"Terroranschlag" oder Provokation?
Johannes Rothkranz


 

Was ist eine Provokation?


Eine Provokation ist die getarnte Begehung einer Un(ge)schicklichkeit oder eines Verbrechens, die dann <<ausgeschlachtet>> wird, um Unbeteiligte z.B. politisch oder physisch zu vernichten.


Wozu dient eine Provokation?

Eine Provokation dient stets dazu, etwas zu erreichen, was man unter den gegebenen Umständen auf redliche Weise nicht erreichen könnte.

Gibt es reale Beispiele für politische Provokationen?

Für politische Provokationen gibt es zahlreiche reale Beispiele, wie die hier folgende Auswahl zeigt.



1) Der Hochgradfreimaurer Wladimir Iljitsch Lenin 1921: Durch willkürlich herbeigeführte Hungersnot die Kirche vernichtet.

Im Winter 1920/21 hatte die brutale Zwangskollektivierung der sowjetischen Landwirtschaft zu einer furchtbaren Hungersnot geführt, die Lenin für etwas ganz anderes ausnutzte; am 23. Februar 1921 erließ er den folgenden Geheimbefehl:

<<Derzeit ist der Sieg über die reaktionäre Geistlichkeit vollständig gesichert ... wenn wir in diesem Augenblick, nämlich in diesem Zusammenhang mit der Hungersnot, mit maximalen Energien und erbarmungslos gegen die reaktionäre Geistlichkeit vorgehen. ... Die Hungersnot ist die einzige Gelegenheit, bei der wir dem Feind aufs Haupt schlagen können ... Wenn in den von Hungersnot befallenen Gebieten Menschen gegessen werden, können wir die Enteignung der kirchlichen Wertgegenstände energisch und rücksichtslos durchführen. ... Je mehr es uns bei diesem Anlaß gelingen wird, Vertreter der reaktionären Bourgeoisie und des reaktionären Klerus zu erschießen, desto besser>>. (1) Und so geschah es!


2) Der israelische Geheimdienstagent Ben Porat 1946-48: Irakische Juden durch blutigen Terror zur Auswanderung nach Palästina gebracht.

Das deckte der Israeli Naim Giladi 1992 in einem sorgfältig recherchierten Buch auf: <<Laut Giladi war Ben Porat ein ehrgeiziger und erbarmungsloser Opportunist, der auf Terrorismus zurückgriff, um die Juden zu verschrecken, den Irak zu verlassen, wo sie 2500 Jahre in Frieden und Wohlstand gelebt hatten. Giladi behauptet, daß es zur terroristischen Taktik des Mossad gehörte, Handgranaten in die von Juden frequentierten Straßencafes zu werfen und Synagogen zu bombardieren - wofür Ben Porat und die Zionisten dann die Irakis verantwortlich machten. Der Trick funktionierte, und die Juden flohen nach dem neu gegründeten Staat Israel.>>(2)

3) ADL-Agenten in den USA 1947-1954: Aufbau einer <<Neonazi>>Partei, um den Kampf gegen den Kommunismus als <<Antisemitismus>> madig zu machen.

Die exklusiv jüdische Freimaurerloge B'nai B'rith hat eine öffentlich auftretende Abteilung, die sich <<Anti-Defamation Liga - Anti-Verleumdungs-Liga>> (ADL) nennt. Diese Liga wiederum be-schäftigt insgeheim ein Heer von teils jüdischen teils nichtjüdischen Agenten und Spionen Weil die meisten Kommunisten in den USA in den 50er und 60er Jahren Juden waren, versuchte man Antikommunisten wie Senator Joseph McCarthy einfach als <<Antisemiten>> ins Abseits zu stellen. Das war aber nicht so einfach, denn die Kämpfer gegen den US-Bolschewismus taten so, als merkten sie gar nicht, daß die meisten US-Kommunisten Juden waren und behandelten sie konsequent als ganz normale US-Bürger.

Also schufen und <<betrieben>> die verdeckten ADL-Agenten Wladimir Stepankowsky, Gordon Hall (alias Walker), Charles R. Allen junior, Sandy Griffith (alias AI Scheffer), Charley Smith (eigentlich Smetona), Joe Brandt, Mana Truhill (eigentlich Emmanuel Trujillo), Ruth Ross (alias Irene Duval), Lawrence Sestito, Louis Mostaccio, John George Langrod und andere, zuletzt in Verbindung mit Edwin J. Lucas vom Amerikanisch-Jüdischen Komitee, eine <<neonazistische>> Partei! Die erhielt den Namen <<National Renaissance Party - Partei der nationalen Wiedergeburt>> und warf mit grob antisemitischen Druckschriften nur so um sich, auf denen auch noch Bilder von Adolf Hitler und Hakenkreuze prangten!

Diese Pseudo-<<Neonazi>>-Partei nahm Verbindung mit allen führenden Antikommunisten der USA auf, erklärte sich auch selbst für stramm antikommunistisch - und gab dadurch der offiziellen ADL die jahrelang weidlich genutzte Gelegenheit, alle Kommunistengegner in der großen Presse als <<faschistisch>>, <<antisemitisch>> und <<neonazistisch>> zu verschreien. Als aber die <<National Renaissance Party>> wegen ihrer antijüdischen <<Haßpropaganda>> zum guten Schluß straf-rechtlich belangt werden sollte, bekamen ihre - fast sämtlich jüdischen! - Führer und <<Mitglieder>> kalte Füße; sie sorgten schleunigst dafür, daß das Amerikanisch-Jüdische Komitee plötzlich öffentlich erklärte, es wolle keine Strafverfolgung...

Alles wäre also beinahe glücklich im Sande verlaufen, hätte nicht der amerikanische Journalist Joseph P. Kamp in einer eigenen Schrift mit dem Titel <<Die Frömmler hinter dem Hakenkreuz-Streich>> die boshafte Provokation haarklein enthüllt.(3)

4) KGB-und Stasi-Agenten in Westdeutschland 1959-1961: Anschläge auf Synagogen, um Deutschland <<Antisemitismus>> vorwerfen zu können.

Auch jüdische Friedhöfe wurden reihenweise geschändet; allein zwischen Weihnachten 1959 und Februar 1960 zählte man 833 derartige Vorfälle! Sowohl die deutsche als auch die amerikanische und britische Regierung verfügten schon damals über sichere Beweise dafür, daß die Anschläge kommunistisch-bolschewistisch, also letztlich jüdisch, gesteuert waren. Am 20. Januar 1960 wurden drei bekannte Kommunisten erwischt, als sie in Lehrte die Parole <<Juden raus>> an Wände pinselten; in Köln wurden zwei nachweislich kommunistische Jugendliche verhaftet, die Hakenkreuze an die dortige Synagoge geschmiert hatten.(4)

1990 enthüllte der ehemalige KGB-Agent Oleg Gordiewsky in dem in London erschienenen Buch <<KGB - The Inside Story>>, daß damals KGB-Agenten von DDR-Gebiet aus in die Bundesrepublik eingeschleust worden waren, um dort massenhaft <<antisemitische>> Anschläge zu verüben.(5)

1994 wurde dann <<aus Aktenfunden bekannt, daß sich Hinweise seit den frühen sechziger Jahren bestätigt haben, wonach Anschläge auf jüdische Einrichtungen, Hakenkreuzschmierereien und andere Aktionen mit rechtsextremistischem Hintergrund auf Befehl der SED-Führung von Sondergruppen der Staatssicherheit ausgeführt wurden, um die Bundesrepublik international zu diskreditieren>>(6). In der DDR-Führung gab es damals wie noch bis zuletzt 1989, als stellvertretender Stasi-Chef der jüdische Generaloberst Markus Wolf war, zahlreiche Juden ---

5) Jüdische Schallplattenfirma in den USA 1960: Aufnahme eines Nazilieds vertrieben.

<<Unter Bezugnahme auf die Schallplattenaufnahme eines Nazilieds schrieb die National Jewish Post vom 22 Januar 1960: ,,Ein Sprecher der Plattenfirma Daunless Internalional Records bestritt diese Woche, daß ihre Aufnahmen pronazistisch seien, nachdem der Berichterstatter erfahren hatte, daß sich die Firma in jüdischem Besitz befindet.>>(7) Sogar die ADL der Loge B'nai B'rith befand die Aufnahme flugs für <<antinazistisch>>! Was sie ja auch war, wenn man hinterher laut darüber jammern konnte, daß amerikanische Jugendliche Nazilieder anhörten und folglich <<Neonazis>> waren ...


6) Deutscher Verfassungsschützer 1968: Molotow-Cocktails für <<Studentenunruhen>> geliefert.

Das <<weltweit aufsehenerregendste Fanal>> der 68er sogenannten <<Studentenrevolte>> war die Abfackelung des Wagenparks des Axel-Springer-Verlags <<am Abend des Attentats auf Rudi Dutschke>>. Peinlicherweise kam heraus, daß der Lieferant der dazu benötigten Molotow-Cocktails <<ein Agent des (West-)Berliner Landesamts für Verfassungsschutz namens Peter Urbach war>>(8).

Die Unruhen waren also politisch gewollt, die Studenten nur vorgeschoben, um die damals noch zu christlich-brave <<bürgerliche Mentalität>> endlich von rechts nach links umzukrempeln.

7) Jüdischer Interessenvertreter in den USA 1979: Nazi-Kundgebung mit Vergasungsaufruf organisiert.

Das Mitglied der <<Jewish Defense League - Jüdischen Verteidigungs-Liga>> (JDL) Mordechai Levy alias James Frank, Mark Levy oder auch Morty wurde im Februar 1979 auf frischer Tat bei dem Versuch ertappt, in Philadelphia <<einen großen Aufstand zu provozieren. Unter Verwendung des Pseudonyms James Gutman beschaffte sich Levy die Genehmigung zu einer Versammlung von Neonazis, auf der er Transparente aufrollen wollte mit der Aufschrift ,,Hitler was Right - Gas the Commie Jews (,,Hitler hatte recht - Vergast die kommunistischen Juden"). Aus den Büros der JDL in Philadelphia heraus war Levy unter seinem falschen ,,neonazistischen" Deckmantel dabei, sich mit allen KKK- und Nazi-Gruppen in Verbindung zu setzen und die in die Veranstaltung hineinzuziehen. Gleichzeitig arbeitete er mit örtlichen linken und jüdischen Gruppen und schwarzen Kirchen zusammen, um eine Gegendemonstration zu organisieren.>>(9) Die Sache platzte, als Lokalreporter noch rechtzeitig dahinterkamen, was gespielt wurde, und zwei örtliche Zeitungen darüber berichteten.

8) Jüdischer Student in der Schweiz 1983: antisemitische Straftaten zuhauf inszeniert.

Schweizer Synagogen, jüdische Gebäude und jüdische Friedhöfe wurden mit antisemitischen Parolen besprüht; jüdische Eltern erhielten telephonisch anonyme Morddrohungen gegen ihre Kinder; jüdische Studenten an der Baseler medizinischen Fakultät bekamen anonyme Drohbriefe, in denen stand: <<Tod den Juden!>>, und: <<Keine jüdischen Arzte mehr in der Schweiz!>> Als alleiniger Täter stellte sich bald darauf Philip Gotchel, selber Medizinstudent in Basel und <<Sohn einer prominenten jüdischen Basler Familie>>(10), heraus - - -


9) Jüdisches Journalisten-Duo in Frankreich 1990: jüdisches Grab pervers geschändet.

Auf dem jüdischen Friedhof der französischen Kleinstadt Carpentras war ein Sklett ausgegraben und auf einen Regenschirm gespißt worden! Die gräßliche Szene flimmerte ungezählte Male über die Fernsehbildschirme. Allgemeines Entsetzen auf dem ganzen Erdball; flammende Aufrufe gegen den Antisemitismus; in Frankreich sofortige Verabschiedung eines schon lange in der Schublade liegenden Gesetzes zur drastischen Bestrafung der sogenannten <<Auschwitzlüge>>, außerdem strafrechtliches Verbot der Verbreitung der <<Protokolle der Weisen von Zion>>; etc. Ein paar Monate später wurden die Täter gefunden: es waren zwei jüdische Journalisten(11). Aber da waren die genannten Gesetze und Verbote zur <<Bekämpfung des Antisemitismus>> schon verabschiedet - und blieben bis heute in Kraft!


10) Israelische Fanatiker und Polizei 1990: Palästinenser durch Massaker zur <<Intifada>> provoziert.

In der Frühe des 8. Oktober 1990 begaben sich Mitglieder der ultra-orthodoxen Sekte <<Temple Mount Faithful - Getreue des Tempelbergs>> auf den Jerusalemer Tempelberg zur islamischen AI-Aqsa-Moschee und suchten dort Streit mit den Palästinensern. Die israelische Polizei tat - anders als bei ähnlichen früheren Anlässen! - diesmal nichts, um die Provokation zu verhindern. Erst als die Auseinandersetzung mit gegenseitigen Steinwürfen so richtig in Gang gekommen war, rückten plötzlich israelische Polizeieinheiten an und <<beendeten>> die Unruhen, indem sie durch Schüsse ein Blutbad unter den Palästinensern anrichteten..... Selbst der führende israelische militärische Kom- mentator Ze'ev Schiff beklagte am 10. Oktober 1990 in der israelischen Zeitung <<Ha'aretz>> diese gezielte Provokation(12). Was folgte war die inzwischen so genannte <<erste>> (!) <<lntifada>>.

Die <<zweite>> <<lntifada>> wurde bekanntlich fast auf den Tag genau zehn Jahre später durch einen <<Besuch>> des Politikers Ariel Sharon wiederum auf dem den moslemischen Palästinensern heiligen Tempelberg ausgelöst, den zahlreiche Beobachter zutreffend als erneute gezielte <<Provokation>> bezeichneten.

Dieser letztere, noch anhaltende Palästinenseraufstand wiederum steht bekanntlich in enger Verbindung mit den angeblichen <<Terroranschlägen>> in den USA. Diesmal wurde offenbar die <<andere>> Seite <<provoziert>>... allerdings von Drahtziehern, die wohl kaum im Staate Israel selber zu suchen sind.

11) Israeli in Israel 1990: Friedhof in großem Stil verwüstet, um gegen Araber aufzuhetzen.

<<Über 200 [nach anderen Angaben sogar <<rund dreihundert>>(13)] Grabsteine sind auf dem Judenfriedhof in Haifa von "Neonazis" - glaubt man der Presse - geschändet worden. Die teilweise umgestürzten Mäler hat man mit ,,antisemitischen" und ,,propalästinensischen" Parolen beschmiert - allerdings in bestem Hebräisch. Die ,,Neonazis" fordern einen ,,Freistaat Palästina" und die Vertreibung der unrechtmäßig im Lande siedelnden israelischen Okkupanten. Die Rechtsextremisten, die schnell als die Schuldigen galten, verdünnisierten sich nach ihren Schandtaten wie Phantome. Nie war eine Spur zu finden. Jetzt hat die israelische Polizei endlich einen von ihnen gefaßt: ,,Ich bin der Messias, und ich werde Israel die Erlösung bringen", faselte der orthodoxe Jude aus Kariatmotzkin' der zugegeben hat, die Schändungen in provokativer Absicht durchgeführt zu haben. Hurtig erklärte ihn der Ermittlungsrichter zum Geisteskranken...>>(14)

12) Israelische Botschaft in Buenos Aires 1992: <<Autobombe>> explodierte im Inneren des Gebäudes.

Die große Presse wollte es 1997 nur höchst ungern wahrhaben und versuchte, es zu relativieren, das abschließende Ermittlungsergebnis. Kein Wunder, sprach es doch von Indizien, <<welche angeblich darauf hindeuten, daß die Explosion in der israelischen Botschaft auf einen Sprengkörper innerhalb des Gebäudes zurückzuführen sei. Gewisse Angehörige des Obersten Gerichtshofs sollen daher zum ,,Schluß" gekommen sein, daß jener Anschlag auf irgendwelche ,,jüdische Extremisten" zurückgeführt werden müsse.>>(15)

Hier der Hintergrund: <<Im Jahre 1992 berichteten die Medien davon, daß am 17. März 1992 vor der Botschaft Israels in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires eine Autobombe explodiert sei, und diese Bombe habe eine Sprengkraft von ca. 300 kg TNT gehabt.>> Man tippte sofort auf <<Neonazis>>, mehr als 100 israelische <<Experten>> wurden eingeflogen und <<halfen>> der argentinischen Polizei bei den Ermittlungen. Es gab zahlreiche Haussuchungen bei nationalgesinnten Argentiniern, aber man fand nie die geringste Spur. Erst dann entschloß sich der Oberste Gerichtshof zur genauen Untersuchung der <<von der Bundespolizei übergebenen Fotos und Beweismaterialien.

Hier stellte man zunächst fest, daß der Bombenkrater auf den ersten Fotos nach der Explosion noch gar nicht vorhanden war und außerdem die Form einer Ellipse habe und zweitens die Teile des Autos, in welchem sich die Autobombe befunden haben soll, nicht zusammenpaßten und von verschiedenen Schrottautos>> stammten, die längst nicht mehr fahrbereit waren. Daraufhin wurde die argentinische Ingenieurskammer mit der Computersimulation der Explosion beauftragt. Die wurde äußerst gründlich durchgeführt und dauerte volle vier Jahre: <<Alle Gebäude in 200 m Umkreis wurden in den Computer eingegeben, die Festigkeit der Mauern, die Festigkeit des Straßenbelags, Bäume, parkende Autos usw. und es wurden die Simulationen mit verschiedenen Mengen TNT wiederholt.>> Ernüchterndes Ergebnis des am 15. Mai 1997 vorgelegten 77seitigen Gutachtens: <<--es sei absolut unmöglich, daß die Explosion von einer Autobombe herrühre. Die Explosion müsse im Eingangsbereich des Botschaftsgebäudes selbst stattgefunden haben. Der Bornbenkrater sowie die Autoteile und einige Beweisfotos wären eine Fälschung.>>(18)

13) Tschechoslowakischer Staatssicherheitsdienst 1992: Pressburger Synagoge geschändet.


Eine tschechische Zeitschrift erinnerte im Dezember 1992 an <<die bekannte Pressburger Provokation von Sommer dieses Jahres, als sich dann herausstellte, daß die an die Mauer der Synagoge Hakenkreuze malenden "Antisemiten" Mitarbeiter des Prager föderalen Sicherheitsdienstes waren...>>(17)

14) Österreich 1993 - 97: <<Rechter>> Briefbombenattentäter war völlig unpolitisch.

Franz Fuchs ging der Polizei 1997 rein zufällig bei einer ordinären Verkehrskontrolle ins Netz, als sich nämlich in seinem Wagen eine Explosion ereignete, die ihm beide Hände abriß. Die nachfolgenden Ermittlungen erbrachten nicht die leisesten Hinweise auf rechtsextreme bzw. ausländerfeindliche Kontakte oder Einstellungen des Briefbombenattentäters, der erst vor Gericht so demonstrativ wie unglaubwürdig <<Ausländer raus!>> schrie. Es nutzte ihm nichts: er wußte einfach zuviel. Im Jahre 2000 beging er im Gefängnis <<Selbstmord>>, indem er sich - ohne Hände!!! - an der viel zu dünnen Schnur seines Rasierapparats <<erhängte>>!!! Wozu das Ganze? <<Insgesamt wurden in Österreich seit 1993, 50 000 Personen aus dem rechten politischen Lager vernommen oder ihre Wohnung durchsucht, vorgeblich mit der Begründung, man würde nach dem Briefbombenattentäter suchen. Die Attentate waren also dem österreichischen Staatsschutz sehr nützlich.>>(18) Mehr noch seinen Hintermännern...

15) Deutscher Verfassungsschutz 1994 - 96: Neonazi-Partei nach Verbot weitergeführt.

Die <<Nationalsozialistische Front>> (NF) war zwar verboten worden, aber man wollte ihrem bis dahin Vorsitzenden Meinolf Schönborn noch eins auswischen. Das klappte auch, obwohl mit dem kleinen Schönheitsfehler, daß ein staatlich engagierter Provokateur auffiog: <<Meinolf Schönborn wurde zuletzt verurteilt, weil er und zwei weitere Mitangeklagte die NF nach Verbot weitergeführ hätten. Doch Schönborn wußte von gar nichts. Vielmehr waren Agenten des Verfassungsschutzes innerhalb der Bundesrepublik unterwegs und boten weiter Material der NF zur Verteilung an. Sie leiteten auch viele andere junge Deutsche an, die verbotene NF weiterzuführen, und sammelten Spendengelder für die gar nicht mehr existente Organisation. Der Verfassungsschutz bezahlte alles: Auto, Hotelrechnungen, Benzin, Fahrkarten usw. Ein Verfassungsschutzmitarbeiter namens Michael Wobbe hat dies eindeutig zugegeben. Bei den von Wobbe aufgesuchten Personen handelte es sich allerdings nur um solche, die vorher nie persönlich Kontakt zu Schönborn hatten, sodaß diese nicht bei Schönborn Rückfrage halten konnten. Bei dem von Wobbe verteilten Propagandamaterial handelte es sich überwiegend gar nicht um Propagandamaterial der NF, sondern um Material verschiedener Organisationen, das etwa 1992 oder 1993 im Haus der NF beschlagnahmt wurde. Entweder hat die Polizei oder die Staatsanwaltschaft dem Wobbe dieses Material zugänglich gemacht oder der Verfassungsschutz hat das auch noch selbst gedruckt.>>(19)

16) Lübecker Synagoge 1994: Brand<<anschlag>> niemals aufgeklärt.

Die Urheber blieben trotz riesigen Medienrummels und einer fieberhaft fahndenden Polizei bis heute unentdeckt, was den seinerzeit geäußerten Verdacht eines klarsichtigen Beobachters nur verstärken kann, wenn es ihn nicht gar bestätigt: <<Der Brandanschlag auf die Synagoge erfolgte am Freitag, 15, März 1994, am Vortag des jüdischen Passahfestes. Zu den potentiellen Objekten von antijüdischen Anschlägen zitieren wir einen Journalisten, der am 26.3.94 in der ,,Stuttgarter Zeitung" schrieb: ,,Seit vielen Jahren müssen, in der Öffentlichkeit kaum registriert, jüdische Einrichtungen in unserem Land bewacht werden." Folgende Fragen drängen sich damit auf: War die Lübecker Synagoge am Vortag des Passahfestes bewacht oder nicht? Wenn sie bewacht war, wieso konnte der Brandanschlag trotzdem geschehen? Wenn sie nicht bewacht war - wieso dann ausgerechnet am Vorabend des Passahfestes nicht? Letzte Frage: Wieso hat man bis jetzt noch kein Wort darüber in der Presse gelesen, ob sie bewacht war? (...)

  Der Jude Michel Friedman

<<Am 15. März, also zehn Tage vor dem Brandanschlag, verkündete der Bundesgerichtshof (BGH) ein Urteil, nach dem das ,,einfache" Leugnen der systematischen Judenvernichtung im Dritten Reich nicht den Tatbestand der Volksverhetzung erfülle; hinzukommen müsse ein Zusammenhang des Leugnens mit der nationalsozialistischen Rassenideologie (bekannt als sogenanntes Deckert-Urteil). Dieses Urteil wurde zwar nicht wörtlich, aber indirekt u.a. vom Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, lgnatz Bubis, mit dem Lübecker Brandanschlag in Beziehung gesetzt. Bubis sagte (nach ,,Stuttgarter Zeitung", 26.3.94), Behörden und ,,Gerichte" hätten ,,noch immer nicht begriffen, daß ein Fingerzeig und erzieherische Maßnahmen nicht ausreichen, um Rechtsradikale von solchen Taten abzuschrecken". Das Präsidiumsmitglied des Zentralrats, Michel Friedmann, äußerte sich nach dem Brandanschlag ähnlich: Es sei ,,unglaublich, daß es in Deutschland möglich sein soll, zu behaupten, Auschwitz habe es nicht gegeben, ohne den Tatbestand der Volksverhetzung zu erfüllen". Schließlich kommen wir zurück auf den Münchner Anwalt Rolf Bossi. Er stellte Strafantrag gegen alle an dem besagten BGH-Urteil beteiligten Richter wegen des Verdachts der Rechtsbeugung und beschuldigte sie, ,,geistige Urheber" des Anschlags von Lübeck zu sein. (Zitate von Friedmann und Bossi nach ,,Stuttgarter Zeitung" vom 31.3.94). Der jüdische Schriftsteller Ralph Giordano unterstützte Bossis Anklage. Dies abschließend zu Bossi. Die Aufeinanderfolge von BGH-Urteil und Lübeck-Anschlag ist jedenfalls sattsam öffentlich als Quasi-Kausalzusammenhang dargestellt worden. Es mag auch ein Kausalzusammennang bestehen, aber in anderer Weise, als öffentlich angenommen. <<Wenn man nach dem Prinzip ,,Cui bono? - ,,Wem nützt es?" diesen Zusammenhang analysiert, kann man als Ergebnis festhalten, daß diese Aufeinanderfolge, dieser in der Offentlichkeit hergestellte Quasi-Kausalzusammenhang, eine extrem einschüchternde Wirkung hat. Er erzeugt einen ganz massiven psychologischen Druck. In Zukunft wird jegliche Rechtsprechung in diesen Fragen, die sich nur an juristischen und nicht auch an ,,politisch korrekten" Uberlegungen orientiert, bis zur Unmöglichkeit erschwert sein. Wem das nützt, ist offensichtlich.>>(20)

17) Deutscher Verfassungsschützer 1991 - 2000: Neonazi-Partei gegründet.

Ganz ausnahmsweise deckte diesmal das Zweite Deutsche Fernsehen im Jahre 2000 die Aktion auf:

<<Thomas Dienel galt in Thüringen seit Anfang der neunziger Jahre als ein besonders radikaler Aktivist der rechtsradikalen Szene. Er war zunächst Mitglied der NPD, deren Landesverband Thüringen er spaltete, weil die NPD ihm nicht radikal genug war. Er gründete dann mit anderen Personen, die er aus der NPD abwarb, eine Deutsch-Nationale Partei. Thomas Dienel ist mehrfach vorbestraft, vorwiegend wegen Propagandadelikten, wie Volksverhetzung. Wegen der besonderen Radikalität sollten Dienel auf Antrag der Bundesregierung 1992 die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt werden. Der Fall wurde 1996 vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt. Doch der Thüringer Verfassungsschutz sorgte für eine günstige ,,Sozialprognose". Jetzt stellte sich heraus, daß Dienel Agent-Provokateur des Landesamtes für Verfassungsschutz war und allein in den Jahren 1995 und 1996 für seine Dienste 25 000 DM erhielt.>>(21)

18) Deutscher Krimianlbeamter 1994 - 1996: In staatlichem Auftrag Neonazis ausgebildet.

Zum Schluß enttarnte Axel Reichert sich selbst. Der Beamte des Landeskriminalamtes Baden Würt-temberg hatte nach eigenen Angaben <<die Aufgabe gehabt, 20 junge Männer um sich zu scharen, sie in nationalsozialistischem Gedankengut auszubilden und sie dann bei den Republikanern einzuschleusen>>. Dadurch sollte die ungeliebte Partei <<Die Republikaner>> endlich in aller Form als <<nazistisch>> <<erwiesen>> werden! <<Besonders hervor hob sich der V-Mann bei einem der größten Neonazi-Aufmärsche im Jahr 1995. Dort organisierte Reichert eine Busfahrt nach Luxemburg, wo ein Marsch anläßlich des Todestages von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß stattfand.

Als Plattform diente Reichert die Karlsruher Kameradschaft. Dort scharte er überwiegend Jugendliche um sich. Sein Ziel war es. eine nationale Wohngemeinschaft und ein nationalsozialistisches Schulungszentrum aufzubauen.>>(22)

19) Österreich 1997: Zigeuner und Slowenen attakierten sich selbst.

<<Nachdem sich kürzlich herausstellte, daß eine Attentatsdrohung gegen Zigeuner vom Büro der Zigeunerverwaltung ausgegangen war, stellte sich nun im Bundesland Kärnten heraus, daß ein Brandanschlag auf ein Büro der slowenischen Minderheit nicht von rechtsradikalen Kärtnern, sondern von Siowenen selbst durchgeführt worden war. Letztendlich alles mit der Absicht, eine Volksverhetzung gegen rechte und volkstreue Deutsche auszulösen.>>(23)

20) Tschetschenien 1995 - 98: russischer KGB-Offizier als schwerkrimineller Bandenchef.

<<Schuld an den auch in unseren Medien verbreiteten Nachrichten über Nationalitätenkonflikte und Bandenkriege - darin sind sich Tschetschenen und Inguschen einig - trägt die russische Politik des ,,divide et lmpera" (teile und herrsche): inszeniere einen Nationalitätenkonflikt oder einen Bandenkrieg, um einmarschieren zu können. So galt als größter Gangster im gerade unabhängig gewordenen Tschetschenien ein Mann namens Ruslan Labasanov. Seinen Lebensunterhalt verdiente der selbsternannte Robin Hood mit Entführung, Erpressung oder Mord. Als dann die Russen einmarschierten, zeigte er sein wahres Gesicht: Er trat in Uniform als KGB-Oberst auf. Labasanov war in Wirklichkeit ein von Moskau gesteuerter Provokateur, der die von Rußland betriebene Propaganda-Kampagne über Tschetschenien - eine Ansammlung von Mafiosi - mit Leben füllen sollte.>>(24)

Hat es schon einmal ähnliche Provokationen wie die jetzigen "Terroranschläge in den USA" gegeben??

Jawohl, ähnliche Provokationen sind schon wiederholt nicht nur geplant, sondern auch durchgeführt worden, wie unsere nun folgenden letzten Beispiele beweisen werden.



21) US-Präsident Rooselvelt 1941: Tausende tote Soldaten in Pearl Harbour eiskalt provoziert.

Der Hochgradfreimaurer des 32. Grades F.D. Roosevelt und seine jüdischen Berater suchten händeringend nach einem Vorwand, in den 2. Weltkrieg einzutreten. Dazu mußten sie zuerst entweder Deutschland oder Japan zu einer Dummheit provozieren. Es gelang erst 1941 durch extreme diplomatische Brüskierung, ja geradezu Erpressung der mit Deutschland verbündeten Japaner. Um nicht als bedingungslos vor den USA kuschende Feiglinge dazustehen, entschlossen sie sich gezwungenermaßen zum Luftangriff auf den Teil der US-Kriegsmarine, der in Pearl Harbour ankerte.

Aber damit allein war es noch nicht getan. Die US-Amerikaner waren bis dahin in ihrer übergroßen Mehrheit kriegsunwillig und Roosevelt hatte ihnen immer wieder feierlich versprochen, er werde sie aus dem Krieg heraushalten! Wie also jetzt die von der jüdisch-freimaurerischen Hindergrundmacht gewollte Kehrtwende zuwegebringen? Ein bloßer japanischer Angriff würde nicht genügen. Man mußte vielmehr eiskalt ein paar tausend Marinesoldaten <<opfern>>. Deren grausamer Tod in Pearl Harbour würde unweigerlich ganz Amerika gegen die Japaner und ihre Verbündeten aufpeitschen; sie würden militärische Vergeltung sogar selbst fordern!

Und genau so geschah es auch! Erst viele Jahre später kam öffentlich zutage, daß Roosevelt und die oberste Militärführung der USA tagelang vorher alles über den geplanten japanischen Bombenangriff auf Pearl Harbour gewußt - und daraufhin alles Erdenkliche getan hatten, den <<verzichtbaren>> Teil der dort liegenden Kriegsschiffe mit ihren mehreren tausend Mann Besatzung nicht zu warnen, damit sie von dem Angriff völlig überrascht und genügend von ihnen sterben würden!

US-Konter-Admiral Robert A. Theobald hat darüber das wohl beste, wissenschaftlich unangreifbare Buch geschrieben. Sein Titel: <<Das letzte Geheimnis von Pearl Harbour>>. Besonderes Gewicht hat das Buch durch <<die Vorworte von Admiral Husband E. Kimmel, dem Oberbefehlshaber der in Pearl Harbour stationierten pazifischen Flotte, und von Flottenadmiral William F. Halsey, einem der drei Senior-Kommandeure unmittelbar unter Kimmel>>, erhalten. Hier das erschütternde Resümee: <<Was aber den zweiten Teil des Buches anbetrifft, nämlich die technische Ausführung des "großen Plans", so ist Admiral Theobald in der glüchlichen Lage, jede - aber auch wirklich jede - einzelne Phase aktenmäßig zu beweisen. Das Mittel hierzu bot sich dem Admiral durch eine in der Kriegsgeschichte wohl noch nie dagewesene Tatsache: Die Amerikaner waren seit langem in dem Besitz des japanischen Geheim-Codes und hatten jede Meldung zwischen Tokio und Berlin, vor allem aber zwischen Tokio und Washington, sowie zwischen Tokio und den japanischen Botschaften, Gesandschaften, Konsulaten, abgehört, mitgeschrieben und entziffert.

<<Sogar eigene Entzifferungs-Maschinen für den japanischen Geheim-Code waren hergestellt worden und an die wichtigsten politischen und militärischen Kommandostellen Amerikas abgegeben worden, um ja keine Zeit mit der Übermittlung der aufgefangenen japanischen Geheimbefehle zu verlieren. Viele Tausende dieser Code-Telegramme lagen Admiral Theobald vor, Hunderte hat er in seinem Buch verarbeitet, Dutzende im Wortlaut angeführt. Es ist dieser einzigartige Zufall - von den Amerikanern selber "Magik" genannt -, der uns nun in die Lage versetzt, Tag für Tag, Schritt für Schritt das grausige Spiel der bewußten Hinopferung von 4500 amerikanischen Offizieren und Soldaten - neben der zielbewußt herbeigeführten Vernichtung einer ganzen amerikanischen Flotte - durch Präsident Roosevelt, General Marshall und Admiral Stark zu verfolgen>>(25)

Roosevelts eigener Schwiegersohn Curtis B. Dall hat später das verbrecherische Geschehen am Tag der <<Katastrophe>> so geschildert: <<Infolge der verschiedenen Manipulationen einiger führender amerikanischer und britischer Politiker und anderer kam es an einem Dezembermorgen zur "Entladung". Sie stürzte direkt vom Himmel auf die Köpfe von Tausenden treuen, nichtsahnenden amerikanischen Truppen in Pearl Herbour [sic]. Über dreitausendachthundert starben! Welch ein Verrat! In meinem Gedächtnis bleibt immer jenes bizarre Bild von General George Marshall haften, der einem Bericht zufolge an jenem fatalen Sonntagmorgen einen Spazierritt in dem sonnigen Virginien machte, sowie an seine anderen Tätigkeiten in Washington. Seine auf umständlichem Wege abgegangene warnende Botschaft war nur eine grausige Geste. Sie diente lediglich dazu, das Gesicht zu wahren, daher sollte sie auch erst nach dem "Überraschungsangriff" ankommen>>.(26)

Über einige der von Dall nur angedeuteten <<anderen>>, die mutmaßlich neben und hinter Roosevelt an diesem Verbrechen beteiligt waren, hat der langjährige Präsident des jüdischen Weltkongresses, Nahum Goldmann, in seinem 1978 auf Deutsch erschienen Buch <<Das jüdische Paradox>> aus eigenem Erleben berichtet: <<Das Auto hielt vor der Terrasse, und bei unserem Anblick sagte Roosevelt: "Sieh an, [Samuel] Rosenman, [Rabbi] Stephen Wise und [Nahum] Goldmann bei einer Diskussion. Macht nur weiter, Sam [Rosenman] wird mir Montag sagen, was ich zu tun habe". Sein Wagen fuhr an, und Roosevelt ließ noch einmal halten, um uns zu sagen: "Könnt Ihr Euch vorstellen, was Goebbels dafür gäbe, ein Foto dieser Szene zu bekommen: Der Präsident der Vereinigten Staaten empfängt Verhaltensmaßregeln von den drei Weisen von Zion">>.(27)

22) Krieg gegen den Irak 1991: Die Öffentlichkeit in den US-Angriff hineingelogen.

Wer den damaligen sogenannten <<Golfkrieg>> wollte, steht außer Frage: <<In den USA war aufgefallen, daß es sich bei den Kommentatoren, die im Herbst 1990 auf ein rasches Losschlagen gegen Saddam Hussein drängten, nahezu ausnahmslos um Juden handelte>>.(28)

Tatsächlich erklärte der jüdische Kolumnist Andrew Rosenthal schon kurz nach Kriegs<<ausbruch>>, am 22 Januar 1991, mit bemerkenswerter Offenherzigkeit in der in jüdischem Besitz befindlichen <<New York Times>>: <<Eines der Ziele der USA: Eliminierung Bagdads als regionale Macht>>.(29)

Und dies natürlich im Interesse des Staates Israel, woran nicht einmal der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl Zweifel aufkommen ließ - sagte er doch bei seinem USA-Besuch am 16. September 1991 wörtlich über den damaligen US-Präsidenten und Hochgradfreimaurer George Bush senior: <<Ich kenne keinen amerikanischen Präsidenten, der mehr für Israel getan hat und mehr riskiert hat - sogar im Krieg>>. Und nochmals: <<Ich bin etwas erstaunt darüber, daß man ausgerechnet jenen Mann so angreift, der mehr als jeder andere, bis hin zu einem Krieg, wo er die Verantwortung übernommen hat, zu Israel gestanden hat und zu Israel steht>>.(30)

Zur Erinnerung: Saddam Hussein hatte nicht Israel, sondern Kuwait <<überfallen>>. Und auch das erst, nachdem sich Kuwait frech an einem irakischen Ölfeld vergriffen hatte, ohne zu irgendeiner Entschädigung bereit zu sein. Außerdem erst, nachdem die amerikanische Botschafterin April Glaspie ihm versichert hatte, die USA würden sich in diese Sache nicht einmischen......

Womit aber brachte man anschließend die USA und ihre Nato-Verbündeten dazu, den Irak massiv anzugreifen und militärisch niederzuwerfen? Etwa mit dem Argument, man müsse <<Bagdad als regionale Macht eliminieren>>, und das zugunsten des Staates Israel? Mitnichten!

In den USA, ja sogar weltweit manipulierte man schon im Herbst 1990 die Öffentlichkeit durch die Schreckensmeldung: der soeben in Kuwait eingefallene Saddam Hussein ließ seine Soldaten arme, unschuldige Babies aus Brutkästen reißen! Und da sollten die USA bzw. die Welt einfach nur zusehen!? Erst als die Schlacht dank der solchermaßen empörten US- und sonstigen Öffentlichkeit geschlagen war, wurde Anfang 1992 enthüllt: alles war erstunken und erlogen gewesen. <<Wie sich jetzt herausstellte, war auch die Geschichte über irakische Truppen, die angeblich Babies aus Brutkästen rissen und sterben ließen, eine Erfindung amerikanisch/kuwaitischer Kriegspropaganda. Das anonyme junge Mädchen, das im Oktober 1990 als "Augenzeugin" unter Tränen vor einer amerikanischen kongressionalen Menschenrechtskommission aussagte und übers Fernsehen weltweit ausgestrahlt wurde, war die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den Vereinigten Staaten! Mindestens sieben Senatoren hatten sich damals durch ihre Aussage umstimmen lassen, Präsident Bush mit den erforderlichen Vollmachten zum Kriegseintritt gegen den Irak auszustatten. Das Kriegsvotum wurde mit einer kappen Mehrheit von sechs Stimmen erzielt>>.(31)

In Deutschland peitschte, kaum daß der Krieg begonnen hatte, die <<Bild>>Zeitung des Freimaurers und großen Israel-Freundes Axel Springer die Massen wörtlich wie folgt auf: <<Massenmord in Kuwait: Babys, Frauen, alte Leute - Vernichtungslager eingerichtet. Augenzeugen sprechen von "Leichenbergen". Rottet er die Kuwaitis aus? Bush vor schwerster Entscheidung>>!

Das waren die riesigen Schlagzeilen. Im Text wurde noch genauer <<berichtet>>: <<Saddam Hussein hat ein neues, zum Himmel schreiendes Verbrechen begangen: In einem Vernichtungslager im besetzten Kuwait läßt er unschuldige Babys, Frauen und alte Leute hinrichten - am Fließband..... Will Saddam die Kuwaits ausrotten? Seine unmenschliche kriminelle Energie läßt ihn Hitler immer ähnlicher werden>>.(32)

Überflüssig, es zu betonen: Kein Wort davon entsprach der Wahrheit. Hinterher waren denn auch diese <<Vernichtungslager>> rasch und vollständig vergessen. Aber noch heute, volle zehn Jahre danach, wird der Irak mit schönster Regelmäßigkeit und Selbstverständlichkeit von US-amerikanischen und britischen Flugzeugen bombadiert; nach den ständig neuen Opfern dieses Terrors kräht kein Hahn...

23) Israelische Agenten in Ägypten 1954: Terror gegen US-Einrichtungen im Namen der Araber.

Unser Gewährsmann dafür ist der schon erwähnte Israeli Naim Giladi, der jedoch diesmal als Rezensent die einschlägigen Enthüllungen zweier israelischer Kollegen präsentiert: <<Es lag natürlich ein Element des Risikos in diesen verdeckten Operationen. "Die wiederholte Anwendung solcher bizarren Provokationen, um die Westmächte gegen die Araber aufzubringen, ging in Ägypten beinahe nach hinten los, als die Verwicklung der Israelis darin bekannt wurde", berichten zwei altgediente israelische Journalisten, Yossi Melman und Dan Raviv, in einem kürzlich herausgekommenen Buch über Israels Geheimdienste.

<<Im Sommer 1954 startete der Mossad [= israelischer Auslandsgeheimdienst] eine Welle von terroristischen Anschlägen auf Ägypten. Aber die "Bombenziele waren keine ägyptischen Militäreinrichtungen. Es waren Geschäftsgebäude, Kinos und amerikanische und britische Institutionen. Das Ziel war, den Zorn der Amerikaner gegen Moslems und gegen die Araber zu wecken", berichten die beiden Untersuchungs-Journalisten. <<Ausgeschickt mit Brandgranaten, um das US-Informations Center in Alexandria, Ägypten, niederzubrennen, am 30. Juni 1954, setzte Philip Nathanson, ein in den USA geborener Mossad-Agent, versehentlich seine Hose in Brand. Von der Polizei "gelöscht" und befragt, legte er ein Geständnis ab und schilderte die Umrisse eines großen terroristischen Netzwerks im Nahen Osten. Der darauffolgende Skandal führte in Israel zu einer Kabinettskrise und zu einer ministeriellen Direktive des Kleinstaats, bei den vom Mossad inszenierten Terroroperationen wo immer möglich arabische Agenten einzusetzen. Die Entscheidung beschleunigte einen weiteren Schritt des israelischen Geheimdienstes: Die Durchdringung und Unterwanderung islamischer Bewegungen>>.(33)

Wirft das alles nicht ein überaus erhellendes Licht auf die jüngsten <<Terroranschläge in den USA>> und die hinterher offiziell Beschuldigten!?24)

Ben Gurion in den 50er Jahren: Provokation pur.

Es ist nochmals Naim Giladi, der in seinem Buch von 1992 <<Ben Gurion's Scandals: How the Haganan & the Mossad Eliminated Jews - Ben Gurions Skandale: Wie die Haganan-Leute und der Mossad Juden umbrachten>> vermutlich ungewollt grelles Licht über die jüngsten <<Terroranschläge>> verbreitet. Denn in diesem Buch berichtet er über - damals glücklicherweise nicht ausgeführte - <<Pläne zur Bombadierung einer israelischen Stadt unter Verwendung eines als ägyptische Maschine getarnten Flugzeugs, um einen Krieg zu provozieren>>! (34)

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Literatur:

(1) Zit. in <<Informationsdienst Osteuropäisches Christentum>>, 30. Mai 1990; hier zit. n. "Der Fels" 21 (1990) 186
(2) Der amerikanische Jude Victor Marchetti in: "CODE" Nr.12/Dezember 1993, S.54
(3) Alles knapp zusammengefaßt nach Joseph P. Kamp, The Bigots behind the Swastika Spree, New York 1960.
(4) Vgl. ebd. S. 13f.
(5) Vgl. "CODE" Nr.2/Februar 1991, S.6.
(6) Fritz Schenk in:"Deutsche Tagespost" (Würzburg), 23./24. Dezember 1994.
(7) Joseph P. Kamp a.a.O., S.26 Anm. 6.
(8) "Prisma-Infodienst", 18. April 1998, S. 2f.
(9) Peter Blackwood in:"CODE" Nr. 11/November 1990, S. 39.
(10) "fraktur", 29. Oktober 1995, S. 7.
(11) Vgl. "Remer-Depesche" Nr. 12/1992, S. 2.
(12) Vgl. "CODE" Nr. 2 /Februar 1991, S. 46f
(13) So Konrad Löw, im heiligen Jahr der Vergebung. Wider Tabu und Verteufelung der Juden, Zürich 1991, S. 154f unter Berufung auf "Münchener Merkur", 18. Mai 1990.
(14) "Nation" Nr. 6-7 Juni-Juli 1990, S. 22.
(15) "Neue Züricher Zeitung", 25. Juli 1997.
(16) "PHI-Auslandsdienst" Nr. A16-A17, S. 125f.
(17) "Tydenik Politika", 10.-16. Dezember 1992.
(18) "PHI-Deutschlanddienst" Nr. 43/1997, S. 322.
(19) "PHI-Deutschlanddienst" Nr. 27/1997, S. 195.
(20) Patrick Foltin in: "fraktur", 19. Juni 1994,S. 2
(21) "PHI-Deutschlanddienst", 18. Juni 2000, S. 237.
(22) "Junge Freiheit", 8. August 1997, zit. n. dem Faksimile-Abdruck des Artikels in:"PHI- Deutschlanddienst" Nr. 44-45/1997, S. 335.
(23) "PHI-Deutschlanddienst" Nr. 24-25/1997, S. 172.
(24) Reinhard Kloucek in: "Deutsche Tagespost", 14. August 1999.
(25) "CODE" Nr. 4/April 1994, S. 30.
(26) Curtis B. Dall, Amerikas Kriegspolitik. Roosevelt und seine Hintermänner, 2. Aufl. Tübingen 1975, S. 196f.
(27) Hier zit. n. David Korn, Wer ist wer im Judentum? Lexikon der jüdischen Prominenz, München 1995, S. 394.
(28) Löw a.a.O., S. 104.
(29) Zit. n. Regine Fellmer / Patrick Foltin in: "fraktur", 17. Februar 1991, S. 2.
(30) Zit. n. "Unabhängige Nachrichten" Nr. 2/Februar 1992, S. 11; dort unter Berufung auf das Bundeskanzleramt.
(31) "Der Insider" (Pretoria/Südafrika), 15. Februar 1992.
(32) Zit. n. Burkhard Stieglitz, Der Golfkrieg - ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Wege in die neue Weltordnung, o.A. (Münster 1992), S. 16f.
(33) Naim Giladi in: "CODE" Nr. 10/Oktober 1993, S. 42.
(34) Victor Marchetti in: "CODE" Nr. 12/Dezember 1993, S. 54.