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Knut Hamsun und die Sache Europas Von Mark Deavin.
Nach 50 Jahren, in der er zu jener Orwellischen Gedächtnislücke verdammt war, die die Juden als einen Teil der “Entnazifizierung” Europas erschaffen hatten sind die Werke des norwegischen Schriftstellers Knut Hamsun, der in 1952 starb, wieder entdeckt worden, um ihre verdiente Stellung unter den grössten Literatur Errungenschaften Europas im zwanzigsten Jahrhunderts einzunehmen.
Leider bleibt da natürlich noch immer eine peinliche Frage bei der grossen und guten europäischen freien Intelligentsia, die stets bemüht ist, sich dem jüdischen Gefühlsklima anzupassen. So auch Hamsuns englischer biographischer Autor, Robert Ferguson, der sich 1987 betrübt fragte: “Kann dieses sensible, träumerische Genie, der so wunderbare Liebesgeschichten geschaffen hatte.....wirklich ein Nazi gewesen sein?” Unglücklicherweise für die schwachen Herzen dieser weichlichen Schreiberlinge ist die Antwort ein kräftiges “Ja”. Nicht nur, dass Knut Hamsun ein begeisterter Anhänger Adolf Hitlers war und der National Sozialistischen Neuen Ordnung in Europa, aber seine besten Schriften- viele davon am Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben, fliessen mit dem Grundgedanken des National Sozialistischen Geistes und seiner Lebenseinstellung.
Er kam am 4. August 1859 als Knud Pederson auf die Welt. Hamsun verbrachte seine frühe Kindheit im hohen Norden von Norwegen, in der kleinen Stadt Hamarøy. Später beschrieb er es als eine Zeit von idyllischer Lieblichkeit, wo er und die anderen Kinder in enger Eintracht mit den Tieren der Farm lebten und wo er eine unbeschreibliche Verbundenheit mit der Natur verspürte und auch mit dem Kosmos über sich und um sich herum. Hamsun entwickelte eine frühe Leidenschaft ein Schriftsteller zu werden und bewies mit unbeirrbarem Mut und Zielstrebigkeit seinen Traum trotz unglaublicher Hindernisse zu verwirklichen. Er war überzeugt von seinem künstlerischen Bewusstsein und seinem Feingefühl, und war beseelt von einer Unbeirrbarkeit, dass er vordem unerreichte Grade der Schöpfung- und Wahrnehmungskraft anstrebte, die im Einklang mit seiner höheren Naturbestimmung waren.
Im Januar 1882 ging Hamsun auf eine Faust - artige Reise der Selbstentdeckung, die ihn auf die erste von mehreren Fahrten nach Amerika führte. Er wurde von einem Freund dieser Zeit beschrieben als....”hochgewachsen, breitschultrig, leichtfüssig, mit dem wiegenden Schritt eines Panthers und Muskeln wie Stahl. Sein gelbes Haar....hing herunter ...klare klassische Züge...”
Diese Erfahrungen erweckten in Hamsun ein Gefühl der rassischen Zugehörigkeit als der Grundlage seiner, für ihn wahrgenommenen künstlerischen und geistlichen Sendung. Ein Besuch zu einem Indianer Zelt-Wohnstátte bestätigten in ihm seinen Glauben in den erblichen Unterschied der Rassen und der Notwendigkeit sie auseinander zu halten. Aber er war sich auch sicher, dass Amerika den Keim des Rassen Wirrwarrs in sich trug und er verdammte die Tatsache, dass die weissen Amerikaner zu einem Zusammenleben mit den Schwarzen gezwungen wurden.
In seinem Buch: Über das Kulturleben des modernen Amerika, das im März 1889 veröffentlicht wurde, schrieb Hamsun warnend, dass die folgende Lage entstehen könnte, eine wahre Alptraum Situation, wo in Amerika eine Art “Mulatten Zucht Farm” geschaffen würde. Seiner Meinung zufolge müsste dieses auf jeden Fall verhindert werden, mit der Rücksendung der “schwarzen Halbaffen” nach Afrika als notwendiger Massnahme, um Amerikas Zukunft zu sichern (erwähnt in Robert Fergusons Buch, Rätsel: Das Leben des Knut Hamsun, London, 1987, Seite 105) Hamsun wurde auch früh auf das jüdische Problem aufmerksam, wobei er glaubte, dass anti-Semitismus in allen Ländern unvermeidlicherweise existierte, wo es Juden gab, also eine Folge des Semitismus “Genau wie das Ergebnis der Ursache folgt .” Er glaubte auch, dass der Fortgang der Juden aus Europa und der Welt der Weissen notwendig sei, sodass die weissen Rassen eine weitere Vermischung des Blutes vermeiden könnten” (von Hamsuns, in 1925 veröffentlichtem Artikel in Mikal Sylten's nationalistischer Zeitschrift Nationalt Tidsskrift).
Seine Erfahrungen in Amerika verstärkten auch Hamsuns Unbehagen in Bezug auf die sogenannte “Freiheit” der Demokratie, welche, so wurde er sich dessen gewahr, alle höheren Dinge zu ihrem tiefsten Niveau herunterzogen und somit die Anhäufungen von Geld und Gut zu ihrer höchsten Moral machten. Er war sehr beeinflusst von den Werken Friedrich Nietzsches und Hamsun sah sich selbst als Teil eines Vortrupps einer europäischen geistlichen Aristocratie, welche falsche Werte ablehnte und die versteckten Naturgeheimnisse, und somit eine höhere moralische Anschauung, entwickelte und entsprechend ein Werte System, welches alleine auf organisch gewachsenen Natur Gesetzen begründet war. In einem Aufsatz, mit dem Titel “von dem unbewussten Leben des Geistes”, welcher in 1890 herausgegeben wurde, begründete Hamsun seinen Glauben:
Eine wachsende Anzahl von Leuten führen ein Geistesleben von grosser Intensivität, Leute, die von Natur feinfühlig sind, bemerken die ständig öfters vorkommenden Erscheinungen eines Geisteszustands von grosser Merkwürdigkeit in sich selbst...ein wortloses und unbegründetes Gefühl überschwenglicher Freude oder einen Hauch des Seelenschmerzes; ein Gefühl, als sei man von ferne angesprochen worden, von dem Himmel oder der See; ein schmerzhaft entwickelter Sinn des Gehörs, welches einen zusammenzucken lässt bei dem Gemurmel unsichtbarer Atome; ein unergründliches Starren in das Herz irgendeines verschlossenen Königreichs, welches plötzlich und für einen Augenblick offenbart wurde. Hamsun benutzte diese Philosophie in seinem ersten grossen Roman HUNGER, worin er zu zeigen versuchte dass der unbekannte Bereich des menschlichen Bewusstseins erweitert werden kann, um höhere Formen der Schöpfungskraft zu erreichen und wie durch einen solchen Prozess die Werte der Gesellschaft, welche Hamsun als fortwährend kranker und verzerrter werdend ansah, wieder zum besseren gewendet werden könnte. Dieses Thema führte er in seinem nächsten Buch MYSTERIES (Rätsel) fort und dann weiterhin in PAN, veröffentlicht in 1894, welches als Fundament Hamsuns eigene Gefühle der pantheistischen Identifizierung mit dem Kosmos hat und seine Überzeugung, dass das Überleben des westlichen Mannes davon abhinge, dass er sich wieder auf die Verbundenheit mit der Natur besinnen müsse und ein natürlicheres und gesünderes Leben führen sollte.
In 1911 zog Hamsun zurück nach Hamarøy mit seiner Frau und kaufte einen Bauernhof. Als starker Gläubiger in Familie und Reinerhaltung der Rasse war er angewidert von der Scheinheiligkeit und verdrehten Moral der modernen westlichen Gesellschaft, welche die Abtreibung und die Ausstossung gesunder Kinder genehmigte und ermutigte, während sie das Leben vonVerbrechern, Krüppeln und Irren beschützte und sogar verlängerte. Er war aktiv in seiner Unterstützung für die staatliche Einrichtung von Kinderheimen, welche unerwünschte Kinder annehmen und betreuen könnten und er gab offen zu, dass er von einer höheren Moral angetrieben wurde, welche es sich zum Ziel machte “die nutzlosen Leben hinwegzuräumen, um Platz zu machen für die Leben, die von Nutzen sein können. ”
Im Jahre 1916 fing Hamsun die Arbeit an, die sein grösster und idealistischster Roman werden würde, GROWTH OF THE SOIL,(Wachstum der Erde), womit er in 1921 den Nobel Preis für Literatur gewann. Hamsun malte ein Idealbild einer soliden, auf Landwirtschaft beruhenden Kultur, wo menschliche Werte, anstatt von den wechselhaften Künstlichkeiten, welche die heutige Gesellschaft als modern ansah, bestimmt zu sein, vielmehr auf dem beständigen Rad der Jahreszeiten beruhten, in der Obhut einer unantastbaren Ewigkeit, wo Mensch und Natur in Harmony zusammenlebten:
Sie waren in Sellanraa damit gesegnet, dass sie jeden Frühling und Herbst die Schwärme der grauen Gänse sehen konnten, die hoch über der Wildnis dahinflogen und konnten ihr dahinflogen Geschnatter oben in der Luft hören – und welch betäubendes Schauspiel es war! Und es war, als ob die Welt für einen Augenblick still stände, bis der Zug vorüber war. Und die Menschenseelen unten, fühlten sie nicht, wie eine Schwäche sie durchdrang? Sie gingen wieder an dieArbeit, aber nicht ohne zuerst einen Atem zu holen, denn etwas hatte sie angesprochen, etwas vom Jenseits. In GROWTH OF THE SOIL Hamsun spiegelte den Glauben wider, dass nur, wenn der westliche Mann das Grundgesetz akzeptierte, vollkommen an die ewigen Gesetze der Natur gebunden zu sein wird er befähigt, sein Schicksal zu erfüllen um auf eine höhere Ebene seiner Existenz gelangen. Die Wurzel dessen, Hamsun erklärte, ist die Notwendigkeit, die Fortpflanzung der Rasse in den Mittelpunkt seiner Existenz zu stellen.
Generation nach Generation, immer neu erzeugt und wenn du stirbst wird dass neue Geschlecht weitermachen. Das ist der Sinn des ewigen Lebens. Die Haupt Figur in dem Buch spiegelt Hamsuns Glauben an den kommenden europäischen Mann wieder: einen Nietzscher Supermann, der den besten rassischen Typ verkörpert, der nach dem Grundsatz der höheren Bestimmung der Natur handelnd, die Rasse zu niemals da gewesenen Höhen des Daseins bringt. Hamsuns Vision war so beschrieben worden:
Ein Ackermann der Erde, Körper und Seele. Ein unermüdlicher Arbeiter des Bodens. Ein Geist, der aus der Vergangenheit erstanden ist und in die Zukunft weist. Ein Mann aus den frühesten Tagen der Kultivierung, ein Pioneer in der Wildernis, neun hundert Jahre alt und dennoch, ein Mensch der heutigen Tages.
Hamsuns Philosophie war ein Widerhall von Nietzsches Glauben, dass: “von der Zukunft kommen Winde mit geheimem Flügelschlag und zu den feinfühligen Ohren kommen frohe Botschaften ” (zitiert in Alfred Rosenbergs DER MYTHOS DES ZWANZIGSTEN JAHRHUNDERTS). Und für Hamsun “die frohe Botschaft” war der Aufstieg des National Sozialismus in Deutschland unter Adolf Hitler, den er als Verkörperung des kommenden europäischen Mannes sah und eine Widerspiegelung des geistigen Strebens der “Germanischen Seele”.
Die Führer der neuen Bewegung in Deutschland waren sich auch bewusst der grundlegeneden National sozialistischen Geistes - und Weltanschauung, die das Fundament von Hamsuns Werken waren und er wurde viel gepriesen, vor allem von Joseph Goebbels und Alfred Rosenberg. Rosenberg zollte Hamsun Lob in seinem, DER MYTHOS DES ZWANZIGSTEN JAHRHUNDERTS, das 1930 veröffentlicht wurde, indem er erklärte, dass Knut Hamsun durch eine geheimnisvolle natürliche Eingabe befähigt war die Gesetze des Universums und der nordischen Seele zu beschreiben, wie sonst kein anderer lebender Künstler. In GROWTH OF THE SOIL so sagte er, war “das grosse gegenwärtige Epos des nordischen Willens in seiner ewigen ursprünglichen Form”.
Hamsun besuchte Deutschland mehrere Male während der 1930 Jahre, begleitet von seiner nicht weniger begeisterten Ehefrau und war sehr beeidruckt von dem, was er sah. 1934 wurde ihm die hoch angesehene Goethe Medaille für seine Schreiben verliehen, aber er gab den 10,000 Mark Preis zurück als eine Geste der Freundschaft und als eine Gabe zur National Sozialistischen Entwicklung des gesellschaftlichen Wiederaufbaus. Er entwickelte enge Berziehungen mit der Deutsch-basierten Nordischen Gesellschaft, welche das allgemeine Germanische Ideal förderte und im Januar 1935 sandte er Briefe an dessen Zeitschrift, um die Rückkehr des Saarlandes zu Deutschland zu unterstützen. Er erhielt Geburtstags Grüsse von Rosenberg und Goebbels, und, zum Anlass seines 80. Geburtstages auch von Hitler selbst.
So wie Nietzsches Zarathustra war Hamsun nicht zufrieden nur in einem Elfenbein Turm zu philosophieren, sondern er war ein tatkräftiger Mann, der trotz seines Alters sein Ideal in die Wirklichkeit umsetzen wollte, um es seinen Landsleuten vorzuführen. Zusammen mit seiner ganzen Familie wurde er aktiv und öffentlich eingeschlossen in Norwegens wachsender National Sozialistischen Bewegung in der Form von Vidkun Quislings Nasjonal Samling (National Assembly). Diese wurde im Mai 1933 gegründet und Hamsun war willig, öffentliche Fürsprache zu leisten und er schrieb Artikel für deren Zeitschrift, er förderte die National Sozialistische Lebensphilosophie und prangerte die anti-Deutsche Propaganda an, die in Norwegen und in ganz Europa betrieben wurde. Diese, so wies er darauf hin, war von der Juden Presse eingegeben und von den Politikern Englands und Frankreichs, denen es daran lag Deutschland einzukreisen und einen Krieg in Europa zu verursachen und Hitler, um seine Ideen zu zerstören.
Mit dem Ausbruch des Krieges warnte Hamsun wiederholte Male, gegen die Versuche der Alliierten gegen Norwegens Neutralität zu verstossen und am 2. April 1940 – nur eine Woche bevor Hitler so dramatisch den Einfall der Alliierten in Norwegen verhinderte – schrieb Hamsun einen Artikel in der Nasjonal Samling Zeitung indem er nach deutschem Schutz von Norwegens Neutralität ausrief, gegen die Anglo-Sowjetischen Ideen. Hamsun war schnell zur Stelle, sofort danach in einer Serie von Artikeln darauf hinzuweisen, dass es kein Zufall war, dass CJ Hambro, der Präsident der norwegischen Storting, der Norwegen in das Lager der Alliierten überliefern wollte und der dann nach Schweden floh, ein Jude war. In seinem längsten Artikel der Kriegszeit, der in der Axis Zeitschrift, Berlin-Tokyo-Rom, im Februar 1942 erschien, worin er auch Roosevelt indentifizierte in der Tasche der Juden zu sein und somit die leitende Figur in Amerikas Krieg für Gold und Jüdische Macht. Er beschwor seinen Glauben in Adolf Hitlers Grösse und Hamsun erklärte herausfordernd: “Europa braucht weder die Juden noch ihr Gold.”
Hamsuns Treue zu der National Sozialistischen Neuen Ordnung Europas wurde hoch anerkannt in Berlin und im Mai 1943 wurden Hamsun und seine Frau eingeladen Joseph Goebbels zu besuchen, der ein grosser Verehrer des Schriftstellers war. Beide Männer waren bei dem Zusammentreffen zutiefst gerührt und Hamsun sandte Goebbels die Medaille, die er 1920 erhalten hatte, als er den Nobel Preis für idealistische Literatur gewann, indem er schrieb, dass er keinen Staatsmann kannte, der so idealistisch geschrieben hatte und die neue Grundlage Europas so gut verteidigte. Goebbels wiederum betrachtete das Treffen als eines der wertvollsten Zusammenkünfte seines Lebens und er schrieb sehr gerührt in sein Tagebuch: “Möge das Schicksal dem grossen Dichter vergönnen dass er unseren Sieg sieht! Wenn nur irgendeiner dieses verdient, seines hochgesinnten Bestrebens willen unsere Sache, selbst unter den schwierigsten Umständen zu verfechten, so ist es er.” Den folgenden Monat sprach Hamsun auf einer Tagung in Wien, die organisiert war um gegen die Zerstörung der europäischen Kunstschätze durch die sadistischen Bombenüberfälle der Alliierten zu protestieren. Er rühmte Hitler als einen Kreuzfahrer und Reformer, der ein neues Zeitalter und eine ein neues Leben einführen würde. Danach, drei Tage später, am 26 Juni 1943 wurde seine Treue belohnt mit einem persönlichen und sehr gefühlsgeladenen Treffen mit Hitler auf dem Berghof. Als er ging, sagte der 84-jährige Hamsun einem Adjutanten dass er diese letzte Botschaft seinem Führer übergeben solle: “Sage Adolf Hitler: Wir glauben an Sie.”
Hamsun liess sich durch nichts abbringen die Sache eines National Sozialistischen Europas zu fördern, indem er weithin berichtete Besuche zu Panzer Divisionen und deutschen U-Booten machte, Artikel schrieb und Ansprachen hielt. Selbst als der Krieg offensichtlich verloren war und andere es klüger fanden ihre vorhergehenden Bündnisse geheimzuhalten oder ihnen abzuschwören, er blieb treu ohne an seine eigene Sicherheit zu denken. Dieses wurde besonders deutlich ausgedrückt, als die offizielle Meldung von Hitlers Tod kam; als die deutsche Wehrmacht schon am packen war und bereit Norwegen zu verlassen, schrieb Hamsun einen Nachruf, der in einer der führenden Zeitungen veröffentlicht wurde:
Adolf Hitler: Ich bin es nicht wert seinen Namen laut auszusprechen. Sein Leben und seine Taten bedürfen keiner sentimentalen Diskussionen. Er war ein Krieger, ein Krieger für die Menschheit, ein Prophet für die gute Botschaft für alle Völker. Er war eine reformierende Natur der höchsten Ordnung, und sein Schicksal hatte ihm bestimmt, zu einer Zeit der unglaublichsten Barbarei aufzustehen, die ihn am Ende niederfällte. Wir, seine engsten Mitarbeiter beugen nun unsere Häupter zu seinem Tode.
Es war eine unwahrscheinlich tapfere Tat, die Hamsun beging, da bereits am folgenden Tage der Krieg in Norwegen vorbei war und Quisling verhaftet wurde. Die Mitgliedschaft der Quisling Bewegung wurde von dem 8. April 1940 ab rückwirkend von der neuen norwegischen Regierung als ein verbrecherischer Verstoss erklärt und die Massenverhaftungen von rund 40,000 Mitgliedern der Nasjonal Samling fingen ernsthaft an. Hamsuns Söhne Tore und Arild wurde innerhalb einer Woche abgeholt und am 26 Mai wurden Hamsun und seine Frau unter Hausarrest gestellt. Hamsun, obgleich er seiner angeschlagenen Gesundheit wegen ins Krankenhaus musste wurde monatelang das Opfer von Verhören, die ihn schwächen und verwirren sollten. Genau wie bei Ezra Pound in den Vereinigten Staaten, war es das Vorhaben, eine Situation herbeizuführen, wo Hamsuns Geisteszustand in Frage gestellt werden konnte: eine viel einfachere Lösung für die norwegischen Machthaber als ein öffentliches Gerichtsverfahren gegen das 85-jährige Literatur Genie.
Doch unglücklicherweise für sie, hatte Hamsun nicht vor zu brechen und er zeigte sich mehr als ebenbürtig für seine Verhörenden. Und so, während seiner Frau ein harter drei-jähriger Zuchthaus Urteilspruch für ihre Arbeit mit den National Sozialisten gegeben wurde, und sein Sohn Arild vier Jahre bekam, für die Unverfrorenheit als Freiwilliger die Bolschewisten an der Ostfront zu bekämpfen musste Hamsun eine Strafe von 500,000 Kronen entrichten und obendrein die Zensur seiner Bücher erdulden. Doch selbst dieses hielt ihn nicht ab, weiterhin zu schreiben, er bedauerte nichts und entschuldigte sich niemals. Er lebte bis 1952, seinem 92. Lebensjahr und hinterliess ein wunderbares Erbe für uns, den Kampf weiter zu führen, für das, wofür er so tapfer gekämpft hatte
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