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Aus der Reihe "Richtigstellungen zur Zeitgeschichte Der Große Wendig” Band 2, Seite 567 Herausgegeben 2007 vom Grabert Verlag, 72006 Tübingen, Postfach 1629
Wehrmacht entläßt Kriegsgefangene Seit einiger Zeit wird versucht, die Deutsche Wehrmacht, die nicht einmal bei der Nürnberger Rachejustiz der Sieger verurteilt wurde, im Ganzen als "Verbrecherorganisation" hinzustellen. So zieht die von dem früheren Kommunisten und SDSler Hannes Heer zusammengestellte und geleitete und von dem linken privaten Insitut für Sozialforschung (finanziert von Reemtsma) in Hamburg ausgerichtete Ausstellung über die "Verbrechen des deutschen Wehrmacht" gegenwärtig durch deutsche Städte und diffamieren mit Fälschungen und Pauschalisierungen die deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges und deren Führung. (SDS - Sozialistischer Deutscher Studentenbund. RJH) Im Gegensatz zu den Alliierten, die sich vieler Verstöße gegen das Völkerrecht wie gegen die Haag Landkriegsordnung zuschulden konnten ließen, verhielt sich der deutsche Soldat und seine Führung fast ausnahmslos gemäß den internationalen Abmachungen. Als Beispiel mögen die vorzeitigen Entlassungen der norwegischen und niederländischen Soldaten nach den entsprechenden Feldzügen 1940 dienen, obwohl der Krieg noch nicht beendet war, während die Alliierten völkerrechtswidrig Hunderttausende deutscher Soldaten nach 1945 noch jahreland im Frieden in Haft behielten und sie als Arbeitssklaven ausbeuteten. Am 9. April 1940 hatte die deutsche Besetzung Norwegens begonnen, die der englischen nur wenige Stunden zuvorgekommen war. Wenige Tage, nachdem die Alliierten am 1. Mai 1940 ihre Truppen aus dem südlichen Norwegen zurückgezogen hatten, während um Narvik (bis 6.6 1940) noch gekämpft wurde und bevor der nach England geflohene norwegische König, Haakon 7, am 9.6 1940 (a) seinen Truppen die Einstellung der Kämpfe befohlen hatte (1), erging schon am 9. Mai 1940 der folgende Befehl Hitlers an den Oberbefehlshaber der deutschen Truppen in Norwegen: "Entgegen dem Willen des deutschen Volkes und seiner Regierung haben König Haakon son Norwegen (b) und sein Kabinett zum Krieg gegen Deutschland aufgefordert. In diesem Kampf konnten folgende Feststellungen gemacht werden: Anläßlich des Krieges im Osten wurden von den Polen deutsche Soldaten, die das Unglück hatten, verwundet oder unverwundet in ihre Hände zu fallen, meist in der grausamsten Weise mißhandelt und zu Tode massakriert. Zum Unterschied muß von der norwegischen Armee festgestellt werden, daß sich in ihr nicht ein fall einer solchen entwürdigenden Entartung der Kriegsführung gezeigt hat. Die norwegische Soldaten hat alle feigen und hinterlistigen Mittel, wie sie bei den Polen an der Tagesordnung waren, verabscheut. Er hat offen und ehrlich gekämpft und unsere Verwundeten und Gefangenen nach seinem besten Vermögen anständig behandelt, geachtet und versorgt. Die Zivilbevölkerung hat eine ähnliche Haltung bewiesen. Sie beteiligte sich nirgends am Kampf und nahm sich in fürsorglicher Weise unserer Verletzten an. Ich habe mich daher entschlossen, in Würdigung dieser Umstände die Genehmigung zu die Genehmigung zu erteilen, die gefangenen norwegischen Soldaten wieder in Freiheit zu setzen. Nur die Berufssoldaten müssen so lange in Haft behalten werden, bis die ehemalige norwegische Regierung ihren Aufruf zum Kampf gegen Deutschland zurückgezogen hat oder bis sich Offiziere und Soldaten durch feierliches Ehrenwort im einzelnen verpflichten, unter keinen Umständen an weiteren Kampfhandlungen gegen Deutschland teilzunehmen. (2)
Ähnlich wie schon für Norweger, Niederländer und Flamen entließ die Wehrmacht nach Beendigung des Balkanfeldzuges die Kriegsgefangenen Griechen nach Hause. Aus Hellmuth Günther Dahms „Der Zweiten Weltkrieg in Text und Bild“, Herbig, München 1999
Der unterlegene Fein wurde also ehrenvoll, zuvorkommend und nach dem Völkerrecht behandelt, sein Kampf anerkennend gewertet. Ebenso schnell handelte die deutsche Führung in bezug auf Holland. Nach Beginn des Westfeldzuges am 10 Mai 1940 hatten die Niederlande bereits am 15 Mai 1940 kapituliert. Während die Kämpfe um Frankreich (bis zur Waffenruhe am 25. 6. 1940) noch tobten, richtete Hitler als Führer und Oberster Befehlshaber der Wehrmacht schon am 1. Juni 1940 an den Wehrmachtsbefehlshaber in den Niederlanden folgenden Erlaß: "Die deutsche Angebot zur Übernahme des Schutz der Niederlande gegen die erwiesene Ansicht der Westmächte, Holland zur Aufmarschbasis gegen das Ruhrgebiet zu machen, stieß bei der holländischen Regierung infolge ihres geheimen Einvernehmens mit den Westmächten auf vorsätzliche Ablehnung. Sie überantwortete damit Volk und Land den Schrecken eines Krieges, brachte sich aber selbst in Sicherheit außer Landes. Die deutsche Wehrmacht hat in dem hierdurch notwendig gewordenen Kampf mit der niederländischen Armee jede nur mögliche Rücksicht auf den Schutz der Bevölkerung und die Erhaltung des Landes genommen. Dieser Einstellung deutscherseits kam die Haltung sowohl des holländischen Militärs als auch der holländischen Zivilbevölkerung in hohem Ausmaße entgegen. Sie entsprach dem kulturellen und sittlichen Stand des uns Deutschen stammesgemäß verwandten niederländischen Volkes. Die verantwortlichen Einzelpersonen, die deutsche Fallschirmjäger in Gefängnisse gesperrt, wie Verbrecher behandelt und dann den Engländern ausgeliefert haben, werden zur Verantwortung gezogen werden. Der Holländische Soldaten hat überall offen und ehrlich gekämpft und unsere Verwundeten und Gefangenen entsprechend gut behandelt. Die Zivilbevölkerung hat nicht am Kampf teilgenommen und ebenfalls die Gesetze der Menschlichkeit gegenüber unseren Verwundeten erfüllt. Ich habe mich daher auch für Holland entschlossen, die Genehmigung zur Freilassung der gefangenen holländischen Soldaten zu erteilen. Die Hälfte der holländischen Armee wird mit sofortiger Wirkung entlassen. In erster Linie kommen holländische Wehrmachtangehörige in Frage, die in der Landwirtschaft, in Bergwerken, in der Nahrungsmittelindustrie, in der Bauindustrie und in verwandten Betrieben tätig sind. Die übrigen Angehörigen der holländischen Armee sollen allmählich demobilisiert werden, um die Wirtschaft nicht zu überlasten und Arbeitslosigkeit hervorzurufen. Sinngemäß gelten dieselben Bestimmungen für diejenigen holländischen Soldaten, die sich in Deutschland in Kriegsgefangenschaft noch befinden. Für die holländischen Berufssoldaten werde ich eine Entscheidung noch treffen." (3) 1941 wurden auch die griechischen Gefangenen ebenso schnell entlassen. Nicht entlassen wurden Französen und Belgier, aber der Krieg war ja auch noch nicht zu Ende.
Anmerkungen: 1. Heinrich Wending, "Richtstellungen zur Zeitgeschichte", Hefte 2, Grabert Verlag, Tübingen 1991. S 35 - 398: Zum Norwegenfeldzug". 2 Text u.a. in Max Domarus, "Hitlers Reden 1932 - 1945". Bd 2/1, Süddeutscher Verlag, München 1965. S 1501 3 Ebeda, S. 1519, auch DNB-Text vom 1. 6. 1940
Anmerkungen von Randulf Johan Hansen: a König Haakon und die norwegische Regierung haben Norwegen am 7. 6 1940 verlassen b Als der dänischer Prinz, Carl, zum König Haakon gewählt wurde, hat er ein Wahlspruch genommen: "Alles für Norwegen!" Nachdem er, König Haakon, zum König gewählt wurden war hat er zum englischen Geschäftsträger in Norwegen gesagt "Ich danke dem englischen Könighaus dafür, daß ich zum König von Norwegen gewählt wurde." Der norwegische Kronprinz Olav wollte in Norwegen bleiben, aber der englischer Botschafter Cecil Dormer hat ihn überredet, mit nach England zu gehen. Der englische Botschafter meinte, der Kronprinz könnte von den Deutschen zu Propagandazwecken ausgenutzt werden. Der dänische König und seine Familie blieben den ganzen Krieg über in Kopenhagen, prodeutsche Propaganda wurde ihm nicht zugemutet. Der dänische König ritt an jedem Sonntag durch die Straßen von Kopenhagen. König Haakon war Freimaurer und mit einer englischer Prinzessin, Königin Maud, verheiratet. Maud war die jüngsteTochter der englischen König Edward 7. Sie starb 1938.
- - - - Oberleutnant d. R. Schmidt/SPD (der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt, v. D) erklärte, daß er persönlich niemals der Waffen-SS in Berührung gekommen sei, jedoch müsse er als alter Kriegskamerad aus seiner Fronterfahrung heraus sagen, daß er immer das Gefühl der besonderen Zuversicht gehabt habe, wenn eine Division der Waffen-SS neben seiner Einheit lag. Leider verwechselte man die ehemalige Waffen-SS mit der Geheimen Staatspolizei und belastete sie mit der Schuld anderer Runenträger. Ihre Angehörigen dürften nur unter dem Gesamtthema "Deutscher Soldat" gesehen werden. Kameradschaft will helfen, und so haben ihn, der Redner, die sozialen Nöte zur Politik und zur SPD gebracht. Von 123 Bundestagsabgeordneten der SPD sind 61 ehemalige Soldaten. Vielleicht halte gerade diese Tatsache die SPD von dem Phrasenhaften der europäischen Schwärmerei ab. Man soll sich abgewöhnen, von der SPD als von einer Partei der Pazifisten zu sprechen. Die SPD wünsche sich die Wiederbewaffnung Deutschlands unter anderen Bedingungen. Nur nach deutschem Recht Verurteilte sollten nicht wieder Soladten werden" Wiking-Ruf, September 1953, im Bericht über ein HIAG-Treffen am 7. 8. 1953 im Winterhuder Fährhaus in Hamburg
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