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Aus der Reihe "Richtstellungen zur Zeitgeschichte Der Große Wendig” Band 1, Seite 396 Herausgegeben 2007 von Grabert Verlag, 72006 Tübingen, Postfach 1629
”Jüdische Gangster” in den USA Karl Richter
Das Stereotyp des „jüdischen Gangster“ ist landläufiger Auffassung zufolge eine Erfindung des Dritten Reiches. Weniger bekannt ist, daß es jüdische Gangster in den Vereinten Staaten von Amerika tatsächlich gab und daß sie erst vor wenigen Jahren sogar Gegenstand zweier ausführlicher US-Publikationen wurden. Die Autoren wissen, wovon sie schreiben: Rich Cohen, dessen Werk „Murder Inc oder Nicht ganz koschere Geschäfte in Brooklyn“ beim renommierten S. Fischer Verlag herausgekommen, ist Publizist in New York und schreibt unter anderem für die New York Times, Robert Rockaway, Autor des Buches „Meyer Lansky, Bugsy Siegel & Co. – Lebensgeschichten jüdischer Gangster in den USA“, ist Historiker und arbeitet in Israel.
Selbst das Nachrichtenmagazin Focus kam nicht um die Feststellung herum: „Nicht jeder Hebräer ist klug wie Albert Einstein, einfühlsam wie Papa Freud und gar wie Martin Buber“. Die jüdischen Mafiosi im Amerika der zwanziger und dreißiger Jahre hatten es nämlich faustdick hinter den Ohren. Ganoven wie Arthur ‚Dutsch Schultz‘ Flegeheimer, Moe Annenberger oder Meyer Lansky kassierten während der Prohibitionszeit, als offiziell Alkoholverbot in den USA herrschte, Millionengewinne. (Während der Prohibitionszeit durften alle Juden Alkohol und Wein kaufen, weil sie behaupteten sie brauchen Alkohol für ihre religiöse Feiern, das die Juden dies Alkohol an kriminellen Juden verkauften sagten sie aber nicht. RjH). Aber während etwa italienische Mafiosi selbst bei kriminellen Geschäften noch um einen Anstrich von Legalität bemüht waren, gab es diese Rücksichten bei jüdischen Gangstern nicht. So sagte der berüchtigte Mafia-Pate Lucky Luciano über den hemmungslos brutalen ‚Dutch‘ Schultz: „Einer der schäbigsten Typen, die ich je kennengelernt habe“. (Propagandaminister Josef Goebbels meinte, daß eben Luciano auch Jude war. RjH)
Ihre besondere kriminelle Energie verdankte die jüdische Mafia in den USA ihre Herkunft (Der Talmud erlaubt und Diebstahl von Nicht-Juden und Mord an Nicht-Juden. RjH) und den häufigen Pogrom-Erfahrungen in der ehemaligen Heimat. Viele der Zugewanderten kamen aus Polen oder Rußland und hatten Gewalt oft genug am eigenen Leib kennengelernt. In der neuen Heimat jenseits des Atlantiks zahlte sich diese Schule aus. Die gewieftesten und skrupellosesten der jüdischen Mafiosi machten kriminelle Traumkarrieren, erwirtschafteten mit dunklen Geschäften Riesengewinne. Während sie raubten, mordeten und erpreßten, bekämpften sie in ihren Köpfen einen imaginären ‚Antisemitismus‘. Hatten sie in Rußland und Polen zu den Verfolgten gehört, wollten sie nun selbst die Verfolger sein. Die Opfer ihrer Verbrechen hatten von diesen hehren Zielen nichts. Cohen und Rockaway präsentieren in ihren Büchern keine Märtyrerlegenden. Im Gegenteil: Die jüdischen Mafiosi in den USA waren Gangster wie andere auch, brutal, verschlagen, oft zynisch. Es war hoch an der Zeit für die Feststellung, daß es sie überhaupt gab.
Ein aufmerksamen Publikum konnte die Methoden der jüdischen New Yorker Mafia von der Einwanderung aus dem osteuropäischen ‚Schtetl‘ bis in die sechziger Jahre in dem Sergio Leone-Filmklassiger „Es war einmal in Amerika“ sehen. Eigentümlicher weise werden die jüdischen Charaktere dabei stets von Amerikaner englischer oder italienischer Herkunft gespielt.
„Es war einmal in Amerika“ Regie; Sergio Leone, 1984, Warner Brothers, mit Robert de Niro u.a. (Leone und de Niro sind beide Jude. Warner Brothers ist eine Filmgesellschaft die von Juden besitzt und geleitet ist. RjH)
Lesen Sie auch hier: http://www.filmszene.de/gold/amerika.html
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