Trauermarsch in Dresden 12. Februar 2009


Frau

Oberbürgermeisterin Helma Orosz

Rathaus
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden

                            O f f e n e r   B ri e f

 

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Orosz,

 

Vorausschicken möchte ich, dass ich keiner politischen Partei angehöre, jedoch jedes Jahr zum Trauermarsch nach Dresden komme um in Würde unserer  Toten zu gedenken. Es waren nicht nur Deutsche die der Toten in Reden gedachten, sondern Spanier, Slowaken,Schweden u. Teilnehmer aus anderen europäischen Ländern Ein Redner der spanischen "Alianza Nacional" erklärte, dass er stolz darauf sei, heute "eine würdige Ehrenbezeugung" denen gegenüber erbracht zu haben, "die sterben mussten, nur weil sie Deutsche waren"

 

 Was aber die Stadt Dresden mit Ihrem Einverständnis für ein Spektakel veranstaltete unter dem Motto  Geh-Denken spottet jeder Beschreibung.  Linke Chaoten verwüsteten Polizeiautos und es gab Übergriffe auf die Polizisten. Sogar Papierflugzeuge wurden gebaut um zu zeigen, wie schön es wäre, wenn wieder Bomben auf Dresden fallen würden. Ich habe ein Foto eines Transparentes auf dem eine Israel – Fahne zusammen mit einem Bombenflugzeug gezeigt wird, dies fand ich besonders widerlich.

 

Darf man sich an diesem Gedenktag so benehmen?

Von linken Spitzenpolitikern wie Franz Müntefering, Wolfgang Tiefensee, Claudia Roth und Gregor Gysi initiierte Veranstaltung  „Gehdenken "

Es ist beschämend, wie sich die politische Linke dieses tieftraurigen Gedenktages annähert, in dem sie ihn nur zu einer beliebigen "Antifa" -Demo umfunktioniert. Kein Wort der Trauer, nur das übliche Propagandazeug incl. Deko aus Parteifahnen und Transparenten mit Parolen. Hier sieht man, was diesen Leuten die Toten des eigenen Volkes wert sind.

Die von den Medien unisono in die Welt gesetzte Behauptung, bei dem alliierten Terror-Flächenbombardement vom 13./14. Februar 1945, seien 25.000 Menschen getötet worden, muss  man nur mit Empörung widersprechen.

Dass von Jahr zu Jahr die Zahlen heruntergerechnet werden ist für Deutsche Patrioten unerträglich.

Aber wie viele waren es wirklich in Dresden damals?

Es gibt zahlreiche seriöse Quellen, die diese nach unten manipulierte Opferzahlen als schamlose Lügen entlarven. In einem Schreiben der Stadtverwaltung Dresden vom 31. Juli 1992 heißt es wörtlich: „Gesicherten Angaben der Dresdener Ordnungspolizei zufolge, wurden bis zum 20.3.1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Einschließlich der Vermissten dürfte eine Zahl von

250 000 bis 300 000 Opfern realistisch sein.“

Die „Washington Post“ schrieb am 11. Juli 1999: „Als die Vereinigten Staaten und Britannien Dresden im Jahre 1945 zerstörten, wurde ein Drittel einer Million Menschen getötet. In der gewiss unverdächtigen und über jeden Zweifel erhabenen zusammenfassenden Darstellung des Bombenkrieges des Internationalen Roten Kreuzes – Report of the Joint Refief 1941 – 1946 – wird die Zahl der Toten mit 275 000 angegeben.

 

Diese Zahl hat die Dresdner Stadtverwaltung noch im Jahre 1992 bekannt gegeben. Sie setzt sich aus folgenden drei Gruppen zusammen. 35 000 voll identifizierte Opfer 50 000 nicht identifizierte, bei denen aber Eheringe,

Metallschmuck und ähnliches gefunden wurden, was später zur Identifizierung hat dienen können und 168 000 Bombenopfer, bei denen es nichts mehr zu identifizieren gab. Die hier genannte Aufteilung und die Gesamtzahl von

253 000 Toten, wurde am 30. April 1945 vom Dresdner Polizei-Oberst Grosse an das Führerhauptquartier in Berlin gemeldet, nach wochenlangen Such- und Aufräumungsarbeiten.

Nach Schätzungen der Dresdner Polizei, lagen Ende April 1945 noch weitere

100 000 Tote unter den Trümmern.  Mehrere Jahre nach dem Krieg, als ganze Straßenzüge enttrümmert wurden, fanden die Hilfskräfte immer wieder große

Kellerräume voll mit Bombenopfern, erstickt wegen Sauerstoffmangel. Damit erhöht sich die Zahl der Toten in Dresden auf ungefähr 350 000!

 

Dresden wurde zum Menetekel einer grenzenlosen Rache, eines bedingungslosen Hasses auf alles was deutsch war. Dresden wurde zum vorweggenommenen Hiroshima. Für Dresden gibt es keine Entschuldigung.

Im Bezug auf Dresden blieben die Sieger ebenso stumm wie die inzwischen umerzogenen Besiegten. Letztere versuchen allerdings heute noch nach 64 Jahren, dieses ungeheuerliche Kriegsverbrechen der Sieger zu bemänteln und die Zahl der Toten von Dresden deutlich zu vermindern und das ist das Widerwärtigste an dieser einmaligen Tragödie.

 

„Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens“ (Gerhard Hauptmann, Agnetendorf, 29. März 1945).

Es ist zutiefst deprimierend und beschämend, dass deutsche Politiker und die deutschen Medien, diesen Teil unserer Geschichte nicht nur durch die Brille der Sieger betrachten, sondern auch noch im Falle Dresden, beflissen und kriecherisch die Sieger für dieses Kriegsverbrechen entlasten wollen.

 

Zum Schluss noch eine persönliche Frage an Sie Frau Oberbürgermeisterin. Ein guter Bekannter von mir hörte Sie im Rundfunk, an diesem Gedenktag, mit folgenden Worten: „Die Neo Nazis wollen das Gedenken in Dresden für ihre Zwecke umfunktionieren. Die Rechten wollen Rache, wir wollen ein würdiges Gedenken.

Welcher Teufel hat Sie da geritten, so etwas Ungeheuerliches zu behaupten?

Damit haben Sie sich als Oberbürgermeisterin von Dresden in meinen Augen disqualifiziert.

 

Mit dem Ausdruck tiefster Enttäuschung und Verärgerung

 

Hannelore Schmid

Weingarten/Bodensee                                                    18.Februar 2009

 

Deutsche Jugend in Dresden 12. Februar 2009