halt so und schließlich sind es die Geschichtsbücher Ihres Volkes. Sollte dieses denn die Berichte fälschen? Das sicher nicht! Aber muß man daraus eine „heilige“ Geschichte machen und seinen Gott als Völkerschlächter darstellen?
Mich beschleicht der Verdacht, Israel und Juda könnten sich Jahwe erdacht haben, um ihm die Verantwortung für das grauenhafte Morden aufzuladen. Das allerdings setzt moralische Sensibilität voraus, die Mord und Völkermord als Schuldlast erscheinen läßt.
Dieser Gedanke könnte weiterführen:
Vielleicht zeigt sich vor 3.000 Jahren im Jüdischen Volk der menschheitsgeschtliche Anfang des moralischen Bewußtseins. Diesem mag der Makel des Massenmordes als dumpfer Eindruck „wie ein Stein“ auf der Seele gelegen haben, der dann in heilender Absicht auf einen Gott, auf Jahwe, abgewälzt worden ist. Das hätte allerdings zu Folge gehabt, daß die so erreichte Entlastung des Gewissens die Fortsetzung des Völkermords – fortan als Vollstreckung eines grausam-eifersüchtigen göttlichen Willens – ermöglichte. Das wäre ein kaum auszuhaltender Widerspruch. Dieser hätte in ihrem Volk eine Spaltung des Bewußtseins hervorgetrieben: Das moralische Bewußtsein wäre in Jesus zu sich selbst gekommen. Vor ihm sind alle Völker gleichermaßen Gottes geliebte Geschöpfe; Völkermord ist nicht länger Gottes Geschäft auf Erden, sondern der Abfall von ihm. Wie Sie wissen, ist Ihr Volk Jesus nicht gefolgt. Es blieb verliebt in den völkermordenden Gott Jahwe bis auf den heutigen Tag – oder hält nur die Angst vor Jahwes Rache Ihr Volk gefangen?
Nach dem Kreuzestod des Nazareners zog das moralische Selbstbewußtsein aus Juda aus und pflanzte sich als Christentum in die heidnischen Völker ein.

Hegel:
„Es ist eine zweite Weltschöpfung, die nach der ersten entstanden ist: die zweite Weltschöpfung ist die, wo der Geist sich erst als Ich – Ich als Selbsbewußtsein verstanden hat.... Aber diese neue Welt hat.... auch von einem neuen Menschengeschlecht aufgenommen werden müssen, von Barbaren – denn der Barbaren ist es, das Geistige auf eine sinnliche Weise zu nehmen; nordischen Barbaren – denn nur das nordische Insichsein ist das unmittelbare Prinzip dieses neuen Weltbewußtseins....“ (2)
Nicht die nordische „Rasse“, sondern das „Insichsein“ der Nordländer als eine in ihrem Leben zur Darstellung kommende Geistesgestalt ist der Boden, in den der Same für eine Neue Welt eingebracht wurde, der erst jetzt nach 2.000 Jahren zum Licht des klaren Gedanken emporwächst.
In dem von Hegel geformten Denken ist die Natur das Andere und damit das Außersichsein des Geistes, der als absoluter – d.h. auch unendlicher – Geist im Anderen bei sich ist. Die Unterschiede des Begriffs sind im materiellen Objekt festgehalten und erscheinen so als Natur. In dieser wird der Geist seiner eigenen Unterscheidungen ansichtig, um zu begreifen, daß er selbst die Natur ist (Aufhebung des Anders- und Außersichseins).
Das ist der Schlüssel zum Verständnis der Rassenfrage: Die genetisch unterschiedenen Menschgruppen werden als „Rassen“ bezeichnet. „Rasse“ ist ein reflexiver Begriff, das heißt, er hat seine Bedeutung dadurch, daß er auf Anderes – hier auf eine andere durch die Gene bestimmte Menschengruppe – bezogen ist. Die Rassenunterschiede sind Unterschiede des Begriffs, also solche notwendig. Als Dasein, das sich von anderem Dasein unterscheidet, setzt sich jede Rasse gegen jede andere, d.h. sie hat als Seinsqualität die – mehr oder weniger intensive – Tendenz zur Selbsterhaltung als diese bestimmte Rasse (Reinerhaltungsinteresse). Die Selbsterhaltung erscheint in der Natur auf natürliche Weise, d..h. als unbewußt wirkender Antrieb. Rassische Abneigung tritt in den entsprechenden Gefühlswerten als etwas unmittelbar gegebenes in Erscheinung (Sein). Als solches ist es weder hoch- noch minderwertig. Konflikte, die sich aus dem vorhandensein rassischer Abneigungen ergeben, sind – wie alle Interessenkonflikte – so auszugleichen, daß sie nicht zerstörerisch wirken.
Rassische Abneigung hat beim Menschen als geistigem Wesen in der Regel eine Bewußtseinskomponente, die als rassisches Vorurteil bezeichnet wird. Die eigene Rasse wird – immer oder nur manchmal ? – gegenüber anderen Rassen als höherwertig eingeschätzt. Dieses ist ebenso eine Seinsqualität wie die instinktive Reinerhaltungstendenz.
Erst wenn sich Rassendünkel in diskriminiertende Handlungsweisen umsetzt, greift der Rassismus-Vorwurf.
Zwischen Menschengruppen gibt es zweifellos auch kulturelle Aversionen. Auch diese entziehen sich moralischer Bewertung.


Wenn gleichwohl allein das Vorhandensein negativer Gefühle zum Anlaß für Rassismusvorwürfe – also für massive soziale Ausgrenzung – genommen wird, findet Einschüchterung und Unterdrückung – also eine Verletzung des sozialen Friedens – statt.


Die auf dem Rassismusvorwurf aufbauenden Unterdrückungsstrategien – meisten mit dem angeblich christlichen Lehrsatz: „Alle Menschen sind gleich“ vorgetragen – beruhen auf einer fundamentalen Verkennung des Begriffes von „Gleichheit“. „Gleichheit“ ist von „Einerleiheit“ zu unterscheiden. Gleichheit setzt Ungleichheit voraus. Diese ist nicht unmittelbar aufzuheben, etwa so daß ein schwarzer Mensch zwangshaft als „Weißer“ gesehen wird. Gleichheit besteht immer nur in einem Dritten, in dem erst die in Wirklichkeit weiterbestehenden Unterschiede als unwesentlich aufgehoben sind.
Bis zum Beweis des Gegenteils – der nicht möglich ist – gilt die Vermutung, daß genetisch bedingte – also „rassische“ - Unterschiede und kulturelle Prägung einander entsprechen, daß es daraus ableitbare bio-soziologische Profile gibt, die in Menschen – je nachdem – Gefühle der Abwehr, aber auch der Anziehung auslösen.


Das Neue im Christentum ist, daß bio-soziologische Unterschiede und Gegensätze nie die Vernichtung des Anderen rechtfertigen. Gerade dieser Satz ist im Judaismus nicht anerkannt.
So wären im wahrsten Sinne des Wortes Israel und Juda mit ihrem grausamen Gott Jahwe im Bewußtseinszustand der längst untergegangenen Antike zurückgeblieben als die „sich bewußte Verworfenheit“ – wie Hegel die negative Seite der Jüdischen Geistesgestalt erkannt hat. (27) „Das Jüdische“ – so steht es bei ihm geschrieben – „hat von Anfang dies Selbstgefühl der Nichtigkeit ausgemacht, - ein Elend, Niederträchtigkeit, Nichts, das Leben und Bewußtsein hat.“ (28)

Und wird nicht erst von diesem Standpunkt aus die Verdammung der Juden durch Jesus verständlich? Deren Kern ist der Vorwurf, daß die Juden die Sprache Jesu – das Neue Denken – nicht verstünden und deshalb Gottes wort nicht vernehmen könnten.


Joh. 8, 37 – 45
37. Abrahamskinder und Teufelskinder.
(Jesus sprach): Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Kinder seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum.
38. Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.
39. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke.
40. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, wie ich sie von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan.
41. Ihr tut die Werke eures Vater. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren; wir haben EINEN Vater: Gott.
42. Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt.
43. Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt!
44. Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
45. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.

En Mörder von Anfang an! So lernen wir Jahwe durch das Alte Testament kennen. So wird er von Jesus erkannt. Und wer könnte wahrhaftiger über Jahwe urteilen als Jesus?
An diesem Wort Jesu erweist sich Lessings Parabel von Nathan dem Weisen, die am Anfang der abendländischen Aufklärung steht, als Jüdischee Konterbande. Wie kann ich einen Mördergott auf eine Stufe stellen mit dem liebenden, sich für seine Schöpfung verantwortlich wissenden dreinigen Gott?


Wirkungsmächtig ist das Toleranzgebiet aus dem 30-jährigen Krieg hervorgegangen. Also aus einem Krieg verschiedener christlichen Konfessionen. Es hat seine Rechtfertigung darin, daß die verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen nebeneinander bestehen können. Das kann man von dem liebenden dreieinigen Gott und dem Mördergott Jahwe nicht annehmen. Gegen einen mörderischen Gott kann ein Christ nicht tolerant sein. Er würde dadurch aufhören, Christ zu sein.
Gott oder Anti-Gott? – das also ist die Frage.
Ihr kann man nicht dadurch ausweichen, daß Gott überhaupt geleugnet wird. Denn wer Gott leugnet, weiß keinen Grund anzugeben für das Verbot, andere Völker zu morden. Alles wäre erlaubt. „Wozu überhaupt Moral, wenn Leben, Natur, Geschichte, unmoralisch sind“ (Nietzsche). (3) Ein Jegliches fände allein in der schwachen Kraft eine Grenze. Gewalt und Willkür wären die einzigen Majestäten, deren Himmelsprojektion Jahwe ist. Die Moral – das hat Nietzsche richtig erkannt – ist ohne Gott nur eine tückische Fessel des Willens zur Macht. Das gälte für den Einzelnen, aber auch für Völker. Ohne Gott wäre die Ausrottung des Jüdischen Volkes eine Nullität. Das Gleiche könnte man natürlich auch über die Ausrottung eines jeden anderen Volkes sagen.
Die Glaubensentscheidung gegen Gott ist also die Entscheidung für den Anti-Gott Jahwe. Eine Dritte Wahl gibt es nicht. Atheismus als Geisteszustand ist Schwäche des Denkens, das deshalb schwach ist, weil es jenen bipolaren Gegensatz und seine Folgen nicht zu fassen vermag.
Es ist ein verbreitetes Vorurteil, daß die Juden – weil Jahwe nur ihr Gott ist und nur ihr Gott bleiben soll – nicht andere Völker missionierten. Ihre Missionsarbeit ist nur nicht als solche erkannt worden. Mission unter der Voraussetzung, daß Jahwe exklusiv der Gott der Juden sei, ist notwendig nur als Zersetzung des Glaubens an einen anderen Gott, also als Durchsetzung des Atheismus denkbar.
Nietzsche ist in einer eingeschobenen Bemerkung dieser Einsicht sehr nahe gekommen. Wir lesen bei ihm:
„Europa ist gerade in Hinsicht auf Logisierung, auf reinlichere Kopf-Gewohnheiten den Juden nicht wenig Dank schuldig; voran die Deutschen, als eine beklagenswert deraisonnable Rasse, der man auch heute immer noch zuerst „den Kopf zu waschen“ hat. Überall, wo Juden zu Einfluß gekommen sind,haben sie feiner zu scheiden, schärfer zu folgern, heller und sauberer zu schreiben gelehrt: ihre Aufgabe war es immer, ein Volk „zur Raison“ zu bringen.“
Das Missionsinteresse ergab sich aus der gesellschaftlichen Lage der Juden. Der Jude Karl Marx benennt das praktische Bedürfnis:
„Solange der Staat christlich und der Jude jüdisch ist, sind beide ebensowenig fähig, die Emanzipation zu verleihen als zu empfangen.“


Ergo: muß der christliche Staat atheistisch werden, damit Juden jüdisch bleiben und dennoch Vollbürger werden können.
Daß Religion Privatsache sei, ist möglicherweise eine jüdische Erfindung und das Letzte, woran sich Juden halten. Diese wissen durch ihre Diaspora-Erfahrung, daß ihr Zusammenhalt als (Pseudo-) Volk in dem Maße dahinschwindet, indem ihre Religiosität erstirbt. Und sie wissen auch, daß ihre Religiosität schwächer wird, wenn das kultische Bekenntnis kein organisiertes Gemeinschaftserlebnis mehr ist, sondern im nicht-öffentlichen Raum privatem Gutdünken überlassen bleibt. Eine lebendige Religion, die immer ein Moment der Substanz eines Volksgeistes ist, bedarf, um lebendig zu bleiben, des öffentlichen Kultus. In ihm vereinigen sich die endlichen Geister, um sich ihres gemeinsamen Glaubens und seiner gemeinschaftserhaltenden Kraft zu vergewissern. Bleibt diese Selbstvergewisserung aus, obsiegt alsbald allgemein der Zweifel.


Mit der Losung der Französischen Revolution, daß Religion „Privatsache“ sei, wurden jahwe-fremde Religionen, insbesondere die christliche, aus dem öffentlichen Raum verdrängt und so der kultischen Vergewisserung entzogen.
Nietzsche stellt auch den unmittelbaren Zusammenhang der „Logisierung“ der Deutschen mit der eigentümlichen Lage der Juden wie folgt her:
Ein Jude umgekehrt ist, gemäß den Geschäftskreis und der Vergangenheit seines Volkes, gerade daran – daß man ihm glaubt – am wenigsten gewöhnt: man sehe sich darauf die jüdischen Gelehrten an – sie alle halten große Stücke auf die Logik, das heißt auf das Erzwingen der Zustimmung durch Gründe; sie wissen, daß sie mit ihr siegen müssen, selbst wo Rassen- und Klassen-Widerwille gegen sie vorhanden ist, wo man ihnen ungern glaubt. Nichts nämlich ist demokratischer als die Logik: sie kennt kein Ansehen der Person und nimmt auch die krummen Nasen für gerade. (8)
Von dorther weht auch der Wind des dümmsten aller Vorurteile: daß man keine Vorurteile haben dürfe. Das Gegenteil ist richtig: Wer keine Vorurteile hat, ist handlungsunfähig und stirbt.
Das Vorurteil steigt aus dem gemeinsamen Unbewußtsein auf, in dem der unendliche Schatz der Erfahrungen und Erkenntnisse vorausgegangener Generationen gegenwärtig ist. Unsere handlungsermöglichende Weltanschauung und Orientierung besteht bis auf einen hauchdünnen Rand, in dem sich Neues bildet und Altes kritisch aufgehoben wird, aus Vorurteilen.
Die Medienhatz auf „Vorurteile“ ist das priesterliche Geschäft im Gewand der Moderne: Das, was die Leute glauben sollen, die Inhalte des „Wissenschaftlichen Weltbildes“, wird mit dem Vorurteilsvorwurf gegen Ketzerei geschützt.
Mit dem vermeintlich vorurteilsfreien, logischen Denken – dieser Waffe der Demokratie – haben die Juden im ehemals christlichen Abendland vermöge ihrer Verstellungskunst, gestützt auf die von ihnen beherrschte Presse für Jahwe die „kulturelle Hegemonie“ erkämpft, die sie noch heute inne haben.

Nietzsche:
Was aber die Juden betrifft, jenes Volk der Anpassungskunst par excellence, so möchte man in ihnen, diesem Gedankengange nach, von vornherein gleichsam eine welthistorische Veranstaltung zur Züchtung von Schauspielern sehen, eine eigentliche Schspieler-Brutstätte; und in der Tat ist die Frage reichlich an der Zeit: welcher gute Schauspieler ist heute nicht – Jude?
Auch der Jude als geborener Literat, als der tatsächliche Beherrscher der europäischen Presse übt diese seine Macht auf Grund seiner schauspielerischen Fähigkeiten aus: denn der Literat ist wesentlich Schauspieler – er spielt nämlich den „Sachkundigen“, den „Fachmann“
Mit diesem Arsenal haben sie in Europa die Köpfe bearbeitet, bis die spezielle Logik, die ihrer atheistischen Argumentation den Sieg gewährleistet, - gegen den widerstand des Deutschen Idealismus – als die einzig denkbare, in diesem Sinne gültige Logik durchgesetzt und die Kantische sowie die Hegelsche Kritik dieser Logik restlos diskreditiert war.
Aber Nietzsche verdeutlicht auch den Punkt, an dem der Kampf der Geister, des Deutschen gegen den Jüdischen, ausbricht. Er schreibt:
„Wir Deutsche sind Hegelianer, auch wenn es nie einen Hegel gegeben hätte, insofern wir (im Gegensatz zu allen Lateinern) dem Werden, der Entwicklung instinktiv einen tieferen Sinn und reicheren Wert zumessen als dem, was „ist“ – wir glauben kaum an die Berechtigung des Begriffs „Sein“ - ; ebenfalls insofern wir unserer menschlichen Logik nicht geneigt sind einzuräumen, daß sie die Logik an sich, die einzige Art Logik sei (wir möchten vielmehr uns überreden, daß sie nur ein Spezialfall sei, und vielleicht einer der wunderlichsten und dümmsten - )“ (9)
Die - augenfälligere – zweite Front des Kulturkampfes der Juden gegen den Volksgeist der Germanen verlief im Profanen: auf dem Felde des Bereicherungstriebes. Auch hier hat der Jude aufgrund seiner Eigenart – vorläufig den Sieg davongetragen:
Karl Marx:
Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.
....................
Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert, nicht nur, indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern indem durch ihn und ohne ihn das Geld zur Weltmacht und der praktische Judengeist zum praktischen Geist der christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden sind.
.................
Wir erkennen also im Judentum ein allgemeines gegenwärtiges antisoziales Element, welches durch die geschichtliche Entwicklung, an welcher die Juden in dieser schlechten Beziehung eifrig mitgearbeitet, auf seine jetzige Höhe getrieben wurde, auf eine Höhe, auf welcher es sich notwendig auflösen muß. Die Judenemanzipation in ihrer letzten Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit vom Judentum. (12)
Atheismus als politischer Zustand ist der Triumph des Judaismus, in der Realität eine Anti-Welt, in der die Gattung zugrunde geht.

Nietzsche:
„Das größte neuere Ereignis – daß „Gott tot ist“, daß der Glaube an den christlichen Gott unglaubwürdig gworden ist – beginnt bereits seine ersten Schatten über Europa zu werfen ...... Diese lange Fülle und Folge von Abbruch, Zerstörung, Untergang, Umsturz, die nun bevorsteht: wer erriete heute schon genug davon, um den Lehrer und Vorauskünder dieser ungeheuren Logik des Schreckens abgeben zu müssen, den Propheten einer Verdüsterung und Sonnenfinsternis, deren Gleichen es wahrscheinlich noch nicht auf Erden gegeben hat?“ (5)
Hellsichtig reimte Nietzsche:
„Weh, nun geht´s schief!
Verfall! Verfall! Nie sank die Welt so tief!
Rom sank zur Hure und zur Huren-Bude,
Roms Cäsar sank zum Vieh, Gott selbst – ward Jude!“ (6)

Der Atheismus der Moderne erweist sich als Sieg des Jüdischen Prinzips: Die Juden haben noch ihren Gott: Jahwe -, die Völker des Abendlandes sind gottlos und deshalb zu vertilgen. An ihnen wird der Bann (vorläufig) nicht mit dem Schwert, sondern (noch) mit der Durcheinanderwirbelung der Völker vollzogen, durch die diese ihre Sichselbstgleichheit als Volk, Staat und Nation verlieren, bis sie nur noch „Pöbel-Mischmasch“ (Nietzsche) sind: eine Bakterienkultur, die Menschen zu Mehrwerterzeugern und Konsumtierchen mutiert. In dieser Bevölkerungsmasse verliert aber auch jeder Einzelne seine Sichgleichheit (sein Ich-Bewußtsein), weiß er nicht mehr, wer er ist. Denn die Substanz des Einzelnen ist der Geist seines Volkes. Alles, was er ist, ist er durch den Geist seines Volkes. Die Auflösung der Völker zeigt sich deshalb am deutlichsten im Anstieg der psychischen Erkrankungen – weltweit. Im Endstadium dieses Verfalls bleibt dem Einzelnen nur seine körperliche Kraft und deren Verstärkungsmittel (Schlag- und Schußwaffen etc.), die er für den Versuch einsetzen kann, sich selbst zu definieren, ein Ich-Bewußtsein zu erlangen. Die Zerstörung der Ethnien durch das Jüdische Prinzip ist so notwendig begleitet von der gewalt-fundierten Bildung von Mikro-Ethnien (Banden, mafiotische Verbrecherorganisationen; milizionäre Strukturen im politischen Parteienkampf; para-staatliche religiöse Sekten usw.).
Die Mikro-Ethnie treibt aber – wie die Sippe zum Stamm usw. – über sich hinaus. Rassische und religiöse Differenzierungen wirken als Klammer bei der Zusammenfassung der Mikro-Ethnien zu kampfstärkeren Verbänden. Deren erscheinen wiederum beschleunigt die Zersetzung des staatlichen Gewaltmonopols, damit der Nation und letzlich des Volkes. Dadurch erfährt die Mikroethnisierung einen neuerlichen Schub usw. usf.
Kennzeichnend für die entstehenden Mikro-Ethnien ist, daß sie für ihre Ausstattung auf Versatzstücke längst geschlagener Schlachten des Geistes zurückgreifen und dadurch das Gepräge von Sekten annehmen, die – eben weil sie mit abgelegtem Geist werben – keine das Volk erfassende propagandistische Kraft entfalten, sondern nur Nährboden für Spaltpilze liefern.
Dieser sich selbst verstärkende Verfall ist das Wesen der Dekadenz.
An allen Fronten ist das Feldzeichen der Jüdischen Welthirtschaft (Oberlercher) die Dekadenz. Diese kann nicht die Quelle und Kraft der Erneuerung sein; die Welthirtschaft kann nicht von sich aus abtreten, sie muß gestürzt und zerschlagen werden. Sie kann nur gestürzt und zerschlagen werden durch eine geistige Bewegung, die die Völker und Nationen auf gefestigter – nämlich geistiger – Grundlage wiederherstellt.
Der geschichtliche Augenblick der Überwindung des Judaismus wird der Zusammenbruch des globalen Finanzschwindels sein, in den sich die Ostküste verstrickt hat.

Warum ich der Judenheit die Erneuerungsfähigkeit abspreche?
Das Volk-Sein der Judenheit in der Zerstreuung ist untrennbar mit der Auserwähltheit gesetzt. Denn Juda/Israel ist als Volk nur, indem es sich von anderen Völkern unterscheidet. Und es kann sich als raumloses Volk von seinen Wirtsvölkern nur durch seinen exklusiven Kultus unterscheiden.
Ein im Raum verortetes Volk ist eine unproblematische Ethnie (durch Blutsbande bestimmte Gemeinschaft); Die durch die Geburt vermittelte Zugehörigkeit hat ihren anschaulichen Mittelpunkt im volkseigenen Siedlungsraum, der von der Gemeinschaft erfüllt und dieser Heimat ist, in die man hineingeboren ist. Die Heimat ist der mythische Ort der Vereinigung der Vielen zu einem Volk. Im ungestörten Genuß der Heimat erfährt ein Volk seine Macht, sein Anerkanntsein als Person durch andere Völker, die nicht wagen, den Heimatboden anzutasten und damit die Volksmacht zu kriegerischem Zweikampf herauszufordern.
Denn seit der Zerstörung des 2. Tempels heimatlosen Juden fehlte bis zur Gründung des Staates Israel dieser anschauliche Bezugspunkt, erfüllte es keinen eigenen Raum mehr. Als Ethnie ist es nur durch den exklusiven Kultus bestimmbar. Die kultische Exklusivität wiederum ist bedingt durch die kultische Feindschaft gegen Andersgläubige. Das ist die unglücklichste Lage, in der sich ein Volk befinden kann. Bar aller militärischen Mittel kann es in der zur eigenen Identitätsstiftung als feindlich bestimmten Umwelt nur durch List und Täuschung überleben. Nur die kampflose Unterwerfung bewahrt es vor dem Schwert der Feinde. Jede Beleidung und Erniedrigung muß es ohne Murren hinnehmen, denn der leiseste Anflug von Stolz würde den übermächtigen Feind herausfordern, was den Untergang des ganzen Volkes bedeutete (5. Mose 20, 11 – 13). Dieser Paria-Typus ist den Juden durch Jahwe als Vergeltung für ihren Ungehorsam angedroht.

3. Mose 26, 36 – 37
36. Und denen, die von euch übrigbleiben, will ich ein feiges Herz machen in ihrer Feinde Land, daß sie ein rauschelndes Blatt soll jagen, und sie sollen davor fliehen, als jagte sie ein Schwert, und fallen, wo sie doch niemand jagt.
37. Und einer soll über den anderen herfallen, als wäre das Schwert hinter ihnen, wo sie doch niemand jagt, und ihr sollt nicht bestehen können gegen eure Feinde.

Hier zeigt sich wohl am deutlichsten, daß die Kultur der Deutschen der Jüdischen genau entgegengesetzt war.
Ich sage „war“: Denn inzwischen hat sich für die Deutschen – nach zwei verheerenden Niederlagen in einem halben Jahrhundert – die Lage verkehrt. Zur militärischen Ohnmacht gesellt sich mentale Wehrlosigkeit der Deutschen gegen die Judaisierung ihrer Kultur.
Das Volk der orientalischen Nomadenkrieger ist in tausendjähriger Zerstreuung zum Pariavolk (Max Weber) umgeschmolzen worden. An den Germanischen Kriegern vollzog sich dieses Schicksal in wenigen Jahrzehnten, in denen das Säurebad der feindlichen Greuelpropaganda die den Germanen eigentümliche Selbstachtung zerfraß, bis den Deutschen schließlich die Holokaust-Religion übergestülpt werden konnte.

Wie kam es zu dieser Größe des Jüdischen Volkes?
Nur ein einziges Mittel blieb den Juden, mit dem sie Macht ausüben konnten: das Geld. Je größer und mächtiger ihre Feinde waren, desto mehr hingen diese vom Gelde ab. Es waren Juden, die es ihnen gegen Zins liehen. Deshalb ist der Geldhunger der Juden unersättlich. Deshalb ist auch der Geiz ihr Kardinallaster (14). Ihnen als Juden, Herr Goldhagen, ist das alles längst geläufig. Sicher belächeln Sie uns Deutsche, die sich überhaupt nicht mehr trauen, das Sonderverhältnis der Juden zum Geld auszusprechen; denn das gilt im Umerziehungsdeutschland schon als antisemitische Hetze. Ja, ich vermute sogar, daß es Juden sind, die dieses Tabu kreiert haben und ständig verstärken. Sie verlassen sich darauf, daß wir Deutschen das Alte Testament nicht kennen.
Im Alten Testament wird den Juden von Jahwe verheißen, daß sie über die anderen Völker herrschen werden. Und zwar sollen sie nach der Überlieferung die Herrschaft durch ihr Bankkapital erlangen. Einzige Bedingung ist, daß sie sich an sein Gesetz halten und nur ihn anbeten.
Es steht geschrieben:


5. Mose 15,6
6. Denn der HERR, dein Gott, wird dich segnen, wie er dir zugesagt hat. Dann wirst du vielen Völkerun leihen, doch du wirst von niemand borgen; du wirst über viele Völker herrschen, doch über dich wird niemand herrschen.

und

5. Mose 28, 12 – 14
12. Und der Herr wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, daß er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und daß er segne alle Werke deiner Hände. Und du wirst vielen Völkern leihen, aber von niemandem borgen.
13. Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärts steigen und nicht heruntersinken, wei du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und es zu tun,
14. und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht anderen Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen.

Die Deutschen sind zum Pariavolk – zum „Schwanz“ der Völkergemeinschaft – geworden, während die Juden – wie ihnen verheißen ist – als Haupt erscheinen.
Hat sich dieses Streben nach Herrschaft über andere Völker in unserem Jahrhundert nicht als die Hauptursache des Großen Tötens erwiesen? Das fing mit dem I. Weltkrieg an.

Wir haben es hier mit einer jahwistischen Verheißung zu tun.
Ma muß die kultische Bedeutung dieser Einrichtung etwas kennen, um ihre nachhaltige Wirkung geade in unseren Tagen zu verstehen, um zu verstehen, daß sie gewaltige Antriebsfedern des jüdischen Lebens sind bis in unsere Tage.
Jahwe war bis auf die Zeiten von Mose den Stämmen Israels ein fremder Gott. Er zeigte sich ihnen nach der Überlieferung zuerst in einem Wunder: durch die Vernichtung eines die Israeliten verfolgenden Ägyptischen Heeres im Schilfmeer. Es war Moses, der seinem Volk diesen Gott einredete, indem er dessen Bereitschaft hervorhob, mit Israel einen Vertrag (Bund) zu schließen, durch den es eine bevorzugte Stellung unter den Völkern erhalten sollte. Als Gegenleistung legten die israelitischen Stämme das vertragsübliche Gelübde, Jahwe als ihren einzigen Gott anzunehmen und seine Gebote zu halten. Die Ernsthaftigkeit dieses Handels wurde mit einer schier endlosen Litanei von Drohungen Jahwes gegen „sein“ Volk unterstrichen, für den Fall, daß Israel abtrünnig würde:

3. Mose 26, 14 – 39
14. Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun
15. und werdet ihr meine Satzungen verachten und meine Rechte verwerfen, daß ihr nicht tut alle meine Gebote, und werde ihr meinen Bund brechen,
16. so will ich euch dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, daß euch die Augen erlöschen und das Leben hinschwindet. Ihr sollt umsonst euren Samen säen, und eure Feinde sollen ihn essen.
17. Und ich will mein Antlitz gegen euch richten, und ihr sollte geschlagen werden vor euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr sollte fliehen, ohne daß euch einer jagt.
18. Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen,
19. daß ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche, und will euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen.
20. Und eure Mühe und Arbeit soll verloren sein, daß euer Land sein Gewächs nicht gebe und die Bäume im Lande ihre Früchte nicht bringen.
21. Und wenn ihr mir zuwiderhandelt und mich nicht hören wollt, so will ich euch noch weiter schlagen, siebenfältig, um eurer Sünden willen.
22. Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerreißen und euch vermindern, und eure Straßen sollen verlassen sein.
23. Werdet ihr euch aber damit noch nicht von mir zurechtbringen lassen und mir zuwiderhandeln,
24. so will auch ich euch zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr schlagen um eurer Sünden willen
25. und will ein Rachschwert über euch bringen, das meinen Bund rächen soll. Und wenn ihr euch auch in eure Städte flüchtet, will ich doch die Pest unter euch senden und will euch in die Hände eurer Feinde geben.
26. Dann will ich euch den Vorrat an Brot verderben: zehn Frauen sollen euer Brot in einem Ofen backen, und euer Brot soll man euch nach Gewicht zuteilen, und wenn ihr eßt, sollt ihr nicht satt werden.
27. Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen und mir zuwiderhandeln,
28. so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen,
29. daß ihr sollt eurer Söhne und Töchter Freisch essen.
30. Und ich will eure Opferhöhen vertilgen und eurer Rauchopfersäulen ausrotten und will eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen und werde an euch Ekel haben.
31. Und ich will eure Städte wüst machen und eure Heiligtümer verheeren und will den lieblichen Geruch eurer Opfer nicht mehr riechen.
32. So will ich das Land wüst machen, daß eure Feinde, die darin wohnen werden, sich davor entsetzen.
33. Euch aber will ich unter die Völker zerstreuen und mit gezücktem Schwert hinter euch her sein, daß euer Land soll wüst sein und eure Städte zerstört.
34. Alsdann wird das Land seine Sabbate nachholen, solange es wüst liegt und ihr in der Feinde Land seid; ja, dann wird das Land ruhen und seine Sabbate nachholen.
35. Solange es wüst liegt, wird es ruhen, weil es nicht ruhen konnte, als ihr es solltet ruhen lassen, während ihr darin wohntet.
36. Und denen, die von euch übrigbleiben, will ich ein feiges Herz machen in ihrer Feinde Land, daß sie ein rauschelndes Blatt soll jagen, und sie sollen davor fliehen, als jagte sie ein Schwert, und fallen, wo sie doch niemand jagt.
37. Und einer soll über den andern hinfallen, als wäre das Schwert hinter ihnen, wo sie doch niemand jagt, und ihr sollt nicht mehr bestehen können gegen eure Feinde.
38. Und ihr sollt umkommen unter den Völkern, und eurer Feinde Land soll euch fressen.
39. Die aber von euch übrigbleiben, die sollen in der Fremde Land dahinschwinden wegen ihrer Missetat, aber auch um der Missetat ihrer Väter willen.


Die Deutung in zeitgemäßer Sprechweise findet sich bei Max Weber:
„Die Versprechungen des Volkes begründeten seine besondere dauernde Verpflichtung gegenüber dem Gott, und die als Gegengabe gebotenen Versprechungen des Gottes machten ihn in einem so eminenten Sinne, wie keinen in der Weltgeschichte sonst irgenwo bekannten Gott, zu einem Gott der Verheißung für Israel.
......Weil das Verhältnis zu ihm auf einer berith (Vertrag) beruhte, gewann diese Hoffnung auf äußerst feste Grundlage und galt als auf ausdrücklicher Verheißung: einem Schwur des Gottes, beruhend. Die Verheißungen wrden ursprünglich nicht als an besondere Bedingungen geknüpft vorgestellt, und ihre ältesten Formulierungen in der Tradition mach sie auch nicht von irgendwelchem besonderen, etwa einem spezifisch sittlichen, Verhalten Israels abhängig. Sondern sie sind – selbstverständlich – nur an die eine Bedingung geknüpft: daß Jahwe eben Israels Gott ist und von ihm als solcher behandelt wird: dann wird Jahwe mit ihm gehen durch Dick und Dünn. Darauf allein kam es an und dies allein war es, was die militaristischen Träger des „Geistes“ Jahwes, die Nasiräer und Neijim, die Glaubenskämpfer, wußten und ..... dem dem Heerbann einprägten. Die den antiken Religionen sonst ganz fremde Vorstellungen von der „Abgötterei“ als eines Frevels gewann dadurch ihre penetrante Bedeutung. – Sein eigener Eidschwur und schlechterdings gar nichts anderes ist es – so schärft noch das Deuteronomium (7, 7) ein - , was Jahwe veranlaßt, Israel vor allen anderen Völkern zu bevorzugen, nicht etwa dessen sittlich höherer Wert..... Da nun Jahwe durch die Berith-Vertragspartner der rituellen und sozialen Ordnungen des Bundes war, so war der Grund der Minderwertigkeit der anderen für Jahwe eben der, daß sie seine Ordnungen nicht kannten oder jedenfalls nicht hielten.......“ (15)


Das Eintreffen eines der Verheißung Jahwes entsprechenden Ereignisses oder eines solchen Zustandes würde stets der Beweis für die Erfüllung der dem Volk Israel gegenüber Jahwe begründeten Verpflichtungen sein. Für die Juden kann es daher nichts Wichtigeres geben, als alles in ihren Kräften stehende zu tun, einen solchen Beweis gottgefälligen Lebenswandels herbeizuführen. Auf keinem anderen Gebiet als auf dem der Geldleihe können die Juden zuverlässiger den der Verheißung entsprechenden Zustand als Beweis ihrer Gerechtigkeit selbst herbeiführen. Sie haben also einen religiösen Antrieb, Geld anzuhäufen, um es gegen Zins zu verleihen und auf diese Weise Macht über andere Völker zu erlangen

Karl Marx:
„Der fromme und politisch freie Bewohner von Neuengland, berichtet z.B. Oberst Hamilton, „ist eine Art von Laokoon, der auch nicht die geringste Anstrengung macht, um sich von den Schlangen zu befreien, die ihn zusammenschnüren. Mammon ist ihr Götze, sie beten ihn nicht nur allein mit ihren Lippen, sondern mit allen Kräften ihres Körpers und ihres Gemüts an. Die Erde ist in ihren Augen nichts anderes als eine Börse, und sie sind überzeugt, daß sie hienieden keine andere Bestimmung haben, als reicher zu werden denn ihre Nachbarn. Der Schacher hat sich aller ihrer Gedanken bemächtigt, die Abwechslung in den Gegenständen bildet ihre einzige Erholung. Wenn sie reisen, tragen sie, sozusagen, ihren Kram oder ihr Kontor auf dem Rücken mit sich herum und sprechen von nichts als von Zinsen und Gewinn. Wenn sie einen Augenblick ihre Geschäft aus den Augen verlieren, so geschieht dies bloß, um jene von anderen zu beschnüffeln.“ (16)

Da nicht die Geldleihe, sondern die Herrschaft über andere Völker der Zweck ihrer Bemühungen sein muß, können wir von Dreierlei ausgehen:
1) Die Transformation von Geldbeziehungen in Herrschaft setzt abgestimmtes Verhalten der Verleiher voraus (Organisation).
2) Schon das normale Kreditgeschäft setzt Geheimhaltung voraus; erst recht das auf die Erlangung von Einfluß auf die Institutionen des Feindes zielende.
3) Zugang zu den in die Herrschaftsstrategie eingebundenen geheim operierenden Kreditorganisationen haben nur Juden.

Der jüdische Geheimbund im Geldwesen ist also eine kultische Notwendigkeit und keine antisemitische Erfindung.

Es zeigt sich hier, daß die aus der marxistischenen Kapitalanalyse ableitbare allgemein-kapitalistische Machtstellung des Finanzkapitals, die auch nicht-jüdischen Geldsammelstellen zufällt, durch religiös-völkische Einflüsse auf eigentümliche Weise überformt wird und dadurch der Begriff der „Jüdischen Plutokratie“ seine Berechtigung hat. Das sogenannte Jahrhundert Amerikas – das 20. Jahrhundert – sah die Ablösung des von der britischen Kriegsflotte bestimmten kolonialen Imperialismus´ durch den von der US-Leitwährung bestimmten Dollarimperialismus. Damit erweist sich dieses Jahrhundert in Wahrheit als das Jahrhundert der Ostküsten-Juden. Denn das Machtzentrum des Dollarimperialismus – der vor einigen Jahren die hübsche Bezeichnung „Globalismus“ angenommen hat – ist das von Juden beherrschte Banksystem der USA.

Langsam, sehr langsam – Herr Goldhagen – lernen jetzt die Goijm, die Nichtjuden, ihre Geschichte mit dem „Jüdischen Blick“ neu zu sehen. Dieser sieht nur das Geld und seine Bewegung. Dieser läßt sich nicht beirren durch die Buntheit des Lebens. Auch durch die Farbe des Blutes hindurch folgt er den irren Zuckungen des Goldenen Kalbes, um kaltblütig den richtigen Zeitpunkt für den nächsten Reibach zu erspähen.
Wer – um die jetzt untergehende Welt zu verstehen – sich als Goy zu diesem Blick zwingt, sieht plötzlich nicht mehr die Schützengräben von Verdun, die von Granaten zerfetzten Bäume, die durch Gasmasken zu Marsmenschen entstellten Männer mit ihren Karabinern, die in der Landschaft verstreuten Gefallenen; der sieht plötzlich wie in einem Röntgenbild durch diese Erscheinungen hindurch metallisch glänzende Ströme: die Geldseite des Krieges.
In dieser Landschaft offenbart sich die monetäre Auszehrung der Europäischen Großmächte als das prägende Ergebnis des Ersten Weltkrieges. Der Mangel an Zahlungsmitteln und der mit militärischen Mitteln unterstrichene Zwang zur Schuldentilgung machte die europäischen Mächte anfällig für die Weltherrschaft der US-Amerikanischen Ostküste.
Unter der Fahne des Freihandels schachernd, eine breite Blutspur hinter sich herziehend, drängt das Große Geld über seinen realwirtschaftlichen Funktionsraum hinaus. Als Spekulationskapital brach es über die wohlgeordneten Volkswirtschaften Mittel- und Westeuropas herein. Deren Abweidung stürzte Millionen und Abermillionen Menschen in Europa in äußerste Existenznot. Auf dem Höhepunkt der an den Weltbörsen gezüchteten Scheinblüte der US-Wirtschaft platzte 1929 die Spekulationsblase. Der „Schwarze Freitag“ brachte eine weltwirtschaftskrise nie gekannten Ausmaßes und als Gegenreaktion den Versuch des Deutschen Reiches hervor, jenseits von Liberal-Kapitalismus und Kommunismus auf einem „Dritten Weg“ den Völkern das Beispiel einer Neuen Welt ohne Arbeitslosigkeit und Hunger zu geben.
Nicht das sogenannte Deutsche Wirtschaftswunder der Jahre 1955 bis 1973 war ein Wunder. Das war nur der Ausverkauf Deutschlands an die USA.
Das Deutsche Wunder hatte sich in den Jahren 1933 bis 1941 ereignet, als das durch den unglücklichen Ausgang des Ersten Weltkrieges in einen tiefen Abgrund geschleuderte Deutsche Volk sich erhob und in nur vier Jahren nicht nur die Folgen der Weltwirtschaftskrise überwand, 6 Millionen Arbeitslose wieder in Lohn und Arbeit brachte, sondern zugleich seine Kräfte zu einer beispiellosen Anstrengung bündelte, die es in die Lage versetzte, die Schmach des Versailler Diktats mit militärischer Gewalt zu tilgen, nachdem die aussichtsreichen Bemühungen um einen friedlichen Ausgleich mit seinen Europäischen Nachbarn gescheitert waren durch die feingesponnenen Intrigen des US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, den den zweiten Krieg der USA gegen Deutschland wollte, um das Reich diesmal restlos und für immer zu zerstören und damit Europa zum Vasallen der USA zu machen.
Das Deutsche Reich hatte den Beweis geliefert, daß eine moderne Industrienation erblühen kann, wenn sie sich auf ihre eigenen Kräfte verläßt und dem Freihandel seine Grenzen weist. Nicht das Projekt Jenins, der Sowjetkommunismus, stellte für den Liberal-Kommunismus der US-Ostküste eine echte Gefahr dar, sondern das Deutsche Modell. Deshalb ist Deutschland und nicht die Sowjetunion zerstört worden.
1941 hatten Deutsche Volkskraft und die Deutschen Waffen an allen Fronten gesiegt. Die Tat eines Wahnsinnigen?

Alle Große Geschichte – wo und wann immer sie sich ereignet – ist auch die Zeit der Großen Verbrechen.

Das war nicht nur im Altertum so.
Die Europäer haben in Gemeinschaftsarbeit auf dem größten Kontinent dieser Erde die eingeborenen Völker Amerikas ausgemordet und so den Boden für die imposanteste Weltmacht der Geschichte, für die USA, bereitet.
Millionen und Abermillionen Menschen in vier Erdteilen sind bei der Schaffung des britischen Kolonialreiches – des größten in der Weltgeschichte – den Raubzügen Großbritanniens zum Opfer gefallen.
Millionen und Abermillionen Menschen sind bei dem Versuch, sie als Sklaven von Afrika nach den USA zu verschleppen, umgekommen.
Millionen und Abermillionen schwarze Menschen sind nach dem Anbruch der Neuzeit im „fortschrittlichsten“ Land der Erde, in den USA, als Sklaven vernutzt worden.
Usw.usf.

Das Jüdische Volk – das habe ich hier mit den Auszügen aus dem Alten Testament belegt – hat weltgeschichtlich die eindrucksvollsten Zeugnisse seiner völkermörderischen Tradition hinterlassen. Und es empfindet keine Scham. Wie wollen Sie – wie Ihr Volk – begründen, daß wir Deutschen uns zu schämen hätten? Wozu also das Schandmal im Zentrum der Reichshauptstadt der Deutschen?

Aber erst auf dem Gipfel seiner Entfaltung als Globalmacht zeigt sich das Jüdische Problem in seiner vollen Schärfe. Äußerliches Zeichen der prekären Lage des Judentums ist der Umstand, daß sein Triumph weltweit als Dekadenz erscheint und von den geistigen Eliten auch so wahrgenommen wird.
Sie, Herr Goldhagen, haben mit Ihrem Buch „Hitlers willige Vollstrecker“ den Anstoß gegeben, darüber noch einmal ganz neu nachzudenken. Indem Sie unsere Kultur in Frage stellen, haben Sie die Widerstandslinie erreicht, hinter die wir als Deutsche nicht zurück können, ohne uns bei klarem Bewußtsein selbst aufzugeben. Sie lassen uns keine andere Wahl: wir müssen jetzt kämpfen, wenn wir als Volk überleben wollen. Die Deutschen schulden Ihnen Dank dafür; denn der furor teutonicus will geweckt sein. Unsere Herzen werden wieder fester, der Kopf kühler, die Augen schärfer.
Ich lade Sie ein, mit mir gemeinsam und öffentlich der Frage nachzugehen, welche Rolle das Jüdische Bankkapital bei der Auslösung und Lenkung der Weltkriege des 20. Jahrhunderts gespielt hat.

Auf diese Frage werde ich zurückkommen.

Der Jahwe-Kult, die Anbetung eines die anderen Völker verachtenden Gottes, läßt von Alters her bis in die Gegenwart das Jahwe-Volk seinen Wirtsvölkern als Fremdkörper erscheinen. Das ist das Geheimnis der 2.000-jährigen Feindschaft zwischen dem Jüdischen Volk und den übrigen Völkern. Diese Feindschaft zeigte sich mit ihren tödlichen Konsequenzen für die Juden schon im vorchristlichen Altertum, als lange bevor die Juden Jesus ans Kreuz geschlagen hatten.
Die Herrlichkeit Judas dauerte nicht lange. Die Stämme Israels teilten sich in zwei Reiche. Ihre Macht erlosch. Schließlich wurde der Tempel Jahwes in Jerusalem zerstört und Ihr Volk in alle Himmelsrichtungen zerstreut. So ist uns in der Vulgata jenes Sendschreiben des persischen Großkönigs Artaxerxes an die Großen seines Reiches überliefert, mit dem er die Ausrottung Ihres Volkes anordnete. Es lautet wie folgt:

StzuEst 1, 2-4
2. Obwohl ich über viele Völker herrsche und über die ganze Erde Gewalt habe, wollte ich doch nicht überheblich werden in meiner Macht, sondern war darauf bedacht, meine Untertanen gnädig und mild zu regieren, damit ein jeder ohne Furcht in Ruhe leben und den lieben Frieden genießen könne, nach dem jedermann verlangt.
3. Daher überlegte ich mit meinen Ratgebern, wie das geschehen könnte. Da wies mich Haman, mein besonnenster, ergebenster und getreuester Ratgeber, der nach dem König der Höchste ist, darauf hin, daß es ein Volk gibt, über die ganze Erde zerstreut, das seine besonderen Gesetze hält und dadurch überall zu Land und Leuten im Gegensatz steht, die Gebote der Könige unablässig mißachtet und Frieden und Einigkeit im Reich durch seinen Eigensinn verhindert.
4. Wir vernahmen also, daß sich ein einziges Volk gegen alle Welt stellt, verkehrte Gesetze hält und unsern Geboten ungehorsam ist, wodurch es großen Schaden tut und Frieden und Einigkeit in unserm Reich stört. Deshalb haben wir befohlen: Alle, die Haman, der Höchste nach dem König, der über alle Provinzen gesetzt ist und den wir wie einen Vater ehren, benennen wird, sollen mit Weib und Kind durchs Schwert der Feinde ohne alles Erbarmen umgebracht und niemand verschont werden, und zwar am vierzehnten Tag im Adar, dem zwölften Monat, in diesem Jahr. So sollen diese ruchlosen Menschen an einem einzigen Tag erschlagen werden und damit unserm Reich den Frieden zurückgeben, den sie gestört haben.

Dieser Anschlag auf Ihr Volk wurde durch die Fürsprache Esters, der Jüdischen Gemahlin des Artaxerxes vereitelt. Nach der Überlieferung sind daraufhin die Geretteten so übermütig geworden, daß Furcht und Schrecken die anderen Völker überfiel. Dazu lesen wir im Buch Ester:

Est. 8, 10 – 17
10. Und es wurde geschrieben in des Königs Ahasveros (Artaxerxes) Namen und mit des Königs Ring gesiegelt. Und man sandte die Schreiben durch reitende Boten auf den besten Pferden.
11. Darin gab der König den Juden, in welchen Städten sie auch waren, die Erlaubnis, sich zu versammeln und ihr Leben zu verteidigen und alle Macht des Volks und Landes, die sie angreifen würden, zu vertilgen, zu töten und umzubringen samt den Kindern und Frauen und ihr Hab und Gut zu plündern
12. an einem Tag in allen Ländern des Königs Ahasveros, nämlich am dreizehnten Tage des zwölften Monats, das ist der Monat Adar.
13. Eine Abschrift des Schreibens aber sollte als Gesetz erlassen werden in allen Ländern, um allen Völkern zu eröffnen, daß die Juden sich für diesen Tag bereithalten würden, sich zu rächen an ihren Feinden.
14. Und die reitenden Boten auf den besten Pferden ritten aus schnell und eilends nach dem Wort des Königs, und das Gesetz wurde in der Festung Susa angeschlagen.
15......
16. Für die Juden aber war Licht und Freude und Wonne und Ehre gekommen.
17. Und in allen Ländern und Städten, an welchen Ort auch immer des Königs Wort und Gesetz gelangte, da war Feude und Wonne unter den Juden, Gastmahl und Festtag; und viele aus den Völkerun im Lande wurden Juden; denn die Furcht vor den Juden war über sie gekommen.

9 I Die Juden rächen sich an ihren Feinden
Im zwölften Monat, das ist der Monat Adar, am dreizehnten Tage, als des Königs Wort und Gesetz ausgeführt werden sollte, eben an dem Tage, als die Feinde der Juden hofften, sie zu überwältigen, und sich´s wandte, daß nun die Juden ihre Feinde überwältigen sollten,
2. da versammelten sich die Juden in ihren Städten in allen Ländern des Königs Ahasveros, um Hand anzulegen an die, die ihnen übelwollten. Und niemand konnte ihnen widerstehen, denn die Furcht vor ihnen war über alle Völker gekommen.
3. Auch alle Obersten in den Ländern und die Fürsten und Statthalter und Amtleute des Königs halfen den Juden, denn die Furcht vor Mordechai war über sie gekommen.
4. Denn Mordechai war groß am Hof des Königs, und die Kunde von ihm erscholl in allen Ländern, wie er immer mächtiger werde.
5. So schlugen die Juden alle ihre Feinde mit dem Schwert und töteten und brachten um und taten nach ihrem Gefallen an denen, die ihnen feind waren.
6. Und in der Festung Susa töteten und brachten die Juden um fünfhundert Mann.
7. Dazu töteten sie Parschandata, Dalfon, Spata,
8. Porata, Adalja, Aridata,
9. Parmaschta, Arisai, Aridai und Wajesata,
10. die zehn Söhne Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Judenfeindes. Aber an die Güter legten sie ihre Hände nicht.
11. Zu derselben Zeit kam die Zahl der Getöteten in der Festung Susa vor den König.
12. Und der König sprach zu der Königin Ester: die Juden haben in der Festung Susa fünfhundert Mann getötet und umgebracht, auch die zehn Söhne Hamans; was werden sie getan haben in den anderen Ländern des Königs? Was bittest du, daß man dir´s gebe? Und was begehrst du mehr, daß man dir´s tue?
13. Ester sprach: Gefällt´s dem König, so lasse er auch morgen die Juden in Susa tun nach dem Gesetz für den heutigen Tag, aber die zehn Söhne Hamans soll man an den Galgen hängen.
14. Und der König befahl, so zu tun. Und das Gesetz wurde zu Susa gegeben, und die zehn Söhne Hamans wurde gehängt.
15. Und die Juden in Susa versammelten sich auch am vierzehnten Tage des Monats Adar und töteten in Susa dreihundert Mann, aber an ihre Güter legten sie die Hände nicht.
16. Auch die anderen Juden in den Ländern des Königs kamen zusammen, um ihr Leben zu verteidigen und sich vor ihren Feinden Ruhe zu verschaffen, und töteten fünfundsiebzigtausend von ihren Feinden; aber an die Güter legten sie die Hände nicht.

Dem Gedenken an diese wunderbare Rettung und an die Rache, die die Juden an ihren Feinden geübt hatten, ist das jährliche Purimsfest gewidmet. Bin ich richtig unterrichtet, daß die Juden an diesem Tage nach der Lesung im Buche Ester die rituelle Formel sprechen: „Gedenket und vergeßt nichts!“ ?
Zweitausend Jahre waren nicht genug, um Ihr Volk jenen Anschlag von Haman vergessen zu lassen. Und was sind fünfzig Jahre gegen zweitausend?
Hatte Ihr Volk je Freunde unter den Völkern? Ich wüßte keines zu nennen.
Stimmen Sie mit mir überein, daß die mit Zitaten aus dem Alten Testament belegten „wohllüstigen Grausamkeitsphantasien“ der Juden gepaart mit deren nicht verjährenden Rachebedürfnis zweifellos Momente einer „Kultur des Todes“ sind?

Bei jedem Satz, den ich hier niederschrieb, hörte ich von irgendwoher wütende Schreie: „Du bist ein Antisemit!“ Mit jedem Satz wurden die Schreie lauter und bedrohlicher. Ich kann aber weder schweigen noch dieses Geschrei länger dulden. Ich muß es übertönen:

Der Antisemitismus ist eine Erfindung der Juden. Aus ihrer Sicht – wenn vielleicht auch unbewußt – sind antisemitische Pogrome ein Ersatz für die Kriege, die ein Volk zur Nation zusammenschweißen; Kriege die Juden als Pseudovolk ohne Land und Staat nicht führen können.
Das Verhängnis der Juden ist ihre Wahnvorstellung, das auserwählte Volk Jahwes, eines Völkermörders, zu sein, welches alle anderen Völker anfeindet, und dafür von jedem angefeindet wird (Kant).
Der allgegenwärtige Antisemitismus-Vorwurf bezweckt den unbedingten Schutz des Jahwe-Kults, der – weil von den Völkern verworfen – anders nicht mehr zu schützen ist.
Cicero, Jesus, der Apostel Paulus, Friedrich II. der Staufer, Luther, Voltaire, Friedrich der Große, Kant, Napoléon, Herder, Goethe, Hegel, Nietzsche, Richard Wagner, Theodor Mommsen, Karl Marx, Bismarck, Kaiser Wilhelm II., Max Weber und tausend andere Leuchten des Abendlandes werden – wenn wir uns nicht endlich gegen diese geistige Diktatur der Juden erheben – bald ausgelöscht sein, weil Juden sie zu Antisemiten stempeln.
Denn, wer Antisemit ist, das bestimmen die Juden. Und für sie sind wir – die Nichtjuden – alle Feinde. Wenn man – jetzt da sie die Welthirtschaft ausüben – sich ihnen nicht in gebückter Haltung nähert, schreien sie schon los. Da kann man machen, was man will: es hilft nichts. Beschäftigt man sich kritisch mit ihrer Kultur, ist man schon verflucht. Und keiner flucht besser als die Juden (3. Mose 26, 14 – 39).
„Eliminatorischer“ Kulturkampf – das ist es doch, Herr Goldhaben, was Ihnen vorschwebt, wenn Sie unsere Kultur als eine Kultur des Todes definieren?
Bezogen auf den Jahwe-Kult konnte Toleranz nur die Vorübung für die Hingabe an der materialistischen Atheismus sein. Dieser zersetzte die Gottesvorstellung und damit die Sittlichkeit der nicht-jüdischen Nationen und schließlich diese NATIONEN SELBST. Übrig geblieben als religiös-völkisch begründete Macht ist die Judenheit als Antination, die – gleich einer Mistel – auf fremdem Holz ein volksähnliches Dasein führt.
Aber nicht die Völker der Welt werden untergehen, sondern der Jahwe-Kult.
Es kommt jetzt darauf an, daß die Reste, die von den stolzen Völkern Europas noch übrig sind, mit den Völkern in Asien und Afrika und mit den nicht-jüdischen Bevölkerungen in Australien und Amerika zu einer antijahwistischen Front zusammenzuschließen, um mit der Judenheit in einer klaren Ausdrucksweise endlich das Gespräch über Jahwe und seine Verheißungen, den Stein des Anstoßes und die Wurzel des Antsemitismus, zu führen.
Das Ergebnis kann nur die Götterdämmerung über dem Sinai und die Zerschmetterung des praktischen Jahwismus, des Mammonismus, sein. Das wird die wahrhafte Erlösung der Juden aus ihrem Paria-Dasein sein.
Art und Inhalt des Gespräches muß der noch weitgehend unerkannten Bedeutung des Jüdischen Einflusses auf das Abendland entsprechen, etwa so, wie Max Weber das Problem gesehen hat.

Max Weber:
Wir befinden uns also bei Betrachtung seiner (des Judentums) Entwicklungsbedingungen, ganz abgesehen von der Bedeutung des jüdischen Pariavolkes selbst innerhalb der Wirtschaft des europäischen Mittelalters und der Neuzeit vor allem aus...... Gründen der universalhistorischen Wirkung seiner Religion an einem Angelpunkt der ganzen Kulturentwicklung des Occidents und vorderasiatischen Orients.....
Das Problem ist also: wie sind die Juden zu einem Pariavolk mit dieser höchst spezifischen Eigenart geworden? (18)

Die „Kulturentwicklung des Occidents“ – das ist mit Händen greifbar – befindet sich in einer lebensbedrohlichen Krise. Es ist die Krise der religiösen Ethik und des damit verknüpften praktischen Denkens der Judenheit. Denn die Christen – das hat Karl Marx richtig gesehen – sind längst zu weltlichen Juden geworden. Was ursprünglich die geistliche Differenz zwischen Jüdischem Kultus und christlicher Theologie ausmachte – die Lehre vom dreieinigen Gott – ist spätestens seit der Französischen Revolution toter Buchstabe, nicht mehr wirklich.

Die Judenheit ist im Begriff, ihren universellen Anspruch, den Max Weber völlig losgelöst von den Protokollen der Weisen von Zion benennt, in einer neuen Gestalt, nämlich im Kultus der Menschenrechte, wie Phönix aus der Asche in blendender Schönheit über die Welt zu bringen.
So wie die völkermörderische Kolonisierung der außereuropäischen Welt durch die europäischen Seemächte zu ihrer Rechtfertigung des Hinweises auf den am Kreuz gestorbenen Jesus von Nazareth bedurfte, so ist – wie die Greuelpropaganda gegen den Irak und gegen Serbien täglich beweist – die Globalisierung der Welt durch die Geldmacht nicht zu verwirklichen ohne die Ideologie der kriegsrechtfertigenden „Menschenrechte“ – von Medienzaren in den USA erfunden, um als Kriegswaffe zuerst (1898) gegen Spanien und dann gegen Deutschland einsetzt zu werden.
Dieses unheilige Reich der jüdisch-christlichen Zweckgemeinschaft bricht jetzt zusammen. Offenbart ist ihr Blut-zu-Blut-Geheimnis, dessen Frucht die Weltmacht des Geldes ist, in der sich das Leiden der Völker spiegelt.

Dieser Befund schärft den Blick für das Rettende. Weber gibt einen wichtigen Hinweis: Der Judaismus sei eine asiatische Religion. Deren Gemeinsames sei der Erlösungsglaube. Dieser sei zwar bei den Juden nicht auf spirituelle Erwartungen gerichtet, sondern auf eher lebenspraktische Forderungen, deren Erfüllung sie von der himmlischen Macht erwarteten. (19).
Erlösungsglaube ist nicht ohne Erlösungsbedürfnis denkbar. Dieses spiegelt eine Weltanschauung wider, in der den Völkern und den Menschen eine fremdabhängige Seinsweise zugedacht ist, in der sie nicht als freie existieren. Die Welt ist darin ein Ort der Strafversetzung. Unfähig, sein Hiersein als Herausforderung zur Bewährung und als Aufforderung zur Weltdurchdringung zu begreifen, sinnt der asiatische Geist auf Weltflucht oder erhofft irdische Beglückung durch die Himmelsmacht als Belohnung für widerliche Unterwürfigkeit bis zum sohnesmord. Nichts Eigenes ist darin. Nietzsches Frage: „Wozu Mensch überhaupt?“ bleibt hier ohne Antwort. Hier entfaltet sich ihre vernichtende Wucht: Die Völker sind die Fülle des Nichts, also selber Nichts. Ihre Geschichte endet im Nichts, Buddhismus und Hinduismus sind seine reinen Gestalten.
Dem stellt sich der faustische Geist der Germanen entgegen, der der Geist der Eigenheit und der Freiheit ist: Germanen sind so sehr weltbegeistert, daß Walhalla nur die ideale Spiegelung ihrer realen Welt ist: einer Welt voller Herausforderungen, Prüfungen und heroischer Kämpfe. Nicht nach ruhigem Genuß des Lebens steht ihr Sinn. Sie wollen Abenteuer bestehen und sich in ihren Taten bei sich fühlen und diese für sich sprechen lassen. Ihre Taten sind ihnen selbst so sehr Zweck und nicht nur Mittel zum Zwecke, daß dem Germanen der Tod in der Schlacht würdiger und daher wünschenswerter erscheint, als das friedliche Aushauchen der Seele auf dem Sterbebett.
Dem Asiaten sind Leben und Tod gleichgültig. Dem Germanen ist das Leben – das geliebte – der ewige Einsatz im Kampf auf Leben und Tod um Anerkennung als Person. Die Ebenbürtigkeit des Feindes und die achtung vor ihm bestimmen den Wert der ihm abgetrotzten Anerkennung. Nicht seine Ausrottung ist das Ziel des Kampfes, auch nicht seine Unterwerfung, sondern seine mit dem Schwert errungene Achtung. Nicht die im Totschlag wirkende Stärke imponiert dem Germanen, sondern der im Kampf gegen einen Stärkeren bewiesene Mut.
Meinen Sie, Herr Goldhaben, wenn Sie von einer Kultur des Todes sprechen, dieses Germanische Selbstverständnis? Wohl eher nicht, denn es ist sicherlich nicht das Selbstverständnis von „Mördern und Folterknechten“.

Der Germanische Geist erwacht in unseren Tagen aus tiefer Bewußtlosigkeit. Durch den Deutschen Idealismus gestärkt, wird er die Jüdische Herausforderung diesmal bestehen. Seine neue Gestalt erwächst aus der Erkenntnis, daß die erlebte Germanische Völkergemeinschaft – die bewußt erfaßte Rückbindung (religio) des freien Volksgenossen in das ganze seines Volkes – eine bestimmte Gestalt Gottes ist. Der Germanische Geist erfaßt, daß alle Völker – und nicht nur ein auserwähltes Volk – in ihrer Unterschiedlichkeit Daseinsformen des absoluten Geistes und als solche von gleichem Wert sind. Der Schutz- und Trutzgedanke, der ein einzelnes Volk ausmacht und das Leben, die Freiheit und die Sicherheit der Volksgenossen gewährleistet, umfaßt jetzt die Gemeinschaft der Völker als ein Ganzes, nicht als materielles Ganzes unter einer Weltregierung oder – schlechter noch – unter der Fuchtel des Jüdischen Spekulationskapitals, sondern als Einheit im Geiste, deren Glieder Teile eines lebendigen Ganzen sind. Dieses weltumstürzende Verhältnis ist in der christlichen Botschaft erst als Vorstellung und Empfindung – also in einer noch unreifen Form – vorhanden. Erst in der Philosophie des Deutschen Idealismus – insbesondere von Hegel – ist es als klarer Gedanke gefaßt. Dieser ist dem Jüdischen Denken unzugänglich, da er mit der Jüdischen Weltanschauung unvereinbar ist. Ein Jude, der die Wahrheit dieses Gedankens erkennt und in ihm lebt, ist innerlich kein Jude mehr. Er hört auch auf, äußerlich – d.h. im Kultus und im Habitus – ein Jude zu sein.
In dieser Idee ist kein Volk bevorzugt, und keines zurückgesetzt. Sie ist der Tod Jahwes; zuerst aber der Tod Mammons, denn er ist die irdische Macht, gegen die die Völker „zum Schutz und Trutz brüderlich zusammenstehn“ – einfach, weil sie überleben wollen.
Die Idee der Einheit der Völker in ihrer Vielfalt, gegründet auf die Anerkennung jedes Volkes als Person durch jedes andere Volk, was den Kampf um Anerkennung – also auch den Krieg – einschließt, ist die Substanz des Germanischen Reiches.
Damit ist der Grund freigelegt, aus dem heraus immer neu die Jüdische Todfeindschaft gegen den Deutschen Idealismus wächst. Es ist Ihr Verdienst, Herr Goldhagen, die daraus folgende Kampfansage ohne Verstellung und ohne diplomatische Umschreibung ausgesprochen zu haben.

Den Germanischen Geist zum Bewußtsein seiner selbst zu bringen, dazu bedurfte es der Jüdischen Herausforderung, die deshalb geschichtlich gerechtfertigt ist. So findet in ihm auch die Antination die Anerkennung, die sie aus dem Paria-Dasein erlöst und zur Person macht; zu einer feindlichen zwar, aber doch zu einer notwendigen Existenz.

Dieser Satz ist eine Folgerung aus der inneren Bewegung des Begriffs. Er ist nur dem wirklich klar und verständlich, der diese Bewegung – angeleitet durch die Hegelschen Schriften – wenigstens einmal mitvollzogen hat. Es ist müßig, sich an ihm mit der Jüdischen Logik vergehen zu wollen.
Der von Deutschen in der Vergangenheit unternommene Versuch, die Jüdischen Menschen auf grausame Weise mit Gewalt aus der Volksgemeinschaft zu entfernen, beruhte auf einer verhängnisvollen Biologisierung des Problems. Hitler hat zu spät erkannt (und in einem Gespräch gegenüber Bormann bekannt), daß die Juden eine „geistige Rasse“ seien. Darin liegt, daß der Judaismus nicht durch physische Gewalt, sondern nur geistig – also in Freiheit – überwunden werden kann.
Nicht von den Juden ist eine Änderung der Geisteshaltung zu fördern, sondern von den Deutschen: Indem sie das Jüdische Wesen als ihre Verneinung begreifen, machen sie sich innerlich frei vom Mammonismus in allen seinen Erscheinungsformen. Sie erlangen dadurch die geistige Fähigkeit (= Freiheit) zu einer Politik der Unterordnung des Geldes und damit des Marktgeschehens unter das Allgemeininteresse. Die Wirtschaft wird als Volkswirtschaft wiederhergestellt, d.h. die Wirtschaft wird dem Gemeinwesen dienen und damit den Einzelnen – nicht umgekehrt. In dieser Unterordnung des Marktes unter das Allgemeinwohl ist die Jüdische Geldmacht gebrochen.
Mit dem Neuen Denken wird den Juden auch das letzte Machtmittel – das rationale Raisonnement – entgleiten. Konstruktivismus und Dekonstruktivismus werden ausgespielt haben.
Zwar wird das rationale Kalkül als operative Logik der endlichen Dinge seine Bedeutung beibehalten, aber es wird sich nie mehr am Lebendigen und am Geist vergreifen dürfen. Nie wieder werden die Juden mit dieser Logik den Deutschen einreden können, daß Volk und Nation nur Wahngebilde (Phantasmagorien) seien, daß es keine Wahrheit gebe und das Subjekt zwischen Buchdeckeln den Tod gefunden habe.
Diese Erkenntnis schließt jeden Rachgedanken gegen das Jüdische Volk aus, selbst wenn sich herausstellen sollte, daß es in beiden Weltkriegen dieses Jahrhunderts mit seiner Geld- und Medienmacht jeweils den von den Deutschen Waffen bereits erfochtenen Sieg letztlich in eine katastrophale Niederlage des Deutschen Reiches verwandelt hat.

Das vorausgeschickt, können wir jetzt angstfrei die Geschichte unseres Jahrhunderts neu erforschen.
Trifft es zu, was Ihr Bruder im Glauben, Benjamin H. Freedmann, 1961 der Öffentlichkeit mitteilte? Der Dreibund Deutschland-Österreich-Türkei hätte 1916 Frankreich und Großbritannien faktisch bezwungen gehabt. Das Deutsche Reich hätte Großbritannien einen Verhandlungsfrieden angeboten und die Wiederherstellung des Vorkriegszustandes zugesagt. In dieser Lage hätten Zionisten aus Deutschland der britischen Regierung den Eintritt der USA in den Krieg gegen Deutschland angeboten, falls Großbritannien sich für die Schaffung einer Heimstatt für die Juden in Palästina einsetzen würde. Diese Kreise hätten nach einer entsprechend positiven Reaktion der britischen Regierung über die von den Zionisten in den USA beherrschten Banken und Medien die US-Regierung zum Kriegseintritt auf Seiten der Entente veranlaßt. (20)
Freedmann soll als Vertrauter der höchsten Jüdischen Führungsebenen und aufgrund seines persönlichen Umgangs mit Bernard Baruch, Samuel Untermeyer, Woodrow Wilson, Franklin Delano Roosevelt, Joseph Kennedy und John F. Kennedy von den wesentlichen Einzelheiten dieses „Deals“ Kenntnis erhalten haben. Er habe 1945 mit dem organisierten Judentum gebrochen und seitdem sein beträchtliches Vermögen dem Kampf um die Aufdeckung der „Jüdischen Tyrannei“, die die USA umschlungen hätten, gewidmet.
Trifft es ferner zu, daß Franklin Delano Roosevelt seine raffinierte Politik zur Herbeiführung des Zweiten Weltkrieges mit dem Ziel, das Deutsche Reich für alle Zeiten zu zerstören, unter dem maßgeblichen Einfluß der Jüdischen Organisationen in den USA und des Jüdischen Bankkapitals der Ostküste konzipiert und realisiert hat? (vgl. Mailton Fish (21), Patrick Buchanan (22), Dirk Bavendamm (23) ).

Vielleicht bringt es uns weiter, wenn wir an dieser Stelle auch der Frage nachgehen, auf die uns das Zeugnis des einflußreichen damaligen Kongreßabgeordneten Hamilton Fish hinführt: Hat die US-Regierung gelogen, als sie 1944 auf Anfrage erklärte, sie könne die von der NEW YORK TIMES behaupteten millionenfachen Gaskammermorde an Juden nicht bestätigen? (24)
Zu dieser Zeit befanden sich die USA an der Seite von Großbritannien, der Sowjetunion und Frankreichs im Krieg mit Deutschland. Das spricht dafür, daß die US-Regierung tatsächlich keine Erkenntnisse über Vernichtungsaktionen hatte, denn warum hätte sie die Kriegsgegner durch Zurückhaltung derartiger Informationen schonen sollen? Schließlich war Greuelpropaganda zu dieser Zeit bereits eine bevorzugte Waffe der psychologischen Kriegsführung gegen Deutschland.
Da anzunehmen ist, daß die Geheimdienste der genannten Nationen die äußersten Anstrengungen unternahmen, ihren gemeinsamen Feind, das Deutsche Reich, gründlichst auszuspionieren und zwischen den Alliierten ein reger Informationsaustausch stattfand, dürfen wir wohl annehmen, daß Vernichtungsaktionen für den Geheimdienst der Feindmächte nicht wahrnehmbar waren.
Da – gesetzlich durch Par. 130 StGB abgesichert – Vernichtungsaktionen der in der NEW YORK TIMES erwähnten Art als geschichtliche Wahrheit, d.h. für allgemeinkundig zu gelten haben, müssen wir von einer perfekten Geheimhaltung des Massenmordes ausgehen. Wir können daher ausschließen, daß „das Deutsche Volk“ davon Kenntnis hatte. Den wenigen Wissensträgern, die es ja gegeben haben muß, war der Mund verschlossen durch die Androhung der Todesstrafe für die Weitergabe derartiger Informationen (Heimtücke-Gesetz).
Himmler und Hitler – das beweist ein erhaltenes schriftliches Dokument – waren sich bewußt, daß „die gewollte Hinnahme des Todes wehrloser Menschen germanischer Gesittung widerspreche“. Wenn diese Einsicht sie auch nicht davon abgehalten haben mag, den Tod von Millionen wehrlosen Juden zu veranlassen odeer wenigstens „gewollt“ hinzunehmen, so haben wir hier ein Motiv für die denkbar höchste Geheimhaltung des Massenmords vor dem Deutschen Volk.
Trifft es schließlich zu, daß Anfang 1943 Abgeordnete im US-Kongreß eine Resolution einbrachten zur Verurteilung „der Tötung von Millionen von Juden in polnischen Gaskammern“, und das US-Außenministerium dazu erklärte, „daß es von diesen Grausamkeiten nichts wisse.“ (25) Wie wäre das ggf. zu interpretieren?
Genauer:
Wie beurteilen Sie die Tatsache, daß es in einem Prásident F.D. Roosevelt im Januar 1944 vorgelegten geheimen Memorandum, betitelt: „Die Duldsamkeit dieser Regierung gegenüber dem Mord an den Juden“ auf Seite 34 heißt: „Der Abgeordnete Hamilton Fish jr. Von New York erkundigte sich telefonisch beim „State Department“, welche berichte dort vorlägen. Durch einen Artikel der NEW YORK TIMES des Journalisten Pierre van Paasen über tägliche Morde an Juden wurde er dazu angeregt.
Der Sachreferent für Jüdische Fragen im Außenministerium, Mr. Reams, erwiderte, daß man dort den Artikel prüfe, daß aber derartige Berichte nicht bestätigt werden konnen....“? (26)
Meinen Sie, das deutsche Volk hätte unter der nationalsozialistischen Herrschaft von den vorstehend angesprochenen Verbrechen mehr gewußt als die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika?
Müssen Sie Ihre These, der von Ihnen behauptete „eleminatorische Antisemitismus“ der Deutschen sei in deren politischer Kultur verwurzelt, nicht fallen lassen, wenn Sie bedenken, daß „eleminatorische“ Judenverfolgungen fast überall auf der Welt und schon zu Zeiten, als die Deutschen noch nicht in die Geschichte eingetreten waren, stattgefunden haben?
Wenn das Deutsche Volk nichts von der Vernichtung wußte, kann es nach unseren abendländischen Wertvorstellung auch nicht für schuldig befunden werden. Es hat folglich keinen Grund, in Sack und Asche einherzugehen und Scham zu bekunden.

Damit – Herr Goldhagen – hätten wir eine ganz neue Ebene für ein Gespräch über Juden und Deutsche in heutiger Zeit erreicht.

Da sich Juda unverändert über die Thora, also auf Jahwes Geheiß durch die Feindschaft zu allen anderen Völkern definiert, besteht das Problem fort. Die Politik der Tabuisierung des Jüdischen Problems ist weltweit – auch in den USA – gescheitert. Ihre Früchte sind bitter: In Rußland wird heute sogar von hohen Militärs und Dumaabgeordneten, die der kommunistischen Fraktion angehören, wieder der Judenmord propagiert. Achten Sie auf die Zeichen!
Ich bete zu meinem Gott, daß sich das in meinem Volk, im Deutschen Volk, nie, nie ereignen möge!

Es ist für Ihr Volk ein Verhängnis, daß es aus den dargestellten Gründen seine feindliche Selbstisolierung in der Zerstreuung nur durch die Preisgabe seines Selbstes, nur durch völlige – d.h. innere und äußere – Angleichung an die jeweiligen Wirtsvölker überwinden könnte, dazu aber – wie die Geschichte des Deutsch-Jüdischen Verhältnisses zeigt – nicht bereit ist. Das verwundert nicht, denn wie könnte der Wille wachsen, sich einer nicht nur als fremd, sondern gar als feindlich vorgestellten Gemeinschaft zu übergeben?
Ihr von seinem Gott zu einem Paria-Dasein verdammtes, gleichwohl in diesem Jahrhundert zur Welthirtschaft aufgestiegenes Volk kann nur in Vergeltungsphantasien sein seelisches Gleichgewicht finden. Die reale Vergeltung, die physische Auslöschung des Deutschen Volkes (Kaufmann-Plan), blieb den Juden verwehrt – durch einen strategischen Fehler Roosevelts, den Harry S. Truman nicht gemacht hätte. Die jetzt nur in seinem Inneren gemalten Bilder von den mit Hilfe Jahwes gewonnenen Schlachten gegen seine Feinde, erscheinen in der Äußerlichkeit als mickrige Miniaturen von Gehässigkeit und kleinschadenstiftender Intrige. Sein Widerstand in feindlicher Umgebung tritt als Zersetzung in Erscheinung.


Wo wäre denn ein selbstbewußtes Volk zu finden, das diese Feindseligkeit eines Gastvolkes dauerhaft unbeachtet lassen würde?

Unglücklicherweise glauben Vertreter der Judenheit, das Deutsche Volk unablässig mit Ermahnungen und Demütungen traktieren zu sollen. Da sie nicht dumm sind, gehe ich davon aus, daß sie wissentlich und willentlich in Deutschland eine judenfeindliche Atmosphäre schaffen.
Ich überlege mir, welche Zwecke sie damit verfolgen.
Martin Walser hat in seiner Paulskirchenrede vorsichtig angedeutet, daß Habgier ein Motiv sein könnte.
Ich vermute, daß jenen Funktionärenuch deshalb an Spannungen gelegen ist, weil sie sich einen stärkeren Zusammenhalt der Jüdischen Gemeinde davon erhoffen.
Sie drehen damit an einer Spirale, die unerbittlich nach Zion führt, zur Versammlung des Volkes Israel auf einem Boden, den es sich zum zweiten Mal von anderen Völkern geraubt hat. Aber vielleicht ist gerade das gewollt.
Indem jene Repräsentanten kein offenes Wort, sondern immer nur servile Kreaturen an sich heranlassen, erschaffen Sie sich eine Scheinwelt.
Aber noch nie in der Geschichte konnten die vom Überlebenswillen eines Volkes gespeisten elementaren Kräfte durch Verbote und Strafandrohungen, und schon gar nicht durch das heuchlerische Geschwätz von Kollaborateuren, gebändigt werden.

Hier können Sie, Herr Goldhagen, wirksam eingreifen.
Sagen Sie Ihrem Volk, es möge sich nicht an jenen Deutschen orientieren, die ihr eigenes Volk – aus welchen Gründen auch immer – verraten.
Sagen Sie Ihrem Volk, daß das deutsche Volk das „Holokaust-Mahnmal“ nicht will und nicht lange dulden wird.
Sagen sie ihrem Volk schließlich auch, daß das Deutsche Volk es leid ist, fortgesetzt moralisch erpreßt zu werden.
Ihre Stimme würde nicht überhört werden.
Das Deutsche Volk seinerseits wird immer lauter die Forderung nach einem Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich erheben. Darin mögen dann alle Ansprüche aller beteiligten in friedlichem Einvernehmen geregelt werden – auch die nach geltendem Völkerrecht begründeten Ansprüche des Deutschen Reiches.


Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler


1) Daniel Jonah Goldhagen, Hitlers willige Vollstrecker, Siedler-Verlag, ISBN 3-88680- 593-X, A. 533
2) Hegel, Geschichte der Philosophie, Suhrkamp-Werkausgabe, Band 19, S. 510
3) Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, Kritische Studentenausgabe, Bd. 3, S. 576, dtv. 2223
4) Nietzsche, a.a.O., S. 573
5) Nietzsche, a.a.O.
6) Nietzsche, Also sprach Zarathustra, Werke Bd. 2, S. 486
7) Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, Kritische Studentenausgabe, Bd. 3, S. 576, dtv. 2223
8) Nietzsche, a.a.O.
9) Nietzsche, a.a.O., S. 599
10) Nietzsche, a.a.O., S. 609
11) Marx: Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 348
12) Marx: Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 372
13) Weber, Max, Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Band III, Uni-Taschenbücher 1490, Mohr & Siebeck, S. 102
14) Weber, a.a.O., S. 126
15) Weber, a.a.O., S. 26ff.
16) Marx: Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 373
17) Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, Werke Bd. 8, S. 791
18) Weber, a.a.O., S. 7
19) SSWeber a.a.O., S. 136
20) Rede im Willard Hotel in Washington D.C. gehalten auf Einladung der Zeitung COMMON SENSE, vgl. The Barnes Review Juli/August 1999, S. 29 ff.
21) Fish, Hamilton, Der zerbrochene Mythos, ED. Roosevelts Kriegspolitik 1933-1945, Grabert-Verlag, 1982
22) Buchanan, Patrick J., A Republic – Not an Empire, Washington DC, 1999
23) Roosevelts Krieg – Amerikanische Politik und Strategie, 1937 – 1945, 2. Auflage, Berlin 1998
24) Fish a.a.O., S. 233
25) Fish a.a.O., S. 233
26) Fish a.a.O., S. 235
27) Hegel, Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, Werke (Suhrkamp-Ausgabe), Bd. 19, S. 510
28) Hegel, a.a.O.
 

Horst Mahler, Paulsborner Straße 3, 10709 Berlin

Herrn Gerhard Schröder
c/o Bundeskanzleramt

Berlin


Berlin und Leipzig, den 9. November 1999


Lieber Gerhard Schröder,

da ich diese Zeilen in freundschaftlicher Absicht an Dich richte, vermeide ich es, Dich mit Deiner Amtsbezeichnung anzusprechen. An dieser kannst Du unmöglich Freude haben, denn Du führst eine Vasallenregierung – und Du weißt, daß ich das weiß. Es wäre ungerecht, Dir Salz in die Wunde zu streuen.
Wir waren uns uneins in der Frage, ob, wenn Du Dein Ziel, bundeskanzler zu werden, je erreichen würdest, du das Schicksal unseres Volkes auf parlamentarischem Wege – mit den Parteien, wie sie nun einmal sind – zum besseren wenden könntest. Du warst zuversichtlich, daß Dir das gelingen würde. Heute weißt Du, daß Du Dich geirrt hast und ich recht hatte.
Noch vor deiner Vereidigung haben Dir Bill Clinton und Madleine Albright klar gemacht, daß Du den Befehlen der US-Regierung zu gehorchen hast. Als ihr Befehlsempfänger hast Du Dich des Verbrechens, einen Angriffskrieg zu führen, schuldig gemacht. Und daß Du (vorläufig) nicht unter Anklage gestellt wirst, hast Du dem Eidbruch des Generalbundesanwalts zu verdanken, der den Mut nicht aufbringt, den Krieg gegen Serbien als Angriffskrieg zu beurteilen.
Einer Deiner Vorgänger im Amte, Helmut Schmidt, hat die historische Wahrheit ausgesprochen, als er die NATO-Aktion als völkerrechtswidrige Kriegsführung verurteilte.
Als Bundeskanzler bist Du kläglich gescheitert. Die Medien und Deine falschen Freunde – Oskar Lafontaine, Rudolph Augstein u.a. – stellen die Sache jetzt so dar, als seist Du unfähig für dieses Amt. Die Wahrheit ist aber, daß in diesem Amte jeder scheitern muß, dem es widerstrebt, das Deutsche Volk zu verraten.
Es ist jetzt an Dir, die Niederlage in einen Sieg zu verwandeln: Wenn Du jetzt den Mut aufbringst, vor das Deutsche Volk zu treten und die Wahrheit zu bekennen, wirst Du als eine große Führergestalt in die Geschichte eingehen.
Zerreiße das Lügengespinst, mit die Feinde Deutschlands unser Volk niederhalten und aussaugen!

1) Widerspreche eindeutig und unerbittlich der Kriegschuldlüge des Versailler Diktats;

2) benenne die Quellen, die belegen, daß Großbritannien entschlossen war, das Deutsche Kaiserreich zu zerschlagen; daß Frankreich - revanchelüstern – die Aufrüstung des zaristischen Rußlands finanzierte, damit es Deutschland im Rücken angreife.

3) berufe Dich auf die Zeitzeugen aus den Eliten der Entente-Mächte, die bekräftigen, daß das Versailler Diktat die Wiederaufnahme des Weltkrieges durch das Deutsche Reich unausweichlich gemacht hatte;

4) decke die Verschwörung auf , die die US-amerikanische Kriegspartei unter Führung von Frnklin Delano Roosevelt, der großen Banken und der Presse der amerikanischen Ostküste gegen einen friedlichen Ausgleich zwischen Deutschland und seinen europäischen Nachbarn angezettelt hatte;

5) erläutere in diesem Zusammenhang die Rolle des von Roosevelt gebilligten Artikels von Drew Pearson und Robert S. Allen, in einer maßgeblichen Ostküsten-Zeitung am 14. April 1939 veröffentlicht, mit dem die englische Regierung unter Druck gesetzt wurde, um diese von aussichtsreichen Friedensverhandlungen mit Deutschland abzubringen;

6) mache deutlich, daß Präsident Roosevelt, sein Außenminister Cordell Hull sowie der stellvertretende US-Außenminister Sumner Welles den britischen Premierminister Chamberlain im Hinblick auf dessen Bereitschaft, mit Deutschland einen Interessenausgleich herbeizuführen, ultminativ aufforderten durch sein Handeln klarzustellen, ob Großbritannien eine „Nazi-Nation“ oder eine Demokratie sei;

7) teile dem Deutschen Volk mit, daß Polen zu einem friedlichen Interessenausgleich mit dem Deutschen Reich bereit war, aber von Roosevelt gedrängt worden ist, sich gegen Hitler zu stellen und jegliches Zugeständnis bezüglich des Danzig-Problems zu verweigern;

8) mache der Weltöffentlichkeit bewußt, daß Präsident Roosevelt unter Bruch der US-amerikanischen Verfassung durch ein geheimes Ultimatum die japanische Regierung zur Kriegserklärung an die USA genötigt und so den japanischen Angriff auf die amerikanische Flotte im Hafen von Pearl Harbour provoziert hat mit der feigen Berechnung, daß dann Deutschland aufgrund eines Beistandspaktes mit Japan gezwungen sein würde, den USA den Krieg zu ereklären;

9) verschweige dabei nicht, daß Roosevelt rechtzeitig vorher von dem japanischen Angriff auf die US-Flotte im Hafen von Pearl Harbour erfahren, die Unterrichtung seiner Flottenbefehlshaber abere unterlassen hatte, weil eer den psychologischen Schock, den der japanische Erfolg in den USA auslöste, brauchte, um die US-Bürger, die zu 85% eine eteiligung der USA am europäischen Krieg strikt ablehnten, umzustimmen und so für seine Kriegspolitik gegen unser Land zu gewinnen;

10) verlange vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen die Öffnung der geheimen Staatsarchive der Siegermächte bezüglich aller Akten, die die Zeitgeschichte von 1933 bis 1945 betreffen;

11) fordere insbesondere die Einsetzung einer neutralen Historikerkommission zur Untersuchung des Falles Rudolf Hess (die bisher bekannt gewordenen Dokumente und Indizien stützen die These, daß Hess in Portugal im Auftrage Hitlers mit dem Herzog von Windor als Gewährsmann der britischen Regierung einen Separatfrieden zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien ausgehandelt hatte, unter einem Vorwand auf die britische Insel gelockt wurde, wo sich Churchill seiner bemächtigte, um den USA und Rußland glaubhaft mit dem Abschluß eines Separatfriedens zu drohen für den Fall, daß die Sowjetunion nicht alsbald Deutschland den Krieg erklären würde);

12) rufe in Erinnerung, daß Roosevelts nachfolger als Präsident der USA, Harry S. Truman, im Juli 1941 in der Öffentlichkeit seinen Standpunkt zum deutsch-russischen Krieg wie folgt formulierte: „Wenn Rußland gewinnen würde, sollten wir Deutschland helfen und umgekehrt Rußland, wenn Deutschland gewinnen sollte – und ihnen so Gelegenheit geben, möglichst viele umzubringen.“

13) mache bewußt, daß die vier Freiheiten der „Atlantik-Charta“ –Freiheit der Rede, der Religion, Freiheit von Furcht und Not – nach den Worten des großen Gegnspielers Roosevelts, des republikanischen Kongreßabgeordneten Hamilton Fish, lediglich eine „Propaganda-Ente“ waren, dazu bestimmt, die Völker gegen Hitler, Mussolini und Tojo aufzuhetzen;

14) richte die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit darauf, daß der republikanische Kongreßabgeordnete Pat Buchanan, der sich gegenwärtig um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat bemüht, in einem jüngst veröffentlichten Buch den Standpunkt vertritt, daß Hitler zu keinem Zeitpunkt für die USA eine Bedrohung gewesen sei, daß er in Europa habe Ordnung schaffen wollen und man ihm das ruhig hätte überlassen können, daß aber das jüdische Bankkapital, um Deutschland zu zerstören, Roosevelt gedrängt hätten, die USA in den europäischen Krieg zu verwickeln;

15) verdeutliche unserem Volk, daß die Feststellung des ehemaligen Sicherheitsberaters des US-Präsidenten, Zbiegniew Brzezinski, zutrifft, nach der Deuschland ein tributpflichtiger Vasall der USA ist, die ihre Herrschaft über uns nicht nur mit militärischen Mitteln, sondern auch die die Medien und den American way of life aufrechterhalten;

16) sprich vor der Weltöffentlichkeit endlich ohne taktische Rücksichten aus, daß die USA im Begriff sind, ihre NATO-Vasallen in einen Dritten Weltkrieg zu verstricken, um jetzt auch China in das Freihandelssystem zu zwingen und damit ihrer Weltherrschaft zu unterwerfen.

Tritt zurück und mache deutlich, daß Du nicht länger bereit bist, der Diener fremder Mächte zu sein!
Gehe ins Exil und organisiere von dort aus den Aufstand des Deutschen Volkes gegen die Fremdherrschaft – und schütze Dich vor den Meuchelmördern, die sie gegen Dich ausschicken werden!
Wenn Du aber diesem Rufe nicht folgst, dann werden dich die feindlichen Medien weiter zum Versager stempeln und Dich zu einer lächerlichen Figur machen. Dein Name wird vergessen sein und die Erinnerung an Deine Regierung wird nicht einmal mehr Flüche, sondern nur kalte Verachtung hervorrufen.
Ich schließe in Sorge um unser Volk und in wehmütigem Gedenken an einen Freund.
Dein Horst Mahler

 

 

Horst Mahler, Paulsborner Straße 3, 10709 Berlin



An die
Staatsanwaltschaft
beim Landgericht Berlin

Turmstraße 91
10559 Berlin


Berlin, den 19. Dezember 1999

Strafanzeige gegen die Herren Hans-Jochen Vogel und Wolfgang Thierse wegen des Verdachts der Erpressung

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Tagesspiegel vom 18. Dezember 1999 berichtete auf Seite 4 unter der Überschrift „Vogel: Verweigernde Firmen boykottieren“, daß die Herren Hans-Joachim Vogel und Wolfgang Thierse in Presseäußerungen im Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ bzw. im Südwestfunk dazu aufgerufen hätten, Druck auf Deutsche Unternehmen auzuüben, damit diese Zahlungen an den „Entschädigungsfonds“ für ehemalige Zwangsarbeiter leisten.
Bezüglich des Beschuldigten Hans-Jochen Vogel wird in dem Bericht ausgeführt:

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel hat die Verbraucher zu einem Boykott von Unternehmen aufgerufen, die sich nicht an dem Entschädigungsfonds für Zwangsarbeiter beteiligen wollen. Die Konsumenten sollten bei ihren Kaufentscheidungen „in Betracht ziehen, ob sich eine Firma zu ihrer Verantwortung bekennt oder sich hinter hanebüchenen Begründungen versteckt“, sagte Vogel dem „Spiegel“

Der Beschuldigte Tierse wird in indirekter Rede wie folgt zitiert:

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse erklärte, offenbar sie noch immer moralischer Druck auf zahlungsunwillige Firmen nötig. Noch immer beteiligten sich allzu wenige Unternehmen an dem Entschädigungsfonds, kritisierte der SPD-Politiker im Südwestrundfunk. Es müsse bei zahlreichen Firmen noch viel energische Überzeugungsarbeit geleistet werden. Außerdem sei zu berücksichtigen, daß Firmen ihre Entschädigungsleistungen von der Steuer absetzen könnten, also der Steuerzahler die Hauptlast der Zahlungen trage.

Wenn der Bericht den Tatsachen entspricht, besteht der Verdacht, daß sich die Beschuldigten eines Erpressungsversuches im Sinne des Par. 253 StGB schuldig gemacht haben.
Wegen Erpressung ist zu bestrafen, wer einen Menschen rechtswidrig durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern.
Boykottaufrufe zur Durchsetzung von vermeintlichen Forderungen sind sittenwidrig, d.h. rechtswidrig, da sie den Rechtsfrieden brechen, indem sie die staatliche Gerichtsbarkeit aushebeln.
Die Aufforderung an das Publikum, die zahlungsunwilligen Unternehmen zu boykottieren, stellt ein empfindliches Übel dar. Die Betroffenen müssen mit erheblichen Umsatzeinbußen und in deren Folge mit der Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz rechnen.
Dadurch sollen die betroffenen Unternehmen veranlaßt werden, nicht unerhebliche Zahlungen an den „Entschädigungsfonds“ zugunsten ehemaliger Zwangsarbeiter zu leisten.
Die abgepreßten Zahlungen würden ggf. die Begünstigten zu Unrecht bereichern, weil den Anspruchsstellern gegen die betroffenen Unternehmen rechtlich durchsetzbare Ansprüche auf die Zahlungen nicht zustehen.
Daß dem „Entschädigungsfonds“, der erst in diesem Jahre existent werden soll, Ansprüche mit Rücksicht auf ein vermeintlich schadensstiftendes Verhalten der betroffenen Firmen in den Jahren 1939 bis 1945 nicht zustehen können, liegt auf der Hand.
Aber auch den ehemaligen Zwangsarbeitern und ihren Anwälten, zu deren Gunsten die Gelder eingetrieben werden sollen, stehen Ansprüche gegen die Unternehmen nicht zu.
Nach dem in der fraglichen Zeit geltenden Kriegsvölkerrecht war den kriegsführenden Mächten die Rekrutierung von Zwangsarbeitern gestattet. Das Deutsche Reich hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, um den durch den Fronteinsatz von Millionen arbeitsfähigen deutschen Männern entstandenen Arbeitskräftmangel in der Wirtschaft, insbesondere in der Rüstungsindustrie, zu beheben. Die ausländischen Arbeitskräfte wurden den Unternehmen von der Reichsregierung jeweils durch Verwaltungsakt zugewiesen. Zivilrechtliche Arbeitsverhältnisse sind dadurch nicht begründet worden. Die Unternehmen, die damals die ihnen von der reichsregierung zugewiesenen Zwangsarbeiter in ihre Betriebe zwecks Arbeitsleistung eingegliedert haben, handelten rechtmäßig. Wenn überhaupt, kommen nur Ansprüche gegen das Deutsche Reich in Betracht. Diese wären in einem Friedensvertrag zu regulieren.
Daß die Siegermächte bisher nicht bereit waren, mit dem Deutschen Reich einen Friedensvertrag zu schließen, hat seinen Grund darin, daß vorher dessen Handlungsfähigkeit wieder hergestellt werden müßte. Dazu sind jedenfalls die USA, deren völkerrechtswidriges Kriegsziel die Zerstörung des Deutschen Reiches für alle Zeiten war (vgl. Dazu u.a. Dirk Bavendamm, Roosevelts Krieg – Amerikanische Politik und Strategie, 1937 – 1945, 2. Auflage 1998, Verlag Herbig, Berlin, insbesondere S. 99) nicht bereit.
Jedenfalls wären etwaige Ansprüche gegen die Unternehmen spätestens seit dem Jahre 1979 verjährt. Nach Deutschem Recht, das hier allein Anwendung findet, verjähren vermögensrechtliche Ansprüche spätestens nach 30 Jahren seit ihrer Entstehung (Par. 195 BGB). Die Verjährungsfrist hat spätestens mit der Konstituierung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1949 begonnen. Tatbestände, die den Lauf der Verjährung gehemmt bzw. unterbrochen haben könnten, sind nicht gegeben.
Daß US-amerikanische Gerichte Klägern aus den Reihen der ehemaligen Zwangsarbeiter unter Mißachtung des Völkerrechts und des internationalen Privatrechts Entschädigungsansprüche gegen Deutsche Unternehmen zugesprochen haben, sind eine moderne Erscheinungsform der Piraterie und ohne Einfluß auf die hier allein nach Deutschem Recht zu beurteilende Rechtslage.

Ich bitte, gegen die Beschuldigten entsprechende Ermittlungen aufzunehmen und mich zu gegebener Zeit von deren Ergebnis zu unterrichten.
Sollten Sie zur Auffassung gelangen, daß in Berlin ein Gerichtsstand für die Strafverfolgung nicht gegeben sei, bitte ich, die Strafanzeige an die zuständigen(n) Ermittlungsbehörde(n) weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler




Nachwort

Horst Mahler sträubt sich dagegen, als „Linker“ eingeordnet zu werden und er tut dies mit Recht. Denn mit dem Einzwängen und Schubladisieren der Menschen, hat uns die globale Macht ihre Spielregel aufgezwungen und jene bruchlinie durch die Völker gezogen, an der jederzeit das „divide et impera“, das „Teile und herrsche!“ des Imperiums an den Beherrschten vollzogen werden kann. Dennoch kann Maler nicht verhindern, daß ihm immer auf neue der Unglaube entgegen schlägt, wie denn unter den „Achtundsechzigern“ jene, die noch deutsch sein wollten, ein Mittel gegen die Fremdherrschaft hatten finden wollen. Stellte sich uns doch die Bewegung jener Tage als eine Rebellion für das „Establishment“ der Besatzungsmacht dar.
Aber waren denn nicht auch „Rechte“ ebenso irregeleitet, wenn sie meinten, mit Strauß, Stoiber, Kohl und den USA das kleinere Übel zu wählen?
Jetzt ist der Augenblick gekommen, wo der aufgeschreckte Feind eine zweiflerische Frage in unsere Herzen sät. Denn er muß ja verhindern, daß diejenigen, die „noch Deutsche sein wollen“ , zusammenfinden.
Die Frage, die der Feind uns stellen läßt, lautet daher: „Kann man denn einem ehemaligen Freund Baaders, Dutschkes und Schröders Vertrauen schenken?“ Ich antworte mit Ja. Und ich brauche dabei gar nicht denjenigen als Zeugen zu benennen, der die sechs Millionen Kommunisten Deutschlands dereinst in seine Volkswirtschaft, seine Rüstungsindustrien und in seine Wehrmacht einfügte, ohne daß jemals auch nur eine Kompanie zum Feinde übergelaufen wäre.
Denn das ist ja die Normalität unter den Völkern, daß die Fragen des Schicksals des Vaterlandes zwischen den Parteien außer Streit stehen. Darum ist das Erscheinen Mahlers nichts Unverhofftes, sondern lange Erwartetes. Von Anfang an mußte es doch unser Ziel sein, die „Rechte“ und die „Linke“ im Kampfe um das Überleben der deutschen Nation zu vereinigen! Den Bruch zu kitten, die Wunde zu schließen. Das erst ist Wiedervereinigung! Erst wenn diese Wiedervereinigung vollzogen ist, werden wir uns zum Abstreifen der Fremdherrschaft und zu Wiedererrichtung des Reiches anschicken können.
Weil alles, was Mahler sagt, unserer Sache dient und der des Feindes schadet, vertraue ich ihm und ich sage: Wir müssen Horst Mahler nach seinen Taten beurteilen. Und seine taten in diesen Tagen sind seine Worte.
Und es sind gewaltige Worte, die er an Goldhagen und Friedmann richtet. Worte, die uns viel Freude bereiten und wenig Ärger. Viel Freude, weil da ein Deutscher nicht im Büßerhemd auftritt, und, ohne laut zu werden, jüdische Gleichberechtigung und jüdische Schuld anmahnt. Und ein wenig Ärger, weil diese worte uns so nicht selber eingefallen sind. Ärger, den wir verschmerzen. Christus, Luther, Herder, Kant, Marx und Hegel bietet Mahler auf, um zu beweisen, daß der deutsche Geist des Humanismus und des Idealismus den jüdischen Geist des Materialismus besiegen muß.
Um ihm, der heute als ein Prediger der Gewaltfreiheit durchs Land zieht und vor tausenden jungen Nationaldemokraten unter tosendem Beifall von Gewaltverzicht spricht, verzeihen seine Zuhörer mühelos, daß er Feinesliebe anmahnt. Und das ist gut so. (Dabei hätte der Mangel an Bataillonen und Schwertern auch die kriegerischsten Herzen längst zur sanftmut bekehren müssen.)
Im Gegensatz zu Goebbels, der einst gesagt hat, der Nationalsozialismus sei kein Exportartikel, ist der Anspruch, den Horst Mahler anmeldet, ein globaler. Dem Ungeist des Materialismus setzt er den Idealismus entgegen. Deutscher Geist wirft damit jüdischem Geist seinen Fehdehandschuh in die weltweite Arena! Hier könnte der sprachlosen, der mundtoten Welt ein Weg gezeigt und eine Waffe gegeben werden, stärker als Schiffe, Panzer und Flugzeuge: die Macht des Geistes und der Menschlichkeit. Indem wir nicht mehr nur für uns kämpfen, sondern uns zum Sprecher aller machen, wird die Menschheit, die in der Vergangenheit vergeblich auf Deutschlands Sieg gewartet hat, wiederum zu unserem Verbündeten.
Lange zuvor schon schrieb ich: „Unsere Politik muß die Politik eine Mahatma Ghandi sein. Die Politik der Friedfertigkeit. Oder wer es so will, die des Neuen Testamtentes wider das Alte. Damit uns der Feind nicht in einen „Dritten Weltkrieg“ hineinmanövrieren, um uns endgültig auszulöschen“.
Und da kommt nun in Horst Mahler einer, der (wie ich auch) gelernt hat, daß Gewalt ohne Volksauftrag keine Herzen gewinnt und er wirbt für den Weg des gewaltlosen geistigen deutschen Widerstandes.

Endlich ein Kampf, für den wir gerüstet sind!

Endlich eine Waffe, die unsere Feinde erzittern läßt!

Endlich kein provinzielles Ziel, das an Wolga oder Ural endet!

Endlich Freiheit nicht nur für uns!

Endlich Weltherrschaftsanspruch: Für Menschlichkeit, für Gewaltfreiheit, und Selbstbestimmungsrecht!

Endlich globale Abfuhr für Auserwähltheitswahn und Kult um Völkermord!

Endlich nicht Verteidigung, sondern Offensive auf weltweiter Front!

Gewiß: Spät ist Horst Mahler gekommen. Aber nicht zu spät.

Hört Deutschland heute die Botschaft, gehört uns morgen die Welt!


Professor Guido Raimund