DIE MACHT DER GENE NOMADEN GEGEN SESSHAFTE

von Florian Geyer

Zum Verständnis der Geschichte ist die Kenntnis geographischer, klimatischer, wirtschaftlicher und kultureller Voraussetzungen wichtig. Damit ist es aber nicht getan: Wir müssen uns vor allem mit den Trägern der Geschichte beschäftigen, den Menschen. Die Menschen sind gesellige Wesen, sie leben in Gemeinschaften. Die Lehre von den Gemeinschaften (ob bei Mensch oder Tier) ist die SOZIOLOGIE. Wollte man allerdings versuchen, die Beweggründe und die Handlungen der Menschen nur mit dem Auge des Soziologen zu betrachten, so käme man zu falschen Ergebnissen, denn alle Lebewesen, auch die Menschen, tragen mit sich unveränderliche Eigenschaften (oder doch nur sehr langsam veränderliche), die wir ihr Erbgut nennen. Damit wäre Geschichtsbetrachtung ohne BIOLOGIE unzureichend, wenn man alles verstehen will.

Die Politik ist die gerade heute vor uns ablaufende und wegen der zu engen Zeitnähe noch nicht wertbare Geschichte. Um aber auch die Politik zu verstehen, brauchen wir die selben Kenntnisse wie zum Verständnis der Geschichte, und vor allem auch hier die der SOZIOLOGIE und die der BIOLOGIE.

Welcher der beiden Wissenschaften gebührt der Vorrang? Ich nehme die Antwort vorweg: keiner der beiden. Daß ich hier fast nur den Standpunkt der Biologie verfechten werde, scheint mir notwendig, denn vor allem jüdische Autoren neigen entweder dazu, alles nur soziologisch zu erklären, oder sie tun so, als sei das der richtige Weg.

Die Politik in Europa, und nicht nur da, wird wesentlich mitbestimmt von Juden, und in Deutschland wird sie von ihnen beherrscht. Um diese Politik zu verstehen, oder gar, um sie mindestens mitgestalten zu können, müssen wir ergründen, was für Leute denn die Juden sind, und zwar nicht etwa nur soziologisch gesehen, sondern b i o 1 o g i s c h. Sie sind Nomaden, aber ich werde zeigen, daß man mit dieser Erkenntnis nicht weiter kommt, solange man nicht das Wesen des Nomadentums verstanden hat. Die Definitionen auf den folgenden Seiten zeigen die herkömmliche, nicht meine Ansicht. Der Leser braucht sie nicht zu lesen, denn das würde den Fluß der Gedanken nur stören. Sie sind mehr als Nachschlage-Hinweise gedacht. Und sie sind falsch!

Ich werde also hier versuchen, das Judentum aus dem Nomadentum zu ergründen: Die Juden waren, sind und bleiben NOMADEN.

 

DEFINITIONEN

Aus dem Großen Brockhaus 1977.

SESSHAFTIGKEIT: Lebensform, die mit Ablösung der aneignenden Wirtschaftsform der Jäger und Sammler durch Einführung des Ackerbaus im Übergang von der Mitteisteinzeit zur Jungsteinzeit möglich wurde.

Die Nomaden, für deren Wanderviehzucht die Domestizierung von Haustieren Voraussetzung war, gehen in jüngster Zeit zunehmend zur Seßhaftigkeit über.

TRANSHUMANZ: Spezifische Form der halbnomadischen Fernweidewirtschaft, bei der Viehherden zwischen Gebieten, die sich im jahreszeitlichen Klimawechsel ergänzen, wechseln.

NOMADEN: (von gr. nemein' = weiden'). Hirtenvölker.

NOMADISMUS: Die Lebens- und Wirtschaftsform der Hirtenvölker. Im Vollnomadismus wird neben der Viehhaltung keinerlei ergänzender Anbau betrieben. Zusammen mit den Hirten ist ihre ganze Familie das ganze Jahr mit den Herden unterwegs. Die nomadischen Gruppen schweifen jedoch nicht willkürlich umher. Sie folgen vielmehr traditionell festliegenden Wanderwegen mit festen Zwischenstationen.

Jüngere ethn. und kulturgeogr. Forschungen haben nachgewiesen, daß der Hirtennomadismus entgegen früherer Ansichten in der Entwicklungsgeschichte menschl. Kultur keine primitive Vorstufe, sondern ein Seitenzweig des seßhaften Bauerntums ist.

HIRTENVÖLKER: Völker der Alten Welt, deren Wirtschaftsform die Haltung von Viehherden ist. ... Die Lebensform der Hirtenvölker ist heute am besten erhalten bei Mongol- und Turkvölkern, Beduinen in Arabien, in N-Afrika und S-Afrika... Die modernen Staaten versuchen, z.T. mit Erfolg, die Hirtenvölker seßhaft zu machen, um sie besser in die neuzeitliche Gesellschaft eingliedern zu können.

FELLACHEN: (von arabisch falaha' = pflügen'). Die ackerbauende, arabisch sprechende, muslimische Landbevölkerung in Syrien, Palästina, Arabien und besonders in Ägypten, im Gegensatz zu den (nomadischen) Viehzucht treibenden Beduinen. Die ägyptischen Fellachen sind fast reine Nachkommen der alten Ägypter.

BEDUINEN: (arabisch badu', Plural bedaui'). Die Nomadenstämnie des arabischen Sprachraums. Machten dort am Anfang des 20. Jahrhunderts etwa 20 % und 1970 etwa 10 % der Bevölkerung aus.

ARABER: (arabisch aribi' = Nomade'). Zuerst in assyrischen Keilschriften des 9. Jh. v.Chr.

HEBRÄER: (hebr. ibri', iwri' = Abkommen des Stammvaters Heber/Ewer'), von jenseits des Flusses', Wanderer'.

Damit sei es genug des Brockhaus.

Sprachwurzeln:

Die semitischen Sprachen haben mit -den indogermanischen den Aufbau gemein. Sie bilden die Wörter wie jene aus Stammsilben und erweitern die Bedeutung durch Beugung (Flexion) sowie mit Vor- und Nachsilben (wie etwa Goi' = der Bauer, der Nichtjude, - Gojim' = die Bauern, die Nichtjuden).

Der altsemitische Wortstamm abar' bedeutet vorbeigehen', weiterziehen'. Von diesem Wortstamm ist sowohl der Name der Araber abgeleitet: (,arabi', ,aribi') wie auch der Name der Hebräer (,ibri'). Die Hebräer sind demnach wie die Beduinen Semiten, ein Stamm der semitischen Völkergruppe. Beider, der Araber wie der Hebräer Name bedeutet "N o m a d e n".

Chouraqui sagt dazu ergänzend: "Somit kann der Hebräer als ein Wesen definiert werden, das immer unterwegs und in Bewegung ist, um Grenzen zu überschreiten."

 

 

ANMERKUNGEN ZU DEN DEFINITIONEN:

 

Zur Seßhaftigkeit:

Brockhaus bringt hier wie auch sonst meist die herkömmliche Auffassung. Tatsächlich dürfte der Ackerbau über eine Zwischenstufe, den Gartenbau, viel älter sein. - Ich bezweifle den hier geäußerten kausalen Zusammenhang der Domestizierung von Haustieren mit dem Nomadentum; jedenfalls ist er nicht erwiesen, und die Domestizierung von Haustieren zeichnet nicht nur den Nomaden aus. Vielmehr ist auch der seßhafte Viehzüchter Ursache und Folge der Tierdomestizierung. Das dürfte auch für die Normaden gelten. Aber daß diese in jüngster Zeit zur Seßhaftigkeit übergehen, mag ein Programm sein (ein Programm der Einweltler?), Tatsache ist es nicht.

Zum Nomadismus:

Das Nomadentum ist sehr alt. Es hat sich ganz unabhängig vom seßh4ften Bauernturn entwickelt. Da diese beiden Lebensweisen sich gegenseitig ausschließen, kann nicht die eine aus der anderen hervorgegangen sein. Es ist keineswegs bezeichnend für das Nomadentum, daß die ganze Familie unterwegs sei. Vielmehr ist es gerade bei Nomaden oft beobachtet worden, daß nur die Männer auf Raubzüge ausgehen. Das taten auch die Hunnen in Deutschland.

Umgekehrt ist es für die Seßhaften bezeichnend, daß sie, wenn die Not sie zu! Wanderung zwingt, immer mit Weib und Kind ziehen. - Daß die Nomaden "nicht willkürlich umherschweifen", stimmt auch nur bedingt. Die Scharen des Dschingis Khan und auch die des Attila zogen absolut ziellos durch Eurasien, und als die Hebräer aus Ägypten verjagt wurden, zogen sie auch nur herum. Theodor Herzl war Jude, er muß es wissen- "Wir ziehen natürlich dahin, wo man uns nicht verfolgt, und dort verursacht unsere Anwesenheit Verfolgungen". Der Nomadismus wäre sinnlos, wollte er auf seinen größten Vorteil verzichten, auf die Freiheit in der Wahl seiner Ziele: Er braucht keine, er hat keine Ziele.

Zu den Hirtenvölkern:

Daß "moderne" Staaten versuchen, die Hirtenvölker seßhaft zu machen, ist erstens unmenschlich, zweitens bislang nur von der Sowjetunion mit einem gänzlichen Fehlschlag versucht worden (mit den Mongolen) und drittens widernatürlich. Welch ein Hochmut spricht aus dem Nachsatz "um sie besser in die neuzeitliche Gesellschaft eingliedern zu können". Wo bleibt da das Selbstbestimmungsrecht auch der Hirtenvölker?

Bilden sich diese Leute ein, den Nomaden damit etwas Gutes zu tun?

 

SESSHAFTE - WECHSELWEIDE-HIRTEN - NOMADEN

 

Die diesem Buch vorausgeschickten Begriffsbestinimungen nach Brockhaus können nicht befriedigen. Wir würden es uns zu leicht machen, wollten wir die Nomaden, die Wechselhirten und die Seßhaften einfach nur als "Leute bestimmter Wirtschaftsform" oder auch als "Leute bestimmter Lebensweise" bezeichnen. Das würde darauf hinauslaufen, die Geschichte (als die Politik von gestern) und die Politik (als die Geschichte von heute und morgen) nur mit dem Auge des Soziologen zu betrachten.

Diese Betrachtungsweise würde unterstellen (und in der Tat unterstellt sie ja) die Wandelbarkeit dieser "Lebensformen". So sagt Brockhaus, man versuche heute, die Nomaden seßhaft zu machen. Und man versuchte ja tatsächlich, Seßhafte zum Wandern zu zwingen. Da sei an R. von Weizsäckers unglücklichen Spruch erinnert, die Vertriebenen aus Ostdeutschland haben "eine un-

freiwillige Wanderung" unternommen. Wie will man mit solchen Gedanken erklären, daß bestimmte Völker seit Jahrtausenden fest verwurzelt "an ihrer Scholle hängen", wie die Ägypter, die peruanischen Quetchua-Indios und die Deutschen, und daß andere Völker, wie die Mongolen, die Zigeuner und die Juden seit Jahrtausenden "unterwegs sind, um Grenzen zu überschreiten"?

Wie auch will man mit einer solchen Betrachtungsweise dem Völkerrecht genügen, das in der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" von 1948 eines jeden Menschen Recht schützt (oder doch schützen sollte), in seine Heimat zurückzukehren, wenn er sie verlassen mußte.

Wollte man alle geschichtlichen und politischen Erscheinungen nur unter dem Gesichtswinkel der Soziologie sehen, dann müßte die Menschheit im Chaos von Begierden, Ansprüchen, Reaktionen, Enttäuschungen und schließlich roher Gewalt versinken. Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie heute haben, sind die Soziologen, wenn auch zusammen mit anderen unentbehrlich, die schlechtesten Berater. Wenn wir nicht die N a t u r der Erscheinungen, die Gesetze der Schöpfung zu verstehen versuchen, dann verirren wir uns im Dickicht müßiger und gefährlicher Spekulationen.

Es bleibt uns also kein anderer Weg als zu erforschen, ob man "Seßhafter" oder "Wechselhirte" oder auch "Nomade" werden kann, wie man Priester, Schlachter oder Drechsler wird, und wenn das möglich ist oder wäre, wie es geschieht.

Daran schließt sich unmittelbar die Frage an, ob ein Nomade seßhaft werden kann, in welchem Maße und unter welchen Umständen. Ebenso Wäre natürlich zu untersuchen, ob ein Seßhafter Nomade werden kann, in welchem Maße und unter welchen Umständen.

Und dann können wir den Fragenkreis schließen-. Ist Seßhaftigkeit erlernbar, erzwingbar oder lehrbar? Ist Nomadentum erlernbar, erzwingbar oder lehrbar? Wie die Welt nun einmal gebaut ist, hört sich die Frage schärfer so an: Ist Seßhaftigkeit austreibbar? Ist Nomadentum austreibbar?

Und schließlich: Was ist im Kern die "Seßhaftigkeit"? Und was ist im Kern das "Nomadentum"? Sind diese Kategorien Völker? Sind sie Kulturen? Sind sie Rassen?

Kurzum: Ist Nomadentum oder Seßhaftigkeit erblich, vererbbar?

Wenden wir uns also zuerst der Frage zu, was denn bei den Menschen ganz allgemein erblich ist, vererbbar an die Nachkommen.

Wenn sich aus dieser Untersuchung ergeben sollte, daß zwar die körperliche Erscheinung der Menschen erblich ist, nicht aber ihr Wesen (ihr Charakter), ihr Verstand, ihr Mut und ihre Neigungen, dann müßten umgekehrt diese nicht körperlichen Eigenschaften anerziehbar, lehrbar, lernbar oder ganz allgemein frei von einem Menschen zum anderen, von einem Volk zum anderen übertragbar sein.

Dann i s t man nicht Seßhafter oder Nomade, dann w i r d man Seßhafter oder Nomade.

(Es mag ja ungerecht sein, aber ich möchte hier die Wechselhirten - wie die Lappen, Samen oder Nenzen - mit Dank entlassen, denn ihr Leben, so wichtig und wertvoll es ist, bewegt die Menschheit nicht entfernt in dem Maße, in dem die nicht bestreitbaren Konflikte zwischen den Nomaden und den Seßhaften die Geschichte unserer Zeit bestimmen.)

Nachdem die Frage der Erblichkeit der Seßhaftigkeit und des Nomadentums entschieden ist, soll ein seßhaftes Volk, hier das deutsche, und ein Nomadenvolk, hier das jüdische, mit dem jeweiligen Umfeld beschrieben werden.

Schließlich werde dann das Wesen der Konflikte zwischen Seßhaften und Nomaden behandelt. Das Ergebnis sollte uns allen nützen.

 

MENSCHEN UND VOLKER ALS STUFEN DER EVOLUTION: DIE VERERBUNG

Zunächst seien die Grundzüge der neuesten Erkenntnisse der Vererbungslehre und d a m i t der Rassenkunde der Menschen dargelegt. Ich stütze mich dabei auf das Buch"REIZWORT RASSE" 3 von J. P. Ney, Tübingen 1991.

Die veröffentlichte Meinung weicht auf diesem Gebiet weit von den Erkenntnissen der Wissenschaft ab. Die hinter der veröffentlichten Meinung stehende Macht verbietet es aber, über diese Meinung einfach mit dem Urteil hinwegzugehen: Das ist falsch. Der Weg zur Wahrheit ist schon deshalb sehr steinig, weil die Mächtigen hinter der veröffentlichten Meinung täglich immer wieder die Mehrheit der Menschen, auch der Gebildeten, erreichen. Es gilt also, die Wahrheit wissenschaftlich durch Tatsachen zu belegen und folgerichtig zu beschreiben.

Hier also die (falsche) allgemein gültige Meinung. Diese Meinung ist nicht etwa eine akademische Ansicht. Sie äußert sich in handfester Politik.

Die Vereinten Nationen (UN) haben 1951 über ihre Tochter-Organisation UNESCO ihren Standpunkt festgeschrie6en: In dieser "Statement of Race" genannten Erklärung heißt es:

"Im anthropologischen Sinne sollte das Wort Rasse' für Gruppen von Menschen reserviert bleiben, die gut ausgeprägte und vorwiegend erblich bedingte physische (das heißt körperliche', d.V.) Unterschiede zu anderen Gruppen aufweisen."

Diese Erklärung erwähnt mit keinem Wort die Erblichkeit nichtkörperlicher Eigenschaften.

Genau auf dieser Erklärung baut die Politik der UN auf: Es wird vorausgesetzt, daß "unter gleichen Startbedingungen alle Menschen im Wesentlichen gleicher Leistungen fähig sind". Also hat die Politik allen Menschen dieser Erde gleiche Startchancen zu verschaffen. Nach diesem Gebot arbeitet die sogenannte "Entwicklungshilfe" der Industriestaaten: Mit Geld und mit fachlicher Hilfe soll den Menschen der Dritten Welt über die gleichen Startchancen die gleiche Leistungsfähigkeit und über diese Leistungsfähigkeit der gleiche Lebensstandard ermöglicht werden.

Daß diese Politik auf falschen Voraussetzungen aufbaut, sieht man an ihren Erfolgen: Um es mit dem Herzog von Edinburg zu sagen: Die Armen sind mehr und die Reichen sind reicher geworden. Selbst innerhalb der sogenannten "Industriestaaten" hat sich eine tiefe Kluft zwischen dort zusammenlebenden Rassen gebildet. Nicht "Fortschritt" hat sich eingestellt, sondern Streit, Verbrechen, Laster und Dekadenz, und zwar leiden unter diesen Folgen a 11 e beteiligten Völker oder Rassen, wie in den Vereinigten Staaten die Neger und die Weißen.

Es wird zwar immer wieder versucht, die Erkenntnisse der neuen Rassenkunde durch soziologische Argumente aufzuweichen, aber die Naturwissenschaft läßt sich nun einmal nicht mit Soziologen-Latein widerlegen.

Hier die Erkenntnisse der Rassenkunde:

Nomadentum wie Seßhaftigkeit sind rassisch bedingt. Hier haben wir nicht zufällige "Lebensformen" von

Menschen vor uns, die durch Schulung, Gewöhnung oder Zwang den einen aufgedrückt, den anderen ausgetrieben werden können.

Nomadentum (wie umgekehrt Seßhaftigkeit) ist kein Zustand, es ist eine Eigenschaft von Menschen bestimmter Rasse. Diese Lebensformen sind ein Teil des Wesens der Menschen, ihres Charakters, ihres Verstandes, ihres Mutes und ihres Gemüts. Die UNESCO irrt, und da dort ja nicht nur Dummköpfe sitzen, lügt sie auch: Die Vererbung aller Tiere und auch des Menschen, der ja biologisch ein Teil des Tierreiches ist, ist nun einmal nicht auf physische, also körperliche Eigenschaften beschränkt.

Nebenbei sei erwähnt, daß die Aussage der Rassenerklärung der UNESCO auch insofern falsch ist, als sich die Rassen, nicht etwa durch "vorwiegend erblich bedingte Unterschiede" zeigen, sondern eben nur durch erbliche. Es gibt keine Rasse der Knieamputierten, derer, die einen Sonnenbrand haben, oder der Inkas mit Schädel-Verformungen.

Rassen, sowohl im Pflanzenreich wie auch im Tierreich, entstehen n u r in der Absonderung einer Gruppe von Lebewesen von den übrigen, und in sehr langer Zeit. Die Anthropologin Prof. Ilse Schwidetzky setzt für die Entstehung nur e i n e s neuen Rassenmerkmals "einige Tausend Generationen" an, und von Frankenberg nennt für bestimmte Pflanzen einen Zeitraum von 8000 Jahren, in dem sich eine neue Rasse bilden kann, und für das norwegische Blaukehlchen 9000 Jahre. Ich stütze mich hier auf J. P. Ney, wenn ich für die Entstehung einer neuen Menschenrasse 1000 Generationen (allermindestens!) ansetze, und das sind bei einem Generationenschritt von 25 Jahren gut 25000 Jahre.

 

WIE ENTSTEHT EINE RASSE VON "SESSHAFTEN"? ODER VON NOMADEN?

Ich komme zurück auf die Definition von Brockhaus: Weder hat die "Ablösung der aneignenden Wirtschaftsform der Jäger und Sammler die Lebensform Seßhaftigkeit' möglich gemacht", noch hat umgekehrt die Seßhaftigkeit den Ackerbau ermöglicht. Ebenfalls gilt: Weder hat erst die Entwicklung der Viehzucht den Nomadismus ermöglicht, noch haben nur die Nomaden die Viehzucht erfunden.

Der Zusammenhang zwischen einer Menschenrasse und ihrer Wirtschaftsform ist nicht monokausal noch einbahnig: Die Rasse entsteht in ihrer Absonderung durch Anpassung der Menschen an ihre Umwelt. Die Wirtschaftsform und die Entstehung einer neuen Rasse bedingen sich gegenseitig nach den Darwinschen Gesetzen der natürlichen Zuchtwahl und in weiterer Folge nach den Mendelschen Gesetzen der Vererbung.

Das bedeutet, auf die Seßhaften angewendet: Eine Gruppe von Menschen gerät oder geht in die Isolation, in die "Absonderung". Von nun an ist sie nur noch ihre eigene Fortpflanzungsgemeinschaft.

Damit wird durch den Kampf um das Überleben die ganze Gemeinschaft gezwungen, sich ihrer neuen Umwelt anzupassen. Den Zwang üben nicht politische oder auch religiöse Mächte aus, sondern die Natur selbst tut es: Wer den Bedingungen des Isolats nicht gewachsen ist, der kommt entweder um, oder er wird jedenfalls nicht so viele Kinder haben wie derjenige, der der Umwelt besser angepaßt ist. Diese "bessere Anpassung" bietet ihm die Natur selbst in Form der Mutationen: Die Anpassung begünstigende Mutationen halten sich, Menschen mit nicht so günstigen Mutationen, also nicht so günstigen Erbanlagen, bleiben im Kampf um das Überleben entweder selbst oder in ihren Nachkommen auf der Strecke.

Auf diese Weise wird diese abgesonderte Gruppe von Menschen allmählich der Umwelt im Isolat immer "gemäßer" und damit ihrem Ursprung immer unähnlicher. Es bildet sich eine neue Rasse, als getreues Abbild ihrer Umwelt, und das heißt, ihrer H e i m a t. Diese neue Rasse wird zu einer seßhaften, schon allein deshalb, weil sie ja in ihrem Isolat entstanden und dort immer geblieben ist.

In letzter Folge hat das seßhafte Volk eine Heimat, und NUR SESSHAFTE VÖLKER HABEN EINE HEIMAT.

Analog gilt für Nomaden: Auch diese Menschen mit ihrer besonderen Lebensweise sind als Gemeinschaft ein Ergebnis der Evolution. Zu irgend einer Zeit sondert sich eine Gruppe von Menschen von den Ihrigen ab und geht eigene Wege. Was diese Absonderung

bewirkt, ist unerheblich, ob es nun ein freier Entschluß sei oder der Zwang besonderer Umstände, Neigung oder eben einfach Schicksal. Sicherlich gibt cs einen gewissen Zusammenhang zwischen dem Boden und der Entstehung von Nomadenvölkern: Alle bekannten Nomadenvölker führen bewußt oder unbewußt ihren Ursprung auf Grassteppen zurück. Daß sich Wüsten nicht als Weide von Nomaden eignen, versteht sich von selbst.

Das ursprüngliche Isolat der Nomaden ist entweder darin begründet, daß andere Völker in ihren Weidegründen nicht auftreten, oder auch darin, daß sich die Gruppe aus eigenem Entschluß absondert. Ob die Gruppe am Anfang immer hinter den Wanderungen von Wildtieren herzieht oder ob sie diese Herden schon ganz oder teilweise als ihr Eigentum sieht, ist unerheblich; die tatsächliche Entwicklung beginnt sicher mit der Verfolgung von Wildtieren und führt dann über ihre Halbzähmung zur bewußten Viehzucht.

So bildet sich auch bei denen, die einmal "Nomaden" sein werden, eine Welt von Gefühlen und Gedanken als Abbild ihres Lebensraumes: Und dieser Lebensraumhat keine Grenzen.

Besonders bedeutsam ist dabei, daß Nomaden irgend eine Bindung zu einem bestimmten Gebiet niemals entwickeln. Sie entstehen und leben ohne Heimat. NOMADEN HABEN KEINE HEIMAT.

Man nennt heute die eigene Gefühls- und Denkwelt bestimmter Menschen gern ihre "Mentalität". Es ist leicht einzusehen, daß diese "nomadische Mentalität" ganz anders ist als die der Seßhaften. Die Mentalitäten beider seien nun beschrieben.

 

DIE DENK- UND GEFÜHLSWELT DER SESSHAFTEN:

Seßhafte Menschen, wie zum Beispiel die Deutschen, haben feste Wurzeln in ihrem Land, in ihrer Heimat. Wenn ein Seßhafter aus seiner Heimat verstoßen wird, kommt er ins "eli lanti", ins Elend. Dieses uralte Wort berührt die tiefsten Tiefen ihres Gemüts. Es hatte schon immer eine schmerzliche Bedeutung. Der Seßhafte ist ohne seine Heimat verloren; er ist nicht mehr, was er war. Da die meisten Völker seßhaft sind, ist ihre Verwurzelung im Völkerrecht anerkannt. So sagt die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" von 1948, daß jedermann seine Heimat verlassen darf und daß auch jedermann, der sie verlassen mußte, in sie zurückzukehren das Recht hat.

In den vielen Hunderten von Generationen, die der Seßhafte unter seinesgleichen gelebt hat, ist er mit keinem Fremden in Berührung gekommen. Darum hatte ein vielleicht am Anfang noch vorhandenes Erbmerkmal, die Fähigkeit, Fremden zu mißtrauen, keinen Selektionswert mehr. Das macht seßhafte "arg-los", unfähig, dem Fremden zunächst mit Mißtrauen zu begegnen.

Weil der Sohn eines Seßhaften in seinem Erbgut nicht die weite Weltsicht des Nomaden geerbt hat, neigt er mehr zur Innerlichkeit, zur Vertiefung der Gedanken, als zur Oberflächlichkeit und zur Universalität, gleichen Verstand vorausgesetzt.

Kurzum, die Deutschen sind typische Seßhafte, wie etwa auch die Ägypter.

 

DIE DENK- UND GEFÜHLSWELT DES NOMADEN:

Der Nomade ist auf seinen ewigen Wanderungen ständig in Gefahr. Das macht ihn "genetisch" mißtrauisch. Nicht die Tiefe der Gedanken ist seine Sache, er hält sich mehr an die sichtbare Realität als an den Inhalt der Dinge. Der Nomade ist nirgends "daheim", er ist bestenfalls zeitweise "zu Hause"

im Sinne des französischen Wortes "chez lui". Seine Sicht, seine Vorstellungskraft erfaßt die ganze Welt. Für die Gefühle und Bindungen des Seßhaften an seine Heimat hat er keinen Sinn. So fragt eine von der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn offenbar mit jüdischer Federführung geschriebene Werbezeitschrift: "Heimat, wo ist das?"

Seßhafte Völker haben die exakten Wissenschaften entwickelt. Ein Nomadenvolk, das der Juden, hat durchaus Bemerkenswertes auf dem Gebiet eher spekulativer Wissenschaften geleistet: in der Psychologie, in den Humanwissenschaften und vor allem in der Soziologie. Die Soziologie "liegt" den Juden naturgemäß, denn wer viel herumkommt, der lernt viele gesellschaftliche Beziehungen und Wechselwirkungen kennen. So konnten die Juden gerade diese Wissenschaft zu ihrem fast alles beherrschenden Argumentenschatz gestalten, mit dem sie ihre Macht erringen und festigen.

 

VÖLKER IM KONFLIKT:

 

Wir verdanken ROBERT ARDREY die Einsicht in das natürliche Geschehen, wenn Gruppen von Tieren oder Menschen in Streit geraten. Da hier vom Streit von Gruppen die Rede ist, sollten wir sie auch als entweder bewußte oder unbewußte Gemeinschaften auffassen. Nun mögen also zwei Gemeinschaften in Streit geraten, und es seien menschliche Gemeinschaften:

Ardrey hat als das wichtigste Kennzeichen jeder Gemeinschaft den Territorialtrieb erkannt. Durch das nur ihr gehörende Territorium wird die Gemeinschaft befähigt, ihre Kinder zu bekommen und sie auch aufzuziehen. Wenn durch irgendein Ereignis der Terr * itorialtrieb verloren geht, also der Wille, das gemeinsame Territorium zu erhalten, dann haben wir dort das Chaos: Jeder gegen jeden, also den Zusammenbruch der Gemeinschaft selbst. In weiterer Folge kommt dann der Tod der Gemeinschaft, und wenn sie groß ist, der Volkstod.

Bei gesunden Gemeinschaften beobachten wir immer den gleichen Verlauf eines Streites: Die eine Gruppe sei der Angreifer, die andere der Angegriffene. Je weiter sich der Angreifer von seinem Territorium entfernt, also vom Kern seines Territoriums, desto schwächer wird sein Angriffsmut. Umgekehrt wächst in diesem Falle, also wenn sich der Angreifer dem Territorium des Angegriffenen nähert, der Abwehrmut, des Angegriffenen.

Diesen Grundsatz sehen wir heute in voller Wirkung. In Tschetschenien war die riesige russische Armee nicht einmal fähig, eine Provinzstadt einzunehmen während die Tschetschenen mit lächerlich kleinen Haufen wild entschlossener "Angegriffener" die Stellung halten können.

Der Territorialtrieb ist bei seßhaften Völkern tief im Gemüt verankert: Er wird zur Heimatliebe.

Es sei noch angemerkt, daß sich im Territorialtrieb die Weisheit der~ Natur zeigt. Dieser Trieb wirkt sich streithemmend und damit friedenstiftend aus. Entweder läßt der Angreifer bald von seinem Angriff ab, weil er keinen Mut mehr hat oder seine Truppe ihn verloren hat, oder der Streit endet schnell und verhältnismäßig unblutig.

Wir haben aber gesehen, daß Nomaden überhaupt keine Heimat, also (mit Ardreys Worten) kein Territorium haben. Folglich scheint beim Streit mit Nomaden der Territorialtrieb ausgeschaltet zu sein. Einerseits fehlt etwa den Juden der feste Rückhalt, was sie durch die Gründung des jüdischen Staates Israel auszugleichen suchen. Andererseits tragen sie als Nomaden ihre "Heimat" als nicht territoriale Größe überall mit sich und können deshalb ihren Angriffsmut nicht mit wachsender Entfernung von dieser Heimat verlieren.

Die Deutschen haben das am Volkskörper erlebt. und zwar beim Hunneneinfall. Tatsächlich schienen damals die Scharen des Attila unbesiegbar. Im ersten Teil dieses fast fünfundsiebzigjährigen Krieges blieben die Hunnen unbesiegt. Sie waren tapfer, wenn auch nicht tapferer als die Deutschen, bei denen sie eingefallen waren, also die Goten, Gepiden, Wandalen und Burgunden. Sie hatten große taktische Vorteile, denn sie führten keinen Troß mit sich, waren also äußerst beweglich. Sie führten Pfeil und Bogen, Waffen, die den Deutschen unehrlich galten. Und sie brauchten keine Rücksicht auf die Ihren zu nehmen, denn sie hatten sie nicht dabei; das waren reine Männerscharen. Sie hatten eine hohe Kriegsmoral, die der deutschen gleichwertig war. Aber sie haben den Krieg verloren. Auf die Dauer war die Wurzellosigkeit des Nomadentums der festen Heimatbindung der Deutschen nicht gewachsen.

Es ist bemerkenswert, daß nomadische Kriegs-Angriffe selbst nie auf Landnahme aus sind. Nomadenangriffe sind keine Eroberungskriege, sondern Raubvorstöße, "raids" in englisch.

So waren auch die Überfälle der Juden auf Kanaan nie Eroberungskriege, sondern Raubzüge. Sie mordeten, sie plünderten, sie raubten die Frauen und machten große Beute. In Besitz genommen haben sie Kanaan nie. Nie hat ein jüdischer Pflug in biblischer Zeit den Boden Kanaans bearbeitet.

Ob sich daran heute etwas geändert hat, soll sich zeigen.

 

DIE VOR- UND FRUHGESCHICHTE:

Über die Vor- und Frühgeschichte der hier behandelten Nomaden-Völker, der Zigeuner, der Mongolen und der Semiten gehen in der Forschung die Meinungen weit auseinander.

Die Vorgeschichte der Zigeuner liegt völlig im Dunkel. Aus der (angeblichen) physiognomischen Ähnlichkeit der Zigeuner mit den Indern (mit welchen von ihnen?) schloß man kühn auf den indischen Ursprung dieser Menschen. In der Tat weiß man darüber gar nichts, und das ist auch kein Wunder: Nomaden hinterlassen meist keinerlei archäologische Spuren: kulturelle können sie nicht hinterlassen, weil sie kaum eine materielle Kultur haben, und körperliche Spuren hinterlassen sie überall, wo sie herumgekommen sind, so daß sich ihr Ursprung nicht lokalisieren läßt. Qua definitione sind die Zigeuner, als Nomaden, unterwegs entstanden. Sie haben somit keinen fest bestimmbaren Ursprung.

Das gilt natürlich auch für die Mongolen, das wohl größte aller Nomadenvölker (besser: "Nomadenvölker-Gruppe"). Die Mongolen auf den Urmenschen des Typus "sinanthropus pekinensis" zurückzuführen, wie manche Autoren es versuchen, halte ich für abwegig; denn wie sollte man die heutigen Mongolen lückenlos auf Vor- oder Alt-Menschen, die vor mehr als 500000 Jahren lebten, zurückführen, wenn zwischen denen und den heutigen Mongolen eine fast völlige Fundlücke klafft? Da man für die Entstehung einer echten Rasse mindestens eintausend Generationen annehmen muß, also etwa 25000 Jahre, sind selbst die ältesten historischen Berichte über die Mongolen in chinesischen Schriften mit ihren höchstens 4000 Jahren als Ursprungsnachweis ungeeignet.

Diese Berichte bestätigen aber immerhin, daß die eher kleinen, schwarzhaarigen, tapferen und angriffslustigen Leute schon ganz zu Anfang der chinesischen Stadtkultur "da waren". Wo? Immer im Norden und Westen der Chinesen, also in der großen (eur-?)asiatischen Steppe. Es scheint also zunächst, als hätten wir von der Vorgeschichte der Mongolen kaum mehr Kenntnisse als von der der Zigeuner. Das ist aber nicht der Fall;

Anders als die Zigeuner waren die Mongolen immer in ihrer Vorzeit zwar "heimatlos", wie eben Nomaden sind, aber sie streiften immer in der selben asiatischen (vielleicht auch eurasiatischen) Steppe umher. Da wir über die Entwicklung des Klimas, der Pflanzenwelt und der Tierwelt dieses riesigen Gebietes in den letzten 25000 bis 30000 Jahren immerhin einiges wissen, einerseits, und weil die Mongolen ihre Lebensweise kaum fremden Völkern angepaßt haben, andererseits, können wir uns wenigstens eine rohe Vorstellung von ihrer Vorgeschichte machen. Zwischen dem Ob und der Lena wurden 65 jungpaläolithische üungsteinzeitliche) Fundstellen von Artefakten der damals dort streifenden Menschen und von Resten ihrer Jagdbeute gemacht. Aus diesen Funden und wegen des dort immer strengen Klimas können wir klar sagen, daß die Mongolen unmittelbar aus der Lebensweise der Sammler und Jäger zu der nomadischen übergegangen sind. Bis heute hat es dort nie wesentliche Ansätze für den Ackerbau gegeben.

Es gibt nicht den geringsten Grund zu der Annahme, daß sich das Leben der Mongolen seit dem Beginn ihrer weide-nomadischen Lebensweise, also seit wohl über 30000 Jahren geändert hätte. Wenn wir also wissen wollen, wie sie gelebt haben, können wir auf geschichtliche Quellen zurückgreifen. Wesentliche Kennzeichen ihres Lebens waren diese:

Die Mongolen hatten nie in ihrer Geschichte (bis vor ganz wenigen Jahren) Mangel an Raum. Sie waren nie Nomaden unter Seßhaften, sondern höchstens (und das aus eigenem Antrieb) Nomaden neben Seßhaften.

Damit hatten die Mongolen nur wiederum Mongolen zu natürlichen Feinden. Bei den Leuten des Dschingis Khan galten die MERKIT, die TAIPSCHIUT und vor allem die TATAR als "Erbfeinde". Außer diesen großen Feindmächten zogen aber in der Steppe Dutzende von kleineren Stämmen und Familien herum, die neue Weiden suchten (weil sie sie brauchten!), die Beute suchten (weil sie sonst keine Erwerbsquellen hatten) und die den Kampf suchten (weil sie Menschen waren).

Von den Erzählungen berühmter Stammesgenossen erfuhren sie herrliche Geschichten über den unglaublichen Reichtum in den Städten der Seßhaften. So wuchs ein ganz schlichter, animalischer Neid auf "die Reichen". Aus diesen Begrenzungen ihres Daseins, dem Traum von Macht und Reichtum und dem Wissen um die Größe dieser Welt auf die Vorstellungswelt und damit auch auf das Wesen der Mongolen zu schließen ist damit recht leicht. Hören wir, wie die "Niutscha Tohtscha'an" (die Geheime Geschichte) das beschreibt:

Als Dschingis Khan die Nachricht von den Kereit empfängt, liegt er mit einer recht kleinen Horde in der Steppe (wo sonst?). Die Zahl seiner Leute wird mit nur 2600 angegeben. Da bricht er sofort auf und flieht. Einige Stunden danach melden seine Späher den Angriff des Feindes. "Das ist Ongkhan". Es gelingt Dschingis gerade noch, sich aus der Schlinge zu befreien. Dschamouka ist bei Ongkhan. Der spricht klug zu Ongkhan, so daß dieser ihm (dem Dschamouka) die Führung der Horde überläßt. Doch Dschamouka fühlt sich dem Ongkhan übergeordnet, nicht zur Treue verpflichtet. Also schickt er Botschaft an Dschingis und verrät ihm den Plan der KEREIT. Und dann wogt die Schlacht hin und her ...

Das Leben der Nomaden in der großen Steppe ist hart. Es macht die Leute grausam, mißtrauisch, listig (diplomatisch) und mutig. Der ständige Zwang, ,auf der Hut zu sein, und die undurchdringliche Tiefe des Raumes machen den Nomaden mißtrauisch, vorsichtig und doch nicht etwa feige. Jederzeit kann aus nicht erahnter Richtung der Tod nahen, und doch kann auch jederzeit sich ein Weg öffnen, um sich und die Seinen zu erhalten oder gar ihre Macht zu stärken. Dieses Kriegerdasein ist überhaupt nicht parasitär. Ein jeder ist seines Glückes Schmied, niemand wird im täglichen Kampf um das Überleben übervorteilt. Großzügigkeit, ja Großmut zeichnet das Wesen des Steppennomaden in Eurasiens unendlicher Weite aus. Das schließt kleine List, pfiffige "Tricks" und wohl auch tückischen Verrat nicht aus.

Als Dschingis und seine Söhne sich ihr Weltreich erobert hatten, von etwa genau der gleichen Größe wie das britische, da wurden sie nicht die Ausbeuter fremder Völker: Sie wurden die Herren, offen und aller Welt kund. Sie nahmen, und sie gaben. Und natürlich blieben sie, was sie waren: Kriegernomaden.

Die kulturelle Hinterlassenschaft der vorgeschichtlichen Mongolen (zu denen die Hsiung-nu, also die Hunnen, ebenso zählen wie die Tataren, die Merkit und viele andere, zum Teil namenlos gebliebene Völker) hat sich in den kalten Steppen Asiens zum Teil recht gut erhalten. Es fanden sich in großen Mengen alle die Gerätschaften, die man zur Bearbeitung von Fellen und zur Herstellung von Lederzeug braucht, wie Schaber, Nadeln, Ahlen, Kratzer und Stichel, alle aus Stein oder Horn. Bemerkenswert sind die am Baikalsee gefundenen Reste über achttausend Jahre alter Jürten, die sich von den heute dort gebrauchten nicht im geringsten unterscheiden.

Einen entsetzlichen Satz übernehme ich hier wörtlich von Michael de Ferdinandy : "Es steht fest, daß in der ganzen Weltgeschichte kaum eine andere Verwüstung der mongolischen Zerstörung gleichkommt." Sollte er die Verwüstung Deutschlands durch alliierte Horden im Zweiten Weltkrieg übersehen haben?

 

DIE VORGESCHICHTE DER SEMITEN:

Kein Gebiet der Erde ist archäologisch so gründlich und auch so erfolgreich durchforscht worden wie der Nahe Osten, also die europäisch-asiatischafrikanische Landbrücke rund um Palästina. Dieses Gebiet umschließt die heutigen Länder Ägypten, Arabien, Syrien, Jordanien, Palästina (Israel), Irak Anatolien, um die wesentlichen zu nennen.

Ohne Zweifel ist der alte Spruch richtig, daß man einst von Damaskus bis Basra, von Adana bis Aden im Schatten grüner Bäume wandern konnte. Es gab aber zu allen Zeiten die große arabische Wüste, und sowohl gegen Norden, also am Außenrand des "Fruchtbaren Halbmondes", wie an seinem Innenrand gegen die Wüste gab es große Steppen: Übergangszonen von Wald und Flußauen zu Halbwüsten und Wüsten. Dieser Steppenrand des alten Kulturlandes war vor Jahrtausenden viel breiter, als er heute ist. Anders als die großen mittel- und nord-asiatischen Steppen war diese jedoch nicht "endlos". Ohne Zweifel entstanden die dortigen Nomadenvölker, und zwar vor allem die semitischen, in eben diesen Steppen. Man braucht nur die Bibel zu lesen, um zu verstehen, daß sich hier ständig der selbe Vorgang wieder-. holte: Angriff aus der Steppe auf die schon in sehr früher Zeit dort bestehenden seßhaften Kulturen - Abwehr oder Erfolg, je nach dem Kriegsglück -Flucht in die Wüste. Dieser Satz ist ja auch die Kurzfassung der Geschichte des Moses: Angriff auf Ägypten - Erfolg, dann Vertreibung - Flucht in die Wüste.

Die Steppe ernährt den Nomaden. Das Kulturland beraubt er, um in den Besitz von solchen Gegenständen und Werten zu kommen, die ihm die Steppe nicht gibt: Waffen, Gefäße, Schmuck und Dinge "von Geldes Wert", also Tauschwerte, Luxusgüter wie Obst, Öl, Wein oder "Spezereien". In der Bibel ist auch beschrieben, welch gewaltige Entfernungen die Nomaden in ihrem Wanderungsgebiet zurücklegten: Da soll Abram (der spätere Abraham) aus Ur stammen, also unweit vom Persischen Golf. Dann taucht er in Harran auf, 1200 Kilometer nordwestlich von Ur, und dann in Ägypten, ebensoweit in südwestlicher Richtung. Diese weiten Wege legten die Ahnen der Semiten zu Fuß zurück, denn erst in den letzten 2000 bis 3000 Jahren lernten sie das Kamel und das Pferd kennen. (Der Esel ist kein "Verkehrsmittel" für große Strecken, und auch er wurde erst vor weniger als 4000 Jahren domestiziert.)

Vorgeschichtliche oder geschichtliche Funde materieller Kultur-Hinterlassenschaften der Semiten gibt es nicht, wie ich schon sagte. Wir haben jedoch immerhin recht alte Berichte aus Sumer, nach denen die Sumerer sowohl semitische Angriffe wie auch friedliche Einwanderungen vor etwa 5000 Jahren erlitten haben. Die berühmten Schriften aus Mari (im heutigen Irak) werde ich später erwähnen.

 

WERTUNG DER BISHERIGEN ERKENNTNISSE:

Seßhaftigkeit wie Nomadentum sind ererbte Eigenschaften und nicht etwa Lebenszustände von Völkern.

Nicht nur die Lebensweise dieser beiden Kategorien menschlicher Existenz ist verschieden, sondern und vor allem die Denk- und Gefühlswelt.

Gleiche quantitative Intelligenz zweier miteinander verglichener Völker, eines seßhaften und eines nomadischen, vorausgesetzt, ist ihre Intelligenz qualitativ grundverschieden. (Daß dieser Satz schwer exakt begründbar ist, haben wir kürzlich bei der Diskussion um den JQ" der amerikanischen Neger gesehen.)

Seßhaftigkeit ist wie Nomadismus eine Rasseneigenschaft. Das heißt, es gibt seßhafte Rassen (wie die nordische oder die hamitische), und es gibt nomadische Rassen, wie die mongolische, die chasarische (?) und die semitische.

Völker, die überwiegend nordischer Rasse, oder auch solche, die überwiegend semitischer Rasse sind, vererben ihren Kindern ihre Rassemerkmale. Es gibt also eben auch Völker nordischer Rasse und Völker semitischer Rasse. Nennen wir der Einfachheit halber die ersten jetzt "Germanen", die zweiten "Semiten" und dann später "Juden".

 

DIE SEMITEN IN GESCHICHTLICHER ZEIT:

Es sind Bibliotheken über die Semiten geschrieben worden, und weil die Semiten als Nomaden seit Menschengedenken im friedlichen und im kriegerischen Streit mit den Germanen stehen, ist ein gut Teil dessen, was da geschrieben wurde, mit Vorsicht zu lesen oder gar blanke Lüge. Noch mehr Falsches entstand aus Irrtum. So schreibt Soratroi in "Attilas Enkel auf Davids Thron" 9 : "Gesichert ist die Ansicht, daß alle Völker, welche semitische Sprachen sprechen, Semiten sind, also auch die Palästinenser, auf deren Wohngebieten der Staat Israel errichtet wurde." Dieser Satz ist grob falsch; er gehört zu der endlosen Zahl der Verwechslungen von Sprachgruppen mit Völkern oder Rassen. Wäre er richtig, dann wären die 50 Millionen Ägypter Semiten (sie sind Hamiten), die 25 Millionen Algerer (sie sind Berber und Mischrassige) ebenso wie die Syrer, die Tunesier, die Libanesen. und alle Araber. Das stimmt nicht:

Außer den genannten westarabischen Völkern sind auch die ostarabischen überwiegend Mischvölker vorderasiatischer Rasse mit recht mäßigem semitischem Einschlag.

Reine Semiten sind nur zwei Völker: die Beduinen der arabischen Halbinsel und die Juden.

Die Beduinen machen heute nur noch knapp 10% der Bewohner ihres Stammlandes (Saudiarabien, Syrien, Golfregion, Oman, Jemen, Jordanien und auch Palästina) aus, zusammen rund 6 Millionen Köpfe. Die nichtbeduinischen Araber zollen den Beduinen keineswegs Hochachtung, vielmehr gelten ihnen die "Bedaui" so viel wie dem Europäer (außer Georges Bizet) die Zigeuner: herurnziehende unzivilisierte Halbwilde. Es gibt aber da auch gleitende Übergange.

Die semitischen Juden verteilen sich auf die eigentlichen Sephardim, die "spanischen" Juden mit grob geschätzt 14 Millionen, und die unabhängig von den Sephardim vor allem in Deutschland entstandenen "Askenasim", mit wiederum etwa (ganz grob) 5 Millionen Menschen.

Hier steht meine Ansicht im Gegensatz zu der verbreiteten Ansicht, es gebe weit überwiegend nichtsemitische Ostjuden, und diese heißen "Askenasim". Daß diese Ansicht falsch ist, begründe ich so: Das Wort "Askenas" (Plural Askenasim) ist der schon alttestamentliche Name der Deutschen, abgeleitet vom heiligen Baum der Deutschen, der Esche (germanisch "askr" oder "aska"). Lange bevor die Ostjuden (die chasarischen) nach Westen kamen oder, wie es auch heißt, verschleppt wurden, bestanden schon in Deutschland große jüdische Gemeinden, und zwar (wie auch heute) immer an den Zentren der Macht, also in den Kaiserpfalzen und in den Städten und Bischofsitzen. Diese Gemeinden bestanden auch schon lange bevor die Reyes Catölicos Isabel und Fernando die Juden 1492 aus Spanien vertrieben. Die Sprache der Ostjuden ist ein deutscher Dialekt, und zwar ein süddeutscher, das Jiddische. Diesen Dialekt haben die "deutschen" Juden nach Osten gebracht und nicht etwa die Chasaren nach Deutschland (wie Soratroi das sieht). Das Jiddische ist ein in Deutschland entstandener Dialekt. Nur für Dinge, die in der deutschen Sprache nicht auszudrücken waren, wie für "das Religiöse', hatten die Askenasim hebräische und auch griechische Wörter. Die chasarischen Ostjuden übernahmen das Jiddische von den Askenasim, nicht umgekehrt.

Allein die Tatsache, daß das Jiddische ein mittelhochdeutscher Dialekt ist, widerlegt die Abstammung der "deutschen" Juden von den Sephardim: Mittelhochdeutsch wurde vor der Vertreibung der Juden durch Isabel und Fernando gesprochen.

Zusammen gibt es also auf der Welt etwa 25 Millionen Serniten, Menschen fast reiner semitischer Rasse, und von diesen 19 Millionen Juden.

Die oft genannten Ostjuden, fälschlich Askenasim genannt, sollen chasarischen Ursprungs sein, was ich eher bezweifle, zumal die Quellen sehr dürftig sind (zeitgenössische sind kaum vorhanden und meist legendär oder schon fast mythisch). So sei es angenommen, daß diese Leute rund 3 Millionen Seelen zählen. Wie es um die Mischung der beiden Zweige des jüdischen Volkes, des sephardisch-askenasischen mit dem chasarischen, steht, dürfte kaum feststellbar sein, aber ich staune immer wieder, wie rein sich die semitische Physiognomie auch bei Juden aus Polen erhalten hat. Als Beispiel nenne ich Michel Friedmann.

Sicher scheint es zu sein, daß auch die Chasaren Nomaden waren und sind. Was man über "Halbnomaden" liest, halte ich für falsch: Die beiden "Mentalitäten" sind unvereinbar, so daß ich bei halbnomadischen Erscheinungen eher an vorübergehende Zustände glaube.

Wir haben also das jüdische Volk, ein Volk von Nomaden, größtenteils semitisch und zum kleineren chasarisch, mit zusammen etwa 22 Millionen Menschen, vielleicht auch mit 30 Millionen.

 

DIE JUDEN WIE SIE SICH SELBER SEHEN:

Hier werde ich nur Juden zitieren:.

Andre Chouraqui: "Das Heil kommt von den Juden." (Seite 20)

"Aus einem natürlichen Recht heraus gibt es aber weder das Volk Israel noch ein Land, das ihm gehörte, wie Ägypten den Ägyptern, Kanaan den Kanaanitern oder Aram den Ararnäern." (Seite 21)

"Eine göttliche Weisung hat die natürliche Ordnung gesprengt." (Gemeint ist die Verheißung Kanaans durch Jahwe.) (Seite 25)

"Josua mußte Kriegsführer werden, um das Land (Kanaan) seinen ursprünglichen Bewohnern durch Waffengewalt zu entreißen." (Se:ite 26)

"Die Erde des Menschen ist die, welche Gott geschaffen hat, aber ihr Mittelpunkt, ihr Nabel, ihr Herz, ist das Gelobte Land, wohin Gott Israel geführt hat." (Seite 28)

"Kanaan wird bestimmt'von einem Mosaik von Nationen, inmitten derer das Hebräertum Wurzel fassen muß." (Seite 41)

"Ein umherirrender Aramäer war mein Vater" (Seite 44).

"Doch siegt die auf Sinai erhaltene Botschaft aus der Wüste über das Land Kanaan, das zum Erbe der Kinder Israels geworden ist". (S 4) (???)

"Zur Nomadenzeit bildet das ganze Volk Israel die Armee". (Seite 57)

"Israel in deine Zelte!" (Seite 57) (Sie s i n d Nomaden!)

"Das Land bereichert sich an der dem Feind abgenommenen Beute." (Seite 59)

"Die biblische Familie lebt nach dem Gesetz der Solidarität, welches von alters her Tradition des Nomadentums war." (Seite 111) "DAS VOLK, arm und reich: Ein Volk von Nomaden ist auf die Gleichheit seiner Mitglieder angewiesen." (Seite 114)

"Die ganze Menschheit ist eigentlich eine gewaltige Familie, entsprossen aus den Lenden eines einzigen Mannes, Adams." (Seite 171)

"Nach der Ansiedlung der Hebräer in Kanaan verbietet das Gesetz Heiraten mit den Ausländern der sieben kanaanäischen Völker." (Die Einheimischen werden zu Ausländern im eigenen Land.) (Seite 172)

Andre Chouraqui ist ein erstklassiger Zeuge für die These: DIE JUDEN SIND NOMADEN. Er studierte auf der Sorbonne Rechtswissenschaft, er war Generalsekretär der israelitischen Welt-Allianz in Paris, Bürgermeister von Jerusalem und persönlicher Berater des israelischen Staatspräsidenten Ben Gurion.

Hören wir weitere Zeugen:

Theodor Herzl: "Wer die Juden zu Ackerbauern machen will, der ist in einem merkwürdigen Irrtum begriffen." (Aus "Der Judenstaat", Leipzig 1896, 1. Aufl.)

Lion Feuchtwanger: Für den Menschen von heute, den Menschen der Apparate, der Industrie, des schnellen Verkehrs, ist Wendigkeit, Leichtfertigkeit vornehmste Tugend. Überall ist heute der Nomade der wichtigere, lebensfähigere Typ geworden, der den schwerfälligen Bauern verdrängt." (Diskussionsbuch über die Judenfräge, Basel 1932, S. 356)

Samuel Roth: "Das jüdische Volk verabscheut die landwirtschaftliche Betätigung. Wir kommen unter dem Vorwande, Verfolgte zu sein, zu den Nationen, wir, die tödlichsten Verfolger." (aus Jews must live", Neujork 1934)

Talmud, Berachoth 35b: "Wenn Israel den Willen Gottes tut, wird seine Arbeit durch andere verrichtet, wie es in Jesaias 61,5 heißt: Fremde werden auftreten und eure Schafe weiden."

Otto Heller: "Die Legende muß zerstört werden, daß die Juden durch die Zerstörung ihrer nationalen Heimstätte' und im sogenannten Mittelalter auf Grund ihrer Religion gezwungen wurden, ein Handelsvolk zu sein." (aus "Untergang des Judentums",Wien 1933)

Damit sollen es genug Zeugen gewesen sein, die alle Juden sind und die allesamt bestätigen, daß die Juden Nomaden w a r e n, s i n d und b 1 e i -b e n werden.

 

DIE WIRTSCHAFT DER NOMADEN:

Hören wir zuerst die Zeugen:

Jesajas 61, 5 und 6: "Fremde werden dastehen und eure Herden weiden, die Söhne der Fremden eure Ackerleute und Winzer sein. Ihr aber sollt Priester des Herrn heißen, und man wird euch Diener Gottes nennen."

Talmud, Traktat Jebanloth 35 b: "Wenn Israel den Willen Gottes tut, wird seine Arbeit durch andere verrichtet."

Josua 24, 13: "Und ich (Jahwe) habe euch ein Land gegeben, um das ihr euch nicht bemüht habt, und Städte, die ihr nicht gebaut habt, um darin zu wohnen und zu essen von den Weinbergen und Ölbäumen, die ihr nicht gepflanzt habt."

Esra 9, 12: "Und laßt sie (die Gojim) nicht zu Frieden und Wohlstand kommen ewiglich, damit ihr mächtig werdet und das Gut des Landes (der Gojim) eßt und es euren Kindern vererbt auf ewige Zeiten."

Nehemia 9, 25: "Und sie eroberten feste Städte und ein fettes Land und nahmen Häuser voller Güter in Besitz, ausgehauene Brunnen, Weinberge, Ölgärten und Obstbäume in Fülle, und sie wurden satt und fett und lebten. in Wonnen durch deine große Güte."

Sacharja 14,14: Und man wird zusammenbringen die Güter aller Gojim ringsherum: Gold, Silber und Kleider über die Maßen."

Qumran: "daß dir komme der Völker Vermögen."

Und zum Schluß der letzte Vers des Buches Josua: "Und es fehlte nichts an allem Guten, das der Herr dem Hause Israel versprochen hatte. ES KAM ALLES ".

Ein neueres Zeugnis ist das Gedicht des Alfred Rossig in seinem Drama"Abarbanel", Berlin 1909, Seite 51:

"Von Eisen, sei's nun Pflug, sei's Schwert, Von Erde und von Stein sind wir entwöhnt. Mit edleren Metallen, edlerem Gestein weiß heut der Jude umzugehen. Er wirkt mit dem Gehirn, nicht mit der Hand. Fürs Thorastudium und für den Kalkül Ist er geschaffen. Zum Pflügen, Bauen, Morden Sind andere da!"

(Rossig war Jude).

Betrachten wir die Wirtschaft verschiedener Nomadenvölker, so erkennen wir bei allen gemeinsame Züge: Schon Brockhaus sagt ja in seiner Definition, daß "neben der Viehhaltung keinerlei ergänzender Anbau betrieben wird".

Da aber die Nomaden immer herumziehen, weil sie ihrem Vieh immer neue Weideplätze geben müssen, kennen die Nomaden auch nur solches Handwerk, nur solche "Arbeit", wie sie die nomadische Lebensweise verlangt und erlaubt. Der Nomade übte schon in grauer Vorzeit die Kunst, Felle von Tieren, gejagten wie gehegten, zu Leder und zu Pelzen zu verarbeiten. Er verstand es, aus Ästen, später aus gesägtem Holz, das Skelett seines Zeltes zu bauen. Wie alt diese Künste sind, kann man zwar nicht beweisen, aber doch plausibel machen, wenn man erwägt, daß diese Fertigkeiten auch bei den vor mehr als 20000 Jahren nach Amerika (über die Beringstraße) gelangten Indianern bekannt waren und sind.

Mit der selben Erwägung ist zu schließen, daß die Nomadenvölker auch schon sehr früh textile Handarbeit beherrschten, wie die Spinnerei aus der Wolle ihrer Tiere, die Weberei und das Knüpfen von Teppichen. Der älteste bekannte Teppich aus Pasyrik im Altaigebirge zeigt in der Bordüre Motive aus dem Leben von Viehzüchtern, und im Fond solche von "navigierenden" Wanderern, nämlich die Bilder der Sterne, die ihnen den Weg auf ihren Wanderungen wiesen. Dieser Teppich ist über 2500 Jahre alt und stammt mitten aus dem mongolischen Nomadengebiet.

Übrigens sind die Zelte der mongolischen Nomaden viel kunstvoller als die der Semiten.

Im übrigen kannten und kennen auch die heutigen Nomaden sonst kein Handwerk: weder die Metallbearbeitung noch die Zurichtung von Holz für andere Zwecke als für die Zelte und Bog~n für ihre Pfeile. Auch die Keramik war ihnen fremd, denn um sie auszuüben, hätte man seßhaft sein müssen. Man kann ja die Öfen nicht mit sich herumschleppen. Ganz allgemein gilt: Nomaden entwickelten und beherrschten stets nur ambulante Gewerbe. Pflüge brauchten sie nicht, Äxte nützten in ihren waldlosen Steppen nichts, und alles, was sie brauchten oder auch nur "brauchen konnten", das trugen sie entweder bei sich, oder sie raubten es bei Bedarf.

Wenn, wie Brockhaus behauptet, das Nomadentum als sehr früher Seitenzweig aus der Lebensweise (und damit aus der ererbten Eigenart) der Seßhaften entstanden wäre, dann hätten die Nomaden alles wieder vergessen müssen, was seßhafte Völker schon geschaffen hatten. Solches Vergessen ist noch bei keiner Kultur beobachtet worden. Da zudem niemand behaupten kann, die Nomaden seien dumm oder unfähig, von anderen geschaffenen Fortschritt zu übernehmen, muß zwingend gefolgert werden, daß nomadische Rassen und Völker unabhängig von der "Erfindung" des Ackerbaues und damit auch der seßhaften Lebensweise entstanden sind. Ihre Lebensweise, eben das Nomadentum, das "Herumziehen" hat sich zu allen Zeiten als durchaus ebenso vorteilhaft erwiesen wie das seßhafte Leben. Ebenso hat sich für schon an das seßhafte Leben angepaßte Rassen und Völker ihre Lebensweise als die für sie einzig angemessene erwiesen. Kurzum: Weder hatte je ein Nomade einen Grund, zum Seßhaften zu mutieren, noch umgekehrt ein Seßhafter zum Nomaden.

Vergleichen wir (ich weiß keine bessere Wendung) den Beitrag der Nomaden zum Menschheitsschatz kultureller Errungenschaften mit dem der Seßhaften, dann zeigt sich, ob man es nun hören mag oder nicht, ein fundamentaler Unterschied der beiden Typen von Menschen: Außer vielleicht der Zähmung von Tieren, um sie reiten zu können, also von Pferden und Kamelen, und um ihnen Lasten aufzuladen, wie Kamelen, Lamas und Eseln, hal~en Nomadenvölker n i c h t s Praktisches geleistet. Und selbst hier mußte ich sagen "vielleicht", denn noch fehlt der Beweis dafür, welcher der beiden Menschentypen die Pferdezucht und das Reiten erfunden hat. Auch hier ist es merkwürdig, daß die seßhaften Indios Südamerikas das Guanaco seit Urzeiten zum Lama umgezüchtet und als Tragtier verwendet haben. Sie waren und sind Bauern! Dieses Argument wird ergänzt durch die Tatsache, daß die semitischen Nomaden bis heute kaum reiten, und daß die Zähmung des Kamels erst vor nur etwa 3200 Jahren gelang. Das Kamel aber ist kein typisches Nomadentier. Nomadentiere sind Ziegen und Schafe, bis heute! Kamele sind die Tiere von Karawanenleuten, von Transportunternehmern, die feste Wohnsitze haben. Man denke an die Tuaregs.

Ihre herumziehende Lebensweise nimmt den Nomaden die Gelegenheit, praktische Dinge herzustellen. Damit gibt es für sie auch keinen genetischen Vorteil, praktisch kreativ zu sein.

Aus dem Ursprung der Nomaden, der Grassteppe, ergibt sich auch die Wahl ihrer Herdentiere: Beide, Schafe wie Ziegen, sind Steppentiere. Schweine aber sind ausgesprochene Waldtiere. Weder die Mongolen noch die Semiten hatten je Schweine; wo hätten sie sie auch finden sollen? Und auch Rinder sind ihnen ursprünglich fremd gewesen. Ich hüte mich, hier Spekulationen anzustellen über das religiöse Verbot sowohl der Araber wie der Hebräer (und damit der Juden), Schweinefleisch zu essen.

Wovon also lebte und lebt der Nomade?

Zunächst lebt er vom Weiden seiner Tiere. Wenn eine Weide abgeweidet ist, zieht er weiter. Meist aber leben woanders andere Leute, seien es nun Nomaden oder auch Seßhafte. Da der Nomade das eben abgeweidete Land gar nicht als seine Heimat empfinden konnte, hat er auch nicht das geringste Verständnis dafür, daß das Land mit der neuen Weide, die er begehrt, jemandes Heimat ist. Sein Lebensrecht kann nur aus dem tief im Erbgut verankerten Bewußtsein abgeleitet sein, daß er überall Anspruch auf Weide hat. Weil der Nomade Nomade ist, kann er den Eigentumsanspruch anderer auf ihr Land, auf ihre Heimat, nicht anerkennen.

Muß man Soziologe sein, um zu begreifen, daß das nicht gut gehen kann?

 

HIER HABEN WIR DEN SCHLÜSSEL DER NOMADENFRAGE, DER JUDENFRAGE:

Der Eigentumsanspruch der Seßhaften auf ihre Heimat ist unvereinbar mit dem Lebensanspruch der Nomaden.

Unser Zeuge Theodor Herzl sagt: "Wir ziehen natürlich dahin, wo man uns nicht verfolgt, und dort verursacht unsere Anwesenheit Verfolgungen."

Weil die Nomaden in der enger gewordenen Welt überall auf Weideplätze stießen, die schon jemandem "gehörten", mußten sie sich überall ausgestoßen fühlen, mußte sich ihr genetisch verankerter Verfolgungswahn herausbilden.

Dazu meint unser Zeuge Samuel Roth (Jews must live", Neujork 1934): "Das jüdische Volk verabscheut die Arbeit, besonders die landwirtschaftliche Betätigung. Abscheu gegen körperliche Arbeit ist dem Juden eine zweite Natur, ein angeborenes Gefühl.

Also, das mit den Weidegründen stieß bald auf Grenzen, jedenfalls für die nahöstlichen Nomaden, also für die Beduinen und für die Juden. (Nebenbei: In Mittelasien ist noch Platz. Noch!)

Ein alter Spruch sagt: "Was man nicht rauben kann, das muß man leider kaufen. Und wenn es gar nicht mehr anders geht, muß man arbeiten, um sich etwas kaufen zu können". Ich möchte diesen Spruch niemandem zuschreiben, aber die Geschichte lehrt und die Bibel zeigt, daß Raub für viele Nomaden bezeichnend ist. Wie sollte es auch anders sein? Aber hören wir unsere Zeugen:

Protokolle der Weisen von Zion, 1, 12: "Unser Recht liegt in der, Gewalt."

2. Mose 12, 35 & 36: "Der Herr aber wird seinem Volke Gnade geben vor den Ägyptern, daß sie ihnen liehen. Und sie beraubten die Ägypter."

Talmud, Traktat Bada bathra 54b: "Die Güter der Nichtjuden gleichen der Wüste, und wer von ihnen Besitz nimmt, eignet sie sich an."

Talmud, Traktat Bada mezia 111 b: ,Rabbi Jose ben Jehuda ist der Ansicht, daß die Beraubung eines Goj erlaubt sei."

Rabbi Ismael in "Mechilta/Beschallach" 11, 4: "Den Rechtschaffenen unter den Gojim bringe um. Der besten unter den Schlangen zerschmettere das Hirn."

Im übrigen verweise ich auf das Buch Josua des Alten Testaments, welches das umfassende Tätergeständnis des ersten Genozids der geschriebenen Geschichte ist.

Ich lasse mich hier nicht aus über die auch in der sogenannten "Heiligen Schrift" niedergelegten Bekenntnisse und Schilderungen hebräischer, dann jüdischer Raubtaten. Ich spreche nicht von Raublust, nicht von Verbrechertum. Dieses Buch will nicht Meinung sein, sondern vor allem Wahrheit, Bericht. Möge also jeder selbst seine Schlüsse ziehen.

Soziologisch gesehen stößt die Erwerbsmöglichkeit durch Raub auf eine Grenze, wenn die Räuber nicht mehr in der Übermacht sind und die zu Beraubenden sich nicht mehr berauben lassen. Diesem Zustand fanden sich Nomaden immer wieder unterworfen.

So also leben viele Nomaden vom Handel. Der weitaus erfolgsreichste Handel ist der Handel mit Geld. Ich denke, ich muß die Bedeutung der Juden für den Welthandel (und im Welthandel) und die Bedeutung des Handels für die Juden hier nicht schildern. Es gibt Bibliotheken darüber. Wohl aber scheint es mir angezeigt zu erklären, wie gerade Juden zu so vollkommenen Händlern geworden sind. "Vollkommen", das sei hier als jüdische Wertung verstanden, nicht als die meinige:

Ohne Frage bringt der Nomade bessere Voraussetzungen für Handelstätigkeit mit als der Seßhafte. Der Nomade kennt die Welt, er trifft viele Menschen, er kommt herum, er verfügt über die nötige Menschenkenntnis und über das richtige Mißtrauen gegen Fremde. So sollte es ihm leicht fallen, ein guter Händler zu sein.

Wie aber muß sich die kaufmännische Moral gestalten, wenn das betreffende Händlervolk durch seine religiösen Lehren nicht nur befugt wird, andere Völker zu betrügen, sondern wenn es auch noch in den Wahn versetzt wird, es sei "eine herausgehobene Gruppe der Gesellschaft, der die anderen Achtung schulden"? (Mit dieser Urteilsbegründung degradieren deutsche Gerichte das eigene Volk zu Sklaven der in Deutschland lebenden Juden.) Wenn dann gar noch die "HEILIGE SCHRIFT' dieses Nomadenvolkes blanken Haß predigt, und zwar blind auf alle anderen Völker, ganz gleich auf welches, wenn sie nur nicht Juden sind?

Wir haben hier drei "Gebote", die ihr Gott den Juden und nur ihnen erteilt: Betrügt die Gojim! - Hasset sie! - Ihr seid das auserwählte Volk unter allen Völkern! Stimmt das? Fragen wir die Zeugen, bevor wir versuchen, diese unvorstellbare Vorstellung der Juden aus ihrem Nomadentum zu verstehen:

Kurt Tucholsky in der "Weltbühne" Berlin 1922: "Soldaten sind Mörder." (Listiger Weg, dem Seßhaften den Abwehrwillen zu lähmen.)

Samuel Roth in Jews must live" Neujork 1934: Jür jeden Goj, der sich in Geschäfte einläßt, stehen schon zwei Juden bereit, die darauf lauern, ihn daraus zu vertreiben."

Constantin Brunner in ,Von den Pflichten der Juden", Berlin 1930: "Die christliche Religion ist die jüdische Religion für die Nichtjuden."

Schulchan Aruch, Choschen ha-Mischpat: "Einen Goj zu betrügen oder ihm nicht zu bezahlen, was man ihm schuldet, ist erlaubt, sofern er es nicht merkt, damit der Name geheiliget sei."

4. Mose 31: "Und (Jahwe) sprach zu ihnen: Warum habt ihr alte Weiber leben lassen. So erwürgt denn alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Weiber, die Männer erkannt haben. Aber alle Kinder, die weiblich sind und nicht Männer erkannt haben, die laßt für euch leben!"

5. Mose 28, 13: Zum Haupte wird dich der Herr machen und nicht zum Schwanz. Und du wirst immer oben und nicht unten sein."

Talmud, Traktat Bada mezia 61 a: "Esist erlaubt, einen Goj zu übervorteilen und Wucher von ihm zu nehmen, wie in 5. Moses 23, 20 geschrieben steht: An dem Fremden magst du wuchern."

5. Mose 7, 6 (ebenso 14, 2): "Denn du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählet, daß du sein eigentümlich Volk seiest von allen Völkern, die auf Erden sind."

Moritz de Jonge in "Höret Rathenau und Genossen!" Berlin 1903: "Und so wie die Juden das ehrlichste Volk, so sind sie auch das klügste und geistig bedeutendste. Das wird selbst von den dümmsten Antisemiten zugegeben."

Talumud, Traktat Sabbath 111 a: "Alle Israeliten sind Fürstenkinder."

Wenn wir uns diese und Tausende andere Zeugnisse gleichen Hochmutes, gleichen Hasses und gleicher Tücke ansehen, dann kommt die Frage: Wie konnte ein Volk, das der Juden, zu solcher Perversion der Gedanken und Wünsche kommen? Muß man das alles verstehen, um es doch mindestens erklären oder vielleicht sogar billigen zu können?

Wir haben gesehen, daß der Nomade, zumal wenn Weideland nicht mehr wie in Urzeiten unbegrenzt frei ist, einer ständigen Abwehr begegnete und begegnen mußte. Schließlich kann-man von den seßhaften Völkern nicht verlangen, daß sie das Lebensrecht der Nomaden auf Kosten ihrer eigenen Existenz anerkennen. Ist es nicht mit dem natürlichen Lebensrecht der Seßhaften geboten, sie aus ihrem Lande herauszuhalten, und wenn sie eingedrungen sind, sie zu vertreiben?

Aber muß man nicht auch den armen, stets Grenzen Überschreitenden, ewig verfolgten Juden verstehen?

Da wir weiter gesehen haben, daß die ererbten Eigenschaften des Geistes, des Verstandes und des Gemütes, also das "Wesen", den Menschen so fest anhaften wie ihre körperlichen Merkmale, sollten wir da nicht einsehen müssen, daß die Juden nun einmal "nicht aus ihrer Haut können"?

Ist auf dieser Erde nicht Platz für beide, die Nomaden und die Seßhaften? -Lassen wir diese Frage vorerst noch offen!

 

RASSISMUS:

Was sagt Brockhaus?

Rassismus:

"Schlagwort für eine Haltung, bei der die eigene Rasse oder ethnische Gruppe mit biologisch-anthropologischer, d.h. typologischer Begründung als gesellschaftlich und kulturell überlegen betrachtet wird und in enger Wechselwirkung damit andere Rassen oder ethnische Gruppen als minderwertig abqualifiziert werden."

Und dann weiter unten:

"Darüber hinaus führt oft die Verachtung gesellschaftlicher Minderheiten, der Versuch, die politische oder wirtschaftliche Vorherrschaft der eigenen Gruppe oder die ethnische Geschlossenheit eines Staates zu wahren, zu rassistischen Auswüchsen."

Schon den ersten Teil dieser Definition kann ich nicht unterschreiben, auch. wenn man von den geschwollenen Alibisprüchen absieht: Da heißt es nicht etwa "Volk", sondern "ethnische Gruppe", und biologische Begründungen beschränken sich keineswegs auf das "Typologische", wie die Rassenlehre erweist.

Der zweite Teil der Brockhaus-Definition versucht, die ungeheuere Vielfalt des Lebens der Völker auf die Flasche des "Rassismus" zu ziehen, und das ist nicht möglich. Ein Staat hat die einzige Verpflichtung, den Willen seines Souveräns, und das ist in sogenannten Demokratien das Volk, zu vollziehen. Zu diesen Pflichten gehört es, daß der Staat das Staatsgebiet seinen Eigentümern erhalten und somit fremde Eindringlinge abweisen muß. Nicht Verachtung veranlaßt den Staat, sich Fremde vom Halse zu halten, sondern die Wahrung der Rechte des Volkes gebietet es.

Nicht der Staat, der Fremde abweist, ist Aggressor, sondern derjenige, der in diesen Staat eindringen will. Und wenn er tausendmal als Nomade in jeder Weide auf der ganzen Welt seine Weide sieht: Das Chaos bricht aus (und wir sehen ja, daß es ausbricht), wenn ein Volk sich einfach das Recht anmaßt, in eines anderen Volkes angestammter Heimat mit dem Anspruch der Gleichberechtigung seine Zelte aufschlagen zu dürfen. Und wenn dieses fremde Volk dann gar für sich ganz nach der Definition von Brockhaus die gesellschaftliche und kulturelle Überlegenheit in Anspruch nimmt, wer ist dann der Rassist?

Darf ein Volk nicht behalten, und zwar für sich allein, was ihm gehört? Darf es nicht bleiben, was es ist? Verlangt etwa die "Menschlichkeit", daß alles allen gehört, daß alle überall alle Rechte gleichermaßen genießen sollen, egal wie sie sich diese Rechte erworben haben?

Nun, die Juden jedenfalls lehnen diese Art von globalem Kommunismus für das Land Palästina ab; für ein Land, das ihnen nur nach ihrem eigenen Glauben von ihrem eigenen Gott zu Lasten seiner Eigentümer vor über dreitausend Jahren verbeißen wurde, das sie nie gepflügt und nie gepflegt haben und dessen inzwischen von ihnen zur Minderheit dezimierte "ethnische Gruppe", dessen Volk sie dort in einer wahren Orgie des Rassismus knebeln, entrechten, einpferchen und mit List und Gewalt durch Raubsiedlungen verdrängen. Dort wahren die Juden nicht die ethnische Geschlossenheit des Staates, wie die Definition sagt. Die Juden zerstören die ethnische Geschlossenheit, denn bevor die Juden nach Palästina kamen, hatten die Palästinenser ihre ethnische Geschlossenheit sehr wohl!

Sie scheuen sich auch nicht, die seßhaften Eigentümer Palästinas abzuqualifizieren. Hören wir unsere Zeugen:

Yitzhak Shamir, damals Ministerpräsident von Palästina nach Newsweek, 11. April 1988: "Und von der Höhe dieses Berges hinunter und aus der Sicht unserer tausendjährigen Geschichte sagen wir ihnen: Ihr gleicht den Heuschrecken, verglichen mit uns."

Und Rabbi Yaacov Perrin, bei der Beerdigung des Massenmörders Baruch Goldstein, nach London Times, 28. Februar 1994: "Eine Million Araber sind nicht den Dreck unter dem Fingernagel eines Juden wert."

Gewiß, das sind die Äußerungen von Nomaden, in deren Erbgut das Bewußtsein verankert ist, daß sie überall ein Lebensrecht haben. Aber: Haben die anderen keines? Und haben sie es nicht jedenfalls in ihrem eigenen Land, in ihrer Heimat?

Hören wir weitere Zeugen, bevor wir die Juden freisprechen vom Vorwurf des Rassismus, und zwar (wie in diesem Buch immer) Juden:

Esra 10, 9-11: "So leget nun Bekenntnis ab vor dem Herrn, dem Gott eurer Väter, und tuet nach seinem Willen und sondert euch von den Völkern des Landes und von den fremden Weibern!"

Fritz Kahn in "Die Juden als Rasse und Kulturvolk", Berlin 1922: "Esra setzt den Beschluß durch, daß alle fremden Frauen und Bastardkinder aus der jüdischen Gemeinschaft ausgeschlossen werden. ... Und sie vollendeten es an allen Männern, die fremde Weiber heimgeführt hatten ... Eine in der Geschichte der Völker einzigartige Großtat bewußter Rassezucht, die das jüdische Volk vor dem damals drohenden Untergang rettete und es durch seinen weiterwirkenden Geist als einziges von allen antiken Kulturvölkern bis auf den heutigen Tag in seiner spezifischen Eigenart erhalten hat." (Wenn man "spezifisch" deutsch ausdrückt, wäre das seine "eigene Eigenart". So hausen Juden in der deutschen Sprache!)

S. M. Dubnow in "Grundlagen des Nationaljudenttims", Berlin 1906: "Die Vorherrschaft des Rassenprinzips im jüdischen Volkstum läßt sich in den uralten Zeiten der Patriarchen, der ägyptischen Sklaverei und der Richterhelden konstatieren."

Zionistisches A-B-C-Buch, Berlin 1908, Seite 241: "Wir sind nun einmal keine Germanen, der Abstammung nach. Wir haben nicht teil an deutscher Vergangenheit vor dem Jahre 1800, und darum sind Juden, die sich als Germanen geben, lächerlich."

The Jewish World, London, 22. 9. 1915:

"Niemandem würde es einfallen, zu behaupten, das Kind eines Japaners oder eines Inders sei ein Engländer, weil es in England geboren wurde. Die gleiche Erwägung gilt für die Juden."

Rene Schwob in "Moi, juif", Paris 1929, S. XIII: "Es steht fest, daß Israel von anderer Wesenheit ist als die übrige Menschheit."

Benjamin D'Israeli in "Endymion", London 1850, bei Tauchnitz Leipzig 1880: "Alles ist Rasse. Eine andere Wahrheit gibt es nicht."

Marc J. Rees in ,A Critique of the Jews", London 1938: ,RassebewuBtsein ist keine Erfindung und kein Vorrecht der Juden, obwohl man angesichts der jüdischen Klagen dem Irrtum verfallen kann, so zu denken. Während die Juden das Rassebewußtsein der Nichtjuden als einen Grund für Unfrieden und Antisemitismus in Verruf bringen, betreiben sie just das selbe."

Unsere Zeugen haben gezeigt, daß jüdisches Denken und jüdische Äußerungen zwei paar Stiefel sind: Ich bewundere an den Juden die jahrtausendealte Erkenntnis, daß es Menschenrassen gibt, also Unterschiede zwischen Gruppen gemeinsamen Erbgutes, "Gen-Pools" sagt man heute, und daß die Reinhaltung der Rasse ihnen nützlich war und ist. Ich kritisiere aber ihre Unredlichkeit insotern, als sie die Gojim glauben machen wollen, Rasse sei nichts; sich zur eigenen Rasse zu bekennen sei schändlich; das aus der gemeinsamen Abstammung hergeleitete Recht sei nichtig.

So und nur so ist der alltägliche Rummel um den sogenannten "Rassenhaß" in Europa zu verstehen. Die Nichtjuden, die "Gojim", sollen sich aufgeben, sie sollen ihre Eigenart leugnen, sie sollen im multi-ethnischen Nirwana zur konsurnsteuerbaren Masse verkommen. Welchem anderen Zweck soll sonst die ständige Propaganda, die von der fast ganzen Presse und von den Rundfunkanstalten verbreitete Hysterie gegen Rassismus dienen?

Die Denkwege, deren sich die Juden bei dieser globalen Gehirnwäsche bedienen, kann man unter den Sammelbegriff "SOZIOLOGIE" fassen.

Ich möchte hier ein Beispiel soziologischen Gemauschels (das Wort ist jiddisch) vorführen:

Dan Diner, ein Jude, hielt 1985 an der "Wiener Library" in Tel Aviv einen Vortrag, den die Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte in Heft 1, Januar 1989, abdruckten:

"Rassismus ist Biologisierung der Soziologie. Gesellschaftliche Probleme werden in Naturalisierungen gefaßt und als gleichsam unveränderlich verewigt".

Hier haben wir in nuce (d. h. irn Kern) die List der Soziologie. Aufgeblasene Fremdwörter und scheinbar unumstößliche Wahrheiten werden den mit offenem Maul vor so viel Gelehrsamkeit stehenden Gojirn vorgegaukelt. Alles soll gesellschaftlicher Art sein, und wenn einer die Natur, die Schöpfung, den menschlichen Gemeinschaften zugrundelegt, dann wird das als "Utopie" bezeichnet: "Solche Projektionen naturhafter Beständigkeit sind utopischen Charakters", sagt Diner, und liefert uns damit ein schönes Beispiel solcher Rabulistik.

Und dann spielt uns Diner wie einst Cagliostro seine rabulistischen Kunststücke vor, um wieder einmal "Volk" anders zu definieren, als wir es verstehen:

"Das organische Ordnungsdenken führt sich auf die Tradition der historischen Rechtsschule bzw. der Fiktion des Volksgeistes zurück, um so das ,völkische Volk' zu einer Kategorie des Völkerrechts erheben zu können. Der abstrakte Volksbegriff hingegen geht aus der französischen Revolution hervor. Als solcher ist er Bedingung des formalen Staates, der wiederum die Unterschiedslosigkeit von Rasse und Volk nach sich ziehe".

Dieses greuliche Durcheinander übersetze ich jetzt ins Deutsche:

"Das natürliche Denken will Volk' als Wahnvorstellung des Volksgeistes verstehen. In Wirklichkeit ist die Vorstellung vom Volk in der französischen Revolution entstanden. So muß der Staat sein: er darf keinen Rassenunterschied und kein Volk mehr kennen."

Diner sagt dann weiter:

"Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde der abstrakte und formale Staatsbegriff liquidiert und durch den völlig neuartigen, rassisch bestimmten Volksbegriff des organischen Urvolkes abgelöst:"

Und in diesem wirren Schabernack geht es noch seitenlang weiter.

Mit solchem Begriffssalat sind heute in Europa ganze Generationen von Soziologen so durchdrungen, daß sie allen Ernstes glauben, das sei Wissenschaft. In Wirklichkeit hat sich hier die jüdische "FRANKFURTER SCHULE" zu einer Brutstätte für zum Teil richtige, zum Teil falsche, aber allesamt auf den tatsächlich ablaufenden Konflikt überhaupt nicht zutreffende Scheinargumente spezialisiert. Der einzige Zweck dieser Argumente ist es, die Erkenntnisse der Naturwissenschaft aus der Politik zu verbannen. So sollen die seßhaften Völker ihre Immunkräfte verlieren und darauf vorbereitet werden, die Nomaden bei sich aufzunehmen und ihnen volle Gleichberechtigung zu geben.

Rassismus wird so für die Juden bleiben, was er immer war: Die richtige Auffassung von der Erhaltung der Rasse und des Volkes der Juden. Und für die Goj im soll der Rassismus ein Schimpfwort sein, das die niedrigen, unmenschlichen und egoistischen Triebe beschrei bt, mit denen sie den armen, ewig verfolgten Juden Unrecht tun und den anderen armen Völkern auch noch, den Asylanten und sonstigen Fremden: Wenn der Goj sein Recht fordert, ist er ein Fremdenhasser.

 

HASS, RACHE, GRAUSAMKEIT:

Hören wir wieder zuerst unsere Zeugen:

Elie Wiesel, Nobelpreisträger, in "Legends of our tirne. 1958: jeder Jude, irgendwo in seiner Natur, sollte sich eine Zone gesunden Hasses, eines virulenten Hasses gegen die Deutschen aufbewahren, der allein die Deutschen betrifft und der für sie erhalten bleiben soll."

W. Laqueur, Historiker, laut DLF. 6/93: "AUSCHWITZ - Tankstelle für Haß."

Rabbi Ignatz Großmann, in "613 Gesetze der mos. Juden", Cincinnati 1892: "Vergiß nicht, Amalek auszurotten! Vergiß nicht, es deinen Kindern mitzuteilen, daß sie Amalek auszurotten verpflichtet sind! Vergiß nicht, Zeit und Gelegenheit zu seiner völligen Vernichtung zu gebrauchen." (Die Juden wenden den Namen "Amalek" auf alle christlichen Völker und neuerdings besonders auf die Deutschen an.)

5. Mose 20, 16 & 17: "Aber in den Städten, welche ich dir gegeben habe, sollst du gar nichts leben lassen, sondern du sollst sie töten mit der Schärfe des Schwertes."

Jeremias 25, 32 & 33: "So spricht der Herr Zebaoth: Siehe, Unglück wird gehen von Volk zu Volk, und ein Ungewitter wird ausgehen von den Enden der Erde. Und die Erschlagenen des Herrn werden an jenem Tage von einem Ende der Erde zum anderen liegen. Man wird sie nicht beklagen, nicht aufsammeln, nicht begraben. Als Mist bleiben sie liegen auf dem Erdboden."

Buch Esther 9, 15 - 17: "Der dreizehnte Tag des Monats Adar war der erste des Mordens bei allen, und am vierzehnten Tag hörten sie auf zu töten; und sie machten ihn zum Festtag, daß sie daran allzeit hinfür dem Wohlleben und den Gastmahlen und der Freude sich überlassen sollen." (Das ist die Stiftung des "PURIM-FESTES", des zweithöchsten Feiertags der Juden.)

Talmud, Traktat Sabbath 89 a: "Was bedeutet Berg Sinai? Das ist der Berg, auf den der Haß auf die Völker der Welt herabgestiegen ist."

Samuel Roth in "Jews must live" Neujork 1934: "Die Verachtung der Nichtjuden ist ein Bestandteil der jüdischen Philosophie."

Isaak Salbey (Der Türmer), 11. Februar 1922: "Die deutsche Rasse muß vernichtet werden, darüber besteht kein Zweifel."

Rabbi Emmanuel Rabinovich am 12. Januar 1952: "Unser Endziel ist die Entfachung des Dritten Weltkrieges. Dieser Krieg wird unseren Kampf gegen die Gojim für alle Zeiten beenden. Dann wird unsere Rasse unangefochten die Weit beherrschen."

Edgar Bronfman zu Lothar de Maiziere, September 1990 in Neujork: Es wird ein schreckliches Ende für die Deutschen geben. Sollten künftige Generationen die Zahlungen an Israel und an das Welt-Judentum einstellen, dann wird das deutsche Volk von der Erde verschwinden."

Dieser "biblische Haß" ging sogar den Verfassern.der Heiligen Schrift zu weit. So steht im 2. Buch Chronik im 25. Kapitel: "Amazia erwürgte die, die den König, seinen Vater, geschlagen hatten. Aber ihre Kinder tötete er nicht, denn also steht's geschrieben im Gesetz, da der Herr gebietet und spricht: Die Väter sollen nicht sterben für die Kinder, noch die Kinder für die Väter, sondern ein jeglicher soll um seiner Sünde willen sterben." Tröstlich? Aber nein:

2. Mose 34, 7: "Suchet die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied!"

Und ebenda: "Die aber von euch übrig bleiben (gemeint ist: übrig gelassen werden, d.V.), die sollen in der Feinde Land dahinschwinden wegen ihrer Missetat, aber auch um der Missetat ihrer Väter willen." (Es geht den Nomaden nicht um das Land.)

Genug der Zeugen!

Es kommt mir fast wie eine Anmaßung vor, wollte ich die Denkweise hinter diesen Bekenntnissen mit der Tatsache begründen, daß die Juden Nomaden sind. Tue ich da nicht den anderen Nomaden unrecht, den Mongolen, den Beduinen (deren Gastfreundschaft ich genossen habe)?

Und doch bleibt es zwingend folgerichtig, wenn man auch diesen Bereich der jüdischen Denkweise mit ihrem Erbgut von Nomaden begründet. Wollte man diese Begründung ablehnen oder vermeiden, dann bliebe wahrhaftig keine Erklärung mehr übrig.

Hier also der Versuch einer Begründung: Aus dem ebenfalls ererbten Verfolgungswahn entspringt das stetige Verlangen, sich für diese Last des Erbes, für diese "Ungerechtigkeit" der Natur zu rächen. Damit möchte ich diese wahrhaft unmenschlichen Züge zur Not erklären, aber entschuldigen will ich sie nicht. Und selbst als Erklärung kann diese Begründung nicht vollständig sein, denn hier geht es keineswegs monokausal zu. Man kann nicht einfach mit der Bemerkung, "c'est la vie" über die Sache hinweggehen. Nein, man tut der Menschheit keinen Gefallen, wenn man vor diesem Abgrund die Augen verschließt.

 

DIE JUDEN WURDEN SESSHAFT: WURDEN SIE ES?

Hier ist ein Widerspruch aufzulösen: Bisher habe ich immer wieder gesagt, daß die Juden Nomaden sind, und ich habe Beweise dafür vorgelegt.

In den amtlichen Bezeichnungen, Verträgen und Deklarationen über den Staat "ISRAEL" fand ich nirgends die Bezeichnung "Heimat" (oder englisch, in der Sprache der "Declaration of the State of Israel", das Wort "home", "homeland' oder ähnlich). Israel wird dort "The State of Israel" genannt, und es wird gesagt, daß das jüdische Volk von der Last seines Exils befreit und in das Land seiner Väter zurückgebracht wurde (durch Jahwe).

Offenbar scheuen sich die Juden selbst, Palästina als ihre Heimat, als ihr Vaterland zu bezeichnen. Wohl aber spricht die Deklaration von dem "natürlichen und historischen Recht, mit dem der neue Staat ausgerufen wird" (am 14. Mai 1948).

Die Frage ist also: Sind die Juden in Israel seßhaft geworden? Ist damit der Grundsatz über den Haufen geworfen worden, daß Nomaden nicht seßhaft sein können?

Spricht nicht jeder Historiker von dem "Exil", in das die Zerstörung Jerusalems durch Titus die Juden gestoßen habe?

Sind die Juden die einzigen seßhaften Nomaden?

Etwa seit dem 12. Jahrhundert v. d. Zr. versuchten die Hebräer, in das Land Kanaan einzudringen. Mir fiel aber auf, daß schon vorher, zur Zeit, da Josef in Ägypten war, die Hebräer aus Kanaan anreisten, um dort Getreide zu kaufen (l. Mose 42, 5). Das wäre dann wohl 400 Jahre früher gewesen. Jedenfalls beginnt die Reihe von Raubzügen nach Kanaan genozidhafte Ausmaße erst unter Josua anzunehmen, also etwa zu der Zeit, als die Philister in Palästina siedelten. Dieser "Kampf" war kein Kampf um Palästina, denn den Hebräern ging es nicht um die Eroberung des Landes selbst. Als Nomaden suchten sie dort nur Weideplätze für ihre Tiere. Da das Land anderen gehörte, mußten sie sich die Weideplätze erstreiten.

Ich habe die Bibel einige Dutzend mal durchgelesen: Ich konnte immer nur neue Kämpfe oder Raubzüge daraus lesen. Auch wenn man das letzte Kapitel des Buches Josua genau liest, kann man Josuas Mahnung an das jüdische Volk nur so verstehen, daß es unter Kanaanitern lebte, immer in der Versuchung, den kanaanitischen Göttern zu huldigen. Und kaum schlägt man das Buch der Richter auf, da geht es schon wieder los: "Die Kinder Israels fragten: Wer unter uns soll zuerst hinauf ziehen Krieg zu führen wider die Kanaaniter?"' Und immer wieder die Mahnung auch der Richter: Macht keinen Bund mit den Einheimischen!

Auch in der Zeit der Richter", in die auch die Regierungszeit Davids fällt, waren die Juden nicht die Eigentümer des Landes. Zu ihren Feinden zählten nun vor allem die Philister, ein germanisches Volk, welches an der ganzen Küste Palästinas (das nach ihnen heißt) siedelten, bis hinaus nach Bethlehem, das nur 14 Kilometer vom Toten Meer entfernt ist. Immer wieder fiel das Volk Israel zurück in den vorderasiatischen Glauben der Ischtar, huldigte dem Baal. Man muß sehr aufmerksam lesen, wenn man die Berichte der Bibel versteh en will: Da heißt es, David habe "den Herrn (Jahwe) geheiligt mit dem Silber und Gold, das er den Heiden genommen hatte, den Edomitern, den Moabitern, den Ammonitern, Philistern und Amalekitern." Bis auf die Philister war keines dieser Völker in dem Gebiet daheim, weiches heute "Palästina" genannt wird. Und immer wieder gab es Streit mit den Philistern.

Und auch in der "Zeit der Könige" (von Juda und von Israel) konnten oder wollten die Juden Palästina nicht zu ihrem Land machen. So heißt es von König Usia (um 750 v. d. Zr.): "Denn er zog aus und stritt wider die Philister und riß nieder die Mauer zu Gath und zu Jabne und zu Asdod und baute Städte um Asdod und unter den Philistern." Mit der Deportation vieler Juden nach Babylon (der "Babylonischen Gefangenschaft") war der Traum, wenn es ihn je gab, ausgeträumt, denn nun kam der ganze Vordere Orient unter die Herrschaft der Perser, und nach ihnen Alexanders, dann der Römer.

Nur ein einziges Mal fand ich in dem ganzen Alten Testament einen Hinweis, fast schon als Kuriosität vermerkt, daß sich ein Jude für Landwirtschaft interessiert habe: In 2. Chronik 26, Vers 10 heißt es: "Usia baute Türme in der Wüste und grub viele Brunnen, denn er hatte viel Vieh, sowohl in den Auen als auf den Ebenen, auch Ackerleute und Weingärtner an den Bergen und am Katmel, denn er hatte Lust zum Ackerwerk."

Sonst findet sich in der "Heiligen Schrift" nicht ein einziger Hinweis auf irgendeine andere Tätigkeit der Juden als die Viehhaltung. Auch wurde nicht ein einziger Pflug, nicht ein einziges Werkzeug, nicht ein einziges Dokument gefunden, das Zeugnis von "Arbeit" bei den Juden des Altertums ablegte.

Die Geschichtsforschung ist sich einig in der Bewertung der Königreiche Israel und Juda: Es handelte sich um Fälle des Stadtkönigtums. Selbst wenn man diese "Königreiche" als Zentren größerer Gebiete sehen wollte: Niemals in ihrer Geschichte sind die Juden mit den Philistern fertig geworden. Der weitaus größte Teil des heutigen Palästina war schon zur Zeit Josuas und blieb bis zum "Exodus", der "Deportation" von Juden nach Babylon, philistinisch.

Damit will ich nicht sagen, die Philister seien den Juden überlegen gewesen. Ganz ohne Wertung steht fest, daß es bis auf immer wiederholte Raubzüge der Juden nicht zur Eroberung des Philisterlandes kam, und nicht nur weil dieses Land nicht die Beute versprach, die die Juden brauchten, um ihr Überleben zu sichern.

Die Städte, wie Jerusalem, waren Machtzentren für ausführlich beschriebene Raubzüge der Juden nach allen Seiten. Auch die Kanaaniter wurden zwar immer wieder von den Juden angegriffen, aber sie blieben im Lande, sie waren Bauern, sie bestellten die Felder und pflanzten die Obstbäume, genau wie die Bibel es sagt.

Jerusalem war ohne Zweifel das geistige Zentrum des Judentums, aber damit wurde Palästina nicht zu ihrer Heimat. Es blieb ihre Beute. Und es wurde auch heute wieder ihre Beute:

Mit der Zähigkeit, die den Seßhaften an die Scholle bindet, hielten sich die Kanaaniter, ein Volk vorderasiatischer Rasse, bis um das Jahr 1948 in Palästina. Dann schenkte England dieses Land, welches nicht England gehörte, den Juden. Mit der Hilfe aller Juden auf der Welt und mit viel deutschem Geld wurden in "friedlicher" Unterdrückung und in brutalen Kriegen ein großer Teil der Kanaaniter, die man heute Palästinenser nennt, ermordet, erwürgt, vernichtet und ausgerottet (wobei ich die Sprache der Bibel verwende). Ein riesiges Vertriebenenlager knapp 15 Kilometer nördlich Amman beherbergt hunderttausende Flüchtlinge. Israelische Flugzeuge bombardieren den Libanon, und die Palästinenser heißen heute "Fundamentalisten" und "Terroristen".

Alles was "Arbeit" ist, wird in Palästina heute von Palästinensern getan. Die mit großer Propaganda eingerichteten Kibbuzim, als jüdische kollektive ländliche Siedlungen gegründet, werden immer weniger. Sie weichen Gewerbebetrieben, in denen Palästinenser unter jüdischem Management arbeiten. Im Westjordanland dienen sie als Vorwand zur Raubsiedlung der Juden in der Heimat der Palästinenser. Am Golan bebauen Philippinos die jüdischen Wehrsiedlungen. Die Geschäftsleitung sitzt in Tel Aviv und schickt die Früchte in alle Welt: "Aussen Jaffa, innen gut".

Palästina war sicher oft und lange Zeit der Schauplatz jüdischer Raubzüge, aber es war auf keinen Fall jemals auch nur annähernd in seiner heutigen Gestalt und Größe jüdisches Land.

Die Tatsache "Palästina" widerlegt nicht den nomadischen Charakter der Juden. Palästina legt Zeugnis ab von der bewundernswerten Zähigkeit der Juden, von ihrer großen Treue zu einander und zu ihren Vorfahren, zu der Festigkeit ihrer Grundsätze. Ich sage es nicht zu meiner Verteidigung: Palästina ist das Zeugnis jüdischer Tüchtigkeit. Auch'der Tüchtigkeit, sich die Mittel für ihre Politik zu beschaffen. Alle Achtung! (nach jüdischen Maßstäben!)

Die Frage, ob die "Declaration of the State of Israel" sich rechtens auf das "natürliche und historische RechÜ der Juden beruft, gehe ich hier nicht ein, denn ich halte nichts von politischen Rechtsstreitigkeiten. Mir geht es nur um die Beschreibung des Nornadismus.

Palästina bestätigt: Die Juden waren immer Nornaden, und sie sind es heute noch. Nomadentum ist nicht ablegbar. Seßhaftigkeit ist nicht lernbar.

 

GELD UND FRAUEN:

Welcher nachdenkliche Christ hat sich nicht schon einmal gewundert über das merkwürdige Fünfte Gebot der Bibel: EHRE VATER UND MUTTER, AUF DASS ES DIR WOHL ERGEHE UND DU LANGE LEBEST!

Muß denn auch die Kindesliebe zu den Eltern noch ein Geschäft sein?

Schulchan Aruch sagt im 145. Kapitel, Satz 10 sogar: "So haben auch die Weisen zu ihren Zeitgenossen gesprochen: EHRET EURE FRAUEN, AUF DASS IHR REICH WERDET!"

Ich bin der Frage nachgegangen, ob es sich hier um eine Denkweise handelt, die typisch für Nomaden ist, fand das aber nicht bestätigt:

In der MANGCHOL UN NIUTSCHA TOBTSCHA'AN (der"Geheimen Geschichte der Mongolen") kann man das innige Verhältnis des Gewaltmenschen Dschingis Khan zu seiner Mutter Hoelun und auch zu seiner (übrigens einzigen) Frau Borte lesen. Am Ursprung seiner Ahnenreihe steht eine Frau, die offenbar fast göttliche Verehrung genoß: die schöne Alanin, A.LAN KHOA. Auch sonst stehen in seinem sorgsam geführten Ahnenpaß mindestens ebensoviele Frauen wie Männer. (Die zwei Tatarenprinzessinnen waren Dschingis Khans "politische" Ehen, die ihm nichts bedeuteten.)

Dagegen finden wir im Stammbaum Attilas, der ja auch Nomade war, überhaupt keine Frauen, und er selbst wußte nicht, wer seine Mutter war. Die wohl nicht nur sagenhafte Ehe mit Kriemhild gereichte weder ihm noch den Burgunden zur Ehre.

Die Bibel, die Thora der Juden, kennt überhaupt keine Frauennamen in den endlosen Geschlechterlisten der Nachkommen Sems. So heißt es in 1. Mose 11, Vers 11 und folgende: Sein zeugte ... und Arphachsad zeugte und Salah zeugte und immer so weiter. Das Schicksal aller, restlos aller Frauen war lieblos und zweckgebunden, von Sarai, Abrahams Frau, die er Sara nannte, über die von ihrem Vater schmählich preisgegebenen Töchter Lots, wieder zu Sara, die von Abimelech "genommen" und mit Gewinn(!) zurückgegeben wird, dann Rebekka, in deren Leib sich Esau und Jakob stritten, so wie sie es dann auch als Männer taten.

Dann lesen wir die gräßliche Geschichte um die Frauen des Jakob, der bei seinem Schwiegervater Laban um die Rahel warb, aber mit der Lea betrogen wurde, dann aber doch die Rahel bekam. Die aber war unfruchtbar, obwohl sie Jakob energisch aufforderte, ihr "Kinder zu schaffen". Und als das nichts fruchtete, gab Rahel ihm ihre Magd Bilha, und Jakob war es recht, und als aus Lea keine Kinder mehr herauszuholen waren, gab sie dem Jakob ihre Magd Silpa, aber Lea ließ nicht locker und ~nachte ein Geschäft mit Liebesäpfeln, die ihr Sohn irgendwo besorgt hatte, und siehe da, sie bekam doch nodh ein Kind, und schließlich zog Jakob mit einer Kriegerschar gegen Esau, die er aus den Söhnen aller vier gleichzeitigen angetrauten Eheliebsten rekrutierte, "und stellte die Mägde mit ihren Kindern vornean und Rahei mit Joseph zuletzt." Und so ging der Schacher immer weiter, bis zu dem Blutbad zu Sichern.

Und in 1. Mose 12 heißt es im 11. Vers- "Und da Abram nahe an Ägypten kam, sprach er zu seinem Weibe Sarai: Siehe, ich weiß, daß du ein schönes Weib von Angesicht bist. Wenn dich nun die Ägypter sehen werden, so werden sie sagen: Das ist sein Weib; und werden mich erwürgen und dich leben lassen. So sage doch, du seist meine Schwester, auf daß mirs wohl gehe um deinetwillen und meine Seele am Leben bleibe um deinetwillen." (Luther konnte die Feigheit und Gemeinheit dieser Zumutung nicht begreifen, und darum übersetzte er falsch: Es heißt dort nicht "um deinetwillen", sondern "mit deiner Hilfe"!). Und da folgt dann der Vollzug des Verrats: "Und die

Fürsten des Pharao sahen sie und führten sie in des Pharao Haus".

Das Geschäft klappte: "Und Pharao. tat Abram Gutes um ihretwillen. Und er (Abram) hatte Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele."

Und wie reagierte der Bauernkönig, Pharao?: "Der Herr plagte den Pharao mit großen Plagen um Sarais willen. Da rief er Abram zu sich und sprach zu ihm: Warum sagtest du mir nicht, daß sie dein Weib ist? ... Und nun siehe, -da hast du dein Weib, nimm sie und ziehe hin! Und Pharao befahl seinen Leuten, daß sie ihn geleiteten und sein Weib und alles, was er hatte." Und weiter heißt es da: "Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold."

Ich kann den Kontrast zwischen der schäbigen Gesinnung des Nomaden Abram und der adligen Haltung des Bauernkönigs Pharao nicht unterdrücken: Hier ist Genetisches im Spiel!

Schlagen wir das Buch ESTHER auf! Dort ist in allen Einzelheiten beschrieben, wie MARDOCIW, ein auf dem Schlosse des Xerxes in Susa lebender Jude, das Geschäft seines Lebens machte. Die junge und schöne Esther war die Tochter des Onkels von Mardochai, und Mardochai hatte sie adoptiert. Als ein Erlaß des Königs erging, man solle schöne Jungfrauen auf sein Schloß bringen, weil er sich eine neue Gattin aussuchen wollte (die alte hatte er dummerweise verjagt), sorgte Mardochai dafür, daß seine Adoptivtochter auch auf das Schloß gebracht wurde. Er begnügte sich jedoch nicht mit dem Versuch der Kuppelei, sondern schmeichelte sich auch durch eine DenurIziation beim König ein, indem er zwei Kammerdienern des Königs Meuchelmordabsichten am König",nachwies". Die Dankbarkeit des Königs nutzte er dann dazu, den Kanzler des Reiches, Haman, mit dem er sich angelegt hatte, des "Antisemitismus" (der "Judenfeindschaft") zu zeihen. Angeblich habe Haman nicht nur den Mardochai wegen seiner Frechheit bestrafen wollen, sondern auch sein ganzes Volk, die Juden .

Der König, von Esther gebührend bearbeitet, glaubte dem Mardochai und erteilte ihm Generalvollmacht, den ganzen Adel Persiens zu "erwürgen, vertilgen und auszurotten". Und Mardochai nahm den Platz Hamans im Reiche ein: Er wurde Kanzler und Generalbevollmächtigter des Königs.

Bezeichnend ist eine Einzelheit: Als Esther es mit der Angst bekam, immer wieder ohne gerufen zu sein zum König vordringen zu müssen, ließ Mardochai ihr bestellen:

Sie, Esther, solle sich nicht einbilden, daß man sie verschonen werde, nur weil sie am Hofe des Königs lebt. Schließlich sei sie eine Jüdin. Wenn Esther jetzt schweige und seinen Anordnungen nicht folge, werde den Juden Hilfe von anderer Seite kommen, und "Du, Esther, und die Deinen, ihr werdet umkommen. Und wer weiß denn, ob du nicht nur wegen deines Schweigens (weil sie sich nicht als Jüdin zu erkennen gegeben hatte) Königin geworden bist".

Diese Einzelheit zeigt beides: den rücksichtslosen Geschäftssinn Mardochais und gleichzeitig die bewundernswerte Eintracht aller Mitglieder der nomadischen Sippe untereinander.

 

ZWISCHENBILANZ:

Am Beispiel der Juden können wir bestimmte Eigenschaften erkennen, wie sie offenbar typisch für Nomaden sind. Bewundernswertes und Abstoßendes (nach den Maßstäben eines Seßhaften, eines Goj) trat da zutage, bezeugt von vielen maßgebenden und bekannten Juden.

Nach diesen Zeugnissen zeigen sich die Juden als Menschen ohne Grenzen, als Kosmopoliten.

Sie mögen keine praktische Arbeit, vor allem aber verachten sie die Landwirtschaft. Ihnen liegt nur das Dienstleistungsgewerbe, der schnelle Verkehr, die Kommunikation. Wir erkennen, daß die sogenannte "moderne Kommunikationsgesellschaft" mit doppeltem Grunde eine jüdische Vision, wenn nicht ihre Erfindung ist: Kommunikation als Selbstzweck, und "Gesellschaft" als d i e Gemeinschaftsforrn der Soziologen, fast schon als ihr Ideal.

In unbegreiflicher Stärke begegnet uns bei den Juden die Rechtfertigung aller ihrer Handlungen und Vorstellungen mit einer göttlichen Berufung. Wir erkennen, daß dieser Gott (JAHWE) nicht etwa Gott schlechthin ist, der liebe Gott, unser aller Schöpfer: Er ist der Gott der Juden, allein ihrer! Hier begegnet uns nicht, wie man oft hört und liest, der Monotheismus: Es ist der Demotheismus, die Einheit von Gott und Volk.

Bewundernswert ist der streitbare Geist des ganzen Volkes, getragen von der "Solidarität", also davon, daß ein jeder sich für das Ganze (für alle Juden!) einsetzt.

Beängstigend ist für alle Nichtjuden der absolute Weltherrschafts-Anspruch der Juden. Voller Hochmut schauen sie auf die dummen Gojim herunter, die sich da abplagen, Ölbäume zu pflanzen, Brunnen zu graben, Häuser zu bauen. Ihnen hat es ihr Gott nicht nur ohne Gegenleistung gegeben, nein, er verbietet ihnen geradezu die Gegenleistung!

Wir sehen, daß dieser universelle Anspruch unvereinbar ist mit der Existenz seßhafter Völker in ihrer Heimat, es sei denn, sie wollten den Juden dienstbar sein in allern.

Nicht die Unmoral der Juden haben uns die Zeugen berichtet, sondern die doppelte Moral: Unter sich kennen und achten sie durchaus Redlichkeit, Anstand und Gemeinschaftssinn. Dem Goj aber bringen sie nur Verachtung, Gewalt und Raub entgegen, er ist ihre Beute, und bei ihm endet jedes Ethos. Wir werden die Frage untersuchen müssen, ob Raub nicht das notwendige Erbe des Nomadentums ist.

Unvorstellbar ist uns der Hochmut dieses Volkes. Da mag manch einem die Ahnung aufsteigen, daß eben dieser Hochmut die wichtigste, weil arterhaltende Eigenschaft des Nomaden ist. Wir können Dschingis Khan, Attila und Oghuz Khan zum Vergleich heranziehen. Würdelos dagegen erscheint dem Nichtjuden der ewige Jammer, die ewige Beschwerde der Juden, man verfolge sie immer überall alle, und das sei doch nicht zu verstehen, sind sie doch die klügsten und geistig am höchsten stehenden aller Menschen.

Unsere volle Anerkennung verdienen die Juden für ihr Streben, ihre Rasse rein zu halten. Auch wenn ihnen das nicht immer gelang in ihrer Geschichte, ein Ideal war es immer, wie allein die Sitte der Beschneidung zeigt: Sie wollten stets anders sein (aber nicht scheinen!). Beredsamkeit, Argumentierfähigkeit, Rabulistik, Verlogenheit und stets abrufbereite Phantasie sind schöne und häßliche Blüten am selben Stamm: Die tägliche Beobachtung und die geschichtliche Erfahrung lehren, daß der wendige Geist der Juden in manchem (wahrhaftig nicht in allem) dem schwerfälligeren Geist der Seßhaften überlegen ist. Zum Guten wie zum Schlechten.

Fremd und wahrhaftig unheimlich ist dem Seßhaften der biblische Haß, die nicht mehr vorstellbare Grausamkeit und die Sucht, Rache zu üben, die wir bei "den Juden" (ich wage hier durchaus die Verallgemeinerung) finden.

Ich möchte nun den Versuch wagen, diese guten wie auch schlechten Eigenschaften e i n e s Nomadenvolkes, der semitischen Juden (die chasarischen seien dann im Vorbeigehen beurteilt), mit den anderen Nomadenvölkern zu vergleichen, um Gemeinsames und Besonderes zu scheiden. Das Überleben im Kampf ums Dasein, hier also in der nicht zu leugnenden Auseinandersetzung der Seßhaften mit den Nomaden (hier mit den Juden) wird ohne Zweifel nur möglich sein, wenn die Seßhaften das Wesen der anderen verstehen. Nur dann sind auch die Grenzen der Möglichkeiten für eine geordnete KoExistenz auszumachen.

 

NOMADEN ALS PRODUKT DER EVOLUTION:

Nomadische Völker haben ohne Zweifel gewisse ererbte Eigenschaften gemeinsam, eben solche, die sie zu Nomaden gemacht haben. Es gibt aber bekanntlich Nomadenvölker verschiedener Rasse, also verschiedener Herkunft. Die einen sind kriegerisch, wie etwa die Mongolen Dschingis Khans. Die anderen sind von einer schwer zu beschreibenden unkriegerischen Allgegenwart, wie die Zigeuner. Wieder andere leben in einem zwar großen, aber begrenzten Territorium friedlich und kärglich, wie die Beduinen. Und schließlich die semitischen Juden: Sie seien hier zum Standard gewählt.

Gemeinsam ist allen Nomaden der absolute Mangel an einer Heimat. Nomaden sind nicht an irgendeinem Ort als Rasse oder Volk entstanden, sondern auf der Wanderschaft, "im Vorbeiziehen".

 

FRAUEN:

Der Nomade kann, weil er ja immer unterwegs ist, nie an seinen Ursprung zurückkehren. Niemand "hält für ihn die Stellung". Er flüchtet sich nicht "zu Muttern", er spricht auch keine Muttersprache, sondern die Sprache der Väter. Es hat meines Wissens noch nie matriarchalische Rechtsverhältnisse bei Nomaden gegeben. (Die sogenannten Amazonen waren da keine Ausnahme.) Selbst wenn, wie es die Juden tun, auf ein Land hingewiesen wird, ist es "das Land der Väter". Ich vermute, daß das deutsche Wort "Vaterland" auf die Bibel zurückgeht. Noch heute haben wir ja ebenbürtig das "Mutterland".

Der Nomade ist auf seinem Zug durch die Welt stets auf die Wehrhaftigkeit angewiesen. Da stören Frauen eher, als daß sie nützen könnten. So kreisen alle Vorstellungen von der Erhaltung des Stammes oder des Volkes um die männliche Nachfolge. Ich habe schon auf die endlosen Geschlechterlisten der Bibel hingewiesen: Frauen erscheinen da nicht, da wird nicht geboren, nur gezeugt. Immer wieder ist die Rede von den Frauen als Beute, also von den Frauen der heimgesuchten Völker, wohl auch der unterworfenen. Daß sich das mit der Erhaltung der Rasse nicht verträgt, ist bei den Juden ein Trauma, ein ewiger Konflikt. Eva jedenfalls ist dem Adam aus dem Leib geschnitten, sie ist seine Gehilfin, nicht seine Frau (Frouwe, ahd. die Herrin!).

In der stark idealisierenden Biographie des Dschingis Khan von Michael de Ferdinandy scheint die Männervorherrschaft nicht sehr ausgeprägt zu sein, wir wissen aber von den Söhnen des Khan, wie sie sich über alle Wünsche oder nach unserer Ansicht über alle Rechte ihrer Frauen hinwegsetzten. Attila und seine Krieger lebten im wahren Sinne "unbeweibt".

Wie die Juden heute zu ihren Frauen stehen, ist für die Entstehungszeit ihrer Rasse nicht mehr als typisch erkennbar, wohl aber, wie die von Juden beherrschte Weltpresse mit den Frauen der Gojim umgeht. Geradezu atavistisehe Züge trägt die zweifellos auch von Juden mindestens gesteuerte Welle des Sexualisierung aller Bereiche, von der heute die Welt heimgesucht wird. Aber diese Marlenen Dietrich, diese Claudias Schiffer und wie das schamlose Gesindel heißen mag, das sind ja nicht die Frauen der Juden! Die Würde der Esther wußte Mardochai zu wahren, auch wenn er sie um des Geschäfts willen verkuppelte. Auch hier wieder begegnet uns keine niedrige Moral schlechthin, sondern eine doppelte.

 

FLUCHT UND GRAUSAMKEIT:

Der Nomade kann seine Existenz und die der Seinen nie auf lange Zeit sichern. Er ist auf seinem Zug ins Unbekannte stets auf die Wehrharftigkeit angewiesen, und zwar anders als der Seßhafte. Der Seßhafte hat seine Heimat, er kennt seine möglichen Feinde. Der Nomade muß stets überall auf Überraschungen gefaßt sein. Tatsächlich ist er überall nicht nur unerwünscht, sondern das leibhaftige Übel. Und er dreht den Spieß um: Er betrachtet alle anderen von vornherein als seine Feinde.

De Ferdinandy berichtet vom jungen Dschingis Khan (dem Ternudschin, dem Schmied): Nur eine kurze Pause nutzt er, um zu schlafen, da haben ihm schon die Tataren die Pferde und die Schwester geraubt. Und umgekehrt: Mitten in der Nacht schleicht er sich an das Lager des Naiman-Königs und erschlägt ihn und die Seinen. In einem wahren Blut- ( u n d Macht-) Rausch erschlägt er auch die Leute der Merkit allesamt, und die Khasar dazu.

Kurzum: Das Leben des Nomaden ist grausam, und es ist nur durch Grausamkeit zu meistern. Die Frage ist nur, ob sich ein unschuldiges Volk ohne Gegenwehr diesem Gesetz der Steppe beugen muß.

Die ständige Gefährdung der Sippe oder des Stammes in der freien Steppe kann nicht geleugnet werden. Diese Gefährdung liefert uns folgerichtig den Schlüssel für d i e besondere Eigenschaft der Juden: den Verfolgungswahn. Gewiß, als Moses nach dem Exodus die Hebräer kreuz und quer durch die Wüsten und Steppen im heutigen Sinai und Jordanien führte, da hatte er allen Grund, auf der Hut zu sein. Inzwischen sind aber über dreitausend Jahre vergangen. Nicht den geringsten Grund haben die Juden mehr, sich bedroht zu fühlen. Umgekehrt aber haben die Seßhaften allen Grund, vor den Juden auf der Hut zu sein, wie auch Theodor Herzi einräumt, den ich schon zitiert habe:

"Wir ziehen natürlich dahin, wo man uns nicht verfolgt, und dort verursacht unsere Anwesenheit Verfolgungen".

Heute sind einige Völker der ständigen Verfolgung "hinziehender,' Juden ausgesetzt, wie etwa die Palästinenser, die Deutschen und andere mehr. Sollen sie sich der Eindringlinge nicht erwehren? Nein, sagen die Juden, w i r wurden verfolgt, und wer uns nicht dulden will, der verfolgt uns wieder. Der ist ein Terrorist, ein Intifada-Mann, ein Neonazi, ein Antisemit.

Natürlich ist die tief im Unterbewußtsein aller Nomaden, also auch der Juden, angelegte Angst vor "Verfolgung" verständlich, aus der Vorgeschichte der Nomaden erklärbar. Aber: Rechtfertigt denn diese Erkenntnis die Annexion Palästinas durch die Juden, die Errichtung ihrer Herrschaft in Deutschland?

Die biblische Grausamkeit, wie sie vor allem im Buche Josua beschrieben ist, läßt sich heute, in der Zeit welturnspannender Information, nicht mehr üben. Es ist, als wollten die Juden ihre genetisch angelegte Grausamkeit, die sie in vorgeschichtlicher und alter Zeit nach eigenem Bekenntnis mit allen Nomaden gemein hatten, heute sublimieren, sozusagen als Dokumentarspiel oder Gedankenexperiment ausleben. Der Nomade konnte sich in alter Zeit keine Güte leisten, zugegeben. Ich will nicht der Richter über Josua oder David sein genetische Sonderheit von Nomaden von dieser Erde vertilgt. Ich wehre mich aber für die Meinen und für mein Volk gegen die ewige Rache, die die Juden mit ihrer ewigen Verfolgung begründen. Wir brauchen es nicht zu erdulden, daß uns eine.

Muß man denn heute eine wohl 2800 Jahre alte Geschichte ins Neuhochdeutsche übertragen, die Luther in seiner Bibel (Halle 1861, 299. Auflage!) so übersetzte.

2. Samuelis, Das 12. Kapitel.

29. Also nahm David alles Volk ...

30. Und nahm die Krone ihres Königs von seinem Haupt, die an Gewicht einen Centner Goldes hatte und Edelgesteine, und ward David auf sein Haupt gesetzt, und führte aus der Stadt sehr viel Raubs.

3 1. Aber das Volk darinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken, und eiserne Keile, und verbrannte sie in Ziegelöfen. So that er allen Städten der Kinder Ammons. Da kehrte David und alles Volk wieder gen Jerusalem.

Muß sich die Phantasie eines Nomadenvolkes zu der undenkbaren Grausamkeit steigern, die heute einem redlichen Volk wie den Deutschen als "Schindlers Liste" oder in anderen undokumentierten Dokumentenspielen angelastet wird, so als sei das alles Wahrheit. Muß denn der 2800 Jahre alte jüdische Holocaust ewig weitergebrannt werden?

Hat nicht vielmehr die Grausamkeit in den Vorstellungen und (leider muß es auch gesagt werden mit Blick auf Palästina heute) in den Handlungen der Juden etwas entsetzlich Atavistisches?

Vergleichen wir diesen Wesenszug der Juden zum Beispiel mit der Haltung der Türken (der Erben des Oghuz Khan) nach der Schlacht von Belgrad gegen den Prinzen Eugen: Der türkische Oberfeldherr hatte nicht nur zu der Zeit, in der seine Truppen die Oberhand zu halten schienen, die Gefangenen des Reichsheeres nobel behandelt. Als seine Schlacht verloren war, da jammerte er nicht, da erfand er keine Greuelgeschichten: Er entleibte sich mit seinem Säbel.

 

DIE KOSMOPOLITEN:

De Ferdinandy schildert immer wieder das (natürlich unausgesprochene) umfassende Anliegen des Eroberers Dschingis Khan und seiner Nachfolger als "kosmischen Plan". Und doch blieb der Raum in der Vorstellung der Mongolen beschränkt, ein zwar riesig großer, aber kein unbegrenzter "Kosmos". Selbst nach der von den Mongolen gewonnen Schlacht bei Liegnitz und nach der Verwüstung Ungarns blieben die Mongolen in ihrem eben nicht unendlichen Weltreich: in den asiatischen Steppen. Ihr späterer Versuch, in China, Indien Persien und Bagdad Fuß zu fassen, leitete schon den Zerfall des Reiches ein. Noch etwas ist wichtig: Die Mongolenherrscher wollten die unmittelbare Macht, sie wollten selbst und sichtbar die Herren sein.

So blieben die Mongolen auch für die seßhaften Völker (also auch für das Deutsche Reich) begreifbar. Kaiser Friedrich II., der klarste politische Denker seiner Zeit, war gewiß, daß die Mongolen seinem Machtbereich nicht gefährlich werden konnten. Selbst die Niederlage von Liegnitz und die Verwüstung Ungarns beunruhigten ihn nicht: Der Krieger verstand seinen Feind, weil der ja auch Krieger war. Wir können somit die Mongolen (in ihrer großen Zahl) als KRIEGERNOMADEN begreifen. Mongolen nisten sich nicht bei fremden Völkern ein. Das taten weder die Hunnen noch die Leute des Dschingis Khan. Sie suchen nicht am Reichtum der Seßhaften teilzuhaben. Wenn sie erobern, dann für sich, um ü b e r den Besiegten zu stehen. Sie sind keine Parasiten. Ich kann deshalb de Ferdinandy nicht folgen, wenn er sagt: "Die Mongolen wollten eine neue Weltordnung herbeiführen." Nein, sie wollten Macht, ganz normal und ohne mystische Vorstellungen.

Anders die Zigeuner: Macht war nie ihr Traum. Ihre Allgegenwart ist von keiner Macht getragen, sie ist biologischer und soziologischer Art: Die Zigeuner haben sich in alle Länder der Erde hinein- und hinaus-gezeugt und -geboren. Kein Machtgefüge stützt ihre Verbreitung, nichts ist bei ihnen "kosmisch", und doch sind sie auf der ganzen Welt zu finden. Alles kommt von den kleinsten Einheiten, der Familie, dem Clan, dem Stamm ("Natsia"). Brockhaus folgt auch hier dem Zeitgeist: Da heißt es, die Zigeuner werden zu Unrecht mit "Landfahrern" verwechselt. Die Aufklärung habe da einen Wandel geschaffen. Die Zarin Katharina II., lZarl III. von Spanien, Friedrich der Große und die große Kaiserin Maria Theresia haben sich (so immer noch Brockhaus) bemüht, die Zigeuner seßhaft zu machen. - Mir scheint, daß das nicht ganz gelungen ist.

So sind die Zigeuner zwar Kosmopoliten, aber sie wissen es nicht, und es ist ihnen auch gleichgültig. Sie bleiben immer unter sich: Mir ist nicht ein Fall bekannt, daß Zigeuner sich mit anderen Völkern oder Rassen vermischt hätten. Das bestätigt das ungeschriebene Gesetz, daß Nomaden nicht lange bleiben, was sie sind, wenn sie sich mit Fremden mischen. Deshalb sind gerade Nomädenvölker stets auf die Reinhaltung ihrer Rasse bedacht. - Da es den Zigeunern nicht um die Macht geht, kann es ihnen nur um die Teilhabe an der Macht anderer gehen: Die Zigeuner sind PARASITENNOMADEN.

Und die Semiten?

Wir müssen wieder unterscheiden: Die Beduinen waren einmal in ihrer Geschichte Eroberer, vor mehr als 4300 Jahren, als sie unter König Sargon 1. die sumerischen Stadtstaaten unterwarfen und dort ein dauerhaftes Reich errichteten. Wir wissen, daß sie eine semitische Sprache sprachen; wir kennen ihre Bilder, wie etwa das des Naramsin von Akkad, das semitische Züge und semitischen Schmuck trägt, wie vor allem das Kopftuch, das er wie noch heute die Araber mit einem Band zusammenhält. Deutlichere semitische Züge trägt die berühmte Weihfigur einer Akkaderin. Und doch bleiben Bedenken, dieses Eroberervolk der Akkader mit den heutigen Beduinen in eine Verwandtschaft zu stellen. Diese heutigen Beduinen kann man mit dem besten Willen nicht "Kriegernomaden" nennen, und ein parasitäres Leben führen sie auch nicht.

Welche Anteile die Beduinen am Islam, an seinen Eroberungen und an seiner Verbreitung haben, ist einfach nicht mehr festzustellen. Wenn sie damals tatsächlich die Träger dieses mächtigen Glaubens gewesen sein sollten, dann hatte das ganz gewisse globale Ziele und Vorstellungen. Dann wären auch die Beduinen Kosmopoliten. Aber schon Mohammad war offenbar Araber im heutigen Sinne., also kein Beduine. Er war Stadtmensch, Kaufmann, und ganz gewiß nie "unterwegs, um Grenzen zu überschreiten". Es sieht eher

aus, daß der Islam von Leuten getragen und verbreitet wurde, die mit den heutigen Arabern die Lebensweise, die Rasse und die Denkwege gemeinsam hatten.

Schon wegen ihrer geringen Zahl, vor allem aber wegen ihrer auf ein zwar riesiges Gebiet, aber eben nur auf dieses beschränkten Wanderungen geben die Beduinen für diese Betrachtungen nichts her.

Wohl aber die anderen Söhne Sems, die Hebräer, oder wie wir sie heute nennen, die Juden.

Die ältesten nicht-biblischen, also nicht jüdischen, Zeugnisse über die Hebräer sind die "Mari-Texte", die einem im nördlichen Irak entdeckten Schriftfund entstammen. Diese Texte sprechen von "Habiru", nicht etwa als von einem Volk, sondern sie bezeichnen verschiedene Wüstenstämme, die als Räuber umherzogen und als Söldner in die Dienste seßhafter Potentaten traten. Einer dieser Stämme wird schon in den Maritexten "Benjamin" genannt, was "Söhne des Südens" heißt. Die Stadt Mari wurde im Jahre 1696 durch Hammurabi zerstört, so daß die Schriften jedenfalls älter sind als dieses Datum.

Die in den Maritexten niedergeschriebenen Ereignisse sind somit viel älter als alles, was die Hebräer selbst geschrieben haben. Hier treten die Habiru ganz anders auf, als die Beduinen es je taten und heute tun: als streitbare, tüchtige, weltgewandte Leute, mag man sie nun Räuber nennen oder nicht: Ich denke, man tut ihnen nicht unrecht damit, denn schon damals war die Weltgeschichte nicht der Bericht über die friedliche Koexistenz der Völker.

Die alten Hebräer zeigen sich dort also nicht als homogenes Volk, und irgend eine Art von Einheitlichkeit haben sie offenbar weder je angestrebt noch gar erreicht - bis heute. Diese Leute lebten mitten in dem schon damals dicht besiedelten Westasien, dem "Fruchtbaren Halbmond", hatten sich also nach allen Seiten in Acht zu nehmen. Diese Umwelt zwang zur Leistung!

Hier entstand eine Unterrasse der Semiten, die sich von den eher duldsamen Beduinen durch Weitblick, Tatkraft und langfristige Ziele unterschied, also ein nomadisches Volk von ganz besonderem Bewußtsein seiner Eigenart und auch seiner Besonderheit.

Hier sei H. G. Wells mit seinem klassischen Irrtum zitiert: "Vor der babylonischen Gefangenschaft scheinen die Juden weder ein sehr zivilisiertes noch geeintes Volk gewesen zu sein.Wahrscheinlich waren ihrer nur wenige des Lesens und Schreibens mächtig. In ihrer Geschichte wird nie erwähnt, daß die frühen Bücher der Bibel gelesen worden wären; erst in der Zeit Josuas wird auf ein Buch angespielt. Die Gefangenschaft gab ihnen Zivilisation und Einigkeit. Sie kehrten zurück, stolz auf ihre Literatur und ihres Volkstums scharf bewußt."

Diese Auffassung widerspricht der Lebenserfahrung, den Erkenntnissen der Rassenlehre und auch der geschichtlichen Wahrheit. Nein, alles was Wells hier den Juden gutschreibt, besaßen sie lange vorher. Das einzige, was die babylonische Gefangenschaft förderte, war die Diaspora, die Zerstreuung der Juden über die ganze bekannte Welt unter gleichzeitiger Wahrung ihrer Einheit. Man lese das Buch Esther. Ihr Sinn für die Einheit (nicht für ihre Einheitlichkeit!) ist vorbildlich, und er ist typisch nomadisch. Das Nomadentum stellt seine Kinder vor die harte Wahl: Entweder ihr haltet zusammen, oder ihr geht unter!

Ihre frühe Zerstreuung über ganz Vorderasien hat die Juden ganz anders erzogen, als die Beduinen durch ihr Schicksal erzogen wurden. Hier haben wir nicht den treuherzigen, eher ein bißchen einfältigen und bauernschlauen Hadschi Halef Omar, sondern Josua, Mardochai, Einstein und Wolffsohn.

Wolffsohns Leute haben nicht nur über mehr als 2500 Jahre die Länder Europas und des Nahen Ostens heimgesucht, zum Teil beherrscht und zum Teil auch grausam geplagt. Sie brachten uns auch eine Lehre, die unseren alten Glauben zerstörte und durch einen neuen ersetzte: die erste "Globalisierung" der Weltgeschichte, das Christentum. Der Errinder dieser Lehre, Paulus von Tarsus, drang in die Köpfe und in die Gemüter der "Heiden" ein und versuchte bei uns nomadisches Denken, nomadische Rechtsauffassungen und nomadische Sitten einzuführen. Das wäre hinzunehmen gewesen. Aber er, Paulus, und die Seinen taten Schlimmeres: Sie verwendeten ihre nomadische Weisheit, ihre List und ihren Einfallsreichtum, um uns, die Völker des Abendlandes, zu unterwerfen. Was sie dabei vollzogen, nennt man mit einem neuen Begriff "Gehirnwäsche".

Den neuen Paulus, einen von vielen seinesgleichen, den Wolffsohn, den haben wir nun hier. Hinter seinen Worten mussen wir sein Wesen und das Wesen seines Volkes erkennen. Nur so können wir uns vor Schaden schützen, und dieser Schaden, der wäre der Untergang unseres eigenen Volkes. Gewiß ohne Vorbehalt, aber mit aller Schärfe müssen wir versuchen, das Wesen dieses uns rätselhaften und wahrhaft fremden Volkes zu ergründen. Jeden Tag erleben wir die Wirkung seines Tuns, aber kaum einer von uns versteht die Wurzeln seiner Eigenart: das Nomadische, das Globale, das Grenzenlose und das Rücksichtslose des Handelns dieses merkwürdigen Volkes. Noch gar erkennen mehr Menschen als eine kleine Minderheit die tödliche Gefahr, die seßhaften Völkern droht, die von diesem Nomadenvolk heimgesucht werden. Wir wären nicht das erste Volk, welches das Verkennen dieser Gefahr mit dem Volkstod bezahlt.

 

 

QUELLENVERZEICHNIS:

1 Der Große Brockhaus 1977

2 Andrd Chouraqui DIE HEBRAER, Reciam Stuttgart 1975

3 Johannes P. Ney REIZWORT RASSE, Grabert Tübingen 1991

4 Ilse Schwidetzky GRUNDZÜGE DER VÖLKERBIOLOGIE, Enke Stuttgart 1950

5 Frankenberg MENSCHENRASSEN UND MENSCHENTUM, Safari Berlin 1956

6 Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn.

7 Robert Ardrey ADAM KAM AUS AFRIKA, Ullstein Berlin 1993

8 De Ferdinandy TSCHINGIS KHAN, Rowohlt Hamburg 1958

9 Soratroi AITILAS ERBEN AUF DAVIDS THRON, Grabert Tübingen 1992

 

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