September 2009
KOMMENTAR:
Es gibt weltweit keine Bevölkerungsgruppe der Weißen, die nicht an
Geburtenarmut krankt. In der gesamten EU gibt es kein einziges Land, in dem
pro Frau im Durchschnitt 2,2 Kinder geboren werden. Dies ist jedoch das „Reproduktionsniveau“,
bei dem die Kindergeneration zahlenmäßig die Elterngeneration ersetzt. Der
Durchschnitt in der EU liegt bei erschreckenden 1,38, die BRD liegt darunter
(1,3), Schlußlichter sind Italien und Spanien.
Die einzige Ausnahme von diesem weltweiten Bevölkerungszusammenbruch in
allen weißen Völkern stellen die „Amischen“ dar, einer deutschen Volksgruppe
in Nordamerika (Pensylvanien), die heute noch deutsch spricht. Diese Gruppe
lehnt neben anderen „Segnungen“ der Zivilisation auch die Pille ab.
Schockierende Studie des
Berlin-Institutes für Bevölkerung und Entwicklung
Die Wissenschaftler bewerten insgesamt 285 europäische Regionen anhand von
Merkmalen wie Kinderzahl, Einkommen, Investitionen in Bildung und
Wissenschaft, Arbeitslosigkeit oder Altersbeschäftigung und kommen dabei zu
dem Ergebnis, daß Mitteldeutschland das
"demographische Notstandsgebiet des
europäischen Kontinents" ist. Die Bevölkerungsprognose bis zum
Jahr 2030 fällt düster aus: Unter den am stärksten vom Bevölkerungsschwund
betroffenen Regionen Europas liegen mit Sachsen-Anhalt, Chemnitz und
Thüringen drei in Mitteldeutschland. Alexander Delle, Mitglied der
Sächsischen NPD-Fraktion äußerte sich zur Studie folgendermaßen: "Es ist mir
ein Rätsel, wie die Vertreter der etablierten Parteien überhaupt noch das
Wort "sozial" in den Mund nehmen können, wo sie doch gleichzeitig tatenlos
einem Bevölkerungszusammenbruch zuschauen, der seit den Zeiten des
Dreißigjährigen Krieges in Deutschland einmalig sein dürfte." Besonders
besorgniserregend an der jüngsten Studie besagten Institutes ist der Befund,
daß Mitteldeutschland auch im Vergleich zu anderen osteuropäischen
Transformationsländern scheinbar unaufhaltsam abrutscht. Die Wissenschaftler
kommen zu dem Ergebnis, daß Tschechien, Slowenien sowie die
Hauptstadtregionen von Ungarn und der Slowakei im Vergleich zu den Neuen
Bundesländern bessere Zukunftschancen haben. Mittlerweile überflügeln sogar
einige rumänische Regionen die mitteldeutschen Krisengebiete. Dies kann kaum
überraschen, denn der soziale, wirtschaftliche und demographische Niedergang
Mitteldeutschlands wird durch die von der EU-geförderten
Unternehmensabwanderung nochmals verstärkt, wie erst jüngst wieder durch die
Verlagerung des Bochumer Nokia-Werkes nach Rumänien deutlich wurde.
Deutschland als größter EU-Nettozahler füllt die EU-Fördertöpfe auf, mit
denen konkurrierende Volkswirtschaften Kapital und Arbeit aus Deutschland
abziehen. So bekommt allein das EU-Neumitglied Rumänien bis 2013 ca.13
Milliarden Euro von der EU zum Aufbau neuer Wirtschaftsstrukturen. Diese
Politik kann aus sächsischer und gesamtmitteldeutscher Sicht nur noch als
der helle Wahnsinn bezeichnet werden! Weil es die herrschenden
Globalisierungspolitiker so wollen, finanziert Deutschland die Abwanderung
seiner eigenen Arbeitsplätze und verliert damit Steuern, Kaufkraft und
Zukunftschancen. Aber das Ausbluten der mitteldeutschen Regionen hat nicht
nur etwas mit der EU-Politik zu tun. Die blinde Globalisierungspolitik der
vergangenen zwei Jahrzehnte hat in Mitteldeutschland zu einem Teufelskreis
von systembedingter Wirtschaftsschwäche, Bevölkerungsimplosion und
Infrastrukturabbau geführt und ist dafür verantwortlich, daß die Regionen
ihre sozioökonomische Grundlage und damit ihre Existensfähigkeit verlieren.
Alexander Delle weiter: "Ich kann mich noch gut an die große Anfrage meiner
Fraktion zum Thema des Bevölkerungszusammenbruchs in Sachsen erinnern, die
im Juli 2006 im Landtag debattiert wurde. Damals haben uns insbesondere die
Vertreter der LINKEN und der GRÜNEN auf polemischste Art und Weise
beschimpft, weil die NPD den Begriff "Bevölkerungszusammenbruch" zur
Beschreibung der demographischen Situation im Freistaat Sachsen verwendete.
Inzwischen spricht eine Studie des renomierten Berlin-Institutes ganz offen
von Mitteldeutschland als einem demographischen Notstandsgebiet! Dies zeigt,
daß die Gesellschaft auf die Dauer ihre Augen vor dem demographischen
Teufelskreis nicht verschliessen kann!"
Quelle: PHI, Politische Hintergrundinformationen vom 17.12.08