Indianer aus deutscher Sicht
Wenn man
die Aussprüche der weisen Indianer liest, findet man immer deren
Naturverbundenheit ausgedrückt. Sie studieren die Natur täglich.
Die unfreundliche Seite, die man immer hört,
sind ihre berühmt/berüchtigte Wildheit und der Gebrauch von Skalp-Sammlung
als Zeichen ihrer Tapferkeit.
Das war
alles, was sie den Eindringlingen und Landjägern entgegenbringen konnten.
Pfeil und Bogen war genügend zur Indianerbüffeljagd.
Sie waren in einer ähnlichen Situation wie
die Palästinenser in Gaza heutzutage, die die von den USA ausgerüsteten,
blutbefleckten Juden mit selbstgebastelten Raketen abzuwehren versuchen.
Die
Indianer mußten hinterlistige (vom Standpunkt der Ansiedler aus) Taktiken
anwenden, um sie zu überwinden und übernahmen als Folge deren Gewehre, und
sie lernten sie auch zu gebrauchen.
Der Grund
warum diese Datensammlung, Der zähe Widerstandskampf
der Indianer - eine Geschichte voller Blut und Tränen. die
Dr. Gunther Kümel kommentierte, so ansprechend ist, ist das Mitleid, das man
für diese der Ausrottung bestimmten Menschen hat.
Der ersteWinnetou-Darstellung
1879
Die Armeen der Landräuber hatten kein
Erbarmen mit den Indianern und ich gönne es ihnen, daß es ihnen wenigsten
gelang einen der Hauptverfolger dieser freiheitsliebenden Indianer, General
Custer, am "Custer's last stand" fertig zu machen.
Es gibt eine Menge von Erzählungen in denen
die Indianer Mitleid mit Weisenkindern hatten, wenn auch als Diener
gehalten, und in denen Weiße die wirklichen Zustände erkannten und ihre
Freunde wurden. Ich denke da an einen modernen Geschichtfilm "Tanz mit
Wölfen" (Dancing with Wolfs). Es gibt doch Filmemacher, die den erbärmlichen
Zustand der Indianer verstanden haben, in den sie durch die Land"barone"
gebracht wurden.
Karl May
Die
Indianer, von Karl May beschrieben, waren unerbittlich in ihrem Kampf für
ihre Freiheit. Sie wollten nicht die Büffelpfade durch die Eisenbahn
unterbrochen sehen. Aber sie wurden wirkliche Freunde, nachdem Old
Shatterhand ihnen zeigte, daß er ihnen ebenbürtig war nur mit seinen Fäusten.
Er brauchte seinen "Bärentöter" nicht. Alle weiteren Erzählungen nach der
Freundschaftsschließung handeln dann vom Kampf der Indianer gegen die
schleimigen Wege der Landräuber, bei dem Old Shatterhand Hilfe leistet.
Ich bin
sicher, die meisten weißen Siedler hätten ein gutes Verhältnis mit den
Indianer entwickeln können, da sie sich gegenseitig ergänzen konnten. Aber
mit den paar Juden, mit ihrem Überheblichkeitskomplex, gab es zu viele
machthungrige Parasiten, die diese ehrliche Zusammenarbeit verhinderten. Und
deren Geschichten scheint die amerikanische Literatur zu beherrschen. Sie
wollten in einem fertiggemachten Nest sitzen, wie ein Kuckuck. Ich bin
sicher, daß es viele Juden unter den Ausnutzern gab. Die typische jüdische
Einstellung ist die die Herren dieser Welt zu sein und alle anderen sind
ihre Sklaven und Diener.
Keiner
scheint bisher die Amerikaner als Völkermörder darstellen zu wollen. Sie
waren es lange bevor den heutigen Juden in Palästina.
Der
gleiche Völkermord fand auch in Australien mit den Aborigines statt.
Als Junge verehrte ich Karl May. Ich habe
59 seiner 65 Bücher damals gelesen. Old Shatterhand, oder später Kara Ben
Nemsi (Karl, der Sohn der Deutschen), waren immer die Freunde von
unterdrückten Völkern.
Meine
Schwester schenkte mir zum Geburtstag "Das große Karl-May-Lexikon", ein
wahrer "Schatz" (im Silbersee).
Die
Indianer waren Menschen, die zwar miteinander auf dem Kriegspfad waren,
wegen Zugang zu Büffelherden oder wegen Steitigkeiten untereinander - wie
andere Völker auf der Welt.
Heute
sieht man sie entweder aus der perspektive von Freunden, oder aus der der
Volksmörder.Manfred S.